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Zum Einfluss virtueller Fußballsimulationen auf das Blickverhalten seiner Spieler

Título: Zum Einfluss virtueller Fußballsimulationen auf das Blickverhalten seiner Spieler

Proyecto/Trabajo fin de carrera , 2012 , 66 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor)

Deporte - Psicología deportiva
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In der Diskussion um das veränderte Mediennutzungsverhalten Jugendlicher wird nicht selten auf den negativen Einfluss von Videospielen verwiesen. Die Videospiele werden dabei unter anderem für abfallende schulische Leistungen, gesundheitliche Schäden, und aggressives Verhalten verantwortlich gemacht. Gleichermaßen gibt es jedoch auch Ansätze, die positive Effekte auf die Lebenswelt Jugendlicher postulieren.
Diese Arbeit hat nicht das Ziel diese Diskussion abschließend zu beantworten. Vielmehr nimmt sie Abstand vom Gut-Schlecht Dichotom der Videospieldiskussion, welches nur eine eingängige positive oder negative Konnotation für diese Medien zulässt. Etwaige negative Aspekte der Videospiele werden zwar nicht explizit erwähnt aber ebenso wenig abgelehnt. Stattdessen soll im Speziellen untersucht werden, ob Videospiele als Instrument zur Verbesserung von Fähigkeiten dienen können, die für reale Handlungsfelder, wie dem Sport, als Leistungsvoraussetzung verstanden werden.
In einigen Bereichen, wie dem Militär oder der Medizin wurden auf die Realität transferable Trainingseffekte von Videospielen bereits erkannt und genutzt.
Da die visuelle Aufmerksamkeit auch im Sport einen zentralen Stellenwert als Leistungsvoraussetzung einnimmt, eignet sie sich besonders für die Untersuchung etwaiger Zusammenhänge zwischen virtuellem und realem Sport. Die Forschung, die solche Transfereffekte im sportlichen Bereich untersuchte, ist noch defizitär und konzentrierte sich bisher hauptsächlich darauf, Transfereffekte von video-basierten Trainingsprogrammen auf den Sport zu untersuchen. Die virtuelle Realität wurde in vielen Diskussionen aus Kostengründen oder technischen Unzulänglichkeiten abgelehnt.
In der vorliegenden Arbeit sollen deshalb erstmals Effekte einer handelsüblichen Fußballsimulation auf die visuelle Aufmerksamkeit seiner Spieler untersucht werden. Da der Fußball sich weltweiter Beliebtheit erfreut, findet er auch bei vielen Videospielentwicklern eine dementsprechende Berücksichtigung und blickt auf eine jahrzehntelange Entwicklungsgeschichte zurück. Die Resonanz, die diese Art Videospiel unter Jugendlichen erfährt, ist enorm, wie die KIM-Studie und JIM-Studie belegen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 VISUELLE AUFMERKSAMKEIT

2.1 Visuelle Aufmerksamkeit im Sport

2.2 Visuelle Aufmerksamkeit in Videospielen

2.3 Selektivität

2.4 Methoden der visuellen Aufmerksamkeitsforschung

3 BLICKVERHALTENSMESSUNG IM SPORT

3.1 Parameter der Blickverhaltensmessung

3.2 Variablen der Blickverhaltensmessung

3.2.1 Der Expertisegrad

3.2.2 Die Aufgabe

3.2.3 Die Situation

3.3 Looking vs. Seeing

3.4 Der kognitive Vorteil der Experten

4 ABLEITUNG DER FORSCHUNGSHYPOTHESE

5 METHODE

5.1 Versuchsplanung

5.2 Operationalisierung der unabhängigen und der abhängigen Variablen

5.2.1 Antizipationsgenauigkeit

5.2.2 Antizipationsschnelligkeit

5.2.3 Fixationsanzahl

5.2.2 Fixationsdauer

5.3 Ableitung von Vorhersagen, Aufstellung testbarer statistischer Hypothesen

5.4 Aufbau und Ablauf der Untersuchung

5.4.1 Testfilm

5.4.2 Versuchspersonen

5.4.3 Apparatur

5.4.4 Versuchsdurchführung

6 ERGEBNISSE

6.1 Antizipationsgenauigkeit

6.2 Antizipationsschnelligkeit

6.3 Fixationsanzahl

6.4 Fixationsdauer

7 DISKUSSION

8 ZUSAMMENFASSUNG

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Einfluss von virtuellen Fußballsimulationen auf die visuelle Aufmerksamkeit und die Antizipationsfähigkeit von Spielern im Vergleich zu realen Fußballspielern und einer Kontrollgruppe. Ziel ist es, zu analysieren, ob durch das Spielen solcher Simulationen übertragbare kognitive Fähigkeiten entstehen, die im realen Sport von Bedeutung sind.

  • Visuelle Aufmerksamkeit als Leistungsvoraussetzung im Sport
  • Einfluss von Action-Videospielen auf kognitive Fähigkeiten
  • Vergleich von Blickverhaltensparametern (Fixationsdauer, -anzahl)
  • Messung der Antizipationsgenauigkeit und -schnelligkeit
  • Rolle des Expertisegrades bei sportartspezifischen Aufgaben

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Der Expertisegrad

Von allen Variablen des Blickverhaltens im Sport ist der Expertisegrad diejenige, die wohl am meisten Berücksichtigung findet. In einem Großteil der Untersuchungen werden die Ergebnisse nicht nur in Abhängigkeit der Situation oder Aufgabe verglichen (vgl. Kap 3.2.2 & Kap. 3.2.3), sondern auch in Bezug auf den differierenden Expertisegrad. In Anbetracht des steigenden Interesses an der Expertiseforschung in den letzten Jahrzehnten ist dies auch wenig überraschend (vgl. Ward & Williams, 2003).

Ergebnisse zahlreicher Studien lassen vermuten, dass sportartübergreifend Unterschiede in der visuellen Aufmerksamkeit zwischen Experten und Nicht-Experten existieren. Dabei ist zu beachten, dass der Begriff Experte in diesem Zusammenhang diffus verwendet wird. Vaeyens et al. (2007) geben beispielsweise zu bedenken, dass Experten einer Domäne nicht immer über eine gute Entscheidungsfähigkeit verfügen. In solchen Fällen würde diese durch andere, besonders entwickelte, Fähigkeiten kompensiert und auf diese Weise der Expertenstatus erlangt. Umgekehrt kann es passieren, dass ein Nicht-Experte eine außerordentliche Entscheidungsfähigkeit aufweist, jedoch durch seine technischen Fähigkeiten leistungslimitiert und vom Aufstieg in den Expertenstatus gehindert wurde.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Diese Einleitung führt in die Diskussion um den Einfluss von Videospielen auf Jugendliche ein und stellt die Forschungsfrage, ob solche Spiele die visuelle Aufmerksamkeit für reale Sportkontexte verbessern können.

2 VISUELLE AUFMERKSAMKEIT: Das Kapitel definiert den Begriff der visuellen Aufmerksamkeit im Sport sowie in Videospielen und stellt gängige Forschungsmethoden wie die Okklusion oder Cueing-Verfahren vor.

3 BLICKVERHALTENSMESSUNG IM SPORT: Hier werden die methodischen Grundlagen der Blickverhaltensanalyse erläutert, einschließlich der zentralen Parameter und der Rolle des kognitiven Expertenvorteils.

4 ABLEITUNG DER FORSCHUNGSHYPOTHESE: Auf Basis der Literatur wird die Hypothese aufgestellt, dass virtuelle Sportsimulationen kognitive Transfereffekte bewirken, die mittels Blickverhaltensmessung nachweisbar sein sollten.

5 METHODE: Dieses Kapitel beschreibt das Versuchsdesign, bei dem Fußballspieler, FIFA-Spieler und eine Kontrollgruppe einen Antizipationstest absolvieren, um ihre Leistung und ihr Blickverhalten zu vergleichen.

6 ERGEBNISSE: Die statistische Auswertung zeigt, dass beide Spielergruppen in der Antizipation überlegen sind, jedoch keine signifikanten Gruppenunterschiede im Blickverhalten vorliegen.

7 DISKUSSION: Die Ergebnisse werden kritisch hinterfragt und mit der bestehenden Literatur abgeglichen, wobei methodische Limitationen der Studie erörtert werden.

8 ZUSAMMENFASSUNG: Abschließend werden die wichtigsten Erkenntnisse der Arbeit kurz dargelegt und der positive Einfluss der Simulationen auf die Antizipation betont.

Schlüsselwörter

Visuelle Aufmerksamkeit, Blickverhaltensmessung, Fußballsimulation, FIFA-Spieler, Antizipationsleistung, Expertiseforschung, Sportpsychologie, Selektivität, Fixationsdauer, Fixationsanzahl, Kognitiver Vorteil, Transfer, Okklusionsparadigma, Sportspiel, Leistungsdiagnostik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, ob das regelmäßige Spielen von virtuellen Fußballsimulationen die visuelle Aufmerksamkeit und die Antizipationsfähigkeit von Sportlern im Vergleich zu Nicht-Spielern verbessert.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Untersuchung deckt die Bereiche Sportpsychologie, visuelle Wahrnehmung, Expertiseforschung und den Einfluss von Videospielen auf die kognitive Leistungsfähigkeit ab.

Was ist das primäre Ziel der Forschung?

Das primäre Ziel ist es, zu klären, ob es einen positiven Transfer von Fähigkeiten aus der virtuellen Welt (Fußballsimulation) auf die Anforderungen des realen Fußballsports gibt.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine empirische Untersuchung durchgeführt, bei der das Blickverhalten der Probanden mittels Infrarot-Kamera (EyeLink 1000) während eines Videotests analysiert wird, ergänzt durch eine statistische Auswertung (ANOVA).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden der theoretische Rahmen zur visuellen Aufmerksamkeit, die Parameter zur Messung des Blickverhaltens, das Versuchsdesign und die statistische Analyse der erhobenen Daten präsentiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Blickverhaltensmessung, Antizipationsleistung, Sportexpertise, kognitiver Vorteil und virtuelle Sportsimulation.

Warum gab es Schwierigkeiten bei der Gruppeneinteilung?

Es stellte sich heraus, dass viele Probanden Überschneidungen in ihrer Erfahrung aufwiesen (reale Fußballspieler hatten oft auch Erfahrung mit Simulationen und umgekehrt), was die interne Validität beeinflusste und zum Ausschluss von Probanden führte.

Wie interpretieren die Ergebnisse das Blickverhalten der FIFA-Spieler?

Obwohl die FIFA-Spieler eine verbesserte Antizipation zeigten, ließen sich keine signifikanten Unterschiede im Blickverhalten nachweisen, was auf methodische Grenzen in der Untersuchungssituation hindeutet.

Final del extracto de 66 páginas  - subir

Detalles

Título
Zum Einfluss virtueller Fußballsimulationen auf das Blickverhalten seiner Spieler
Universidad
University of Kassel  (Institut für Sport und Sportwissenschaft)
Curso
Sportpsychologie
Calificación
1,0
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2012
Páginas
66
No. de catálogo
V299000
ISBN (Ebook)
9783656953517
ISBN (Libro)
9783656953524
Idioma
Alemán
Etiqueta
virtual reality sport sportpsychologie psychology Fifa Playstation Blickverhalten eye movement training antizipation anticipation decision making Taktik Fußball Soccer Football awesome
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2012, Zum Einfluss virtueller Fußballsimulationen auf das Blickverhalten seiner Spieler, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/299000
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