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Der Zusammenhang von Gesundheitsförderung und Gesundheitserhaltung in der Sozialen Arbeit

Title: Der Zusammenhang von Gesundheitsförderung und Gesundheitserhaltung in der Sozialen Arbeit

Term Paper , 2015 , 23 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Andrea Bubeck (Author)

Social Studies (General)
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Gesundheit gilt als höchstes Gut, das ein Mensch besitzen kann und dementsprechend fürsorglich sollte damit umgegangen werden. Gerade in der heutigen Leistungsgesellschaft ist es wichtig, gesund und leistungsfähig zu bleiben.

Die Ottawa-Charta, 1986 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wurde zum Motor der Gesundheitsförderung. Allen Menschen sollen ihrer Gesundheit gestärkt und mehr als bisher über ihre Gesundheit bestimmen können. Die sich verändernden Lebens- und Arbeitsbedingungen haben einen großen Einfluss auf die Gesundheit und Gesundheitsförderung soll und kann sichere und befriedigendere Lebens- und Arbeitsbedingungen schaffen. Allerdings braucht es dazu die Mitwirkung aller der am Prozess beteiligten Personen, Institutionen und der Politik. (vgl. Ottawa-Charta 1986)
In der Ottawa-Charta der WHO wurde eine Mitwirkung der Sozialen Arbeit verankert bzw. fokussiert (Franzkowiak et al. 2011, 30f.). Die strategischen Prinzipien der Ottawa-Charta verweisen auf die engen Zusammenhänge zwischen Sozialer Arbeit und Gesundheitsförderung. So „besteht Deckungsgleichheit, etwa in der Anwaltschaft [...], dem Lebensweisen-/Lebensweltkonzept, auch in der Orientierung auf die Beseitigung sozialer (und gesundheitlicher) Ungleichheiten (Franzkowiak 2003, 5)“. Auch hat die Bearbeitung von gesundheitlichen Problemen eine lange Tradition in der Sozialen Arbeit – da ein Zusammenhang zwischen sozialer und gesundheitlicher Benachteiligung besteht.

Um folgende Forschungsfrage geht es in dieser Hausarbeit: Welchen Einfluss hat die Gesundheitsförderung auf die Erhaltung der Gesundheit? Da Soziale Arbeit eng mit der Gesundheitsförderung verbunden ist und eine wichtige Funktion bei der Bekämpfung von gesundheitlicher Benachteiligung hat, ist die Forschungsfrage für die Soziale Arbeit relevant, damit diese ihren Auftrag erfolgreich erfüllen kann.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Verständnis und Sichtweisen von Gesundheit

2.1 Begriffliche Klärung: Gesundheit/Krankheit

2.2 Gesundheitsmodelle

2.2.1 Biomedizinisches Modell

2.2.2 Salutogenetisches Modell

2.2.3 Bio-psycho-soziales Modell

3. Einflussfaktoren auf die Gesundheit

3.1 Determinanten der Gesundheit

3.2 Soziale Ungleichheit und Gesundheit/Krankheit

4. Gesundheitsförderung

4.1 Grundlagen

4.2 Ansätze zur Gesundheitsförderung

4.3 Handlungsebenen und –strategien

4.4 Gesundheitsförderung und Soziale Arbeit

5. Gesundheitsförderung im Setting Betrieb

5.1 Zusammenhang zwischen Arbeit und Gesundheit

5.2 Gesundheitsförderung im Betrieb

6. Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht den Einfluss der Gesundheitsförderung auf die Erhaltung der Gesundheit und beleuchtet dabei insbesondere die Relevanz für die Soziale Arbeit. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch gesundheitsfördernde Maßnahmen soziale Ungleichheiten abgebaut und individuelle sowie gesellschaftliche Gesundheitsressourcen gestärkt werden können.

  • Theoretische Fundierung von Gesundheits- und Krankheitsverständnissen
  • Analyse zentraler Einflussfaktoren und sozialer Determinanten der Gesundheit
  • Darstellung verschiedener Ansätze und Strategien der Gesundheitsförderung
  • Untersuchung der Schnittstellen zwischen Sozialer Arbeit und Gesundheitsförderung
  • Betrachtung des Setting-Ansatzes, insbesondere mit Fokus auf den Betrieb

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Biomedizinisches Modell

Das biomedizinische Modell wurde entwickelt, um das Auftreten bestimmter Erkrankungen erklären zu können und es orientiert sich dabei an den rein biologischen Faktoren wie Blutwerten, Röntgenbefunde oder Herz-Kreislauf-Werten. Der medizinische Befund erhält einen wichtigen Stellenwert. Gesundheit wird in erster Linie als „Abwesenheit von Krankheit“ verstanden. Die Ursachen für die Erkrankungen werden im Menschen gesehen, die Wechselbeziehungen mit der Umwelt und die seelischen Prozesse bleiben dabei weitgehend unbeachtet. Ausgehend, dass das Krankheitsgeschehen von Risikofaktoren hervorgerufen wird, soll mit Hilfe der Prävention jegliche schädlichen Einflüsse unterbunden werden. Dahinter verbirgt sich die Vorstellung, dass durch Beseitigung der schädlichen Einflüsse Gesundheit entstehen kann.

Die Gesundheitsförderung findet hauptsächlich über Aufklärung in Hinblick auf Ernährung, Bewegung, Rauchen etc. statt und zielt auf eine Verhaltensänderung beim Individuum ab. In der Wissenschaft gilt das Modell zwar als überholt, aber die Ausbildung in den Gesundheitsberufen erfolgt nach wie vor anhand dieses Modells bzw. wird dadurch geprägt. (vgl. Schneider 2011, 28ff.)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Bedeutung von Gesundheit als höchstes Gut ein und verortet die Gesundheitsförderung im Kontext der Ottawa-Charta sowie der Sozialen Arbeit.

2. Verständnis und Sichtweisen von Gesundheit: Dieses Kapitel erläutert verschiedene wissenschaftliche Definitionen von Gesundheit, stellt unterschiedliche Gesundheitsmodelle vor und diskutiert den Begriff der Krankheit.

3. Einflussfaktoren auf die Gesundheit: Hier werden die Determinanten der Gesundheit sowie der Zusammenhang zwischen sozialer Ungleichheit, sozioökonomischem Status und gesundheitlichen Risiken analysiert.

4. Gesundheitsförderung: Das Kapitel definiert den Begriff der Gesundheitsförderung, grenzt ihn von der Krankheitsprävention ab und erörtert verschiedene Ansätze, Handlungsebenen sowie die Verbindung zur Sozialen Arbeit.

5. Gesundheitsförderung im Setting Betrieb: Der Fokus liegt auf der Bedeutung des Arbeitsplatzes als Setting für Gesundheitsförderung, wobei die Wechselwirkungen zwischen Arbeit und Gesundheit sowie betriebliche Interventionsmöglichkeiten beschrieben werden.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Bedeutung der Gesundheitsförderung für die Erhaltung der Gesundheit zusammen und betont die Notwendigkeit einer ressortübergreifenden Strategie unter Einbeziehung der Sozialen Arbeit.

Schlüsselwörter

Gesundheitsförderung, Soziale Arbeit, Ottawa-Charta, Salutogenese, Krankheitsprävention, soziale Ungleichheit, Gesundheitsdeterminanten, Setting-Ansatz, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Empowerment, Partizipation, Lebenswelten, Gesundheitsgewinn, Chancengleichheit, Gesundheitsschutz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Konzepte und Strategien der Gesundheitsförderung und deren praktische Anwendung, insbesondere in Bezug auf die Soziale Arbeit und betriebliche Settings.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind das Verständnis von Gesundheit, die Analyse gesundheitlicher Einflussfaktoren, der Abbau sozialer Ungleichheit sowie Methoden der Gesundheitsförderung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel ist es, den Einfluss der Gesundheitsförderung auf die Erhaltung der Gesundheit zu analysieren und die besondere Rolle der Sozialen Arbeit in diesem Prozess hervorzuheben.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die auf Basis aktueller gesundheitswissenschaftlicher und sozialwissenschaftlicher Fachliteratur sowie offizieller Dokumente (wie der Ottawa-Charta) erstellt wurde.

Was wird im Hauptteil der Arbeit schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil analysiert theoretische Gesundheitsmodelle, Determinanten wie soziale Ungleichheit, verschiedene Ansätze der Gesundheitsförderung und deren Umsetzung im Setting Betrieb.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Gesundheitsförderung, soziale Ungleichheit, Salutogenese, Empowerment, Setting-Ansatz und die Schnittstelle zur Sozialen Arbeit.

Warum spielt die Ottawa-Charta eine so zentrale Rolle?

Die Ottawa-Charta von 1986 gilt als der „Motor“ der modernen Gesundheitsförderung und verankerte maßgebliche Prinzipien sowie die Beteiligung der Sozialen Arbeit international.

Was unterscheidet den Setting-Ansatz von klassischen Präventionsmaßnahmen?

Der Setting-Ansatz konzentriert sich nicht nur auf das Individuum, sondern nimmt das Lebensumfeld (wie den Betrieb oder die Schule) als Ganzes in den Blick, um dort strukturelle Veränderungen für die Gesundheit zu bewirken.

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Details

Title
Der Zusammenhang von Gesundheitsförderung und Gesundheitserhaltung in der Sozialen Arbeit
College
University of Applied Sciences Koblenz
Course
Modul O8.2
Grade
1,7
Author
Andrea Bubeck (Author)
Publication Year
2015
Pages
23
Catalog Number
V299105
ISBN (eBook)
9783656956198
ISBN (Book)
9783656956204
Language
German
Tags
Gesundheit Gesundheitsförderung Soziale Arbeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Andrea Bubeck (Author), 2015, Der Zusammenhang von Gesundheitsförderung und Gesundheitserhaltung in der Sozialen Arbeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/299105
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