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Körper, Ideale und Körperideale in James Camerons „Terminator“-Filmen

Title: Körper, Ideale und Körperideale in James Camerons „Terminator“-Filmen

Term Paper , 2013 , 16 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Lena Meyer (Author)

History - America
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Diese Arbeit untersucht die Bedeutung von Körperlichkeit in Actionfilmen anhand der "Terminator"-Filme. Dabei werden die beiden Filme und die in ihnen behandelten Themen und Diskurse zunächst kurz in ihren jeweiligen historischen Kontext eingeordnet. Anschließend wird untersucht, wie der Körper und seine Möglichkeiten präsentiert werden, welche Körpermodelle wie gezeigt, wie bewertet werden und für welche Vorstellungen stehen.

Hier ist besonders die Rolle der Frau und ihres Körpers von Interesse, aber auch der Kontrast entsprechend gezeigter Männerkörper im Vergleich zur dominierenden Figur (im wörtlichen wie übertragenen Sinne) Arnold Schwarzeneggers. Es wird analysiert, wie Vorstellungen von sex und gender dargestellt, beziehungsweise etabliert werden und welche Rolle dabei der Körperlichkeit zukommt.

Ferner wird die Rolle des Terminator selbst beleuchtet und die Art und Weise, in der Cameron in einer der wohl berühmtesten Maschinen der Filmgeschichte eine Vorstellung körperlicher Ästhetik der Zukunft zum Ausdruck bringt. Hier soll vor allem das Wechselspiel von Technophobie und Technophilie, von kunstvoll und künstlich gestalteten Körpern untersucht werden.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Terminator als „Diskursmaschine“

3. Mann und Maschine, Mann gegen Maschine – Männlichkeiten in The Terminator 1&2

4. Der „sportlich-herb[e] Typ“ – Frauen und Weiblichkeit in The Terminator 1&2

5 „Do I look like the mother of the future?“ – Mutterschaft in The Terminator 1&2

6. Der technische Körper: Zwischen Kunst & Künstlichkeit, Form & Funktionalität

7. Zusammenfassung

8. Bibliographie

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die filmische Darstellung von Körperlichkeit, Geschlechterrollen (sex und gender) sowie das Wechselspiel von Mensch und Maschine in den ersten beiden Teilen der „Terminator“-Reihe von James Cameron.

  • Analyse der Konstruktion von Männlichkeit und Weiblichkeit durch physische Inszenierung.
  • Untersuchung der Rolle der Frau und der Mutterschaft als definierende Faktoren.
  • Betrachtung der Ästhetik des „Terminators“ im Kontext von Technophobie und Technophilie.
  • Vergleich der unterschiedlichen Botschaften und Zeitgeister zwischen dem ersten und zweiten Film.

Auszug aus dem Buch

Der Terminator als „Diskursmaschine“

Beide „Terminator“-Filme spiegeln den Zeitgeist ihrer Entstehungsperioden, den frühen 1980er und 1990er Jahren, wider, wobei als prominenteste Idee die Angst vor einer weltumspannenden Zerstörung zu nennen ist. Dieses seit den 80er Jahren stetig wiederkehrende Moment dystopischer Zukunftsvisionen hat seinen Ursprung in ebenjener Zeit, die vom Kalten Krieg, sowie der Angst vor dem Wettrüsten und einem Atomkrieg geprägt war.

In der „Terminator“-Reihe fällt ein leichter Umschwung in der Bewertung dieser Apokalypse auf: Im ersten Teil scheint sie, aller negativen Beiklänge zum Trotz, einen positiven Aspekt zu haben – sie zwingt den von Hedonismus und Verantwortungslosigkeit geprägten Stadtmenschen der Zeit zurück zu seinen archaischen Ursprüngen, formt ihn zum in der Wildnis bestehenden Kämpfer. Und dies sogar erfolgreich: Aus den Erzählungen von Kyle Reese erfährt der Zuschauer, dass die zukünftigen Partisanen an der Schwelle zum Sieg über die Maschinen stehen. Die nukleare Katastrophe erhält so den zivilisationskritischen Anstrich eines reinigenden Feuers, als natürliches Ausleseverfahren, das den dekadenten und verweichlichten Menschenschlag der 80er Jahre in fähige und zähe Kämpfernaturen verwandelt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die körperzentrierte Ästhetik des Actionfilms ein und skizziert die Fragestellung zur Darstellung von Körpermodellen und Geschlechterrollen in den Terminator-Filmen.

2. Der Terminator als „Diskursmaschine“: Dieses Kapitel analysiert den historischen Kontext und den Wandel in der Bewertung der Apokalypse von einer rein dystopischen Sichtweise hin zu einer positiveren Einschätzung im zweiten Teil.

3. Mann und Maschine, Mann gegen Maschine – Männlichkeiten in The Terminator 1&2: Es wird die Inszenierung des männlichen Körpers als Ausdruck von Macht und Kraft sowie der Kontrast zwischen Arnold Schwarzeneggers Physis und anderen Charakteren untersucht.

4. Der „sportlich-herb[e] Typ“ – Frauen und Weiblichkeit in The Terminator 1&2: Dieses Kapitel widmet sich der Rolle von Sarah Connor und hinterfragt, wie Weiblichkeit und Stärke jenseits klassischer Schönheitsideale dargestellt werden.

5 „Do I look like the mother of the future?“ – Mutterschaft in The Terminator 1&2: Der Fokus liegt hier auf der Rolle der Mutterschaft als biologisches Unterscheidungsmerkmal, das trotz maskuliner Attribute der Protagonistin die Geschlechterrollen festigt.

6. Der technische Körper: Zwischen Kunst & Künstlichkeit, Form & Funktionalität: Das letzte Kapitel untersucht die Faszination für das Ineinandergreifen von Mensch und Maschine und definiert Mensch-Sein über Emotionen und Körperfunktionen.

7. Zusammenfassung: Die Kernaussagen werden gebündelt und der Wandel von der Abkehr zur Symbiose mit der Technik resümiert.

8. Bibliographie: Ein Verzeichnis der verwendeten literarischen Quellen, Filme und Internetressourcen.

Schlüsselwörter

Körperlichkeit, Actionfilm, James Cameron, Terminator, Männlichkeit, Weiblichkeit, Mutterschaft, Mensch-Maschine-Verhältnis, Cyborg, sex, gender, Technophobie, Technophilie, Körperästhetik, Diskursanalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die „Terminator“-Reihe von James Cameron unter dem Aspekt der Körperlichkeit und untersucht, wie männliche und weibliche Körper filmisch inszeniert werden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen sind die Darstellung von Männlichkeit und Weiblichkeit, die Bedeutung von Mutterschaft als Geschlechtermarker sowie das Spannungsfeld zwischen organischer und technischer Existenz.

Welches ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie die Filme trotz scheinbarer Aufbrüche konservative Geschlechterrollen durch die Inszenierung von Körpern und die Zuweisung von Mutterschafts-Narrativen bewahren oder festigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine filmwissenschaftliche Analyse, gestützt auf Theorien zu Geschlecht, Körperlichkeit und den historischen Entstehungskontext der beiden Filme.

Was wird im Hauptteil der Publikation behandelt?

Im Hauptteil werden die Filme detailliert in Bezug auf ihre Bodybuilding-Ästhetik, die Charakterentwicklung von Sarah Connor, die symbolische Bedeutung der Apokalypse und die Symbiose zwischen Mensch und Maschine untersucht.

Welche Begriffe charakterisieren diese Arbeit am besten?

Körperlichkeit, Geschlechterrollen, Cyborg-Ästhetik und die filmische Inszenierung des Menschen in einer technisierten Zukunft sind die maßgeblichen Begriffe.

Inwiefern verändert sich die Bewertung des Terminators zwischen Teil 1 und 2?

Während der Terminator im ersten Teil als bedrohliches, statisches System dargestellt wird, erscheint er im zweiten Teil als lernfähiges, fast schon väterliches Bewusstsein, was einen Wandel im Umgang mit Technik widerspiegelt.

Welche Rolle spielt Sarah Connor als "Mutter der Zukunft"?

Sie fungiert als Bindeglied zwischen der menschlichen und der Kampf-Sphäre, wobei der Film ihre physische Stärke und Maskulinität stets über die biologische Bestimmung zur Mutter und ihre emotionale Bindung zum Sohn (John) wieder in ein tradiertes Frauenbild zurückführt.

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Details

Title
Körper, Ideale und Körperideale in James Camerons „Terminator“-Filmen
College
University of Cologne
Grade
1,3
Author
Lena Meyer (Author)
Publication Year
2013
Pages
16
Catalog Number
V299333
ISBN (eBook)
9783656958239
ISBN (Book)
9783656958246
Language
German
Tags
körper ideale körperideale james camerons terminator
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Lena Meyer (Author), 2013, Körper, Ideale und Körperideale in James Camerons „Terminator“-Filmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/299333
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