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Netzwerkübergreifendes Unterstützungsmanagement. Implementierung eines Case Managers in einem Kinderhospiz

Título: Netzwerkübergreifendes Unterstützungsmanagement. Implementierung eines Case Managers in einem Kinderhospiz

Trabajo de Investigación (Colegio) , 2013 , 28 Páginas , Calificación: 1,4

Autor:in: Sarah-Stephanie Kluge (Autor)

Informática - Informatica de negocios
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Diese Arbeit befasst sich mit der Frage, inwiefern ein Case Management in einem Kinderhospiz implementiert werden kann und ob es die, vom Verfasser im Vorwort dargestellten, Probleme reduziert. Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit der Thematik der Hospizarbeit. Dabei wird der Begriff Hospiz erklärt, wie auch dessen historische Entwicklung und die dazugehörige Hospizbewegung.
Des Weiteren wird die Kinderhospizbewegung, aus der internationalen, wie auch aus der nationalen Entwicklung vorgestellt. Um den Grundgedanken der Kinderhospizarbeit näher zu bringen wird im nächsten Schritt auf die pädiatrische Palliativversorgung eingegangen, die durch eine Definition erklärt wird.
In diesem Zusammenhang werden die internationalen und nationalen Regelungen innerhalb dieser Thematik erörtert. Anschließend werden anhand einer veröffentlichten Studie die Defizite innerhalb der Kinderhospizarbeit dargestellt. Der Verfasser greift dabei die, für seine Thematik relevanten, Probleme auf. Das dritte Kapitel befasst sich mit dem Case Management im Gesundheitswesen. Dabei wird sowohl auf die Definition, als auch auf die Entstehungsgeschichte des Case Managements eingegangen. Im Anschluss wird die Funktion des Case Managements vorgestellt. Daraus folgend wird dessen Umsetzung durch einen anwendbaren Regelkreis beschrieben.
Das Fazit dient einschließlich einer Reflexion der zuvor gesammelten Daten und Informationen und gibt dem Leser den Einblick in die Notwendigkeit zur Implementierung des Case Managements in einem Kinderhospiz.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Kinderhospiz

2.1 Definition Hospiz

2.1.1 Entstehung des Hospizgedankens

2.2 Kinderhospizbewegung

2.3 Zielvereinbarungen innerhalb der pädiatrischen Palliativversorgung

2.3.1 Definition

2.3.2 IMPaCCT-Standards

2.3.3 Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland

2.3.4 Probleme innerhalb eines Kinderhospizes

3 Case Management

3.1 Definition

3.2 Entstehung

3.3 Fähigkeiten des Case Managers

3.4 Fertigkeiten des Case Managers

3.4.1 Techniken

3.5 Fall- und Systemebene

3.6 Phasen des Case Managements

3.6.1 Outreach/Bedarfsanalyse

3.6.2 Access

3.6.3 Intake

3.6.4 Regelkreis des Case Managements

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Facharbeit untersucht, inwiefern die Implementierung eines Case Managements in einem Kinderhospiz dazu beitragen kann, die Versorgungsqualität für lebenslimitierend erkrankte Kinder und deren Familien zu verbessern und bestehende Defizite in der Unterstützung zu reduzieren.

  • Analyse der historischen und strukturellen Entwicklung der Kinderhospizarbeit.
  • Untersuchung ethischer Leitlinien und Versorgungsstandards in der pädiatrischen Palliativmedizin.
  • Identifikation von Defiziten und Problemfeldern im aktuellen kinderhospizlichen Alltag.
  • Darstellung der Funktionen, Fähigkeiten und Phasen des Case Managements zur Prozesssteuerung.

Auszug aus dem Buch

3.4 Fertigkeiten des Case Managers

Nach David Moxley nimmt der Case Manager innerhalb seiner Arbeit eine Vielzahl von Rollen ein. Diese benötigt er, um in den verschiedenen Situationen seine Funktionen ausüben zu können.

Advocacy (Anwalt): Der CM steht als Interessensvertreter hinter seinem Klienten. Er verfügt über sozialwissenschaftliche Kenntnisse. Dadurch kann er seinen Klienten bei Leistungsbeantragungen oder rechtlichen Belangen unterstützen. Dem CM ist eine fallbezogene Versorgungsgerechtigkeit ein Anliegen, wie auch das Aufzeigen von Defiziten innerhalb des Versorgungssystems.

Broker (Makler): Die Organisierung und Vermittlung von Hilfen steht in dieser Rolle im Mittelpunkt. In diesem Unterstützungssegment hat der CM Neutralität in der Beratung zu wahren. Der Klient soll selbstständig entscheiden, welche Dienste er aus der Vielzahl von Angeboten nutzen möchte.

Gate-Keeper (Türhüter): Der CM hat eine Zugangs- und Kontrollfunktion innerhalb seiner eingeschalteten Leistungserbringer. Er überprüft, ob die notwendige Unterstützung durch die engagierten Dienste den gewünschten Erfolg erzielt. Es kann bei fehlender Erreichbarkeit der gewünschten Leistung zu einer Rationalisierung der Hilfen kommen (vgl. Podeswik et al. 2007, S. 40).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung definiert das Forschungsziel, die Relevanz der Implementierung von Case Management in Kinderhospizen sowie den methodischen Aufbau der Arbeit.

2 Kinderhospiz: Dieses Kapitel erläutert die Entstehung der Hospizbewegung, definiert pädiatrische Palliativstandards und benennt kritische Defizite bei der Versorgung von Familien.

3 Case Management: Hier werden Definition, Entstehungsgeschichte, notwendige Kompetenzen für Case Manager sowie die prozessualen Phasen des Case Managements ausführlich beschrieben.

4 Fazit: Das Fazit reflektiert die Notwendigkeit von Case Management als steuerndes Element zur Sicherstellung einer qualitativen, interdisziplinären Versorgung und verweist auf erfolgreiche Praxisbeispiele.

Schlüsselwörter

Case Management, Kinderhospiz, Pädiatrische Palliativversorgung, Versorgungsmanagement, Hilfeplanung, Qualitätsmanagement, Netzwerkmanagement, Fallmanagement, Systemebene, Patientenautonomie, Gesundheitswesen, Hospizbewegung, Versorgungsdefizite, Interdisziplinarität, Sozialarbeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Facharbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Optimierung der Versorgung von Familien lebenslimitierend erkrankter Kinder in stationären Kinderhospizen durch die Einführung von Case Management.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die Kinderhospizbewegung, palliativmedizinische Standards (wie IMPaCCT) sowie die methodischen Grundlagen des Case Managements im Gesundheitswesen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es aufzuzeigen, dass durch eine strukturierte Implementierung des Case Managements eine Verbesserung der familiären Versorgungssituation und eine effizientere Koordination von Hilfen erreicht werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, dem Abgleich bestehender Versorgungsstandards mit der aktuellen Praxis sowie der Reflexion von Studienergebnissen zu Problemen in der Kinderhospizarbeit.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Rahmenbedingungen der Kinderhospizarbeit, die Identifikation von Versorgungsdefiziten und die fundierte Herleitung des Case Management-Prozesses mit seinen Phasen und Rollenbildern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den Kernbegriffen zählen Case Management, Kinderhospiz, pädiatrische Palliativversorgung, Versorgungssteuerung, Netzwerkmanagement und Qualitätsmanagement.

Warum wird die Einführung eines "Versorgungskoordinators" im Kinderhospiz als sinnvoll erachtet?

Da die Versorgung von Familien oft unstrukturiert verläuft und der Bedarf an Unterstützung bei komplexen Erkrankungen hoch ist, dient der Koordinator als zentrale Schnittstelle zur Vernetzung externer und interner Dienste.

Was besagen die SMART-Kriterien im Kontext dieser Arbeit?

Sie dienen als Standard zur professionellen Hilfeplanung, um Ziele spezifisch, messbar, akzeptabel, realistisch und terminiert zu formulieren, damit eine effektive Unterstützung des Klienten gewährleistet ist.

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Detalles

Título
Netzwerkübergreifendes Unterstützungsmanagement. Implementierung eines Case Managers in einem Kinderhospiz
Calificación
1,4
Autor
Sarah-Stephanie Kluge (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
28
No. de catálogo
V299364
ISBN (Ebook)
9783656958192
ISBN (Libro)
9783656958208
Idioma
Alemán
Etiqueta
netzwerkübergreifendes unterstützungsmanagement implementierung case managers kinderhospiz
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Sarah-Stephanie Kluge (Autor), 2013, Netzwerkübergreifendes Unterstützungsmanagement. Implementierung eines Case Managers in einem Kinderhospiz, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/299364
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