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Theoretische Grundlagen der ADHS-Symptomatik

Título: Theoretische Grundlagen der ADHS-Symptomatik

Texto Academico , 2010 , 43 Páginas , Calificación: 1,5

Autor:in: Simon Bransch (Autor), Katja Schwartz (Autor)

Pedagogía - Pedagogía curativa y especial
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Das Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom, kurz ADHS, wird in der Medizin als diagnostizierbare psychische Störung im Kindesalter kategorisiert, die jedoch auch im Jugend- und Erwachsenenalter, gleichwohl in schwächerer Ausprägung und in abweichender Form der Symptome, vorzufinden ist. Es findet in der Öffentlichkeit rege Aufmerksamkeit und Diskussi-onsbedarf. ADHS kennzeichnet sich durch Störungen der Aufmerksamkeit, der Impulskontrolle und motorischen Aktivität (vgl. Wohnhas-Baggerd 2008, S. 11). Die Problematik in der Diagnos-tik des ADHS liegt in seiner Abgrenzung zu altersgemäßen Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern. So wird die Unruhe und Unaufmerksamkeit der betroffenen Kinder oftmals als altersentsprechend verstanden und nicht als ADHS erkannt. Erst mit einer Zunahme und Intensivierung der Symptome, welche beispielsweise im Kindergarten als normal interpretiert wurden, beginnt meist die Einsicht, dass das Kind unter einer Störung leiden könnte. Dies ist häufig mit dem Eintritt in die Grundschule der Fall, da es hier oft zu einer Verschärfung der Problematiken kommt, insbesondere durch grobe Regelverletzungen oder massive soziale Konflikte. Waren die Probleme im Kindergarten und im sozialen Umfeld, beispielsweise in der Familie, schon vorhanden, kommt es nun in der Grundschule zu einem neuen Konfliktfeld. Neben dem Erziehungsauftrag ist es die Aufgabe der Schule Wissen zu vermitteln. Voraussetzung für diesen Lernprozess innerhalb einer Lerngruppe ist die Fähigkeit zur Konzentration, zur Aufmerksamkeit und zur motorischen Ruhe. Dies sind genau die Bereiche, in denen ADHS-Kinder grundlegende Probleme haben (vgl. Wohnhas-Baggerd 2008, S. 12).

Aus dem Inhalt:
- Darstellung des ADHS-Syndroms;
- Häufigkeit und Geschichte;
- Symptome und Diagnose;
- Ursachen;
- Entwicklung von ADHS;
- Therapeutische Interventionsversuche;
- Wirkung Hundgestützter Pädagogik bei Kindern mit ADHS

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen der ADHS-Symptomatik

2.1 Darstellung des Syndroms ADHS

2.2 Häufigkeit und Geschichte

2.3 Symptome und Diagnose-Kriterien

2.4 Ursachen

2.4.1 Biologische Ursachen

2.4.2 Genetische Ursachen

2.4.3 Psychologische Ursachen

2.4.4 Psychosoziale Ursachen

2.5 Entwicklung von ADHS

2.5.1 Säuglings- und Kleinkindalter

2.5.2 Jugendalter

2.5.3 Erwachsenenalter

2.6 Diagnose

2.6.1 Differentialdiagnose

2.6.2 Entwicklungsangepasste Diagnose

2.6.3 Therapiezuweisende Diagnose

2.7 Therapeutische Interventionsversuche

2.7.1 Medizinische Therapie

2.7.2 Verhaltenstherapeutische Intervention

2.8 Andere Therapieformen

2.8.1 Bewegungszentrierte Therapieansätze

2.8.2 Diät-Behandlung

2.8.3 Tiergestützte Therapien

2.9 Wirkung Hundgestützter Pädagogik bei Kindern mit ADHS

2.9.1 Therapiehunde bei hyperaktiven und aggressiven Kindern

2.9.2 Wirkungseffekte

3. Schluss

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, einen fundierten theoretischen Querschnitt des komplexen Störungsbildes ADHS zu erstellen und dabei insbesondere die Möglichkeiten tiergestützter Interventionen als ergänzende pädagogische Methode zu untersuchen, um die Lebensqualität und soziale Integration betroffener Kinder zu verbessern.

  • Theoretische Grundlagen und Symptomatik des ADHS-Syndroms
  • Ursachenforschung und Entwicklungsverlauf über verschiedene Lebensphasen
  • Methoden der Diagnostik und therapeutische Interventionsansätze
  • Wirkungsweise und Nutzen der hundgestützten Pädagogik
  • Förderung des Selbstkonzepts und der sozialen Kompetenz durch Interaktion mit Tieren

Auszug aus dem Buch

2.9.1 Therapiehunde bei hyperaktiven und aggressiven Kindern

Vanek-Gullner betont, dass viele aggressive und hyperaktive Kinder oft nicht in der Lage sind, Zuneigung anzunehmen und dieses erst erlernen müssen. Damit diese Kinder Zuneigung und Berührungen als etwas Positives erfahren können, muss eine ruhige, vertrauenerweckende Basis gebildet werden. Der Körperkontakt zum Hund ist eine sensible Herangehensweise der Berührung, denn oft fällt es den Kindern leichter, die Berührung mit einem Tier zu akzeptieren. Durch den Körperkontakt kann das Bewusstsein über eigene Bedürfnisse erweckt werden. Im Umgang mit dem Hund wird das Kind ermutigt, diese zu äußern und Wünsche auszudrücken. In der Zusammenarbeit mit dem Hund soll es einen konstruktiven Umgang mit Aggressionen lernen und bekommt ein Bewusstsein der Verantwortung eigenen Handelns (vgl. Vanek-Gullner 2007, S.29).

Bei der Arbeit mit hyperaktiven Kindern liegt der Schwerpunkt auf Wahrnehmung und Entspannung. Die Übungen sollen dem Kind helfen, zur Ruhe zu kommen und lernen, Stille auszuhalten. Leises Sprechen und eine ruhige Atmosphäre werden durch die Bedürfnisse des Hundes begründet. Durch die Wertschätzung von Hund und Anbieter hat das Kind die Möglichkeit, sich anders als sonst zu verhalten und merkt, dass Loslassen gut tun kann (vgl. Vanek- Gullner 2007, S.29).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das wachsende öffentliche Interesse an ADHS ein und stellt die hundgestützte Pädagogik als eine alternative therapeutische Möglichkeit vor.

2. Theoretische Grundlagen der ADHS-Symptomatik: Dieses Kapitel liefert einen umfassenden Überblick über das Syndrom, seine Geschichte, Kernsymptome sowie verschiedene medizinische und psychologische Erklärungsmodelle.

2.1 Darstellung des Syndroms ADHS: Hier werden die medizinische Definition des Störungsbildes sowie die Herausforderungen bei der Abgrenzung von altersgemäßem Verhalten in Kindergarten und Schule erläutert.

2.2 Häufigkeit und Geschichte: Dieses Kapitel beleuchtet das Alter des Störungsbildes als kulturübergreifendes Phänomen und diskutiert Gründe für schwankende Häufigkeitszahlen.

2.3 Symptome und Diagnose-Kriterien: Hier werden die Kernsymptome Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität anhand internationaler Klassifikationssysteme (ICD-10, DSM-IV) im Detail definiert.

2.4 Ursachen: Dieses Kapitel untersucht verschiedene Hypothesen, wobei ein komplexes Zusammenspiel biologischer, genetischer, psychologischer und psychosozialer Faktoren als Auslöser identifiziert wird.

2.4.1 Biologische Ursachen: Fokus auf hirnorganische Aspekte, insbesondere die Rolle von Neurotransmittern wie Dopamin und Noradrenalin bei der Reizverarbeitung.

2.4.2 Genetische Ursachen: Erörterung des Zusammenhangs zwischen genetischer Disposition und ADHS, gestützt durch Zwillings- und Adoptionsstudien.

2.4.3 Psychologische Ursachen: Analyse der beeinträchtigten exekutiven Funktionen, wie Selbstregulation, Arbeitsgedächtnis und Impulskontrolle.

2.4.4 Psychosoziale Ursachen: Diskussion darüber, wie das familiäre und schulische Umfeld den Verlauf der Störung beeinflussen kann, auch wenn es keine primäre Ursache darstellt.

2.5 Entwicklung von ADHS: Beschreibung des Verlaufs der Störung und der unterschiedlichen Symptomwahrnehmung über verschiedene Lebensphasen hinweg.

2.5.1 Säuglings- und Kleinkindalter: Beleuchtung früher Anzeichen wie Regulationsstörungen und die Bedeutung der Eltern-Kind-Interaktion.

2.5.2 Jugendalter: Untersuchung der Verlagerung von motorischer Hyperaktivität hin zu Impulsivität und sozialen Problemen in der Schule.

2.5.3 Erwachsenenalter: Darstellung des Wandels der Symptome von äußerer zu innerer Unruhe und die Relevanz einer Diagnose bei Erwachsenen.

2.6 Diagnose: Dieses Kapitel unterstreicht die Notwendigkeit von Sorgfalt und Zeit bei der Diagnosestellung, da ADHS eine komplexe psychische Störung ohne einfache Messbarkeit ist.

2.6.1 Differentialdiagnose: Erläuterung der Notwendigkeit, ADHS von anderen Entwicklungsstörungen oder reaktiven Verhaltensauffälligkeiten abzugrenzen.

2.6.2 Entwicklungsangepasste Diagnose: Methoden zur diagnostischen Erfassung des Störungsbildes, unterteilt nach Altersstufen, von der Kindheit bis ins Erwachsenenalter.

2.6.3 Therapiezuweisende Diagnose: Betonung der Wichtigkeit, individuelle Störungsschwerpunkte zu identifizieren, um eine passgenaue Behandlung zu gewährleisten.

2.7 Therapeutische Interventionsversuche: Ein Überblick über multimodale Behandlungsansätze, die verschiedene Fachdisziplinen und Methoden integrieren.

2.7.1 Medizinische Therapie: Diskussion über Psychostimulanzien wie Methylphenidat, deren Wirkungsweise sowie kritische Auseinandersetzung mit Nebenwirkungen und Vorurteilen.

2.7.2 Verhaltenstherapeutische Intervention: Darstellung verschiedener verhaltenstherapeutischer Ansätze, die sowohl bei Eltern, Lehrern als auch direkt beim Kind ansetzen.

2.8 Andere Therapieformen: Ergänzende Ansätze zur Linderung der Symptomatik, die nicht auf medikamentöser Basis erfolgen.

2.8.1 Bewegungszentrierte Therapieansätze: Überblick über bewegungstherapeutische Maßnahmen, die den Bewegungsdrang der Kinder sinnvoll integrieren sollen.

2.8.2 Diät-Behandlung: Kritische Einschätzung von Diät-Interventionen bei hyperkinetischen Störungen aufgrund mangelnder wissenschaftlicher Evidenz.

2.8.3 Tiergestützte Therapien: Einleitung in das ganzheitliche Förderkonzept der tiergestützten Therapie zur Verbesserung der Lebensqualität und sozialen Kompetenz.

2.9 Wirkung Hundgestützter Pädagogik bei Kindern mit ADHS: Detaillierte Darstellung der speziellen Vorteile des Einsatzes von Therapiebegleithunden im pädagogischen Kontext.

2.9.1 Therapiehunde bei hyperaktiven und aggressiven Kindern: Beschreibung, wie Hunde durch ihre authentische Art helfen können, Aggressionen abzubauen und soziale Regeln zu erlernen.

2.9.2 Wirkungseffekte: Zusammenfassung der positiven Auswirkungen auf die Konzentrationsfähigkeit, das Selbstkonzept und die emotionale Stabilität der betroffenen Kinder.

3. Schluss: Fazit über den hohen Stellenwert tiergestützter Interventionen zur Förderung des sozialen und emotionalen Bereichs bei ADHS-Kindern.

Schlüsselwörter

ADHS, Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndrom, Therapiebegleithund, tiergestützte Pädagogik, Verhaltenstherapie, Impulskontrolle, Selbstregulation, Diagnostik, Lernstörungen, soziale Kompetenz, Selbstkonzept, Psychomotorik, multimodale Therapie, Förderung, Kindesentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet einen fundierten theoretischen Überblick über das ADHS-Syndrom und untersucht insbesondere das Potenzial der hundgestützten Pädagogik als begleitende Interventionsmethode bei Kindern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Definition und Ursachen von ADHS, die diagnostischen Herausforderungen, medikamentöse und verhaltenstherapeutische Behandlungsansätze sowie die Auswirkungen tiergestützter Interventionen auf die Entwicklung betroffener Kinder.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie tiergestützte Interventionen, speziell durch den Einsatz von Therapiebegleithunden, die emotionale Situation, das Selbstkonzept und das soziale Verhalten von Kindern mit ADHS nachhaltig verbessern können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die einen Querschnitt des aktuellen Forschungsstandes auf Basis fachwissenschaftlicher Literatur und Studien erstellt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, Ursachenhypothesen, den Entwicklungsverlauf über verschiedene Lebensphasen, eine detaillierte Auseinandersetzung mit Diagnoseverfahren und eine umfangreiche Übersicht über diverse therapeutische Interventionsformen, mit besonderem Fokus auf tiergestützte Ansätze.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist gekennzeichnet durch Begriffe wie ADHS, hundgestützte Pädagogik, Therapiebegleithund, Verhaltenstherapie, Selbstregulation, soziale Kompetenz und Förderung.

Welche Rolle spielen Hunde im therapeutischen Kontext bei ADHS?

Hunde wirken als Co-Therapeuten, die durch ihre authentische Art und unvoreingenommene Akzeptanz helfen, Ängste abzubauen, Aggressionen zu hemmen und die Konzentrationsfähigkeit sowie das Selbstwertgefühl der Kinder zu steigern.

Warum ist die Arbeit mit Hunden laut der Autoren besonders für aggressive Kinder geeignet?

Hunde bieten eine ruhige, vertrauenerweckende Basis. Aggressive Kinder lernen durch den Kontakt, ihr eigenes Handeln zu reflektieren, Grenzen zu respektieren und Verantwortung zu übernehmen, da das Tier direkt auf ihr Verhalten reagiert.

Wie wird das Selbstkonzept von Kindern durch die Interaktion mit Hunden beeinflusst?

Da Hunde die Kinder nicht nach schulischen Leistungen beurteilen, sammeln diese Erfolgserlebnisse, fühlen sich stolz und erleben eine positive Selbstwirksamkeit, was langfristig ihr negatives Selbstkonzept durchbricht.

Final del extracto de 43 páginas  - subir

Detalles

Título
Theoretische Grundlagen der ADHS-Symptomatik
Calificación
1,5
Autores
Simon Bransch (Autor), Katja Schwartz (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
43
No. de catálogo
V299386
ISBN (Ebook)
9783656959168
ISBN (Libro)
9783668143784
Idioma
Alemán
Etiqueta
theoretische grundlagen adhs-symptomatik
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Simon Bransch (Autor), Katja Schwartz (Autor), 2010, Theoretische Grundlagen der ADHS-Symptomatik, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/299386
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