Enterprise Social Networks halten nach und nach Einzug in deutsche Unternehmen. Prognosen zufolge soll der unternehmenseigene Einsatz von Social Software am deutschen Markt in den kommenden Jahren stark wachsen. Als Ziele beim Einsatz unternehmensinterner sozialer Netzwerke werden die bessere Vernetzung, die Beschleunigung der Kommunikation als auch das Verbessern des Informationsflusses genannt. Unterschiedliche Personengruppen in Unternehmen äußern jedoch auch Bedenken bezüglich deren Nutzung. Qualitative Interviews verifizieren die zuvor ermittelten Ziele und zeigen auf, dass die Formulierung der Nutzungsziele von zentraler Bedeutung bei der Einführung von Enterprise Social Networks ist.
Im Vorfeld der Zielermittlung werden anhand von Beschreibungen und Expertenmeinungen auf dem Markt existierende Enterprise Social Softwares verglichen. Der Vergleich verdeutlicht, dass die Lösungen sich im Grunde sehr ähnlich sind und nur geringe Abweichungen aufweisen. Anhand ausgewählter Grundfunktionen werden die Potentiale sozialer Funktionen in der unternehmensinternen Nutzung aufgezeigt. Detaillierte Beschreibungen drei ausgewählter Lösungen sollen die unterschiedlichen Nutzungsschwerpunkte der verschiedenen Lösungen veranschaulichen.
Inhaltsverzeichnis
- Abstract
- Inhaltsverzeichnis
- Abbildungsverzeichnis
- Abkürzungsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 2. Motivation und Ziele der Arbeit
- 2.1. Zielsetzung und Forschungsfragen
- 2.2. Forschungsdesign
- 3. Grundlegende Definitionen
- 3.1. Web 2.0
- 3.2. Enterprise 2.0
- 3.3. Enterprise Social Software
- 3.4. Enterprise Social Network
- 4. Softwarelösungen im Vergleich
- 4.1. Software-Übersichten
- 4.2. Grundfunktionen von Enterprise Social Softwares
- 4.2.1. Das Benutzerprofil
- 4.2.2. Gruppen / Communities
- 4.2.3. Wikis
- 4.2.4. Activity Streams
- 4.2.5. Tagging
- 4.2.6. Blogs
- 4.3. Jive, IBM Connections und Microsoft Sharepoint 2013
- 4.3.1. Jive von Jive Software
- 4.3.2. IBM Connections von IBM
- 4.3.3. Microsoft Sharepoint 2013 von Microsoft
- 4.4. Zusammenfassung und Fazit
- 5. Wissenschaftliche Erkenntnisse über Enterprise Social Networks
- 5.1. Verbreitung sozialer Technologien und Tools
- 5.2. Nutzen von Enterprise Social Networks für Unternehmen
- 5.2.1. Kommunikation
- 5.2.2. Vernetzung
- 5.2.3. Wissensmanagement
- 5.3. Das Ziel „Zero E-Mail“
- 5.4. Bedenken und Risiken
- 5.4.1. Der Betriebsrat
- 5.4.2. Die Mitarbeiter
- 5.4.3. Die Führungskräfte und das Management
- 6. Anwendung in der Unternehmenspraxis
- 6.1. Das Leitfadeninterview als Instrument qualitativer Forschung
- 6.1.1. Vorbereitung
- 6.1.1.1. Der Interviewleitfaden
- 6.1.1.2. Der Projektleitfaden
- 6.1.1.3. Auswahl der Interviewpartner
- 6.1.2. Interview-Durchführung
- 6.1.3. Nachbereitung: Transkription
- 6.1.4. Auswertung und Aufbereitung der Interview-Ergebnisse
- 6.2. ESN-Nutzungsgrad in Deutschland
- 6.3. Nutzungsvoraussetzungen
- 6.4. Softwarelösungen
- 6.5. Nutzungsziele
- 6.5.1. Wissen
- 6.5.2. Information
- 6.5.3. Vernetzung
- 6.5.4. Kommunikation
- 6.6. Wissensmanagement
- 6.7. Risiken und Bedenken
- 6.7.1. Risiken
- 6.7.2. Mitarbeiter-Reaktionen
- 6.8. Konkrete Auswirkungen auf den Arbeitsalltag
- 6.9. Einschätzungen über die zukünftige Entwicklung
- 6.10. Fazit der Interviews
- 7. Stellungnahme
- Literaturverzeichnis
- Verbreitung und Einsatz von Enterprise Social Networks in Unternehmen
- Potentiale und Herausforderungen bei der Einführung und Nutzung von ESN
- Wissensmanagement und Kommunikation in Unternehmen durch ESN
- Risiken und Bedenken im Zusammenhang mit der Nutzung von ESN
- Zukünftige Entwicklungen im Bereich der Enterprise Social Networks
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Bedeutung elektronischer sozialer Netzwerke in der internen Unternehmenskommunikation. Ziel ist es, den aktuellen Stand der Forschung zu diesem Thema aufzuzeigen und die Nutzung von Enterprise Social Networks (ESN) in deutschen Unternehmen zu analysieren.
Zusammenfassung der Kapitel
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die den Kontext und die Motivation für die Untersuchung der Bedeutung von ESN in der internen Unternehmenskommunikation erläutert. Anschließend werden grundlegende Definitionen zu Web 2.0, Enterprise 2.0, Enterprise Social Software und Enterprise Social Networks vorgestellt. Das Kapitel 4 beschäftigt sich mit dem Vergleich verschiedener Softwarelösungen im Bereich der Enterprise Social Networks. Es werden die Grundfunktionen von ESN-Software sowie die spezifischen Eigenschaften von Jive, IBM Connections und Microsoft Sharepoint 2013 beleuchtet.
Kapitel 5 beleuchtet die wissenschaftlichen Erkenntnisse über Enterprise Social Networks, darunter die Verbreitung von sozialen Technologien und Tools, die Nutzung von ESN für Unternehmen, das Ziel „Zero E-Mail“ sowie Bedenken und Risiken im Zusammenhang mit ESN. Das Kapitel 6 befasst sich mit der Anwendung von ESN in der Unternehmenspraxis. Es werden die Ergebnisse von Leitfadeninterviews mit Unternehmen vorgestellt, die sich mit der Nutzung von ESN in ihrem Arbeitsalltag auseinandersetzen.
Schlüsselwörter
Enterprise Social Networks, interne Unternehmenskommunikation, Wissensmanagement, Kommunikation, Vernetzung, Softwarelösungen, Jive, IBM Connections, Microsoft Sharepoint 2013, Risiken, Bedenken, Mitarbeiter, Führungskräfte, Management, Anwendung in der Praxis, Leitfadeninterview.
Häufig gestellte Fragen
Was ist ein Enterprise Social Network (ESN)?
Ein ESN ist eine unternehmensinterne Plattform (ähnlich wie Facebook oder LinkedIn), die der Vernetzung der Mitarbeiter, dem Wissensaustausch und der Beschleunigung der Kommunikation dient.
Welche Vorteile bietet ESN für Unternehmen?
Zu den Potenzialen gehören ein verbesserter Informationsfluss, effizienteres Wissensmanagement, eine stärkere Vernetzung über Abteilungsgrenzen hinweg und die Reduzierung der E-Mail-Flut.
Was bedeutet das Ziel „Zero E-Mail“?
Das Ziel ist es, die interne Kommunikation von statischen E-Mails hin zu dynamischen Activity Streams und Gruppen-Wikis zu verlagern, um Informationen transparenter und leichter auffindbar zu machen.
Welche Softwarelösungen für ESN sind marktführend?
Häufig genutzte Lösungen sind Jive, IBM Connections und Microsoft SharePoint. Diese bieten Funktionen wie Benutzerprofile, Blogs, Wikis und Tagging.
Welche Bedenken haben Betriebsräte und Mitarbeiter?
Häufige Sorgen betreffen den Datenschutz, die Überwachung der Mitarbeiterleistung, die Informationsüberflutung und die mögliche Vermischung von Privatem und Beruflichem.
Wie wichtig ist die Zielformulierung bei der Einführung?
Sie ist von zentraler Bedeutung. Ohne klare Nutzungsziele und die Unterstützung durch das Management riskieren Unternehmen, dass das ESN nicht akzeptiert wird und sein Potenzial ungenutzt bleibt.
- Quote paper
- Carina Maisel (Author), 2014, Die Bedeutung elektronischer sozialer Netzwerke in der internen Unternehmenskommunikation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/299715