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Experimentelles Design in der ökonomischen Happiness Forschung

Die Induktion von Happiness im Labor

Titre: Experimentelles Design in der ökonomischen Happiness Forschung

Thèse de Bachelor , 2014 , 52 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Arthur Raimann (Auteur)

Economie politique - Autres
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Happiness bzw. Glück gilt im Allgemeinen als ein unumstößliches Lebensziel. Faktisch möchte jeder glücklich sein. Es spielt sich gegenwärtig eine enorme Entwicklung in der Ökonomie ab. In den letzten Jahren ist die Happiness-
Forschung auch zu einem wichtigen Thema in der Wirtschaftswissenschaft geworden. Dies kann überraschend erscheinen, da der Gegenstand der Wirtschaftswissenschaft das Wirtschaften des Materiellen ist. Die Ökonomie beschäftigte und beschäftigt sich auch heute noch hauptsächlich mit der Produktion und Verteilung von Gütern. In der Makroökonomik setzen sich die Ökonomen mit gesamtwirtschaftlichen Problemen auseinander (z.B.
Konjunkturablauf). Eine andere Situation herrscht in der Mikroökonomik, wo das Verhalten von Individuen als Konsumenten und Produzenten analysiert wird. Dabei verfolgen die Individuen eine Maximierung ihres eigenen Nutzens. Diese
individuelle Maximierung führt kausal zu einem größtmöglichen Nutzen für alle. Erst seit Ende der 1990er Jahre wurde die Frage nach dem Glück zu einem Thema in der Wirtschaftswissenschaft. Dafür gibt es zwei maßgebliche Gründe. Der erste ist, dass sich Menschen in bestimmten Situationen nicht rational verhalten. Sie unterliegen vielen Anomalien und verhalten sich kurzfristiger als sie eigentlich
wollen, was zu inkonsistentem Verhalten führt, oder sie sind nicht fähig richtig vorherzusagen welchen Nutzen ihnen bestimmte Güter in der Zukunft bringen werden. In den Bereichen, in denen die Anomalien vorkommen, macht der
herkömmliche Ansatz falsche Verhaltensprognosen. Der zweite Grund sind die großen Fortschritte der Sozialpsychologie in den letzten Jahren bezüglich der empirischen Erfassung des Glücks.
In der ökonomischen Happiness-Forschung geht es um Fragen, wie sich Wirtschaftswachstum, Arbeitslosigkeit, Inflation, institutionelle Faktoren wie demokratische Entscheidungsprozesse und Einkommensunterschiede auf das
individuelle Wohlbefinden auswirken. Da die Happiness-Forschung sehr viel Potenzial in sich birgt, ist es wichtig
Methoden herauszuarbeiten, die es den Ökonomen erlauben, Happiness im Labor zu induzieren, um den ökonomischen Fragestellungen in einem neuem Blickwinkel begegnen zu können.
In dieser Bachelorarbeit, werde ich der Frage nachgehen, wie Happiness im Labor von Ökonomen induziert werden kann.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Aufbau der Bachelorarbeit

2. Glück und positiver Affekt

2.1. Happiness in der Psychologie

2.1.1. Affekte in der Psychologie

2.2. Happiness in der Philosophie

2.3. Happiness und positiver Affekt in der Wirtschaftswissenschaft

3. Experimente in der Wirtschaftswissenschaft

4. Der Zusammenhang von Glück und relativen Auszahlungen

4.1. Das relative Einkommen

4.2. Die Adaption des Happiness

4.3. Ein weiteres Ergebnis bezüglich relativen Auszahlung

4.4. Fazit

5. Induktion von „Happiness“ bzw. „positiven Affekten“ im Labor

5.1. Affektinduktion im Labor durch Ökonomen: Verwendung von Videoclips.

5.1.1. Verwendung von Videoclips I: Happiness und Produktivität

5.1.2. Verwendung von Videoclips II: Happiness und Zeitpräferenzen

5.2. Affektinduktion im Labor durch Ökonomen: Verwendung der Methode von Erfolg und Misserfolg

5.2.1 Verwendung der Methode von Erfolg und Misserfolg I: Risiko- und Zeitpräferenz unter der Induktion von Stimmungszuständen

5.2.2. Verwendung der Methode von Erfolg und Misserfolg II: Stimmungsgelenktes Verhalten in strategischen Interaktionen

6. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht wissenschaftliche Methoden zur Induktion von Happiness beziehungsweise positiven Affekten in kontrollierten Laborexperimenten, um ökonomische Fragestellungen aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie Ökonomen diese Stimmungszustände systematisch herbeiführen und deren Auswirkungen auf ökonomisch relevantes Verhalten messen können.

  • Grundlagen der Happiness-Forschung in Psychologie, Philosophie und Wirtschaftswissenschaft
  • Die Rolle und Kontroversen der Experimentalökonomie
  • Der Zusammenhang zwischen Glück, relativem Einkommen und Adaption (Easterlin-Puzzle)
  • Methoden der Affektinduktion: Videoclips sowie Erfolg und Misserfolg
  • Empirische Analyse des Einflusses induzierter Stimmungen auf Produktivität, Zeitpräferenzen und strategische Interaktionen

Auszug aus dem Buch

5.1. Affektinduktion im Labor durch Ökonomen: Verwendung von Videoclips

In diesem Abschnitt präsentiere ich zwei wissenschaftliche Arbeiten, in denen Filmclips verwendet werden, um Affekte zu induzieren. Durch die Induktion werden, ökonomisch gesehen, andere Ergebnisse erwartet als durch keine Induktion.

5.1.1. Verwendung von Videoclips I: Happiness und Produktivität

In der Veröffentlichung von Andrew J. Oswald et al. wird mithilfe von Laborexperimenten gezeigt, dass durch Happiness die Produktivität gesteigert werden kann. In dem Paper werden zwei Experimente vorgestellt. Ich werde nur das erste Experiment wiedergeben, da nur in diesem eine Induktion von Happiness bzw. positiven Affekten vorgenommen wurde.

Die Arbeit zielt darauf ab, Aufschluss darüber zu geben, ob Happiness eine bessere intrinsische Motivation hervorruft oder stattdessen ein weniger sorgfältiges Verhalten fördert. Trotz der Relevanz, in einer großen Auswahl von Situationen, wie am Arbeitsplatz oder in Unterrichtsräumen, wird das Konzept des glücklich-produktiven Arbeiters, oft in die Folklore des Managements als unbegründete Behauptung, gemacht von Praktikern oder der Boulevardpresse, verbannt. Das Paper von Oswald et al. implementiert einen empirischen Test, der zuvor in keiner psychologischen Literatur ausgeführt wurde. Damit wenden sie sich an eine Frage, die im speziellen die Ökonomen interessiert; macht Happiness Menschen produktiver, bei der Durchführung von vergüteten Aufgabe? Wie sie in ihrem Paper zeigen können, führt Happiness zu einer höheren Produktivität.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung der Happiness-Forschung in der Wirtschaftswissenschaft und skizziert den Aufbau der Bachelorarbeit.

2. Glück und positiver Affekt: Dieses Kapitel differenziert die Happiness-Begriffe aus psychologischer, philosophischer und wirtschaftswissenschaftlicher Sicht und erörtert die Definitionen der Affekt-Forschung.

3. Experimente in der Wirtschaftswissenschaft: Es wird der Aufstieg der experimentellen Methoden in der Ökonomik sowie die damit verbundenen methodologischen Kontroversen dargestellt.

4. Der Zusammenhang von Glück und relativen Auszahlungen: Das Kapitel analysiert das Easterlin-Puzzle sowie die Auswirkungen von relativem Einkommen und Adaptionseffekten auf das subjektive Wohlbefinden.

5. Induktion von „Happiness“ bzw. „positiven Affekten“ im Labor: Der Kernteil der Arbeit stellt fünf Methoden der Affektinduktion vor und untersucht diese anhand von zwei spezifischen Methoden: Videoclips sowie Erfolg und Misserfolg.

6. Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer Rekapitulation der theoretischen und praktischen Erkenntnisse zur Bedeutung von Emotionen für ökonomische Entscheidungen.

Schlüsselwörter

Happiness-Forschung, positiver Affekt, Experimentalökonomie, Induktion, Easterlin-Puzzle, relatives Einkommen, Produktivität, Zeitpräferenzen, strategische Interaktionen, Laborexperiment, Nutzenfunktion, Stimmung, Wohlbefinden, Wirtschaftspsychologie, Verhaltensökonomie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Ökonomen wissenschaftliche Verfahren zur Induktion von Happiness und positiven Affekten im Labor nutzen können, um ökonomische Phänomene und Entscheidungsverhalten zu analysieren.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf den Definitionen von Glück in verschiedenen Disziplinen, dem Einsatz von Experimenten in der Ökonomie sowie dem Einfluss von Stimmungen auf Produktivität, Zeitpräferenzen und strategische Entscheidungen.

Was ist das primäre Ziel der Forschung?

Das Ziel ist die Darstellung und Evaluierung von Methoden, mit denen Forscher im Labor glückliche oder positive Stimmungen induzieren können, um deren Auswirkungen auf wirtschaftlich relevantes Verhalten messbar zu machen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und einer systematischen Darstellung von Laborexperimenten, die Methoden wie Videoclips oder das gezielte Herbeiführen von Erfolg und Misserfolg (z.B. mittels MENSA-Tests) nutzen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Happiness-Begriffe, eine Einordnung der Experimentalökonomie und die detaillierte Vorstellung der Induktionsmethoden anhand ausgewählter Studien.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Happiness-Forschung, Induktionsmethoden, experimentelle Ökonomik, relative Auszahlungen und die Auswirkungen von Emotionen auf strategisches Verhalten.

Was besagt das "Easterlin-Puzzle" im Kontext dieser Arbeit?

Das Easterlin-Puzzle beschreibt das Phänomen, dass ein Anstieg des absoluten Einkommens über die Zeit nicht zwangsläufig zu einem Anstieg des durchschnittlichen Happiness-Levels führt, was die Bedeutung relativer Einkommensvergleiche unterstreicht.

Warum spielt die Stimmung eine Rolle bei strategischen Interaktionen?

Die Arbeit zeigt anhand der Studien von Monica Capra, dass Stimmungen (positiv oder negativ) die Neigung zu altruistischem, individualistischem oder vertrauenswürdigem Verhalten in Spielen wie dem Diktator- oder Vertrauensspiel signifikant beeinflussen können.

Wie beeinflussen milde positive Affekte die Zeitpräferenz?

Die Ergebnisse zeigen, dass milde positive Affekte die Zeitpräferenz verringern können, was bedeutet, dass Personen eine höhere Geduld gegenüber zukünftigen Auszahlungen aufbringen und ihren Gegenwartswert entsprechend höher bewerten.

Wie wirkt sich Happiness laut den untersuchten Studien auf die Produktivität aus?

Laborexperimente (z.B. von Oswald et al.) belegen, dass eine Steigerung des Happiness-Niveaus durch Induktion (z.B. Comedy-Clips) zu einer signifikant gesteigerten Produktivität bei Additionstests führt, ohne die Genauigkeit negativ zu beeinträchtigen.

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Résumé des informations

Titre
Experimentelles Design in der ökonomischen Happiness Forschung
Sous-titre
Die Induktion von Happiness im Labor
Université
University of Cologne  (Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln)
Cours
Spieltheorie
Note
2,0
Auteur
Arthur Raimann (Auteur)
Année de publication
2014
Pages
52
N° de catalogue
V299888
ISBN (ebook)
9783656963745
ISBN (Livre)
9783656963752
Langue
allemand
mots-clé
experimentelles design happiness forschung induktion labor
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Arthur Raimann (Auteur), 2014, Experimentelles Design in der ökonomischen Happiness Forschung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/299888
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Extrait de  52  pages
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