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DCF-Verfahren und Multiplikatormethode. Schwächen bei Unternehmensbewertungsverfahren

Titre: DCF-Verfahren und Multiplikatormethode. Schwächen bei Unternehmensbewertungsverfahren

Dossier / Travail , 2014 , 15 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Auteur)

Gestion d'entreprise - Direction d'entreprise, Management, Organisation
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die wohl häufigsten Anlässe für die Durchführung einer Unternehmensbewertung, mit insgesamt ca. 43 Prozent, sind Unternehmenskäufe, -verkäufe und -zusammenschlüsse.
Den zentralen Aspekt bei solchen Unternehmenstransaktionen, welche allgemein als Mergers & Acquisitions bezeichnet und zusammengefasst werden, bildet die Einigung von Käufer und Verkäufer auf einen angemessenen Kauf- bzw. Verkaufspreis. Grundlegend für das Gelingen dieser Transaktionen ist demnach eine fundierte Unternehmensbewertung. Besondere Bedeutung gewinnt das Thema Unternehmensbewertung folglich dann, wenn die Anzahl und das Volumen der M&A Deals hoch ist.

Durch die Ausarbeitung von Bellinger und Vahl ist deutlich geworden, dass eine exakte und allgemein gültige Unternehmensbewertung nicht möglich ist, da diese von zu vielen verschiedenen Parametern beeinflusst wird. Zudem kommt, dass „Unternehmenswerte [...] nur ’mögliche’ Preise, nicht ’wirkliche’ (effektiv zustande gekommene Preise)“ darstellen.

In dieser Hausarbeit wird daher nicht versucht, durch die Identifikation von Schwachstellen der Bewertungsverfahren eine exakte Bewertung zu ermöglichen, sondern durch das Herausarbeiten von Schwächen bei der Anwendung von Bewertungsverfahren fahrlässige Fehler zu vermeiden, um einen realistischeren Unternehmenswert zu erlangen.
Verschiedene Bewertungsverfahren setzten ihre Schwerpunkte an unterschiedlichen Stellen, was zur Folge hat, dass selbst die Wahl des Bewertungsverfahrens einen Einfluss auf das Ergebnis und dessen Genauigkeit hat. Diese Hausarbeit wird sich jedoch ausschließlich auf mögliche Schwächen innerhalb von einzelnen Bewertungsmethoden konzentrieren.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. ÜBERBLICK DER VERFAHREN

2.1 DCF-VERFAHREN

2.2 MULTIPLIKATORVERFAHREN

3. SCHWÄCHEN DES DCF-VERFAHRENS

3.1 PROGNOSE DER FREE CASH FLOWS

3.1.1 Vergangenheitsanalyse

3.1.2 Bestimmung des Planungshorizonts

3.1.3 Exkurs: Prognosen mit limitierter Verfügbarkeit von Informationen

3.1.4 Umsatzprognose

3.2 BERECHNUNG DER WEIGHTED AVERAGE COST OF CAPITAL

3.2.1 Festlegung der Zielkapitalstruktur

3.2.2 Bestimmung der Fremdkapitalkosten

3.2.2 Berechnung der Eigenkapitalkosten

3.3 BESTIMMUNG DES TERMINAL VALUES

4. SCHWÄCHEN DES MULTIPLIKATOR-VERFAHRENS

4.1 BILDUNG DER PEER-GROUP

4.2 VERWENDUNG VON MULTIPLIKATOREN

5. FAZIT

6. LITERATURVERZEICHNIS

7. ANHÄNGE

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit verfolgt das Ziel, die methodischen Schwachstellen der zwei am häufigsten in der Praxis angewandten Unternehmensbewertungsverfahren – dem Discounted-Cash-Flow-Verfahren (DCF) und der Multiplikatormethode – zu identifizieren und zu analysieren, um ein Bewusstsein für Fehlerquellen bei der Wertermittlung zu schaffen.

  • Grundlagen und Abläufe des DCF-Verfahrens und der Multiplikatormethode.
  • Analyse der Unsicherheiten bei der Prognose zukünftiger Free Cash Flows.
  • Kritische Würdigung der WACC-Berechnung und der Terminal-Value-Bestimmung.
  • Untersuchung der Schwachstellen bei der Peer-Group-Bildung im Vergleichsverfahren.
  • Diskussion der Auswirkungen von Schlüsselannahmen auf das Bewertungsergebnis.

Auszug aus dem Buch

3.1 Prognose der Free Cash Flows

Als erste Unsicherheit in der Praxis bei der Prognose der zukünftigen Free Cash Flows eines Unternehmens kann die Tatsache, dass es sich dabei um nicht exakt vorhersehbare Zahlungsströme in der Zukunft handelt selbst genannt werden. Unvorhersehbare Ereignisse können somit eine Bewertung umstoßen. Üblicherweise werden historische Werte, zusammen mit Hilfe und Rat des Managements, verwendet, um Annahmen über die zukünftige Entwicklung eines Unternehmens zu treffen. Obwohl diese Vorgehensweise voraussetzt, dass sich frühere Bedingungen und Muster auf die Zukunft übertragen lassen, hat sie sich in der Praxis bewährt, da keine zuverlässigeren Methoden existieren.

Diese sogenannte Vergangenheitsanalyse hat somit einen großen Einfluss auf die Prognosen der Free Cash Flows eines Unternehmens.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Einführung in die Thematik der Unternehmensbewertung im Kontext von M&A-Transaktionen und Definition der Zielsetzung der Arbeit.

2. ÜBERBLICK DER VERFAHREN: Detaillierte Darstellung der Funktionsweise des DCF-Verfahrens und des Multiplikatorverfahrens als theoretische Grundlage.

3. SCHWÄCHEN DES DCF-VERFAHRENS: Untersuchung der spezifischen Schwachstellen bei der Cash-Flow-Prognose, der Kapitalkostenberechnung (WACC) und der Restwertermittlung.

4. SCHWÄCHEN DES MULTIPLIKATOR-VERFAHRENS: Analyse der Probleme bei der peer-gruppenbasierten Bewertung sowie der Risiken bei der Verwendung komprimierter Multiplikatoren.

5. FAZIT: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse und Schlussfolgerung hinsichtlich der Notwendigkeit einer sorgfältigen Wahl und Anwendung der Bewertungsmethoden.

Schlüsselwörter

Unternehmensbewertung, DCF-Verfahren, Multiplikatormethode, Free Cash Flow, WACC, Terminal Value, Peer-Group, Unternehmenswert, Finanzplanung, Kapitalkosten, M&A, Bewertungsschwächen, Prognosegenauigkeit, Kapitalstruktur, Unternehmensanalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit befasst sich mit der Identifikation und Analyse potenzieller Schwachstellen bei den zwei gängigsten Verfahren zur Unternehmensbewertung: dem DCF-Verfahren und dem Multiplikatorverfahren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die methodische Fehleranfälligkeit bei der Cash-Flow-Prognose, der WACC-Bestimmung, der Definition von Peer-Groups und der allgemeinen Interpretation von Bewertungsergebnissen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, durch das Herausarbeiten spezifischer Schwachstellen ein Verständnis für die Sensitivität der Bewertungsmodelle zu schaffen und fahrlässige Fehler bei der Anwendung zu vermeiden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine analytische Hausarbeit, die auf einer umfassenden Literaturrecherche basiert, um die Verfahren schrittweise auf Anfälligkeiten für Ungenauigkeiten zu prüfen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert strukturiert die einzelnen Schritte der Bewertungsmethoden, von der Prognose der Free Cash Flows und der WACC-Berechnung bis hin zur Auswahl der Vergleichsunternehmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Unternehmensbewertung, DCF-Verfahren, Multiplikatormethode, WACC, Peer-Group, Terminal Value und Prognosegenauigkeit.

Warum ist die Bestimmung des Terminal Values im DCF-Verfahren kritisch?

Der Terminal Value macht oft 75 % oder mehr des Gesamtwerts aus, wodurch das Ergebnis extrem empfindlich auf kleine Änderungen der angenommenen Wachstumsrate reagiert.

Welche Schwachstelle weist das Multiplikatorverfahren bei der Peer-Group-Bildung auf?

Das Verfahren vernachlässigt oft unternehmensspezifische Besonderheiten und geht davon aus, dass Vergleichsunternehmen korrekt bewertet sind, was bei Marktschwankungen zu Verzerrungen führt.

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Résumé des informations

Titre
DCF-Verfahren und Multiplikatormethode. Schwächen bei Unternehmensbewertungsverfahren
Université
Reutlingen University
Cours
Coporate Finance
Note
1,3
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2014
Pages
15
N° de catalogue
V300070
ISBN (ebook)
9783656965558
ISBN (Livre)
9783656965565
Langue
allemand
mots-clé
Corporate Finance Valuation DCF Multiples Unternehmensbewertung Multiplikatorverfahren
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Citation du texte
Anonym (Auteur), 2014, DCF-Verfahren und Multiplikatormethode. Schwächen bei Unternehmensbewertungsverfahren, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/300070
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Extrait de  15  pages
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