Rohstoffreichtum der Entwicklungsländer. Fluch oder Segen?


Seminararbeit, 2015
25 Seiten

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Vorgehensweise und Aufbau der Arbeit

2 Grundlagen
2.1 Entwicklungsland
2.2 Rohstoffe und Rohstoffreichtum der Entwicklungsländer

3 Ursachen für den Rohstofffluch
3.1 Abhängigkeit von den Exporteinnahmen
3.2 Holländische Krankheit
3.3 Politik und Gesellschaft
3.3.1 Rentenökonomie
3.3.2 Rent-seeking
3.3.3 Unterdrückungseffekt
3.3.4 Modernisierungseffekt
3.4 Weitere Ursachen
3.5 Rohstofffluch in Nigeria

4 Maßnahmen für Rohstoffsegen
4.1 Gemeinwohlorientierte Regierungsführung
4.2 Schaffung von Transparenz
4.3 Diversifizierung der Wirtschaft
4.4 Intervention der Zentralbank
4.5 Rohstofffonds
4.6 Rohstoffsegen in Botsuana

5 Zusammenfassung

Literaturverzeichnis

Anhang A - Afrika: Rohstoffübersicht und Konflikte

Anhang B - HDI Übersicht Botsuana und Nigeria

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1 - Länder der Erde nach HDI (vgl. UNDP 2015)

Abb. 2 - Anteil der mineralischen und Energierohstoffe an den Exporteinnahmen (BGR 2013)

Abb. 3 - Afrika: Rohstoffübersicht und Konflikte (BICC 2010)

Tabellenverzeichnis

Tab. 1 - Botswana und Nigeria im HDI Vergleich (vgl. UNDP 2014, S. 160 ff.)

Tab. 2 - Übersicht der Bestandteile des HDI (vgl. UNDP 2014, S 160 ff.)

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

1.1 Problemstellung und Zielsetzung

Rohstoffe bilden die Grundlage jeglicher Industrie. Ohne den Import geeigneter Rohstoffe würde die Produktion in rohstoffarmen Industrienationen still stehen (vgl. Niebel 2011). „Die meisten Rohstoffvorkommen befinden sich in Entwicklungsländern“ und Deutschland ist „als Industrienation auf [diese] Rohstoffe angewiesen“ (Niebel 2011). Beispielsweise importiert Deutschland bis zu 97 Prozent seines Bedarfs an Erdöl (vgl. BAFA 2012). Was anfänglich wirkt, wie eine große Einnahmequelle und Chance für die Entwicklungsländer, ist empirisch bewiesen ein Fluch für die Entwicklungsländer. Rohstoffreiche Länder entwickeln sich empirisch nachgewiesen langsamer als Rohstoffarme (vgl. Sachs et al. 1995). Dieses Phänomen wird in der Politik und der Ökonomie als Rohstofffluch, Ressourcenfluch oder paradox of plenty bezeichnet. Von dem Problem des Rohstofffluchs sind nahezu alle rohstoffreichen Länder betroffen. Entwicklungsländer wie Nigeria, Venezuela und die Mongolei trifft es jedoch besonders. Von dem Rohstoffreichtum können nur wenige Länder wie z.B. Norwegen oder Botswana profitieren.

Ziel dieser Seminararbeit ist eine Analyse des Rohstofffluches mit besonderem Fokus auf rohstoffreiche Entwicklungsländer. Dabei soll insbesondere geklärt werden, welche Ursachen zu einem Rohstofffluch führen können. Ebenso soll geklärt werden, ob der Rohstofffluch eine natürliche Konsequenz des Rohstoffreichtums ist oder Maßnahmen zur Transformation des Rohstoffreichtums in einen Rohstoffsegen ergriffen werden können.

1.2 Vorgehensweise und Aufbau der Arbeit

Die vorliegende Seminararbeit gliedert sich in fünf Kapitel. Im zweiten Kapitel werden die grundlegenden Begrifflichkeiten dieser Seminararbeit Entwicklungsland und Rohstoffreichtum definiert. Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit den Ursachen für das Auftreten des Rohstofffluches und wendet diese zum Abschluss auf das Länderbeispiel Nigeria an. Die Maßnahmen zur Transformationen des Rohstoffreichtums in einen Segen sind Inhalt des vierten Kapitels ebenso wie das Länderbeispiel Botsuana als Beispiel für den Segen, den ein Land aus seinem Rohstoffreichtum machen kann. Zum Abschluss werde ich im letzten Teil dieser Seminararbeit die wesentlichen Ergebnisse kurz zusammenfassen und einen persönlichen Kommentar zum Thema geben.

2 Grundlagen

2.1 Entwicklungsland

Der Begriff Entwicklungsland wurde erstmals in den 1950er-Jahren geprägt „und beurteilt den Entwicklungsstand […] und den Lebensstandard […] der Entwicklungsländer aus Sicht der Industrienationen“ (Schubert et al. 2011, S. 103). Im Vergleich mit den Industrienationen ist der Lebensstandard der Entwicklungsländer niedriger (vgl. BMZ 2015). Eine einheitliche Definition zur Klassifizierung von Entwicklungsländern gibt es nicht (vgl. UNSD 2013). Entwicklungsländer weisen aber einige gemeinsame Merkmale auf.

Beispielsweise leiden große Teile der Bevölkerung an Unterernährung und Hunger bedingt durch Nahrungsmittelknappheit. In Entwicklungsländer ist das Pro-Kopf-Einkommen im Vergleich mit anderen Ländern niedrig und die Einkommen sowie die Vermögen sind ungleich in der Bevölkerung verteilt. So verfügen wenige Prozent der Bevölkerung über mehr als 90 Prozent der Einkommen und des Vermögens. Die Gesundheitsversorgung ist in Entwicklungsländern unterdurchschnittlich oder mangelhaft ausgeprägt, was in einer hohen Kindersterblichkeit und einer verhältnismäßig geringen Lebenserwartung resultiert. Die Analphabeten-Quote ist im Ländervergleich überdurchschnittlich hoch. In Entwicklungsländern herrscht oftmals eine hohe Arbeitslosigkeit vor und es existiert ein verhältnismäßig großer informeller Sektor. Große Teile der Bevölkerung leben von der Landwirtschaft oder in Subsistenzwirtschaft und, wenn vorhanden, im Bergbau (vgl. UNSD 2013). Zur Klassifizierung von Ländern werden von verschiedenen Institutionen unterschiedliche Indizes angewendet. Die Weltbank beispielsweise stuft die Länder der Erde nach dem Bruttonationaleinkommen (BNE) pro Kopf ein (vgl. The World Bank 2015). Neben dieser monetären Betrachtung bezieht das United Nations Development Program (UNDP) in den Human Development Index (HDI) noch weitere, soziale Faktoren ein (vgl. UNDP 2014 S. 159 ff.). Der HDI setzt sich zusammen aus der Lebenserwartung, den Bildungsindizes mittlere Dauer der Schulausbildung und erwartete Dauer der Schulausbildung und dem BNE pro Kopf (vgl. ebd.). Dabei kann der HDI Werte zwischen null und eins annehmen, wobei eins das Optimum menschlicher Entwicklung darstellt (vgl. ebd.). Der Human Development Report des UNDP weist alle Länder mit einem HDI von unter 0,7 als Länder mit mittlerer und alle Länder, deren HDI unter 0,55 liegt, als Länder mit geringer menschlicher Entwicklung aus (vgl. UNDP 2014, S. 165 f.; Abb. 1). Ein Großteil der Entwicklungsländer ist auf dem afrikanischen Kontinent zu finden (vgl. Abb. 1).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1 - Länder der Erde nach HDI (vgl. UNDP 2015)

2.2 Rohstoffe und Rohstoffreichtum der Entwicklungsländer

Rohstoffe sind unbearbeitete Grundstoffe, die aus dem Boden gewonnen bzw. extrahiert (Urproduktion) werden können (vgl. Springer Gabler 2013, S. 378). Die unverarbeiteten Grundstoffe werden auch als Primärrohstoffe bezeichnet (vgl. ebd.). Dabei liegt der Fokus dieser Seminararbeit insbesondere auf mineralischen Rohstoffen (z.B. Eisenerz, Coltan) und Kohlenwasserstoffen (z.B. Öl, Gas). Mineralische Rohstoffe und Erdöl unterscheiden sich von anderen (z.B. agrarischen) Rohstoffen dadurch, dass sie nicht erneuerbar sind (vgl. ebd.). Daraus folgt eine natürliche Endlichkeit dieser Rohstoffe. Ein großer Anteil der weltweiten Rohstoffe liegt auf dem Territorium von Entwicklungsländern. Insbesondere auf dem afrikanischen Kontinent befinden sich 89 Prozent der weltweiten Vorkommen an mineralischen Rohstoffen (vgl. Dijk 2004, S. 35; Abb. 2). So liegen beispielsweise 80 Prozent der nachgewiesenen Coltanreserven auf dem Territorium der Demokratischen Republik Kongo (vgl. Basedau et al. 2003, S. 40).

Ein Land ist reich an Rohstoffen, wenn entweder mindestens 25 Prozent der Staatseinnahmen aus Rohstoffexporten erzielt werden oder mindestens 25 Prozent der Güterexporterlöse durch den Export von Rohstoffen erzielt werden (vgl. IWF 2007, S. 4; Abb. 2).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2 - Anteil der mineralischen und Energierohstoffe an den Exporteinnahmen 2009 (BGR 2013)

3 Ursachen für den Rohstofffluch

Rohstoffreiche Länder weisen eine schlechtere wirtschaftliche Leistung und geringeres Wirtschaftswachstum auf als Rohstoffarme. Dieser Zusammenhang wurde in vielen empirischen Studien belegt. (vgl. Sachs et al. 1995; Rodriquez et al. 1999; Leite et al. 1999; Gylfason 2001). Diese Beobachtung gilt insbesondere für Entwicklungsländer (vgl. Auty 2001, S. 7 f.) So wuchs das Pro-Kopf-Einkommen rohstoffarmer Länder zwischen 1960 und 1990 bis zu drei Mal schneller als das rohstoffreicher Länder (vgl. Auty 2001, S. 3). Im Folgenden sollen einige Ursachen für das Entstehen des Rohstoffluchs geliefert werden.

3.1 Abhängigkeit von den Exporteinnahmen

In Entwicklungsländern ist eine Tendenz hin zu einer zunehmenden Abhängigkeit vom Export von Primärrohstoffen zu verzeichnen. Diese Abhängigkeit verlangsamt die Industrialisierung und schränkt die weitere Wertschöpfung, insbesondere die Weiterverarbeitung gewonnener Rohstoffe, in den Entwicklungsländern ein (vgl. UNCTAD 2011). Von 2000 bis 2009 stieg der Anteil von mineralischen Rohstoffen und Kohlenwasserstoffen an den Exporten von 59 Prozent auf 64 Prozent wohingegen der Anteil von verarbeiteten Produkten im selben Zeitraum um fünf Prozentpunkte zurück ging (vgl. ebd.).

Die im letzten Jahrhundert stark gesunkenen Transportkosten tragen dazu bei, dass Rohstoffe wie Öl, Bauxit und Gold im Verhältnis zu ihrem jeweiligen Wert relativ günstig transportiert werden können. Dies hat zur Folge, dass anders als zur Zeit der Industrialisierung, während dieser die Industrien in unmittelbarer Nähe zu den Förderanlagen von Kohle und Eisenerz angesiedelt wurden, die weiterverarbeitenden Industrien nicht mehr in lokaler Nähe zum Abbauort angesiedelt werden (vgl. Sachs et al. 1995, S.3 ff.). Daher exportieren Entwicklungsländer nur Primärrohstoffe, wohingegen die Weiterverarbeitung und Wertschöpfung in anderen Ländern stattfindet (vgl. ebd.).

Weiterhin sind die Einnahmen aus den Exporten von Rohstoffen nur schwer kalkulierbar, da die Preise auf dem Weltmarkt starken Schwankungen unterliegen. Brechen aufgrund eines Preisverfalls schon in den Staatshaushalt eines Jahres eingeplante Rohstoffeinnahmen weg, steigt die Arbeitslosigkeit im Inland (vgl. Knoke et al. 2011, S. 6). Ebenso werden die Einnahmen aus den Exporten von nicht-erneuerbaren Rohstoffen in absehbarer Zeit zurückgehen und schließlich versiegen, da die Rohstoffreserven vollständig aufgebraucht sein werden (vgl. Bardt 2005, S. 5 f.).

3.2 Holländische Krankheit

Neben gesteigerter Einnahmen aus dem Export, kann Rohstoffreichtum negative Einflüsse auf andere Wirtschaftssektoren haben und daher zu einer strukturellen Veränderung der Wirtschaft führen (vgl. vgl. Ebrahim-zadeh et al. 2003). In den Niederlanden führte die Entdeckung eines großen Erdgasfeldes bei Groningen in den 1960er-Jahren zu einer Aufwertung des Guldens, was in der Folge in einer Schwächung der anderen exportierenden Sektoren und einem massiven Arbeitsplatzabbau resultierte. Dieses Phänomen wird aufgrund seines ersten Auftretens in den Niederlanden als „holländische Krankheit“ bezeichnet (vgl. Ebrahim-zadeh et al. 2003; Benjamin et al. 1989, S. 72ff.).

Der höhere Anteil an Rohstoffexporten führt zu einer gesteigerten Devisenmenge im Inland und somit zu einer Aufwertung der Inlandswährung (vgl. Gylfason 2001). Die aufgewertete Inlandswährung verteuert die Exportgüter der Landwirtschaft und des verarbeitenden Gewerbes des Landes und verringert so die Nachfrage nach diesen Gütern auf dem Weltmarkt (vgl. Ismail 2010, S. 4f.). Die geringere Nachfrage führt kurzfristig zu einem Abbau von Arbeitsplätzen in den Sektoren geringerer Nachfrage und langfristig zu einer strukturellen Veränderung der Wirtschaft hin zu einer Fokussierung auf den rohstoffexportierenden Sektor (vgl. Benjamin et al. 1989, S. 72f.). Dadurch steigt die Abhängigkeit von den Rohstoffeinnahmen weiter und mögliche Einnahmerückgänge aus den Rohstoffexporten haben immer größere Konsequenzen (vgl. Gylfason 2001). Besonders Entwicklungsländer mit einem hohen Anteil von Beschäftigten in der Landwirtschaft sind betroffen, da die landwirtschaftlichen Produkte dieser Länder auf dem Weltmarkt nicht mehr konkurrenzfähig sind. Dies kann in einem vollkommenen Verlust des landwirtschaftlichen Sektors und einer Nahrungsmittelimportabhängigkeit resultieren. Im Gegensatz dazu profitiert die Industrie dieser Länder anfänglich von der aufgewerteten Währung, da sie die importierten Maschinen günstiger beziehen kann (vgl. Benjamin et al. 1989., S. 90f.).

3.3 Politik und Gesellschaft

Rohstoffreiche Staaten tendieren dazu über weniger demokratische Strukturen zu verfügen als rohstoffarme Staaten (vgl. Ross 2001, S. 328). Das Entstehen einer Rentenökonomie, Rent-seeking, Unterdrückungs- und Modernisierungseffekte verlangsamen oder unterdrücken die politische und gesellschaftliche Entwicklung der Bevölkerung und unterbinden so das Streben nach Demokratie. Alle vier Effekte treten meist komplementär in rohstoffreichen (Entwicklungs-) Ländern auf (vgl. Ross 2011, S. 337).

3.3.1 Rentenökonomie

In rohstoffreiche Rentenökonomien wird die gesamte Wirtschaft auf den Export von Rohstoffen fokussiert, da der Export kurzfristig gesehen die größten Einnahmen bzw. Renten verspricht (vgl. Ross 2011, S. 332). Diese zusätzlichen Einnahmen kann die Regierung verwendet, um den gesellschaftlichen Druck durch Missstände (vgl. gemeinsame Merkmale von Entwicklungsländern Kap. 2.1) auf die Regierung zu mindern und sich größerer Verantwortung zu entziehen (vgl. Ross 2011, S. 332). Eine Methode ist die Besteuerung der Bevölkerung zu reduzieren oder gänzlich auf das Erheben von Steuern zu verzichten, sodass die Bevölkerung trotz fehlender demokratischer Repräsentation zufrieden mit der Regierung ist (vgl. Luciani 1987, S. 145 f.). Die fehlenden Steuereinnahmen sollen in der Folge durch die Einnahmen aus dem Export kompensiert werden (vgl. Ross 2011, S. 332 f.). Eine weitere Methode ist das Investieren der Einnahmen aus den Rohstoffexporten in öffentlichkeitswirksame Projekte zur Beschwichtigung der Bevölkerung und die monetäre Unterstützung einflussreicher Eliten in der Gesellschaft zur Machtsicherung (vgl. Ross 2011, S. 333). Weiterhin wird in Rentenökonomien unter Einsatz von hohen Geldmitteln

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Details

Titel
Rohstoffreichtum der Entwicklungsländer. Fluch oder Segen?
Hochschule
Duale Hochschule Baden-Württemberg Mannheim, früher: Berufsakademie Mannheim
Autor
Jahr
2015
Seiten
25
Katalognummer
V300215
ISBN (eBook)
9783656964438
ISBN (Buch)
9783656964445
Dateigröße
754 KB
Sprache
Deutsch
Reihe
Aus der Reihe: e-fellows.net stipendiaten-wissen
Schlagworte
rohstoffreichtum, entwicklungsländer, fluch, segen
Arbeit zitieren
Tobias Wulfert (Autor), 2015, Rohstoffreichtum der Entwicklungsländer. Fluch oder Segen?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/300215

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