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Die attische Demokratie als Erfolgsmodell für die moderne Demokratie

Título: Die attische Demokratie als Erfolgsmodell für die moderne Demokratie

Trabajo Escrito , 2015 , 16 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Katherine Castrucci (Autor)

Política - Generalidades y teorías de la política internacional
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Der Ursprung unserer heutigen Demokratie geht bis in die Antike zurück. Demokratie entstand bei den alten Griechen durch verschiedene soziale und wirtschaftliche Veränderungen. Diese Veränderungen begannen zwischen den Jahren 700 und 500 vor Christus und entstanden somit in einer Zeit kultureller, sozialer und politischer Veränderungen.

In dieser Zeit entstanden die Kulturbildung, die Kolonisation und die ersten griechischen Polis (Meier 1980: 58-61). Auf Grund dieser Entwicklung entstanden in Griechenland die ersten Anfänge der griechischen Demokratie. Sie begann mit dem Übergang von der Adelsherrschaft über Tyrannei bis zur Isonomie, die die politische Gleichheit zwischen den Bürgern bzw. Vollbürgern geschaffen haben.

Die Entwicklung der attischen Demokratie ist durch einen langen Entwicklungsprozess sowie durch zahlreiche politische Reformen gekennzeichnet (Meier 1980: 82), wie beispielsweise durch Solons Reform und die Reformen des Kleisthenes. Sie zielten darauf ab, soziale Konflikte, die durch soziale Schichtung in Athen verursacht wurde, zu lösen. Außerdem hatten sie das Ziel die Macht des Adels zu verringern und damit ‚‚die Grundlagen für die politische Beteiligung breiterer Volksschichte‘‘ (Vorläufer 2013: 07) zu schaffen, da die Aristokraten die politische und wirtschaftliche Macht über Handwerker, Bauern und Sklaven besaßen.

Nach der Verwirklichung der Verfassung von Kleisthenes wurde die attische Demokratie durch die Partizipation von athenischen Bürgern (ausschließlich männlicher Bürger) gebildet, die allerdings nur einen kleinen Teil der Bürger repräsentierten, da Metöken (Ausländer), Sklaven und Frauen ausgeschlossen wurden (Saage 2005 : 50f. ). Aber erst in perikleischer Zeit konnten die Bürger tatsächlich ihre Rechte ausüben (Becker 1995: 75). In der nachfolgenden Arbeit soll nun der Frage nachgegangen werden, inwiefern die attische Demokratie als erfolgreiches Modell für die moderne Demokratie angesehen werden kann. Dazu werden zu Beginn die zentralen Begriffe der Demokratie sowie der Isonomie definiert. Danach wird die Entstehung der Isonomie in der athenischen Gesellschaft vorgestellt. Anschließend wird die Entwicklung der attischen Demokratie aufgezeigt sowie die Institutionen der athenischen Demokratie erläutert. Abschließend werden die wesentlichen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen der athenischen Demokratie und der modernen Demokratie zusammengefasst, um die [...]

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Definition Isonomie und Demokratie

2.2 Der Weg zur Isonomie

3. Die Entwicklung der attischen Demokratie

3.1 Solon Reform

3.2 Die Reformen von Kleisthenes

4. Die Institutionen der attischen Demokratie

4.1 Der Areopag

4.2 Das Volksgericht

4.3 Die Archonten

4.4 Die Volksversammlung

4.5 Der Rat der 500

4.6 Die Beamte

5. Der Vergleich zwischen der attische und der modernen Demokratie

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Entwicklung und die institutionelle Ausgestaltung der attischen Demokratie, um zu erörtern, inwiefern diese als Erfolgsmodell für die moderne Demokratie dienen kann.

  • Definition zentraler Begriffe wie Isonomie und Demokratie
  • Analyse der sozioökonomischen Entstehungsbedingungen in der griechischen Antike
  • Darstellung der bedeutenden Reformen durch Solon und Kleisthenes
  • Detaillierte Untersuchung der zentralen Institutionen der athenischen Polis
  • Kritische Gegenüberstellung antiker direkter Demokratie und moderner repräsentativer Systeme

Auszug aus dem Buch

3.2 Die Reformen von Kleisthenes

Nach Solon setzte Kleisthenes die nächsten entscheidenden Reformen in der attischen Verfassung durch „und legte damit die Basis für die Demokratie in Athen.“ (Vorländer 2013: 8) Die erste Reform hatte als Ziel die Vollmachtstellung der adligen Familien zu beenden und damit eine gleichberechtige politische Bürgerschaft zu schaffen (Vorländer 2013: 8). Die Entwicklung des Kleisthenes wurde stark durch die Phylenreform geprägt, weil diese „die politische Organisation von Grund auf (veränderte) und (…) die Voraussetzung für die spätere demokratische Verfassung (war).“ (Saage 2005: 49). Kleisthenes teilte die attische Bevölkerung in zehn Phylen (Verwaltungsbezirke) ein (Saage 2005: 49). Diese Phylen orientierten sich an den verschiedenen Regionen und Landschaften Athens, das heißt, dass die Bürgern aus verschiedenen Regionen und sozialen Schichten gebildet wurde. Jede Phyle könnte Entscheidungen über politische und militärische Aktivität treffen. Beispielsweise bei den Wahlen zur Volksversammlung hatten alle Bürger einer Deme (Gemeinde) gleiches Stimmrecht und konnten alle Bürger, vom Kleinbauern bis zum Adeligen, wählen. (Vorländer 2013: 9) Frauen, Sklaven und Metöken waren allerdings weiterhin von der Wahl ausgeschlossen.

Eine weitere Reform von Kleisthenes bezog sich auf den Rat der 400, der schon von Solon geschaffen wurde. Er vergrößerte den Rat um 100 Personen und machte ihn so zum Rat der 500 (Lotze 1995: 49). Die 500 Personen setzen sich aus je 50 Bürgern aus jeder der zehn Phylen zusammen. Diese wurden per Losverfahren aus einer Liste von Kandidaten ausgelost (Lotze 1995: 49). Dieser Rat war damals die wichtigste Regierungsbehörde und hatte die Macht der Volksversammlung Gesetzesentwürfe vorzulegen sowie die Kontrolle über die Exekutive und die Verwaltung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in den historischen Ursprung der Demokratie ein und formuliert die Forschungsfrage, ob die attische Demokratie ein Modell für die Moderne darstellt.

2. Theoretische Grundlagen: Hier werden die Begriffe Isonomie und Demokratie definiert und der gesellschaftliche Wandel im antiken Griechenland, der zur Herausbildung dieser Ordnung führte, erläutert.

3. Die Entwicklung der attischen Demokratie: Dieses Kapitel befasst sich mit dem langwierigen politischen Prozess und den Reformen durch Solon und Kleisthenes.

4. Die Institutionen der attischen Demokratie: Es erfolgt eine detaillierte Erläuterung der Organe wie Areopag, Volksgericht, Archonten, Volksversammlung, Rat der 500 und der Beamtenschaft.

5. Der Vergleich zwischen der attische und der modernen Demokratie: Dieses Kapitel stellt die Unterschiede zwischen antiker direkter und heutiger repräsentativer Demokratie gegenüber.

6. Fazit: Das Fazit zieht eine Bilanz und kommt zu dem Schluss, dass die attische Demokratie zwar ein Vorbild ist, jedoch kein direktes Erfolgsmodell für die heutige Zeit darstellt.

Schlüsselwörter

Attische Demokratie, Isonomie, Antike, Solon, Kleisthenes, Volksversammlung, Rat der 500, Polis, Politische Partizipation, Direkte Demokratie, Repräsentative Demokratie, Institutionen, Antikes Griechenland, Bürgerrechte, Vergleich

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Ursprüngen der Demokratie im antiken Athen und hinterfragt deren Übertragbarkeit als Modell auf heutige demokratische Systeme.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die historische Entwicklung durch soziale Reformen, die Definition der Isonomie sowie die Funktionsweise antiker demokratischer Institutionen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Frage zu beantworten, ob die attische Demokratie angesichts ihrer spezifischen antiken Bedingungen als erfolgreiches Vorbild für moderne Demokratien betrachtet werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die politische Prozesse und gesellschaftliche Veränderungen der Antike anhand politikwissenschaftlicher Quellen untersucht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des historischen Prozesses, die Erläuterung der politischen Reformen und die detaillierte Beschreibung der staatlichen Institutionen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind attische Demokratie, Isonomie, Volksversammlung, Solon, Kleisthenes sowie der Vergleich zur modernen repräsentativen Demokratie.

Warum wird die athenische Demokratie nicht als Erfolgsmodell für heute gesehen?

Laut Autorin liegt dies an den grundlegenden Unterschieden, wie etwa dem Ausschluss von Frauen und Sklaven sowie der Transformation der kleinen Polis hin zum modernen Flächenstaat.

Welche Rolle spielte die Phylenreform durch Kleisthenes?

Die Phylenreform veränderte die politische Organisation von Grund auf, da sie die Bürgerschaft über regionale und soziale Grenzen hinweg neu einteilte und somit die Voraussetzung für die Demokratisierung schuf.

Final del extracto de 16 páginas  - subir

Detalles

Título
Die attische Demokratie als Erfolgsmodell für die moderne Demokratie
Universidad
University of Würzburg
Curso
Politische Theorie
Calificación
2,0
Autor
Katherine Castrucci (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
16
No. de catálogo
V300339
ISBN (Ebook)
9783656966395
ISBN (Libro)
9783656966401
Idioma
Alemán
Etiqueta
demokratie erfolgsmodell
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Katherine Castrucci (Autor), 2015, Die attische Demokratie als Erfolgsmodell für die moderne Demokratie, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/300339
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