Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Didaktik - Sachunterricht, Heimatkunde

Die soziale Frage im 19. Jahrhundert: Die Maxhütte in Sulzbach Rosenberg (Sachunterricht, 4. Klasse Grundschule)

Titel: Die soziale Frage im 19. Jahrhundert: Die Maxhütte in Sulzbach Rosenberg (Sachunterricht, 4. Klasse Grundschule)

Unterrichtsentwurf , 2013 , 19 Seiten

Autor:in: Nathalie Lutz (Autor:in)

Didaktik - Sachunterricht, Heimatkunde
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Umsetzung einer Unterrichtsstunde bezüglich des Themas der sozialen Frage wird in dieser Arbeit anhand der Maxhütte in Sulzbach- Rosenberg im 19. Jahrhundert beschrieben. Die Methode der Bildbetrachtung und -analyse werden im Besonderen verwendet und den Schülern eine abwechslungsreiche Unterrichtsform dargeboten.

Lernziele:
Die Schüler sollen unterschiedlicher Methoden zur Arbeit mit Bildern kennenlernen und anwenden können.
Die Arbeitsverhältnisse von Fabrikarbeitern im 19. Jahrhundert sollen durch die Bildarbeit vom regionalen Standpunkt aus auf ganz Deutschland ausweitend erfahren werden.
Ein Ausblick auf die allgemeine soziale Lage der Arbeiter soll erfahren werden und zum Nachdenken über Möglichkeiten zur Verbesserung anregen.
Die soziale Kompetenz der Schüler soll gefördert werden, sie sollen somit in der Lage sein als Gruppe einen Arbeitsauftrag zu bearbeiten und anschließend zu präsentieren.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Fachthema: Die soziale Frage

3. Didaktisch- methodische Aufbereitung

4. Didaktisch- methodische Reflexion

5. Fazit

6. Literatur- und Abbildungsempfehlungen

7. Anhang

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die didaktische und methodische Integration der historischen "sozialen Frage" im 19. Jahrhundert, mit speziellem Fokus auf die regionale Geschichte der Maxhütte in Sulzbach-Rosenberg, in den Sachunterricht der Grundschule. Dabei steht die Frage im Vordergrund, wie durch den gezielten Einsatz von Bildmedien und Gemälden ein historisches Verständnis bei Grundschülern aufgebaut und deren Lernmotivation gesteigert werden kann.

  • Historische Analyse der sozialen Lage von Arbeitern im 19. Jahrhundert
  • Regionale Industrialisierung am Beispiel der Maximilianshütte
  • Methoden der Bildarbeit und Gemäldeinterpretation in der Grundschule
  • Binnendifferenzierung und kooperative Lernformen im Unterricht
  • Förderung der historischen Kompetenz und des Geschichtsbewusstseins

Auszug aus dem Buch

2. Fachthema: Die soziale Frage

Mit der zunehmenden Industrialisierung der Wirtschaft in Deutschland, wuchsen auch die sozialen Unterschiede weiter an. Der Wirtschaftsaufschwung im 19. Jahrhundert schuf größere Mengen an Arbeitsplätzen, die zu schlechten Konditionen Arbeitermassen besetzt wurden. Diese jedoch hatten keine richtige Alternative, als in die großen Fabrikanlagen zu gehen und dort für wenig Geld viel leisten mussten. Gerade durch das Ende der feudalen Ständegesellschaft wurde der Weg zur Gewerbefreiheit geebnet und kapitalkräftige Anleger konnten in neue Wirtschaftszweige und somit in die industrielle Zukunft investieren. Jedoch sollte dieser Zugewinn auf dem Rücken der einfachen Fabrikarbeiter getragen werden, welche lange unter miserablen Arbeitsbedingungen litten.

Der anfängliche Segen, der durch die Vielzahl an neuen Arbeitsplätzen geliefert wurde, verwandelte sich mit der Zeit proportional zum Verhältnis der ansteigenden Mechanisierung zum Fluch. Die abermals ausreichenden Arbeitsplätze dezimierten sich und damit verschlechterten sich die Bedingungen der Anstellungsplatz. Die Löhne wurden knapper, sodass Kinder- und Frauenarbeit immer mehr zunahm und zum gewohnten Bild in den Fabriken wurde, da diese ungelernten Arbeitskräfte billiger zu beschäftigen waren. Ebenso waren die Arbeitsplätze des ohnehin schon schlecht bezahlten Proletariats unsicher in der Beständigkeit des Arbeitsverhältnisses, da es keine Absicherung gab und Arbeiter, die kurzfristig ausfielen, einfach durch neue ersetzt wurden.

Auch die langen Arbeitszeiten von 15-17 Stunden pro Tag, sechs Tage die Woche waren gesundheitlich eine große Belastung für die Mitarbeiter, die keine Krankenversicherung besaßen und ihren Lohn bei Fehltagen nicht bekamen. Genauso fehlender Urlaub erleichterte es Krankheiten die Menschen hin wegzureißen, die keine anderen Wahl hatten, als bis zur Erschöpfung zu Arbeitern, da sie sonst ihren Lebensunterhalt nicht bezahlen konnten. Ein ähnliches Schicksal traf die Alten, die keine Versorgung durch eine ausreichende Rente oder gar Pension erhielten, sondern bis zur Arbeitsuntauglichkeit arbeiten mussten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung begründet die Relevanz des Themas im Sachunterricht der vierten Jahrgangsstufe und stellt den regionalen Bezug zur Maxhütte her.

2. Fachthema: Die soziale Frage: Dieses Kapitel beleuchtet die historischen Lebens- und Arbeitsbedingungen der Fabrikarbeiter sowie die Ursprünge der Arbeiterbewegung im 19. Jahrhundert.

3. Didaktisch- methodische Aufbereitung: Hier wird der konkrete Unterrichtsverlauf mit seinen Phasen, Methoden und dem Medieneinsatz tabellarisch dargestellt.

4. Didaktisch- methodische Reflexion: Der Autor reflektiert die pädagogischen Entscheidungen, die Gruppeneinteilung sowie die Chancen und Risiken der gewählten Lehrmethoden.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Bedeutung von Bildmaterial als Motivationsfaktor im Geschichtsunterricht für die Primarstufe zusammen.

6. Literatur- und Abbildungsempfehlungen: Dieses Kapitel listet die verwendete Literatur sowie das detaillierte Verzeichnis der genutzten Abbildungen auf.

7. Anhang: Der Anhang bietet eine kindgerechte Zusammenfassung der historischen Hintergründe zur Maximilianshütte.

Schlüsselwörter

Sachunterricht, Soziale Frage, Industrialisierung, Maxhütte, Regionalgeschichte, Bildarbeit, Grundschule, Arbeitsbedingungen, Arbeiterbewegung, Geschichtsbewusstsein, Methodik, Didaktik, Bildmedien, Lernmotivation, Gruppenarbeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption einer Unterrichtsstunde zum Thema "Die soziale Frage im 19. Jahrhundert" im Sachunterricht einer Grundschule.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die industriellen Arbeitsverhältnisse, die soziale Not der Arbeiterklasse sowie die didaktische Vermittlung historischer Zusammenhänge mittels Bildern.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Schülern ein Verständnis für Geschichte zu vermitteln und durch den Einsatz von Bildquellen das Interesse für historische Prozesse in ihrer eigenen Region zu wecken.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fachdidaktischen Analyse des Lerngegenstandes und der Entwicklung eines methodischen Unterrichtsentwurfes.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die fachliche Erarbeitung der sozialen Frage sowie die detaillierte didaktische Planung, Reflexion und Lernzielbestimmung der Unterrichtsstunde.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind unter anderem Sachunterricht, Industrialisierung, Bildarbeit, Regionalgeschichte und Soziale Frage.

Warum wird gerade der regionale Bezug zur Maxhütte gewählt?

Der regionale Bezug dient als motivierender Anknüpfungspunkt für die Schüler, da die Geschichte der Maxhütte in Sulzbach-Rosenberg einen direkten Bezug zu ihrem Lebensumfeld darstellt.

Welche Rolle spielt die Bildarbeit in diesem Unterrichtskonzept?

Die Bildarbeit soll es ermöglichen, den Schülern einen emotionalen Zugang zum Thema zu verschaffen und komplexe Informationen leichter erfassbar und interpretierbar zu machen.

Wie geht die Lehrkraft mit unterschiedlichen Leistungsniveaus um?

Durch eine gezielte Binnendifferenzierung in drei Arbeitsgruppen, die sich in Schwierigkeitsgrad und Hilfestellung unterscheiden, wird auf die verschiedenen Fähigkeiten der Kinder eingegangen.

Wie soll das Geschichtsbewusstsein der Kinder langfristig gefördert werden?

Die Arbeit zielt darauf ab, einen motivierenden Grundstock an historischen Fertigkeiten zu legen, der den Schülern den späteren Übergang zum Fachunterricht in weiterführenden Schulen erleichtert.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die soziale Frage im 19. Jahrhundert: Die Maxhütte in Sulzbach Rosenberg (Sachunterricht, 4. Klasse Grundschule)
Hochschule
Universität Regensburg  (Institiut der Didaktik der Geschichte)
Veranstaltung
Didaktik der Geschichte - Das lange 19. Jahrhundert
Autor
Nathalie Lutz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
19
Katalognummer
V300362
ISBN (eBook)
9783956875441
ISBN (Buch)
9783668004085
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Geschichte Didaktik Geschichtsdidaktik 19. Jahrhundert Schule Unterricht Sachunterricht Grundschule
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Nathalie Lutz (Autor:in), 2013, Die soziale Frage im 19. Jahrhundert: Die Maxhütte in Sulzbach Rosenberg (Sachunterricht, 4. Klasse Grundschule), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/300362
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  19  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum