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Leistungsorientierter Shareholder Value

Title: Leistungsorientierter Shareholder Value

Term Paper (Advanced seminar) , 2002 , 36 Pages , Grade: 1,6

Autor:in: Tom Zengel (Author)

Business economics - Controlling
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In den letzten Jahren lassen sich im Bereich des strategischen Managements zwei wesentliche Trends herausarbeiten. Dies ist zum einen das unternehmenswertorientierte Management und zum anderen die Balanced Scorecard. Das wertorientierte Management ist dabei ein Instrument zur Strategieausrichtung auf die Schaffung von Unternehmenswert, wobei alleine durch eine Wertorientierung noch nicht garantiert ist, dass diese auch erfolgreich umgesetzt werden kann. Denn es muss diese strategische Ausrichtung bis in die operativen Einheiten kommuniziert, und es müssen die wichtigen Werttreiber im Unternehmen identifiziert werden. Damit gelangt man zum zweiten Trend, der Balanced Scorecard. Die Balanced Scorecard ist ein Werkzeug zur Kommunikation und Umsetzung von Strategien. Mittels der Balanced Scorecard lassen sich aber eben auch die operativen Treibergrößen – materiell und auch immateriell – identifizieren und beeinflussen.

Diese Hausarbeit ist in drei Abschnitte unterteilt. Im ersten wird das wertorientierte Management dargestellt. Es wird eingegangen auf den Shareholder Value und auf dessen Berechnung. Des weiteren werden im ersten Teil die klassischen Werttreiber, also die den Unternehmenswert beeinflussenden Größen, herausgearbeitet. Im nächsten Teil wird die Balanced Scorecard als Instrument zur Identifikation und Beeinflussung der Leistungstreiber dargestellt. Es soll aber keine ausführliche Beschreibung der Balanced Scorecard als ganzes gemacht werden, sondern eine grundsätzliche Vorstellung des Aufbaus der Balanced Scorecard, sowie ein genaueres Betrachten der Leistungstreiber vorgenommen werden. Im dritten und letzten Kapitel soll die Wertorientierung mit der Balanced Scorecard kombiniert werden, um zu einer ganzheitlichen Betrachtung der Unternehmenswertsteigerung zu gelangen. Dies wäre für Unternehmen zukünftig sicherlich von Vorteil, da durch eine solche Kombination eine eindimensionale Ausrichtung auf die „harten“ Kennzahlgrößen als Werttreiber vermieden werden könnte und die „weichen“, nicht unbedingt durch finanzielle Kennzahlen messbaren Einflussfaktoren, mehr Gewicht bekommen würden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Shareholder Value

2.1 Berechnungsmöglichkeit

2.1.1 FCFvor Zinsen

2.1.2 Kapitalkosten

2.1.3 Residualwert

3 Finanzielle Kennzahlen

3.1 Unzulänglichkeit für die Unternehmenssteuerung

3.2 Gewinn als Beispiel für Finanzkennzahlen

4 Werttreiber

4.1 Wertorientiertes Management im Fokus

4.1.1 Was sind Werttreiber?

4.1.2 Einfluss der Werttreiber auf SHV

5 Balanced Scorecard

5.1 Entstehung der Balanced Scorecard

5.2 Balanced Scorecard – nur ein neues Kennzahlensystem oder mehr?

5.3 Die vier Perspektiven der BSC

5.3.1 Finanzperspektive

5.3.1.1 Ausrichtung der Kennzahlen

5.3.1.1.1 Wachstum

5.3.1.1.2 Reife

5.3.1.1.3 Ernte

5.3.2 Kundenperspektive

5.3.2.1 Leistungstreiber

5.3.2.1.1 Was sind Leistungstreiber ?

5.3.2.1.2 Beispiele für Leistungstreiber

5.3.2.1.3 Leistungstreiber und Kennzahlen

5.3.2.1.4 Kritik an Kennzahlenausrichtung

5.3.3 Interne Geschäftsprozesse

5.3.4 Lern- und Entwicklungsperspektive

6 Kopplung der Balanced Scorecard mit dem Wertmanagement

6.1 Ausgangssituation

6.2 Vorgehen bei der Kombination der BSC und dem Wertmanagement

6.2.1 Identifizierung der dominanten wertorientierten Stellhebel

6.2.2 Priorisierung der Werthebel

6.2.3 Verknüpfung der strategischen Werthebel

6.2.4 Festlegung der operativen Werthebel

7 Fazit

8 Literaturverzeichnis

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Kombination von wertorientiertem Management (Shareholder Value Ansatz) und der Balanced Scorecard, um eine ganzheitliche Unternehmenssteuerung zu ermöglichen, die über rein finanzielle Kennzahlen hinausgeht. Ziel ist es aufzuzeigen, wie strategische Ziele durch die Verknüpfung von finanziellen und nicht-finanziellen Werttreibern bis auf die operative Ebene heruntergebrochen werden können.

  • Grundlagen des Shareholder Value Konzepts und der Berechnungslogik.
  • Kritik an der ausschließlichen Nutzung finanzwirtschaftlicher Kennzahlen.
  • Identifikation von Makro- und Mikro-Werttreibern zur Steigerung des Unternehmenswerts.
  • Die Balanced Scorecard als Instrument zur Umsetzung von Strategien.
  • Methodik zur Kopplung von Wertmanagement und Balanced Scorecard.

Auszug aus dem Buch

4.1.1 Was sind Werttreiber?

Werttreiber sind die Faktoren, die maßgeblich den Wert eines Geschäftes (SGE / Gesamtunternehmen) generieren, also die Ursachen des Unternehmenswertes darstellen. Im klassischen Sinne versteht man darunter alle finanziellen Kenngrößen, die zum Shareholder Value führen. Alfred Rappaport sieht als sogenannte Makro-Werttreiber sieben Faktoren, die auf den Unternehmenswert einwirken:

ß Umsatzwachstum

ß Betriebliche Gewinnmarge

ß Zusatzinvestitionen ins Anlagevermögen

ß Zusatzinvestitionen ins Umlaufvermögen

ß Cash- Steuersatz

ß Kapitalkosten

ß Dauer des Wertwachstums

Die betriebliche Gewinnmarge stellt das Verhältnis von Betriebsgewinn (vor Zinsabzug und Steuern) und dem Umsatz her. Bei der Ermittlung des Betriebsgewinns müssen die nichtzahlungswirksamen Aufwendungen (Abschreibungen) abgezogen werden.

Der Werttreiber der Zusatzinvestitionen ins Anlagevermögen errechnet sich aus dem Investitionsausgaben, die den Abschreibungsaufwand übersteigen. Die Zusatzinvestitionen in das Umlaufvermögen sind diejenigen Investitionen, die zur Stützung des Umsatzwachstums nötig sind, das bedeutet Debitoren-, Kreditoren- und Lagerbestände.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Trends des wertorientierten Managements und der Balanced Scorecard sowie Darlegung des dreiteiligen Aufbaus der Hausarbeit.

2 Shareholder Value: Erläuterung des ökonomischen Unternehmenswerts und dessen Berechnung mittels der Kapitalwertmethode und Free Cash Flows.

3 Finanzielle Kennzahlen: Kritik an traditionellen, rein finanzwirtschaftlichen Kennzahlensystemen und deren Unzulänglichkeit für die zukunftsorientierte Unternehmenssteuerung.

4 Werttreiber: Definition und Differenzierung zwischen klassischen Makro-Werttreibern und operativen Mikro-Werttreibern zur Unternehmenswertmaximierung.

5 Balanced Scorecard: Vorstellung des Konzepts von Kaplan und Norton sowie der vier Perspektiven (Finanzen, Kunden, Prozesse, Lernen/Entwicklung) zur Strategieumsetzung.

6 Kopplung der Balanced Scorecard mit dem Wertmanagement: Beschreibung eines systematischen Ansatzes, um die Stärken beider Konzepte durch die Verknüpfung strategischer und operativer Stellhebel zu vereinen.

7 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Notwendigkeit einer ganzheitlichen Strategieumsetzung trotz der damit verbundenen methodischen Komplexität.

Schlüsselwörter

Shareholder Value, Balanced Scorecard, Unternehmenswert, Werttreiber, Strategieumsetzung, Finanzkennzahlen, Cash Flow, Kapitalkosten, operative Stellhebel, Kundenperspektive, interne Geschäftsprozesse, Lern- und Entwicklungsperspektive, Performance Measurement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Integration von wertorientiertem Management (Shareholder Value) und der Balanced Scorecard, um eine ganzheitliche Steuerung von Unternehmen zu erreichen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Berechnung des Unternehmenswerts, die Identifikation von finanziellen und nicht-finanziellen Werttreibern sowie die praktische Umsetzung von Strategien in Kennzahlensysteme.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es aufzuzeigen, wie Unternehmen durch die Kopplung von BSC und Wertmanagement eine nachhaltige Steigerung des Unternehmenswerts erreichen können, anstatt sich nur auf kurzfristige Finanzkennzahlen zu stützen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Literaturanalyse und Synthese von Management-Konzepten, gestützt durch die Untersuchung von Ursache-Wirkungsketten in der Unternehmenssteuerung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des Shareholder Value Ansatzes, die Analyse von Werttreibern, den Aufbau der Balanced Scorecard und den Prozess zur Zusammenführung beider Ansätze.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Shareholder Value, Balanced Scorecard, Unternehmenswertsteigerung, Werttreiber, strategisches Management und Performance-Steuerung.

Warum ist die ausschließliche Verwendung von Finanzkennzahlen problematisch?

Finanzkennzahlen sind meist vergangenheitsorientiert und führen oft dazu, dass Unternehmen wichtige, langfristige Investitionen in immaterielle Werte (wie Mitarbeiterentwicklung oder Innovationen) vernachlässigen.

Was zeichnet das vorgeschlagene systematische Werthebel-Management aus?

Es zeichnet sich dadurch aus, dass es neben direkt finanziell quantifizierbaren Größen auch indirekte und nicht-finanzielle Werthebel berücksichtigt, um eine sowohl strategisch als auch operativ fundierte Ausrichtung zu ermöglichen.

Excerpt out of 36 pages  - scroll top

Details

Title
Leistungsorientierter Shareholder Value
College
Leuphana Universität Lüneburg
Course
Spezialfragen des Controlling
Grade
1,6
Author
Tom Zengel (Author)
Publication Year
2002
Pages
36
Catalog Number
V30041
ISBN (eBook)
9783638313988
Language
German
Tags
Leistungsorientierter Shareholder Value Spezialfragen Controlling
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tom Zengel (Author), 2002, Leistungsorientierter Shareholder Value, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/30041
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