Liebe und Stolz bis in den Tod. Der Konflikt in Hebbels "Herodes und Mariamne"


Hausarbeit (Hauptseminar), 2012
21 Seiten, Note: 2,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Königspaar
2.1 Herodes
2.2 Mariamne
2.3 Zwei gegensätzliche Menschen oder Eins?

3. Die Vorstellung von Liebe als Grundlage des Konflikts und dessen Verlauf
3.1 Der erste Schwertbefehl
3.2 Der zweite Schwertbefehl

4. Das grausame Ende – im Tode vereint?

5. Fazit

6. Literatur-/Materialverzeichnis
6.1 Primärliteratur
6.2 Sekundärliteratur

1. Einleitung

[…] Wenn sie mich liebte, würde sie's verzeihn! Wenn sie mich liebte! Hat sie mich geliebt? (3.Akt, 6.Szene)1

Wie eine Liebe zwischen zwei Menschen mit unterschiedlichen Vorstellungen deren Ausdrucks zu einem tödlich endenden Konflikt führen kann, zeigt Hebbels Drama Herodes und Mariamne in bezeichnender Weise. Es wird die Zeit einer Liebe nach dem altbekannten und oft verwendeten „Happy End“ erzählt. Hebbel stellt hier nicht den Weg der Liebenden zueinander, sondern die Schwierigkeiten im ehelichen Miteinander in den Vordergrund.2 Dass sich Herodes und Mariamne lieben, steht außer Frage. Allein ihre Möglichkeiten, dies dem anderen verständlich zu machen, sind in der Form beschränkt, dass sie außerstande sind, sich darüber auszutauschen. Es wird zudem aufgezeigt, dass die Vorstellung eines romantischen Liebeskonzepts, wie es seit der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts Fuß fasste, keine Anleitung gibt, wie das Leben nach der Heirat zu erfolgen hat bzw. kann.3 Stolz und Misstrauen spielen hierbei eine weitere Hauptrolle. Herodes verlangt als Liebesbeweis von seiner Frau den Eid, ihm in den Tod zu folgen. Mariamne hingegen, die hierzu so oder so bereit ist, sieht in dieser Forderung eine Verletzung ihrer Würde und ihres gegenseitigen Vertrauens. Misstrauen und Missverständnisse, emanzipatorische Bestrebungen und Stolz, Schweigen und aus Groll heraus gesagte Worte führen zu einem Konflikt, der letztendlich nicht nur der königlichen Protagonistin, sondern auch zwei vertrauten Untertanen und Freunden das Leben kostet. Hier finden sich außerdem emanzipatorische Bestrebungen seitens der Frau. Was in den vierziger Jahren und in der Romanliteratur der zweiten Hälfte des Jahrhunderts hervorgehoben wurde, wird durch Hebbel in Form eines Ehekonfliktes auf die Bühne gebracht.4

Was vor allem Liebe und Stolz zum Her- und Ausgang des (Ehe-)Konflikts Herodes' und Mariamnes beizutragen vermögen, soll im Folgenden behandelt werden. Hierfür werden zuerst Herodes und Mariamne mit ihren Charaktereigenschaften gegenübergestellt. Hieraus wird behandelt, inwieweit sich ihre Vorstellungen von Liebe unterscheiden, überschneiden und wie diese Umstände zur Grundlage des im Drama behandelten Konflikts werden. Darüber hinaus wird die Frage gestellt, ob das Königspaar letzten Endes nicht doch dem geforderten Schwur folgt und im Tode wieder vereint ist.

2. Das Königspaar

Anhand einer Gegenüberstellung von Herodes und Mariamne kann man feststellen, dass sie sich, wenn auch nicht auf den ersten Blick ersichtlich, doch sehr ähnlich sind. Dies betrifft vor allem ihren Stolz und ihr Verhalten in Bezug auf die zwischenmenschliche Kommunikation. Hierbei ist auffällig, wie jeder der Protagonisten mit seinen zur Verfügung stehenden Mitteln der Sprache und Gestik eine Spirale der Missverständnisse fördert, die letztendlich zum Untergang der beiden führt.

2.1 Herodes

Als Herrscher ist Herodes in einer Position der ständigen Präsenz und Verantwortlichkeit. Dennoch hat er, wenigstens teilweise, die Möglichkeit, die für ihn bedeutungsvolleren Angelegenheiten zuerst betrachten zu können. Dies ist unter anderem während seines ersten Auftritts zu erkennen. Seine ersten Worte im Stück lauten „Dich spreche ich nachher! Das Wichtigste zuerst!“ (1.Akt, 1.Szene). Joab, der davon berichten will, was ihm während seiner Audienz bei Antonius widerfahren ist – und hierbei geht es um dessen Reaktion auf den durch Herodes veranlassten Tod Aristobolus', also eine äußerst wichtige Angelegenheit – wird vorerst abgewiesen und sich auf einen Brand in der Stadt konzentriert. Von diesem weiß Herodes bereits, da er sich, wie durch Judas' Rede beiseite mitgeteilt wird, „verkleidet durch die Gassen schleicht, wenn andre schlafen“ (1.Akt, 1.Szene). Dies zeigt, wie wichtig es dem Herrscher ist, sich selbst davon zu überzeugen, wie es seinem Reich ergeht und sich nicht ausschließlich auf seine Untertanen und Beauftragten stützen möchte. Er überwacht sein Volk so zum Teil selbst. Die Befürchtung Judas' „Hüten wir die Zunge, sie könnte seinem Ohr einmal begegnen“ (1.Akt, 1.Szene) bekräftigt diese Vermutung. Als Herodes von der im Feuer verbrannte Frau erfährt, die an der Seite ihres toten Mannes sterben wollte, nimmt er dieses Verhalten zum Anlass, einen Maßstab zu setzen, an dem sich alle Frauen, insbesondere seine eigene, halten sollen („Sie war vielleicht der Frauen Königin!“, 1.Akt. 1.Szene). Die Frau im Feuer wird so zum Wunschbild Herodes, an dem er Mariamne messen möchte.5 Und warum sollte er auch an seinen Ansichten und seinem Verhalten zweifeln und diese nicht auch von seiner Frau erwarten, die ihm als Stütze gelten soll? Schließlich ist er König und diesem wird an sich niemals widersprochen.6 Seine Bemühung, Mariamne durch Untertanen/Sklaven unter lebensgefährlichen Bedingungen kostbare Perlen zu beschaffen, um sie friedvoller zu stimmen, sieht er sogar noch als großzügiges und vor allem gütiges Verhalten an, denn für diesen Zweck gebe er unter anderem Verbrechern eine zweite Chance auf ein ehrbares Leben („Ich ließ wohl auch den Mörder schon vom Kreuz herunternehmen, als es ein Kind aus der Feuersbrunst zu retten galt“, 1.Akt, 3.Szene). Im ersten Gespräch mit Mariamne unternimmt er den Versuch, den Auftragsmord an Aristobolus durch Worte im Konjunktiv zu verschleiern und versucht hier mit Hilfe rhetorischer Mittel („Wir sprechen hier vom Möglichen!“, 1.Akt, 3.Szene), die Gunst seiner Frau zurückzugewinnen. Er ahnt nicht, dass dies niemals nötig war.

Herodes ist eine geradezu zwiegespaltene Persönlichkeit. Einerseits sichert er sich seine Herrschaft und Macht tyrannisch oder bspw. durch eigens durchgeführte Überwachung (siehe oben). Dies lässt auf Misstrauen seinen Vertrauten gegenüber schließen. Außerdem gibt er den Auftrag, Aristobolus zu töten, um etwaige Gegner schon im Ansatz ihres Widerstandes aufzuhalten („[...] Ich schaffte ihn fort, um meine Krone mir zu sichern“, 3.Akt, 6.Szene). Andererseits versucht er durch großzügige Geschenke in Form von Perlen die Gunst und vor allem die Liebe Mariamnes wiederzugewinnen, in der Befürchtung, der tote Bruder „nahm, was mehr wog, mit hinweg: ihr Herz!“ (3.Akt, 6.Szene). Sein Wunsch, den Todesschwur seiner Frau zu erhalten, wird zum Befehl. Hier kann man eine Überschneidung der Ansicht Hebbels erkennen. Dieser schrieb vor Beginn seiner Arbeit an diesem Bühnenstück einen Tagebucheintrag, in dem er genau jenen Umstand des Liebestodes erwähnte. Der Freitod aus Liebe, wenn der Partner stirbt, wird hier wie bei der Figur des Herodes als Pflicht angesehen. Das beschriebene Verhalten wird zum Liebesideal postuliert.7 Herodes' Ansicht von Liebe ist so sehr gut in das Bild der Romantik einzuordnen.8 In dieser Entwicklung kann man zwar Tyrannei und Machtauslebung sehen, doch ebenso die Verzweiflung eines Herrschers, der sein ganzes Sein auf die Liebe seiner Frau stützt. Der verzweifelte Versuch, einen Liebesbeweis ihrerseits zu erhalten, misslingt ihm in der Hinsicht, dass er ihn mit Gewalt verlangt und missachtet, was für Mariamne wirklich von Bedeutung ist. Er vertritt den Standpunkt, dass seine Maßstäbe auch die seiner Frau sein müssen, die zwar schon lange bereit ist, dem Schwur Folge zu leisten, aber nur aus freien Stücken. Diese Haltung kann er weder nachvollziehen noch verstehen, was ihn dazu veranlasst, vermeintlich einzugestehen „Mag ich auch an deiner Menschheit gefrevelt haben, das erkenn ich klar“ (3.Akt, 6.Szene), aber dennoch nicht zu begreifen, was für Mariamne Liebe bedeutet. So beharrt er weiterhin darauf: „an deiner Liebe frevelte ich nicht!“ (3.Akt, 6.Szene). Tyrann und Liebender scheinen hier zu einer Person zu verschmelzen, denn Herodes ist neben dem Bestreben, seine Macht um jeden Preis zu sichern und dafür über Leichen zu gehen, auch ein gefühlsbetonter Mensch, der es nicht ertragen könnte, wenn seine Geliebte einem anderen in die Hände fiele („[...] Grad aus, ich kann's nicht tragen, dass sie einem anderen jemals...“, 1.Akt, 5.Szene). Besondere Gefahr sieht er in Antonius ([…] darf ich dies hoffen, oder muss ich fürchten, dass du – Antonius hat nach dir gefragt!“, 1.Akt, 4.Szene). Seine einzige Möglichkeit, ruhigeren Gemütes seinen Palast zu verlassen („[...] Doch nur ein Mittel, womit ich böse Träume scheuchen kann!“, 3.Akt, 6.Szene), ist die mündliche Versicherung Mariamnes Liebe, an der er zweifelt, da er glaubt, sie hasse ihn aufgrund des Brudermordes. Im Inneren des Königs herrscht so ein Gefühl der Ausweglosigkeit.9 Ebenso befindet sich die Figur des Herodes in einem Zwiespalt zwischen königlichen Pflichten und Anerkennung („Was sichert mich, dass man mir noch gehorcht, wenn man mich nicht mehr fürchtet?“, 1.Akt, 5.Szene) und der Verzweiflung, dass er nicht auf die Liebe seiner Frau bauen kann, die ihm Stütze ist („Du hältst das Wort zurück, das schlichte Wort, wo ich auf einen Schwur von dir gehofft: worauf noch soll ich baun?“, 1.Akt, 4.Szene).

2.2 Mariamne

Herodes und seine Frau bilden eine Einheit.10 Diese ist so stark, dass Mariamne selbstbewusst vor Alexandra behaupten kann: „[...] nur sei gewiß, daß du, wenn du Herodes zu treffen weißt, auch Mariamne triffst“ (2. Akt, 4.Szene). Auch Herodes selbst bestätigt diese Bindung mit den Worten: „Du stellst dich zwischen mich und sie? Nimm dich in Acht, du kannst zertreten werden!“ (3.Akt, 1.Szene). Sie ist die Letzte aus dem Geschlecht der Makkabäer („Es ist die letzte Makkabäerin!“, 5.Akt, 6.Szene) und vertritt so eine andere Form der Kultur. Als Frau des Königs hat sie allerdings die Entscheidung getroffen, an der Seite ihres Mannes zu stehen und sein Handeln zu unterstützen („Ich zog es vor, dem Mann ein Weib zu sein (…) und über ihn die Makkabäerin so zu vergessen“, 2.Akt, 3.Szene). In dieser Hinsicht verleugnet Mariamne sogar für ihren Mann ihre eigene Herkunft.11 Unter dieser Prämisse fällt daher auch das für notwendig Befinden der Tötung des eigenen Bruders, da dieser die Macht Herodes' gefährdet. Sie ist sich auch sicher, dass Herodes solchen Einfluss auf sie hat, dass er sie ohne große Bemühungen von allem überzeugen könne („[...] Denn, was er auch getan, spricht er davon, so scheint es wohl getan“, 1.Akt, 3.Szene).12 Vor allem ist es ihre grenzenlose Liebe zu ihm, die dies bewirkt. Ihre Beziehung zu ihm wird so von Anerkennung, Bewunderung und Liebe gestaltet. Ebenso schätzt sie auch Herodes' Anerkennung ihres Wesens als Mensch und nicht nur als Machteinheit („[...] wie er den König über mich vergaß.“ 2.Akt, 3.Szene). Dass Mariamne hinter (fast) allem steht, was Herodes befiehlt, zeigt sich besonders in der Szene, als sie, obwohl sie wissentlich schon unter das Schwert gestellt worden ist, Soemus zurechtweist, wie er die Befehle des Königs missachten konnte („Wie kannst du dem Empörer, den Herodes gefangensetzen ließ, den Kerker öffnen?“, 4.Akt, 3.Szene). Trotz der engen Verbindung und großen Liebe zu ihrem Gatten, fühlt sich die Königin aufgrund des aufgezwungenen Todesschwures in ihrer Würde als Mensch verletzt („[...] Du hast in mir die Menschheit geschändet“, 3.Akt, 3.Szene). Sie möchte als ein Wesen behandelt werden, das selbst über sich bestimmen darf und vor allem, dass dies ihr Mann anerkennt. So beurteilt sie den Schwertbefehl Herodes' als Vergehen an ihrer Liebe.13 Natürlich ist sie bereit, im Sterbefall ihres Mannes sich selbst zu töten, doch sie weigert sich, diesen Schwur aufgrund seines eigenen Wunsches bzw. Befehls zu leisten. Zu bemerken ist jedoch, dass sie den von Herodes erwünschten Eid trotzdem ausspricht, wenn auch nicht in seiner Gegenwart, sondern in der Alexandras („[...] Den Schwur, den ich zurückhielt, als er scheidend ihn forderte, den leiste ich jetzt: Ich sterbe, wenn er stirbt.“, 2.Akt, 4.Szene). Im Schatten des Königs spielt Mariamne als Herrscherin keine eigene Rolle in der Öffentlichkeit.14 Ihre einzige Möglichkeit, sich von Herodes zu emanzipieren, ist die Bestimmung des eigenen Schicksals. Dieses lenkt sie mit Hilfe ihrer zur Verfügung stehenden Mittel, wie das des Schweigens. Hierbei weigert sie sich, den verlangten Eid zu leisten, zeigt keinerlei Kompromissbereitschaft oder Willen zur Versöhnung, was die schon längst gestörte Kommunikation des Königspaares indes noch weiter schädigt. Letztendlich erhofft sie sich Herodes' Einsicht, dass der Todesschwur überflüssig ist. Ihr Plan ist insofern nicht erfolgreich, als sie zuerst das Leben verlieren muss, damit ihrem Mann klar wird: „[...] ich allein verlor, was man auf Erden in Ewigkeit nicht wiedersehen wird!“ (5.Akt, 8.Szene). Auch wenn sich Mariamnes Handeln letzten Endes darauf beschränkt, Herodes zu ihrem eigenen Vollstrecker zu machen und ihn dadurch zu schädigen als Antwort auf sein Verhalten ihr gegenüber, sollte man ihr nicht den Wunsch nach einem Kampf anheften, sondern ein Aufbegehren nach Vergleich und Gleichberechtigung zwischen ihr und Herodes bereit zu sehen sein.15 Denn trotz ihrer Entscheidung, sich ihrer Rolle als Frau des Königs anzupassen und in ihr zu agieren, ist sie sich dennoch bewusst, das Recht beanspruchen zu dürfen, selbstständig über sich entscheiden zu dürfen und sich selbst etwas wert zu sein („[...] Weil ich mich selber ehre“, 3.Akt, 6.Szene).

[...]


1 Hebbel: Herodes und Mariamne. Stuttgart, Reclam 1966. Im Folgenden werden Zitate aus dem Drama mit Akt und Szene der im Literaturverzeichnis aufgeführten Reclamausgabe ausgewiesen.

2 Siehe Tischel 2002, 69.

3 Siehe Tischel 2002, 70.

4 Siehe Tischel 2002, 71.

5 Siehe Kretschmann 2008, 236.

6 Siehe Kleinschmidt 1965, 48.

7 Siehe Tischel 2002 73.

8 Siehe Kleinschmidt 1965, 45.

9 Siehe Kretschmann 2008, 236.

10 Siehe Saletta 2008, 186.

11 Siehe Saletta 2008, 187.

12 Siehe Kleinschmidt 1965, 60.

13 Siehe Kleinschmidt 1965, 59.

14 Siehe Saletta 2008, 192.

15 Siehe Saletta 2008, 189.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten

Details

Titel
Liebe und Stolz bis in den Tod. Der Konflikt in Hebbels "Herodes und Mariamne"
Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz  (Institut für Film-, Theater und empirische Kulturwissenschaft)
Veranstaltung
Theater- und Dramengeschichte: Politische Antiken
Note
2,3
Autor
Jahr
2012
Seiten
21
Katalognummer
V300782
ISBN (eBook)
9783656969426
ISBN (Buch)
9783656969433
Dateigröße
414 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Hebbel, Herodes und Mariamne, Liebe, Ehe, Konflikt, Stolz, Tod
Arbeit zitieren
Stefanie Zellmann (Autor), 2012, Liebe und Stolz bis in den Tod. Der Konflikt in Hebbels "Herodes und Mariamne", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/300782

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