Zu Beginn meiner Arbeit gehe ich in Kapitel 2 auf HGB und IFRS im Allgemeinen näher ein. Dabei werden geschichtliche Hintergründe und die Entwicklung der beiden Regelwerke beschrieben. Anschließend wird ein genauer Einblick in die aktuellen Fassungen beider Systeme gegeben und ihr Aufbau genau dargestellt.
Abschließend werden in diesem Kapitel die unterschiedlichen Grundgedanken und Zielsetzungen von HGB und IFRS durchleuchtet, um die theoretische Basis für die spätere Bilanzierung von Rückstellungen aufzuzeigen.
Im darauffolgenden Passus wird analysiert, unter welchen Umständen eine Passivierung von Rückstellungen zulässig beziehungsweise gesetzeswidrig ist. Hierbei wird der Prozess der Kategorisierung sowohl im nationalen, als auch im internationalen Recht dargelegt.
Anhand jeweils zweier praxisbezogener Beispiele wird der Entscheidungsprozess über eine Rückstellungspassivierung durchgespielt und dessen Hintergründe genau erläutert. Im letzten Kapitel dieser Arbeit werden die wichtigsten Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Bewertungsvarianten aufgeführt.
Inhaltsverzeichnis
- Globalisierung der Rechnungslegungssysteme
- Allgemeine Rechnungslegungsvorschriften nach HGB und IFRS
- HGB
- Aufbau und Grundsätze
- Zielsetzung einer Rechnungslegung nach HGB
- IFRS
- Aufbau und Grundsätze
- Zielsetzung einer Rechnungslegung nach IFRS
- HGB
- Bewertung von Rückstellungen nach HGB und IFRS
- Bewertung nach HGB
- Theorie
- Fallbeispiele
- Bewertung nach IFRS
- Theorie
- Schematische Darstellung der Kategorisierung
- Fallbeispiele
- Gemeinsamkeiten und Unterschiede von HGB und IFRS
- Bewertung nach HGB
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Seminararbeit befasst sich mit der Bewertung und Bilanzierung von Rückstellungen nach HGB und IFRS. Die Arbeit analysiert die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der beiden Rechnungslegungssysteme im Kontext der Bewertung von Rückstellungen. Sie verfolgt dabei das Ziel, ein tieferes Verständnis für die Anwendung der relevanten Vorschriften und Prinzipien in der Praxis zu schaffen.
- Entwicklung und aktuelle Fassung von HGB und IFRS
- Bewertung von Rückstellungen nach HGB und IFRS
- Kategorisierung von Rückstellungen
- Praxisbeispiele zur Bewertung von Rückstellungen
- Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Bewertung nach HGB und IFRS
Zusammenfassung der Kapitel
Kapitel 2 gibt einen Überblick über HGB und IFRS. Es beschreibt die geschichtlichen Hintergründe und die Entwicklung der beiden Regelwerke, beleuchtet ihren Aufbau und die jeweiligen Grundgedanken sowie Zielsetzungen.
Kapitel 3 analysiert die Bewertung von Rückstellungen nach HGB und IFRS. Es erläutert die Theorie der Bewertung, stellt die Kategorisierung von Rückstellungen im nationalen und internationalen Recht dar und verdeutlicht den Entscheidungsprozess über die Passivierung von Rückstellungen anhand von Praxisbeispielen.
Schlüsselwörter
Die Arbeit beschäftigt sich mit den zentralen Themen der Rechnungslegung nach HGB und IFRS, insbesondere der Bewertung von Rückstellungen. Schlüsselbegriffe sind: Rückstellungen, Bilanzierung, HGB, IFRS, Vorsichtsprinzip, Realisationsprinzip, Imparitätsprinzip, Kategorisierung, Bewertung, Gemeinsamkeiten, Unterschiede, Praxisbeispiele.
Häufig gestellte Fragen
Was sind Rückstellungen in der Bilanzierung?
Rückstellungen sind Passivposten für Verpflichtungen, die dem Grunde nach wahrscheinlich, aber hinsichtlich ihrer Höhe oder des Zeitpunkts ihres Eintritts ungewiss sind.
Was ist der Hauptunterschied zwischen HGB und IFRS bei Rückstellungen?
Das HGB folgt primär dem Vorsichtsprinzip (Gläubigerschutz), während die IFRS auf die Bereitstellung entscheidungsrelevanter Informationen für Investoren (Fair Presentation) abzielen.
Wann muss eine Rückstellung nach IFRS passiviert werden?
Eine Passivierung erfolgt, wenn eine gegenwärtige Verpflichtung aus einem vergangenen Ereignis vorliegt, ein Ressourcenabfluss wahrscheinlich ist und die Höhe verlässlich geschätzt werden kann.
Welche Rolle spielen das Realisations- und Imparitätsprinzip?
Diese Grundsätze des HGB stellen sicher, dass Verluste bereits dann berücksichtigt werden, wenn sie absehbar sind (Imparität), Gewinne aber erst, wenn sie realisiert wurden.
Wie werden Rückstellungen bewertet?
Nach HGB erfolgt die Bewertung zum notwendigen Erfüllungsbetrag, während IFRS oft den Erwartungswert oder den wahrscheinlichsten Betrag unter Berücksichtigung von Abzinsungen heranzieht.
Was ist der Grundgedanke der Globalisierung der Rechnungslegung?
Ziel ist eine bessere Vergleichbarkeit von Jahresabschlüssen international tätiger Unternehmen, weshalb IFRS weltweit an Bedeutung gewonnen hat.
- Arbeit zitieren
- Felix Gröbner (Autor:in), 2012, Die Bilanzierung von Rückstellungen nach HGB und IFRS, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/300863