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Die Bilanzierung von Rückstellungen nach HGB und IFRS

Titre: Die Bilanzierung von Rückstellungen nach HGB und IFRS

Thèse Scolaire , 2012 , 21 Pages , Note: 15

Autor:in: Felix Gröbner (Auteur)

Gestion d'entreprise - Droit économique
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Zu Beginn meiner Arbeit gehe ich in Kapitel 2 auf HGB und IFRS im Allgemeinen näher ein. Dabei werden geschichtliche Hintergründe und die Entwicklung der beiden Regelwerke beschrieben. Anschließend wird ein genauer Einblick in die aktuellen Fassungen beider Systeme gegeben und ihr Aufbau genau dargestellt.
Abschließend werden in diesem Kapitel die unterschiedlichen Grundgedanken und Zielsetzungen von HGB und IFRS durchleuchtet, um die theoretische Basis für die spätere Bilanzierung von Rückstellungen aufzuzeigen.
Im darauffolgenden Passus wird analysiert, unter welchen Umständen eine Passivierung von Rückstellungen zulässig beziehungsweise gesetzeswidrig ist. Hierbei wird der Prozess der Kategorisierung sowohl im nationalen, als auch im internationalen Recht dargelegt.
Anhand jeweils zweier praxisbezogener Beispiele wird der Entscheidungsprozess über eine Rückstellungspassivierung durchgespielt und dessen Hintergründe genau erläutert. Im letzten Kapitel dieser Arbeit werden die wichtigsten Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Bewertungsvarianten aufgeführt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 GLOBALISIERUNG DER RECHNUNGSLEGUNGSSYSTEME

2 ALLGEMEINE RECHNUNGSLEGUNGSVORSCHRIFTEN NACH HGB UND IFRS

2.1 HGB

2.1.1 Aufbau und Grundsätze

2.1.2 Zielsetzung einer Rechnungslegung nach HGB

2.2 IFRS

2.2.1 Aufbau und Grundsätze

2.2.2 Zielsetzung einer Rechnungslegung nach IFRS

3 BEWERTUNG VON RÜCKSTELLUNGEN NACH HGB UND IFRS

3.1 BEWERTUNG NACH HGB

3.1.1 Theorie

3.1.2 Fallbeispiele

3.2 BEWERTUNG NACH IFRS

3.2.1 Theorie

3.2.2 Schematische Darstellung der Kategorisierung

3.2.3 Fallbeispiele

3.3 GEMEINSAMKEITEN UND UNTERSCHIEDE VON HGB UND IFRS

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel, die Rechnungslegungsvorschriften für Rückstellungen im deutschen Handelsrecht (HGB) mit den internationalen Standards (IFRS) zu vergleichen. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie sich die unterschiedlichen Zielsetzungen beider Systeme – Gläubigerschutz versus Investoreninformation – auf die Bewertung und Passivierung von Rückstellungen auswirken und wo hierbei die wesentlichen Gemeinsamkeiten und Differenzen liegen.

  • Historische Entwicklung und Harmonisierung der Rechnungslegungssysteme
  • Gegenüberstellung der allgemeinen Grundsätze von HGB und IFRS
  • Detaillierte Analyse der Bewertungsvoraussetzungen für Rückstellungen
  • Praxisbezogene Fallstudien zur Passivierung von Innen- und Außenverpflichtungen
  • Vergleichende Zusammenfassung der wesentlichen Unterschiede in der Bilanzierungspraxis

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Theorie

Die Bildung von Rückstellungen auf Grundlage des HGB beruht auf zwei bereits genannten Abgrenzungsgrundsätzen: Vorsichtsprinzip und Imparitätsprinzip. Im Sinne des Gläubigerschutzes müssen Rückstellungen im Jahresabschluss ausgewiesen werden, da diese Fremdkapital darstellen, auf welches bereits Ansprüche Dritter bestehen. Laut Imparitätsprinzip müssen drohende Verluste berücksichtigt werden, sofern sie bis zum Abschlussstichtag bereits verursacht, aber noch nicht tatsächlich eingetreten sind. Da diese Verluste faktisch der abgelaufenen Periode zuzurechnen sind, wirken sie sich durch die Bildung einer Rückstellung erfolgsmindernd aus. Damit wird ein zu hoher Gewinnausweis verhindert und eine korrekte Besteuerungsgrundlage gebildet. Jedoch dürfen nicht für alle drohende Ressourcenabgänge Rückstellungen gebildet werden. Man unterscheidet hier die beiden Begriffe Innenverpflichtung und Außenverpflichtung. Unter Innenverpflichtungen versteht man Verpflichtungen, die der Kaufmann gegenüber sich selbst hat. Dies sind unterlassene Ausgaben in ungewisser Höhe, welche wirtschaftlich aber bereits notwendig gewesen wären. Eine Reparatur, deren Ursache in der abgelaufenen Periode liegt, trotzdem aber aus diversen Gründen verschoben wurde, zählt beispielsweise zu diesen Verpflichtungen. Der damit verursachte Aufwand muss eigentlich der Periode zugerechnet werden, in welcher er wirtschaftlich verursacht wurde.

Zusammenfassung der Kapitel

1 GLOBALISIERUNG DER RECHNUNGSLEGUNGSSYSTEME: Dieses Kapitel erläutert die rechtlichen Rahmenbedingungen der EU-Verordnung zur Einführung der IFRS und beschreibt die Annäherung des deutschen HGB an internationale Standards durch das BilReG und BilMoG.

2 ALLGEMEINE RECHNUNGSLEGUNGSVORSCHRIFTEN NACH HGB UND IFRS: Hier werden die historischen Ursprünge, der Aufbau und die fundamentalen Grundsätze (wie das Vorsichtsprinzip im HGB oder das Rahmenkonzept der IFRS) beider Systeme sowie deren unterschiedliche Zielsetzungen dargestellt.

3 BEWERTUNG VON RÜCKSTELLUNGEN NACH HGB UND IFRS: Dieses Kapitel bildet den Kern der Arbeit; es analysiert die spezifischen Voraussetzungen für die Bildung von Rückstellungen, unterscheidet zwischen Innen- und Außenverpflichtungen und vergleicht die Ansätze von HGB und IFRS anhand theoretischer Grundlagen und praxisnaher Beispiele.

Schlüsselwörter

Rückstellungen, HGB, IFRS, Gläubigerschutz, Investorenschutz, Vorsichtsprinzip, Imparitätsprinzip, Innenverpflichtung, Außenverpflichtung, Bilanzierung, Jahresabschluss, BilMoG, IAS 37, Periodengerechtigkeit, Ressourcenabfluss.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der unterschiedlichen Handhabung und Bilanzierung von Rückstellungen innerhalb der deutschen Rechnungslegung nach HGB und der internationalen Rechnungslegung nach IFRS.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind der Vergleich der Rechnungslegungssysteme, die theoretischen Bewertungsgrundsätze für Verbindlichkeiten und die praktische Anwendung bei der Bildung von Rückstellungen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede bei der Rückstellungsbildung aufzuzeigen und zu analysieren, wie sich die verschiedenen Bilanzphilosophien auf die Unternehmensrechnung auswirken.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine rechtsvergleichende und analytische Methode, indem sie die gesetzlichen Bestimmungen und Standards beider Systeme gegenüberstellt und anhand von Fallbeispielen illustriert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich detailliert der Theorie der Rückstellungsbildung im HGB und IFRS sowie der Abgrenzung von Innen- und Außenverpflichtungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Rückstellungen, Bilanzierung, HGB, IFRS, Vorsichtsprinzip, Innenverpflichtung und Außenverpflichtung.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Innen- und Außenverpflichtung so wichtig?

Sie ist entscheidend, da das HGB unter bestimmten Voraussetzungen Rückstellungen für Innenverpflichtungen zulässt, während diese im internationalen Recht (IFRS) ausnahmslos verboten sind.

Welche Rolle spielt das BilMoG in dieser Analyse?

Das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ist maßgeblich dafür verantwortlich, dass das HGB stärker an die IFRS angenähert wurde, was die Übereinstimmungen bei der Rückstellungsbilanzierung vergrößert hat.

Wie gehen HGB und IFRS mit drohenden Verlusten um?

Beide Systeme zielen auf eine realistische Darstellung ab, wobei das HGB aufgrund des Vorsichtsprinzips besonders stark darauf fokussiert, die Haftungssubstanz durch eine frühzeitige Erfassung von Verlusten zu schützen.

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Résumé des informations

Titre
Die Bilanzierung von Rückstellungen nach HGB und IFRS
Note
15
Auteur
Felix Gröbner (Auteur)
Année de publication
2012
Pages
21
N° de catalogue
V300863
ISBN (ebook)
9783656977681
ISBN (Livre)
9783656977698
Langue
allemand
mots-clé
Bilanzierung Rückstellung Rückstellungen HGB IFRS
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Felix Gröbner (Auteur), 2012, Die Bilanzierung von Rückstellungen nach HGB und IFRS, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/300863
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Extrait de  21  pages
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