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Die Wirksamkeit von Sanktionen anhand der Beispiele Südafrika, Irak und Kuba

Título: Die Wirksamkeit von Sanktionen anhand der Beispiele Südafrika, Irak und Kuba

Trabajo Escrito , 2015 , 21 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Sidney Sauer (Autor)

Política - Tema: Paz y Conflictos, Seguridad
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Aktuell werden immer wieder Sanktionen von der internationalen Gemeinschaft eingefordert und auch verhängt. So sind derzeit zum Beispiel Sanktionen gegen Russland und Iran in Kraft. Mit der Verhängung von Sanktionen ist die Hoffnung nach einer Verhaltensänderung der Zielstaaten verbunden. Aber man muss die Frage stellen, ob Sanktionen überhaupt ihre Zielsetzungen erfüllen und somit eine sinnvolle Option in der Außenpolitk darstellen. Um die Frage zu beantworten werden in dieser Arbeit die Sanktionen und Wirkungen gegen Südafrika, Irak und Kuba analysiert. Jene Beispiele wurden gewählt, da sie Sanktionen betreffen, welche über einen langen Zeitraum aufrechterhalten wurden und als abgeschlossen betrachtet werden können. Die Ausnahme hierbei bildet das Embargo der USA gegen Kuba. Da es aber seit nun mehr über 40 Jahren aktiv ist, sind die Folgen und Wirkungen dennoch abschätzbar sind.
Um diese Frage zu beantworten, wird in der vorliegenden Arbeit zunächst der Begriff Sanktion erläutert und dessen verschiedene Ausprägungen dargestellt. In einem weiteren Schritt wird die Rolle der Vereinten Nationen beschrieben, welche für eine Großteil der weltweit verhängten Sanktionen verantwortlich ist. Hierauf folgt die Analyse dreier Fallbeispiele. Zunächst werden die Sanktionen gegen Südafrika in den Jahren 1986-94 betrachtet, welche das Apartheidsregime treffen sollten. Im nächsten Beispiel wird das Sanktionsregime gegen den Irak von 1990-2003 dargestellt. Der Irak hatte 1990 die Annexion Kuwaits erklärt, womit er die Reaktion der USA und UN hervorrief. Das letzte Beispiel wird das US-Embargo gegen Kuba sein. Es wurde zunächst als Reaktion auf die Verstaatlichung US-amerikanischen Eigentums verhängt und ist mit einigen Veränderung bis heute gültig.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Sanktionen

3. Die Vereinten Nationen und Multinationale ökonomische Sanktionsregime

4. Die Sanktionen gegen Südafrika 1986-94

5. Das Sanktionsregime gegen den Irak 1990-2003

6. Das US-Embargo gegen Kuba seit 1960

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Wirksamkeit von wirtschaftlichen Sanktionen als außenpolitisches Instrument. Dabei wird analysiert, inwiefern Sanktionen tatsächlich dazu in der Lage sind, politische Verhaltensänderungen in den Zielstaaten herbeizuführen oder ob sie primär negative humanitäre Auswirkungen auf die Bevölkerung haben.

  • Theoretische Grundlagen und Ausprägungen von Sanktionen
  • Rolle der Vereinten Nationen bei multinationalen Sanktionsregimen
  • Analyse der Sanktionen gegen das Apartheidsregime in Südafrika (1986-94)
  • Untersuchung des Sanktionsregimes gegen den Irak (1990-2003)
  • Bewertung des US-Embargos gegen Kuba seit 1960

Auszug aus dem Buch

2. Sanktionen

Da sie in ihrem Ursprung, ihrer Umsetzung, ihrem Umfang, den Interessen und Wirksamkeit sehr unterschiedlich sein können, fällt eine klare Definition des Begriffes "Sanktion" sehr schwer. Grundsätzlich dienen Sanktionen der Einschränkung wirtschaftlicher Gestaltungsfreiheit und der Beeinträchtigung privater Investitionen. Sie werden in aller Regel von Staaten oder internationalen Organisationen ausgesprochen. Somit soll politischer Druck auf die Regierung des sanktionierten Landes erzeugt werden. Sie sind als Erweiterung der klassischen Instrumente der Außen-, Sicherheits- und Handelspolitik zu betrachten. Sie dienen in erster Linie der Durchsetzung nationaler oder internationaler Interessen in einer bestimmten Region oder Land. Allerdings sind sie auch dazu geeignet, nach außen Bündnistreue eines Staates zu präsentieren.

Sanktionen können gegen Staaten, Gruppen aber auch Einzelpersonen ausgesprochen werden und einen oder mehrere Faktoren umfassen. Sanktionen können diplomatische Maßnahmen wie öffentlichen Protest, Kündigung offizieller Besuche, Reduzierung oder Abbruch diplomatischer Beziehungen oder Ausschluss aus internationalen Organisationen bedeuten. Darüber hinaus können kulturelle, Transport- und Kommunikationssanktionen ausgesprochen werden. Diese umfassen beispielsweise Reise- und Visabeschränkungen, Begrenzung von Lande- und Überflugrechten oder die Verweigerung des Zugangs zu Häfen. Sanktionen können desweiteren Maßnahmen im finanziellen Bereich bedeuten. So kann Entwicklungshilfe eingeschränkt oder beendet werden, Kredite gekündigt, der Zugang zum Kapitalmarkt blockiert, Exporterlöse einbehalten oder gar Vermögen konfisziert werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt das Forschungsvorhaben vor, Sanktionen anhand der Fallbeispiele Südafrika, Irak und Kuba auf ihre Wirksamkeit und ihre Auswirkungen hin zu überprüfen.

2. Sanktionen: Dieses Kapitel definiert den Begriff Sanktion, erläutert die verschiedenen Arten von Zwangsmaßnahmen und beleuchtet deren unterschiedliche Ursachen und Ziele.

3. Die Vereinten Nationen und Multinationale ökonomische Sanktionsregime: Hier wird die Rolle der UN im Rahmen kollektiver Sicherheit und die rechtliche Basis für multilaterale Sanktionen beschrieben.

4. Die Sanktionen gegen Südafrika 1986-94: Das Kapitel analysiert die Wirksamkeit und die Folgen der Sanktionen gegen das südafrikanische Apartheidsregime.

5. Das Sanktionsregime gegen den Irak 1990-2003: Diese Untersuchung befasst sich mit den umfassenden UN-Sanktionen gegen den Irak, dem Oil-for-Food-Programm und deren humanitären Konsequenzen.

6. Das US-Embargo gegen Kuba seit 1960: Das Kapitel beleuchtet das langjährige Embargo der USA gegen Kuba und die Schwierigkeiten bei der Bewertung dessen politischer und wirtschaftlicher Effekte.

7. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und bewertet die Effektivität von Sanktionen als Mittel der Außenpolitik kritisch.

Schlüsselwörter

Sanktionen, Außenpolitik, Südafrika, Apartheid, Irak, Vereinte Nationen, UN-Sanktionen, Kuba, US-Embargo, Wirtschaftssanktionen, Humanitäre Folgen, Finanzsanktionen, Internationale Politik, Außenhandel, Konfliktlösung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Wirksamkeit von wirtschaftlichen Sanktionen als Instrument der Außenpolitik und bewertet, ob die gesteckten politischen Ziele erreicht werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind internationale Sanktionsmechanismen, die Rolle der Vereinten Nationen und die Auswirkungen von Handels- und Finanzrestriktionen auf Zielstaaten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu hinterfragen, ob Sanktionen ein sinnvolles Mittel zur Verhaltensänderung von Regierungen darstellen oder ob sie vor allem negative Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Analyse von drei konkreten Fallbeispielen, um eine vergleichende Betrachtung der Wirksamkeit von Sanktionen über längere Zeiträume vorzunehmen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden nacheinander die Sanktionsregime gegen Südafrika, den Irak und Kuba detailliert auf ihre Hintergründe, Durchsetzung und Folgen hin untersucht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Sanktionen, Außenpolitik, internationale Politik, Menschenrechte, Embargo und Wirtschaftssanktionen charakterisiert.

Warum wurde Kuba als Fallbeispiel gewählt?

Kuba wurde gewählt, da das US-Embargo seit über 40 Jahren besteht und als Langzeitbeispiel für die Auswirkungen und Schwierigkeiten einer solch andauernden Sanktionspolitik dient.

Welche humanitären Folgen hatten die Sanktionen im Irak?

Die Sanktionen gegen den Irak führten zu massiver Nahrungsmittelknappheit, einer katastrophalen Versorgungslage bei Medikamenten und Trinkwasser sowie einer hohen Sterblichkeitsrate.

Wie bewertet der Autor die Wirksamkeit von Sanktionen insgesamt?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass Sanktionen nur sehr bedingt als sinnvolles Mittel gelten können, da ihre Wirksamkeit oft gering ist und sie häufig zu erheblichen menschlichen Opfern führen.

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Detalles

Título
Die Wirksamkeit von Sanktionen anhand der Beispiele Südafrika, Irak und Kuba
Universidad
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg
Curso
Grundlagen der politischen Ökonomie
Calificación
2,0
Autor
Sidney Sauer (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
21
No. de catálogo
V300991
ISBN (Ebook)
9783656974895
ISBN (Libro)
9783656974901
Idioma
Alemán
Etiqueta
wirksamkeit sanktionen beispiele südafrika irak kuba
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Sidney Sauer (Autor), 2015, Die Wirksamkeit von Sanktionen anhand der Beispiele Südafrika, Irak und Kuba, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/300991
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