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150 Jahre Frauenbewegung. Die Entwicklung der politischen Forderungen

Título: 150 Jahre Frauenbewegung. Die Entwicklung der politischen Forderungen

Trabajo Universitario , 2013 , 24 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Stella Kies (Autor)

Sociología - Individuo, grupos, sociedad
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Die folgende Arbeit soll zeigen, inwieweit sich die Wünsche und Forderungen der ersten Frauenbewegung Ende des 18. Jahrhunderts und ab der Mitte des 19. Jahrhunderts bis heute entwickelt haben und inwieweit die Forderungen politisch sind. Politisch bedeutet hier eine Forderung nach rechtlicher und politischer Gleichheit und außerdem die Forderung nach gleichem Lohn bei gleicher Arbeit.

Mit Louise Otto-Peters wird die Frau der ersten Stunde der bürgerlich deutschen Frauenbewegung vorgestellt. Sie trat für gleiche Rechte für Frauen und Männer ein. Auch war es zu ihrer Zeit Frauen nicht erlaubt, nachdem sie konfirmiert wurden, die Schule weiterhin zu besuchen. Des Weiteren stelle ich Simone de Beauvoir vor und möchte mit ihrem Lebenslauf zeigen, wie sehr sie sich eine persönliche Freiheit gegenüber dem Manne erkämpft hat und diese auch nutzt. Während Frauen zu ihrer Zeit schon an Hochschulen studieren durften, beschreibt sie mit ihrem international bekanntesten Buch „Das Andere Geschlecht“, wie sehr gesellschaftliche Strukturen auf Menschen, also Männer und Frauen, wirken. Dabei ist ihr größtes Anliegen, die Charakterzuschreibungen von Frauen als nicht natürlich gegeben bzw. biologisch determiniert zu beschreiben, sondern sie als von der Gesellschaft gemacht/konstruiert zu definieren.

Außerdem möchte ich die Positionen genannter Feministinnen anhand zweier Zeitungsartikeln diskutieren. Die Frage, inwieweit sich die Wünsche und Forderungen der ersten Frauenbewegung Ende des 18. Jahrhunderts und ab Mitte des 19. Jahrhunderts bis heute entwickelt haben, müsste auch berücksichtigen, welche aktuellen Gegenbewegungen, diese Forderungen behindern. Dazu gehören z. B. „Die antifeministische Männerrechtsbewegung“, die ein einer Expertise für die Heinrich-Böll-Stiftung von Hinrich Rosenbrock, 2011, dokumentiert wurde. Diese und auch andere Bewegungen überschreiten aber das Volumen der vorliegenden Studienarbeit.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretischer Teil

2.1 Existenzialismus

2.2 Patriarchale Herrschaft

2.3 Gender

2.4 Queer Theory

3 Anfänge der Frauenbewegung in Deutschland und erste Entwicklung bis 1968 – wichtigste Vertreterinnen

3.1 Gründerin der ersten Welle der bürgerlich deutschen Frauenbewegung: Louise Otto-Peters

3.2 Die Mutter des modernen Feminismus: Simone de Beauvoir

4 Die Anfänge der zweiten Frauenbewegung – der Tomatenwurf 1968

5 Übergang von Frauenforschung zu Geschlechterforschung

6 Fazit

Zielsetzung & Themen der Studienarbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Entwicklung der Wünsche und Forderungen der ersten Frauenbewegung in Deutschland ausgehend vom 18. und 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Im Zentrum steht dabei die Frage, inwieweit die Forderungen nach politischer und rechtlicher Gleichstellung sowie ökonomischer Unabhängigkeit realisiert wurden und welche Rolle aktuelle ökonomische Anforderungen in der modernen Debatte spielen.

  • Analyse der bürgerlich deutschen Frauenbewegung und ihrer Schlüsselakteurinnen (Louise Otto-Peters, Simone de Beauvoir).
  • Existenzialistische Perspektive auf Freiheit, Transzendenz und die soziale Konstruktion von Geschlecht.
  • Untersuchung der zweiten Frauenbewegung und die Zäsur durch den Tomatenwurf 1968.
  • Kritische Diskussion des Übergangs von der Frauenforschung zur Geschlechterforschung.
  • Reflektion über die Ökonomisierung von Lebensmodellen und die Rolle der Frau als Humankapital.

Auszug aus dem Buch

Die Mutter des modernen Feminismus: Simone de Beauvoir

Als weitere wichtige Vertreterin der ersten Frauenbewegung ist Simone de Beauvoir anzuführen. Ihr vollständiger Name lautet: Simone Lucie-Ernestine-Marie-Bertrand de Beauvoir, sie ist eine französische Schriftstellerin, Philosophin, Feministin und Existenzialistin. Simone de Beauvoir ist am 9. Januar 1908 in Paris, Montparnasse, als Tochter eines Anwalts und einer Bibliothekarin in großbürgerliche Verhältnisse hineingeboren. „Das Viertel war nicht sicher. [..] Nach 18 Uhr traute sich eine anständige Frau nicht mehr auf die Straße. Montparnasse war ein geradezu seiltänzerischer Balanceakt zwischen Elend, Luxus, Phantasie und Talenten. […] Hier konnte man Picasso treffen, der ein Freund Sartres und Simone de Beauvoirs werden sollte.“ (Beauvoir 1968, S.33 f.) Der Vater Beauvoirs war theaterbegeistert, die Mutter sehr fürsorglich. Schon mit drei Jahren fängt Beauvoir zu lesen an, mit acht Jahren konnte sie englisch lesen und erinnert sich später in ihrem Leben an eine sehr glückliche Kindheit, in der sie ihren Vater sehr bewunderte, weil kein anderer so viel las und Gedichte aufsagen konnte.

In den Kriegsjahren von 1914-1918 versäumte de Beauvoir keinen einzigen Schultag und machte mit 17 Jahren ihr Abitur. 1926 beginnt sie als erst neunte Frau an der Pariser Sorbonne Philosophie zu studieren. Während ihres Studiums lernt sie Jean-Paul Sartre kennen, mit dem sie bis an sein Lebensende eine intensive intellektuelle und emotionale Beziehung verbinden wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung steckt den zeitlichen Rahmen der ersten Frauenbewegung ab und führt in die zentralen Thesen zur politischen Gleichstellung und den gesellschaftlichen Strukturen ein.

2 Theoretischer Teil: Dieses Kapitel erläutert grundlegende Konzepte wie Existenzialismus, patriarchale Herrschaft, Gender-Theorie und die Queer Theory als theoretisches Fundament der Arbeit.

3 Anfänge der Frauenbewegung in Deutschland und erste Entwicklung bis 1968 – wichtigste Vertreterinnen: Das Kapitel widmet sich den Anfängen der Frauenbewegung und beleuchtet detailliert die Lebenswerke von Louise Otto-Peters und Simone de Beauvoir.

4 Die Anfänge der zweiten Frauenbewegung – der Tomatenwurf 1968: Hier wird der Tomatenwurf als historischer Wendepunkt beschrieben, der den Beginn einer neuen Ära der Frauenbewegung in der BRD markierte.

5 Übergang von Frauenforschung zu Geschlechterforschung: Dieses Kapitel analysiert die methodische und inhaltliche Verschiebung von der klassischen Frauenbewegung hin zur akademischen Geschlechterforschung und der soziologischen Konstruktion von Geschlecht.

6 Fazit: Das Fazit resümiert, dass trotz formaler Fortschritte ökonomische Sachzwänge und Rollenbilder weiterhin die Selbstbestimmung von Frauen beeinflussen.

Schlüsselwörter

Frauenbewegung, Existenzialismus, Transzendenz, Louise Otto-Peters, Simone de Beauvoir, Patriarchat, Gender, Tomatenwurf, Geschlechterforschung, Humankapital, Feminismus, Soziale Konstruktion, Gleichstellung, Politische Partizipation, Erwerbsarbeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Studienarbeit untersucht die historischen Fortschritte und die aktuelle Situation der Frauenbewegung in Deutschland seit dem 18. Jahrhundert.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Themenfelder umfassen die historische Entwicklung der Frauenbewegung, existenzialistische Theorien, die Rolle von Frauen als ökonomische Akteurinnen und die Kritik an patriarchalen Strukturen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit fragt danach, wie sich die Wünsche der ersten Frauenbewegung entwickelt haben und inwieweit politische Gleichstellung heute durch ökonomische Anforderungen untergraben wird.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Die Autorin stützt sich auf eine Literaturanalyse philosophischer und soziologischer Texte sowie auf eine diskursive Auseinandersetzung mit aktuellen Zeitungsartikeln.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die theoretischen Grundlagen des Existenzialismus und Gender-Begriffs, porträtiert Louise Otto-Peters und Simone de Beauvoir und untersucht den Übergang zur modernen Geschlechterforschung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Frauenbewegung, Transzendenz, Existenzialismus, Geschlechterkonstruktion und Ökonomisierung.

Wie bewertet die Autorin die Rolle von Hannelore Kraft?

Die Autorin kritisiert, dass Hannelore Kraft, obwohl sie eine mächtige Position innehat, Mütter primär als ökonomisch nutzbares Humankapital betrachtet, anstatt deren Selbstbestimmung zu fördern.

Was bedeutet "Transzendenz" im Kontext der Arbeit?

Transzendenz beschreibt bei Simone de Beauvoir die Freiheit und den Willen des Einzelnen, sich durch Ziele und Arbeit in die Welt einzubringen, statt in einer passiven Immanenz zu verharren.

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Detalles

Título
150 Jahre Frauenbewegung. Die Entwicklung der politischen Forderungen
Universidad
Justus-Liebig-University Giessen  (Soziologie)
Curso
Studienarbeit, Thema selbst gesucht
Calificación
2,0
Autor
Stella Kies (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
24
No. de catálogo
V301082
ISBN (Ebook)
9783656974543
ISBN (Libro)
9783656974550
Idioma
Alemán
Etiqueta
Simone de Beauvoir Louise Otto.Peters 150 Jahre Frauenbewegung Frauenforschung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Stella Kies (Autor), 2013, 150 Jahre Frauenbewegung. Die Entwicklung der politischen Forderungen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/301082
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