Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › BWL - Controlling

Die Balanced Scorecard als Controlling-Instrument in regionalen Zeitungsverlagen

Eine kritische Analyse

Titel: Die Balanced Scorecard als Controlling-Instrument in regionalen Zeitungsverlagen

Bachelorarbeit , 2014 , 37 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Marcel Güth (Autor:in)

BWL - Controlling
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

„Der Verleger schielt mit einem Auge nach dem Schriftsteller, mit dem anderen nach dem Publikum. Aber das dritte Auge, das Auge der Weisheit, blickt unbeirrt ins Portemonnaie.“ Die deutschen Zeitungen sind tagtäglich sehr erfolgreich in ihrem Bemühen, die Zeit und Aufmerksamkeit ihrer Leser zu gewinnen.
Als Wirtschaftsunternehmen müssen sie sich jedoch immer schwierigeren Herausforderungen stellen: Das Umfeld ist von zunehmender Digitalisierung und Kostendisziplin geprägt. Die Nachfrage nach gedruckten Zeitungen und auch das Anzeigengeschäft entwickeln sich rückläufig. Das Digitalgeschäft der Verlagshäuser entwickelt sich zwar gut, jedoch schlägt sich dies noch nicht in hohen Umsatzzahlen nieder. Die Verlagsbranche befindet sich in einer Konsolidierungsphase, in der selbst große Verlage den (brancheninternen) Besitzer wechseln.
Vor diesem Hintergrund steigen die Anforderungen an moderne betriebswirtschaftliche Instrumentarien und an ein kompetentes Controlling. Rein finanzielle Kennzahlen betrachten lediglich vergangenheitsbezogene Ereignisse und sind alleine nicht dazu geeignet, das Unternehmen auf zukünftige Herausforderungen vorzubereiten.
Hier setzt die Balanced Scorecard (BSC) als Management-Konzept zur strategischen Steuerung von Unternehmen an. Die BSC, die ihren Ursprung in den USA hat, wird mittlerweile auch in vielen deutschen Unternehmen angewendet. Die Problematik der Einseitigkeit rein finanzieller Kennzahlen bei der strategischen Unternehmenssteuerung soll durch die BSC gelöst werden. Bei diesem Konzept werden die herkömmlichen finanziellen Kennzahlen um eine Kunden-, eine interne Prozess- sowie eine Lern- und Entwicklungsperspektive ergänzt.

Ziel dieser Arbeit ist es zu überprüfen, ob es sich bei der BSC um ein geeignetes Controlling-Instrument für regionale Zeitungsverlage oder lediglich um eine „austauschbare Modewelle“5 handelt. Beginnend mit der Erklärung grundlegender Begriffe, wird im nächsten Schritt das grundsätzliche Prinzip der BSC mit seinen Vor- und Nachteilen dargestellt. Im Anschluss daran wird aufgezeigt, ob sich die BSC im Verlagswesen anwenden lässt und welche Faktoren eine erfolgreiche Implementierung ausmachen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffliche Grundlagen

2.1 Controlling

2.2 Strategisches Management

2.3 Performance Measurement

3 Das Konzept Balanced Scorecard

3.1 Entstehung und Grundintention

3.2 Die vier Perspektiven

3.2.1 Finanzwirtschaftliche Perspektive

3.2.2 Kundenperspektive

3.2.3 Interne Prozessperspektive

3.2.4 Lern- und Entwicklungsperspektive

3.3 Kritische Würdigung

4 Die Balanced Scorecard als Controlling-Instrument regionaler Zeitungsverlage

4.1 Zur Lage der regionalen Zeitungsverlage in Deutschland

4.2 Implementierung

4.2.1 Voraussetzungen und Erfolgsfaktoren

4.2.2 Finanzperspektive

4.2.3 Kundenperspektive

4.2.4 Interne Prozessperspektive

4.2.5 Lern- und Entwicklungsperspektive

4.3 Beurteilung

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, ob die Balanced Scorecard (BSC) ein geeignetes Instrument zur strategischen Steuerung und als Controlling-Werkzeug für regionale Zeitungsverlage in einem von Digitalisierung und wirtschaftlichem Druck geprägten Umfeld darstellt.

  • Grundlagen des Controllings und strategischen Managements
  • Methodische Konzeption der Balanced Scorecard
  • Wirtschaftliche Analyse der regionalen Verlagsbranche in Deutschland
  • Anwendung der vier BSC-Perspektiven auf Zeitungsverlage
  • Identifikation kritischer Erfolgsfaktoren für die Implementierung

Auszug aus dem Buch

Die Balanced Scorecard als Controlling-Instrument regionaler Zeitungsverlage

Verleger sind zum einen Kulturvermittler, denen eine besondere gesellschaftliche Verantwortung zukommt. Zum anderen sind sie aber auch Unternehmer und für die wirtschaftliche Entwicklung des Verlags verantwortlich. Aufgrund der bereits geschilderten schwierigen Situation, sind die Herausforderungen an den Verleger und das Management regionaler Tageszeitungen vielfältig. Starre Hierarchien mit Abteilungsgrenzen und geringe Innovationsbereitschaft sind zudem kennzeichnend für viele Regionalverlage. Somit kommt Instrumenten zur strategischen Unternehmensführung eine besondere Rolle zu. Die BSC kann ein geeignetes Instrument sein, um die zukünftigen Herausforderungen zu bewältigen und die wirtschaftliche Entwicklung zu gewährleisten.

In diesem Kapitel wird die Eignung der BSC in regionalen Zeitungsverlagen überprüft und beurteilt. Dazu werden zunächst die wichtigsten Vorrausetzungen und Faktoren vorgestellt, die für eine erfolgreiche Implementierung entscheidend sind. Darauf folgend werden Auszüge einer möglichen Verlags-BSC mit relevanten Kennzahlen herausgearbeitet und abschließend beurteilt. Die Arbeit greift dabei auf theoretische Überlegungen und erste Berufserfahrungen in der Controlling-Abteilung eines regionalen Zeitungsverlags zurück.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die schwierige Lage der deutschen Zeitungsverlage im digitalen Wandel dar und führt die Balanced Scorecard als Instrument zur strategischen Unternehmenssteuerung ein.

2 Begriffliche Grundlagen: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe Controlling, strategisches Management sowie Performance Measurement und deren Bedeutung für die moderne Unternehmensführung.

3 Das Konzept Balanced Scorecard: Das Kapitel erläutert die Entstehung, die Grundintention und die vier Perspektiven des BSC-Konzepts sowie dessen Vor- und Nachteile.

4 Die Balanced Scorecard als Controlling-Instrument regionaler Zeitungsverlage: Hier wird die Eignung der BSC für Verlage geprüft, die aktuelle Marktlage analysiert und ein konkreter Implementierungsansatz mit Kennzahlen für die verschiedenen Perspektiven erarbeitet.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die BSC als wertvolles, aber aufwendiges Führungsinstrument, das eine konsequente strategische Ausrichtung erfordert.

Schlüsselwörter

Balanced Scorecard, Controlling, Zeitungsverlag, Regionalzeitung, Strategische Unternehmenssteuerung, Performance Measurement, Digitalisierung, Finanzperspektive, Kundenperspektive, Prozessperspektive, Mitarbeiterpotential, Kennzahlensystem, Strategieumsetzung, Medienmanagement, Unternehmensführung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Anwendbarkeit der Balanced Scorecard (BSC) als strategisches Controlling-Instrument spezifisch für regionale Zeitungsverlage in Deutschland.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen des Controllings, das Konzept der Balanced Scorecard, die aktuelle wirtschaftliche Situation von Zeitungsverlagen sowie die konkrete Gestaltung einer Verlags-BSC.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es zu überprüfen, ob die BSC ein geeignetes Instrument für regionale Verlage zur Bewältigung aktueller Herausforderungen ist oder ob es sich lediglich um eine Modewelle handelt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Literaturanalyse und ergänzt diese durch praxisorientierte Ableitungen und Erfahrungen aus der Controlling-Abteilung eines Zeitungsverlags.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Erläuterung der BSC und eine detaillierte Ausarbeitung von Kennzahlen und Maßnahmen für jede der vier BSC-Perspektiven (Finanzen, Kunden, Prozesse, Mitarbeiter) im Kontext von Zeitungsverlagen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Balanced Scorecard, Controlling, Zeitungsverlag, Strategieumsetzung und Performance Measurement.

Warum stellt die Digitalisierung regionale Verlage vor so große Probleme?

Die Digitalisierung führt zu einem geänderten Mediennutzungsverhalten und rückläufigen Einnahmen im Anzeigengeschäft, was die Verlage zwingt, ihre bisherigen Geschäftsmodelle grundlegend zu hinterfragen.

Wie kann eine Verlags-BSC dabei helfen, strategische Ziele zu erreichen?

Die BSC verknüpft langfristige Unternehmensstrategien mit operativen Kennzahlen, wodurch das Management Prozesse transparenter steuern und die Kommunikation innerhalb des Verlags verbessern kann.

Welche Rolle spielen Controller bei der Implementierung einer BSC?

Controller fungieren als Architekten des Systems, die das Projekt leiten, die notwendigen Kennzahlen definieren und das Management von den Vorteilen der strategischen Steuerung überzeugen müssen.

Warum ist die "Lern- und Entwicklungsperspektive" laut Arbeit so schwierig auszugestalten?

Viele Unternehmen tun sich schwer damit, Investitionen in immaterielle Werte wie Mitarbeitermotivation oder IT-Infrastruktur korrekt zu erfassen und deren langfristigen Beitrag zum Unternehmenserfolg messbar zu machen.

Ende der Leseprobe aus 37 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Balanced Scorecard als Controlling-Instrument in regionalen Zeitungsverlagen
Untertitel
Eine kritische Analyse
Hochschule
Fachhochschule Südwestfalen; Abteilung Meschede
Note
1,3
Autor
Marcel Güth (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
37
Katalognummer
V301244
ISBN (eBook)
9783956875809
ISBN (Buch)
9783668004412
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Balanced Scorecard Controlling Zeitungen Verlage Performance Measurement Strategie Management Kaplan Norton Controlling-Instrument Zeitungsverlage Performance Management Unternehmenssteuerung Unternehmenskommunikation Printmedien balanced
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marcel Güth (Autor:in), 2014, Die Balanced Scorecard als Controlling-Instrument in regionalen Zeitungsverlagen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/301244
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  37  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum