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Volkskrankheit Burnout. Zusammenhang zwischen Arbeitsbelastung, Burnout und Depressionen

Titre: Volkskrankheit Burnout. Zusammenhang zwischen Arbeitsbelastung, Burnout und Depressionen

Travail d'étude , 2013 , 8 Pages , Note: 1,2

Autor:in: Yana Petrosyan (Auteur)

Psychologie - Psychologie Clinique, Psychopathologie, Prévention
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die Anzahl der Erkrankungen an Burnout hat in den letzten Jahren dramatisch zugenommen. Vor allem scheint es einen Zusammenhang mit den zunehmenden Herausforderungen der Arbeitswelt und der daraus resultierenden Arbeitsbelastung zu geben. Dieser Zusammenhang bildet den Schwerpunkt der Arbeit. Des Weiteren soll kurz auf Definition und Prävalenz der Krankheit eingegangen werden.

Der Begriff „Burnout“ wurde vom amerikanischen Psychologen Herbert Freudenberger in den 70‐ger Jahren eingeführt und bedeutet so viel wie „ausgebrannt sein“. Aktuell gibt es zu der Krankheit keine allgemeingültige, international anerkannte Definition. So wird Burnout bei ICD‐10 nur als Zusatzdiagnose genannt. Es befindet sich unter dem Code Z73 „Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung“ neben anderen Krankheitsbildern wie Erschöpfung, nicht klassifizierte Belastungen usw.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Abstrakt

2. Definition Burnout

3. Diagnostik

4. Zusammenhang zwischen Arbeitsbelastung, Burnout und Depressionen

5. Prävalenz

6. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen steigenden Anforderungen in der modernen Arbeitswelt, daraus resultierender Arbeitsbelastung und der Entwicklung von Burnout-Symptomen sowie Depressionen. Ziel ist es, die wissenschaftliche Evidenz für diese Wechselwirkungen aufzuzeigen und den aktuellen Forschungsstand zu kritisch beleuchten.

  • Ursprung und Begriffsdefinition von Burnout
  • Diagnostische Herausforderungen und Instrumente
  • Wechselwirkungen zwischen Arbeitsbelastung, Burnout und Depressionen
  • Geschlechtsspezifische Unterschiede bei Burnout-Risiken
  • Volkswirtschaftliche Bedeutung und Prävalenz von Burnout-Erkrankungen

Auszug aus dem Buch

4. Zusammenhang zwischen Arbeitsbelastung, Burnout und Depressionen

Der Zusammenhang zwischen Arbeitsbelastung, Burnout und Depressionen ist in einigen Studien untersucht worden. Eine der bekanntesten ist die Langzeitstudie von Hakanen, Ahola, Schaufeli, welche über mehrere Jahre durchgeführt wurde und damit die langfristige Entwicklung von Burnout bei den Betroffenen abbildet. Als Fragestellung ist konkret untersucht worden, ob sich in den Jahren zwischen den Befragungen aus einer hohen Arbeitsbelastung Burnout und Depressionen entwickeln. Des Weiteren sollte untersucht werden, ob sich aus Burnout Depressionen und umgekehrt (also Burnout aus Depressionen) entwickeln.

Hierfür wurden insgesamt drei Erhebungen unter den finnischen Zahnärzten durchgeführt – in 2003 (nachfolgend „T1“, n=3.255), erster Follow-Up in 2006 („T2“, n=2.555) und die letzte Befragung in 2010 („T3“, n=1.964), welche jedoch in abgeänderter Form (keine Eruierung des Arbeitsbelastungsgrades) durchgeführt wurde, was die Vergleichbarkeit mit T1 und T2 stark erschwert.

Bei der Studie wurden ausschließlich Selbsterfassungsbögen verwendet. Depressive Symptome wurden mit „Beck Depression Inventar (BDI)“ mit 13 Items erfasst. Für Burnout wurde „Maslach Burnout Inventar (MBI)“. Die Arbeitsbelastung wurde mit dem Arbeitsinhaltfragebogen („Job Content Questionnaire (JCQ)“) mit 12 Items erfasst. Evaluierung der Ergebnisse wurde mittels Regressionsanalyse durchgeführt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Abstrakt: Einführung in das Thema der steigenden Burnout-Erkrankungen und die Problemstellung des Zusammenhangs zwischen Arbeitswelt und psychischer Gesundheit.

2. Definition Burnout: Historische Herleitung des Begriffs durch Herbert Freudenberger und Erläuterung der aktuellen klinischen Einordnung als Zusatzdiagnose gemäß ICD-10.

3. Diagnostik: Erörterung der Problematik fehlender einheitlicher Diagnosekriterien und Vorstellung gängiger Messinstrumente wie dem Maslach Burnout Inventar.

4. Zusammenhang zwischen Arbeitsbelastung, Burnout und Depressionen: Analyse einer Langzeitstudie zu Wechselwirkungen zwischen beruflichen Belastungsfaktoren, Burnout-Symptomen und Depressionen.

5. Prävalenz: Darstellung der statistischen Entwicklung von Burnout-Fällen in Deutschland und deren volkswirtschaftlicher Relevanz anhand von Fehlzeiten- und Kostendaten.

6. Zusammenfassung: Resümee über den bestehenden Forschungsbedarf hinsichtlich Definitionen und diagnostischer Standards sowie der Notwendigkeit einer kritischen Auseinandersetzung mit Arbeitsbelastungen.

Schlüsselwörter

Burnout, Arbeitsbelastung, Depression, Maslach Burnout Inventar, Prävalenz, Psychische Gesundheit, ICD-10, Diagnostik, Stress, Langzeitstudie, Arbeitswelt, Berufsleben, Fehlzeiten, psychische Störungen, Differenzialdiagnostik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Burnout-Syndrom, insbesondere im Kontext zunehmender Arbeitsbelastungen und deren Einfluss auf die psychische Gesundheit sowie die Entstehung von Depressionen.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Begriffsdefinition, der diagnostischen Einordnung, der wissenschaftlichen Untersuchung von Zusammenhängen zwischen Arbeit und Erkrankung sowie der statistischen Verbreitung in Deutschland.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den wissenschaftlich nachgewiesenen Zusammenhang zwischen hoher Arbeitsbelastung und der Entstehung von Burnout sowie depressiven Symptomen darzulegen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der Auswertung klinischer Langzeitstudien, insbesondere unter Verwendung von Instrumenten wie dem Maslach Burnout Inventar.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die diagnostischen Hürden, die Wechselwirkungen zwischen Arbeitsbelastung und psychischem Wohlbefinden sowie die aktuelle epidemiologische Lage.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Burnout, Arbeitsbelastung, Depression, Prävalenz, klinische Diagnostik und berufliche Stressfaktoren.

Wie wurde die langfristige Entwicklung in der zitierten Studie untersucht?

Die Untersuchung erfolgte durch drei Erhebungswellen (2003, 2006, 2010) an finnischen Zahnärzten, um kausale Pfade zwischen Burnout und Depressionen über die Zeit zu identifizieren.

Welche geschlechtsspezifischen Erkenntnisse liefert die Arbeit?

Die Analyse verdeutlicht, dass Männer bei hoher Arbeitsbelastung ein signifikant höheres Risiko (27-fach) für ein Burnout aufweisen als Frauen (4,9-fach).

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Résumé des informations

Titre
Volkskrankheit Burnout. Zusammenhang zwischen Arbeitsbelastung, Burnout und Depressionen
Université
University of Würzburg
Note
1,2
Auteur
Yana Petrosyan (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
8
N° de catalogue
V301333
ISBN (ebook)
9783956872716
ISBN (Livre)
9783668074002
Langue
allemand
mots-clé
volkskrankheit burnout zusammenhang arbeitsbelastung depressionen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Yana Petrosyan (Auteur), 2013, Volkskrankheit Burnout. Zusammenhang zwischen Arbeitsbelastung, Burnout und Depressionen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/301333
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