Jesus begegnet dem Zöllner Levi. Was bedeutet die Botschaft Jesu für Daniel?


Unterrichtsentwurf, 2015

32 Seiten, Note: 1


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

A: Katholischer Religionsunterricht an bayerischen Grundschulen

B: Sequenzplanung für die Lernphase 2

C: Didaktische Analyse zur Unterrichtseinheit 14
1. Sachanalyse
1.1 Religiöse Entwicklung
1.2 Allgemeine Grundlegung zum Thema der Unterrichtseinheit
1.3 Knappe Sachanalyse zum spezifischen Inhalt
1.4 Didaktische Erschließung
2. Hinweise zur religiösen Sozialisation der Schülerinnen und Schüler mit Anmer- kungen zum Lern-, Arbeits- und Sozialverhalten
3. Stundenthema, Lernschritte mit prozessbezogenen Kompetenzen, Sitzplan und Unterrichtsverlaufsplan
3.1 Stundenthema, Stundenintention, Lernschritte mit prozessbezogenen Kompetenzen
3.2 Sitzplan
3.3 Plan der Durchführung

D: Literaturverzeichnis

A: Katholischer Religionsunterricht an bayerischen Grundschulen

Das Fach Katholische Religionslehre leistet einen wesentlichen Beitrag zum Bildungs- und Erzieungsauftrag der Bayerischen Grundschulen, indem es den „ eigenverantwortlichen, beziehungs- und gemeinschaftsfähigen, wertorientierten, weltoffenen und schöpferischen Mensch[1] in den Mittelpunkt stellt. Die Kinder werden in ihren personalen, kognitiven, emotionalen und sozialen Basiskompetenzen gestärkt und Lernen in Interaktion, Kooperation und Kommunikation gilt als Schlüssel für hohe Bildungsqualität[2]. Katholischer Religionsunterricht macht die Schüler fähig und bereit, „ in Familie, Staat und Gesellschaft Verantwortung zu übernehmen[3], da das christliche Welt-und Menschenbild auch den Kompetenzerwerb in den Bereichen Familien- und Sexualerziehung, Politische und Sprachliche Bildung und Soziales Lernen prägt.[4]

Die fächerübergreifenden Bildungs- und Erziehungsaufgaben haben im Katholischen Religionsunterricht ihren festen Platz, da besonderer Wert auf die Erlangung grundlegender Kompetenzen gelegt wird. In einer Welt, die immer unübersichtlicher wird, die die Kinder vor große Herausforderungen zur Lebensbewältigung stellt, da es oft an Werten, Normen und festen Strukturen fehlt, kann der Religionsunterricht den Schülern mithilfe des Glaubens, in Anlehnung an biblische Überlieferungen und durch Anstöße zum Nachdenken über sich, Gott, das Leben und über die Mitmenschen Halt und Orientierung geben. Er hilft, Lebensperspektiven aus dem christlichen Glauben zu entwickeln, das eigene Leben mit dem biblisch-christlichen Glauben in Zusammenhang zu bringen und schult die Prozessbezogenen Kompetenzen wie Wahrnehmen, Verstehen, Urteilen, Gestalten, Kommunizieren und Teilhaben.[5]

Der Religionsunterricht trägt dazu bei, dass die Kinder sich mit ihren Stärken und Schwächen annehmen können. Er lädt ein zur Begegnung mit anderen Gläubigen und hilft mit Erscheinungsformen von Kultur und Zivilisation eigenverantwortlich umzugehen. Sein Profil gewinnt er aus der christlichen Glaubenswirklichkeit, wie sie in der kirchlich-christlichen Tradition gelebt wird.

Die Schüler eignen sich „strukturiertes und lebensbedeutendes Grundwissen über den katholischen Glauben an“[6], „machen sich vertraut mit Formen gelebten Glaubens“[7] und „entwickeln eigene religiöse Dialog- und Urteilsfähigkeit.“[8]

In jeder Jahrgangsstufe werden die folgenden Gegenstandsbereiche altersgemäß thematisiert: „Mensch und Welt“, „Die Frage nach Gott“, „Bibel und Tradition“, „Jesus Christus“, „Kirche und Gemeinde“ sowie „Religionen und Weltanschauungen“.

B: Sequenzplanung für die Lernphase 2 Weihnachten bis Ostern

Jesu Leben und Wirken, seine Reich-Gottes-Botschaft, sein Weg zum Kreuz und seine Auferweckung

UE 1+2 : Wir lernen das Gebiet kennen, in dem Jesus früher lebte

Ein Einblick in die Lebensbedingungen zur Zeit Jesu kann Fragen wecken und neugierig machen für das Land, in dem Jesus früher lebte. Die SuS knüpfen an ihr Vorwissen aus der 1. Klasse an und begeben sich in einer Fantasiereise in Gedanken auf den Weg nach Israel, wo sie einiges über das Land und die Landwirtschaft erfahren. Sie sind eingeladen, sich mit den beiden Kindern Rebekka und Daniel zu identifizieren und von Israel als ihrem Land zu erzählen.

UE 3: Wir gestalten ein Karte

Über die Begegnung mit einer jahrgangsgemäßen Karte von Galiläa und Judäa und deren Ausgestaltung nähern sich die Schüler immer mehr den „politischen“ Bedingungen zur Zeit Jesu an. Indem die Schüler eine Karte vom Land Israel gestalten und in der Mitte des Sitzkreises Bilder aus Israel betrachten, wird verglichen, was heute anders ist in dem Land (Flughafen, Straßen,... ) und was aber noch so ähnlich aussieht wie zur Zeit Jesu ( Wüste, Olivenhaine, weidende Tiere, …).

UE 4: Probe über Vater unser und Land Israel

Wir zeigen, was wir dazu können

UE 5: Wir kennen verschiedene Berufsgruppen zur Zeit Jesu und beschäftigen uns mit deren Sorgen und Nöte - Israel leidet unter der Unterdrückung durch die Römer

Die Schüler kennen das Land Israel und erfahren nun in einem zweiten Zugriff über diese „Idylle“ hinaus (Land, in dem andere Gemüsesorten wachsen, unterschiedliche Landschaften, Meer, …) einiges darüber, was verschiedene Menschen von ihrem Leben und Arbeiten erzählen (Bauer, Hirte, Händler, Römer, Frauen, jüdischer Rabbi). Sie informieren sich über die Herrschaft der Römer in Palästina zur Zeit Jesu und fassen dies in selbst formulierten Sätzen zusammen. Anschließend versetzen sich die Schüler i n die Situation eines dieser Menschen und äußern deren mögliche Wünsche und Bitten (an Gott).

Anknüpfend daran werden die Kinder angeregt, über ihr eigenes Gottesbild nachzudenken.

UE 6: Philosophieren und Theologisieren mit Kindern

Die in der Vorstunde gesammelten Bitten, Gebete, Klagen, Danksagungen, Wünsche der Menschen zur Zeit Jesu kann die Kinder motivieren darüber nachzudenken, wie sie selbst zu Gott sprechen, was sie von ihm denken, welche Fragen sie an und übe r ihn haben, welchen Gegenstand, welches Erlebnis sie mit Gott verbinden und dies auch schriftlich oder mündlich zu formulieren. Hierbei reflektieren die Kinder ihre eigene Gottesvorstellung, verbalisieren Fragestellungen und verleihen der eigenen Gottesvorstellung im Austausch mit anderen Ausdruck. Das Hauptaugenmerk wird beim Philosophieren und Theologisieren nun auf das Aufwerfen und Offenhalten „Großer Fragen“ gerichtet.

Weitere UES: JESUS ERZÄHLT VON GOTT IN WORTEN UND DURCH TATEN

→ Reich Gottes Botschaft

UE 7: Jesus sagt: Beten und Handeln → Botschaft vom Reich Gottes

Anknüpfend an die letzte Stunde setzen sich die Schüler mit der Frage auseinander, ob es genügt zu beten und Gott um etwas zu bitten. Durch die Auseinandersetzung mit der Geschichte von „Varenka“entwickeln sie ein Verständnis dafür, dass es beides braucht: Vertrauensvolles Gebet und eigenes Handeln. Das kann sie ermutigen, immer wieder Verantwortung für ihr eigenes Leben zu entwickeln. Sie werden so aber auch sensibe l für die Not anderer und wissen, dass das Reich Gottes schon im Hier und Jetzt beginnt.

UE 8: Die Heilung des Mannes mit der verdorrten Hand am Sabbat → Jesus wendet sich den Menschen (auch Ausgegrenzten, hier Kranken) zu und schenkt Hoffnung → Botschaft vom ReichGottes

Mit der Erzälhung von Varenka ist den Schülern bewusst geworden, dass es nicht genügt nur zu beten und alles andere Gott zu überlassen; vielmehr geht es darum, selbst für andere da zu sein und Verantwortung zu übernehmen. In der Perikope von der Heilung des Mannes mit der verdorrten Hand lernen sie Jesus als einen kennen, der sich bedingungslos für das Heil der Menschen einsetzt, auf Ausgegrenzte zugeht und den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Das kann die Schüler ermuntern, sich immer wieder in kleinen Schritten für andere einzusetzen und so die Botschaft vom Reich Gottes im Hier und Jetzt zu erleben.

UE 9+10: Die Berufung der Jünger → Jesus wendet sich den Menschen zu und schenkt Hoffnung → Botschaft vom Reich Gottes

Anknüpfend an das Besondere am Umgang Jesu mit dem „Mann mit der verdorrten Hand“nähern sich die SuS der Botschaft Jesu und dessen Gottesbild an. Die SuS erkennen, dass Jesus Menschen um sich sammelt anhand der Erzählung von der Berufung der Jünger.

Sie erfahren nun noch mehr von der Gottesvorstellung Jesu. Jesus vertraut Gott und möchte andere Anteil nehmen lassen an seiner frohmachenden Botschaft und schenkt Hoffnung .

UE 11+12: Die Segnung der Kinder → Jesus wendet sich den Menschen zu und schenkt Hoffnung → Botschaft vom Reich Gottes

Die SuS kennen bereits die gesellschaftliche Situation einzelner Berufsgruppen und Menschen und erleben mit den Identikationsfiguren Rebekka und Daniel die gesellschaftliche Stellung und Situation der Kinder zur Zeit Jesu nach und können diese in eigenen Worten festhalten. Dabei kann ihnen bewusst werden, wie unterschiedlich die Situation der Kinder damals und heute ist.

UE 13: Die Berufsgruppe „Zöllner“ damals und Daniels Bedenken

Die SuS kennen inzwischen die Situation und Position der Kinder zur Zeit Jesu. Davon ausgehend werden sie angeregt weiter zu denken, welche Menschen damals benachteiligt oder ausgestoßen waren. Die Schüler wissen einiges über die Arbeit, das Leben und das Ansehen eines Zöllners.

(Verräter, Betrüger, böse, …) Daniel, der mit dem Sohn eines Zöllners Fußball spielte, wird von einem Frommen deswegen geschimpft. Daniel hat nun Angst, dass Gott ihn nicht mehr mag.

UE 14: Jesus trifft den Zöllner Levi- Was geschieht? Was bedeutet die biblische Botschaft für Daniel→ Jesus wendet sich den Menschen zu → Botschaft vom Reich Gottes

Die Schüler steigern durch das Kennenlernen und Deuten der Levigeschichte ihre biblisch - theologischen Kompetenzen und spüren exemplarisch eine Situation der Ausgrenzung sowie der Vergebung nach, um sich der liebenden Reich-Gottes-Botschaft Jesu anzunähern. Dabei werden sie auf das unerwartete Verhalten Jesu aufmerksam und erkennen, wie unvoreingenommen er sich den Menschen zuwendet und durch sein Handeln von Gottes bedingungsloser Liebe für alle Menschen erzählt. Durch den Übertrag auf Daniels Frage vertiefen die Schüler den Gehalt der biblischen Erzählung und gewinnen Zuversicht für ihren eigenen Lebensweg, indem sie (vertiefend in der Folgestunde) eigene lebenspraktische Beispiele überdenken und dadurch ihre Handlungskompetenz für die außerschulische Lebenswelt erweitern.

UE 15 Jesus und der Zöllner Levi- Jesus wendet sich den Menschen zu und schenkt Hoffnung → Botschaft vom Reich Gottes und die Bedeutung für uns heutzutage-> Umgang mit Mitmenschen

Die Schüler wiederholen den in der Vorstunde erarbeiteten Gehalt der Levi-Erzählung und erweitern ihn, indem sie über Gruppen von Ausgegrenzten heutzutage nachdenken und eigene Verhaltensweisen überdenken. Auch ist Raum dafür, Handlungsalternativen zu entwickeln und im Sinne Jesu und Gottes zu wirken, indem die Schüler selbst auf Außenseiter zugehen, ihnen Hilfe und Gemeinschaft anbietet. Falls ein Schüler sich selbst als in einer Gruppe nicht dazugehörig fühlt, kann er sich dazu äußern, falls er möchte, oder aber zumindest für sich die Gewissheit spüren, dass er von Gott immer angenommen ist und daraus Kraft entwickeln.

UE 16+17: Jesus hat Freunde und Feinde

Die Schüler können anhand der in den Vorstunden behandelten Erzählungen nachvollziehen, dass Jesus für die Menschen eine Hoffnungsbotschaft bringt. Für die Menschen in Palästina, denen es nicht so gut geht, ist dies ein Grund der Freude, den die SuS ebenfalls gut nachvollziehen können. In der Weiterführung hören sie von der Ablehnung Jesu durch andere Menschen, die ihn als Gefahr einschätzen. Erst dadurch können sie dann später verstehen, warum das Leben Jeus am Kreuz geendet hat.Jesus geht im Vertrauen auf Gott weiter seinen Weg.

UE 18: Jesus spricht weiter vom guten Gott, auch wenn Menschen ihn dafür ablehnen

Die SuS kommen durch Rebekka und Daniel dem Auftrag und der Botschaft Jesu nochmals intensiver auf die Spu r und machen sich bewusst, dass Jesus das Risiko eingeht, abgelehnt und schließlich auch verurteilt zu werden, um sich selbst und seiner Botschaft von der Liebe Gottes zu den Menschen treu zu bleiben.

UE 19+20: Palmsonntag- viele Menschen empfangen Jesu mit Freude und jubeln im zu

In den letzten Stunden haben sich die SuS bewusst gemacht, dass Jesus für die Botschaft von der Liebe Gottes zu den Menschen lebt und deshalb auch mit Gegnern und Feinden zu tun hat. Der Einzug in Jerusalem macht die Hoffnung der Menschen deutlich, der die SuS nachspüren, er eröffnet aber gleichzeitig den Leidensweg Jesu.

UE 21+22: Gründonnerstag: Jesus feiert Abschiedsmahl

Anknüpfend an den Einzug in Jerusalem, bei dem Jesus jubelnd als König begrüßt wird, setzen sich die SuS mit dem Abschiedsmahl Jesu auseinander und ordnen ihr Vorwissen in die Leidensgeschichte Jesu ein. Sie verstehen, dass Jesus den Weg aus Liebe zu den Menschen bis zum Ende gehen will und dehalb Abschied feiern muss. Jesus vertraut weiter auf seinen Gott und gibt die Botschaft vom Reich Gottes weiter.

UE 23+24: Karfreitag- Jesus stirbt am Kreuz

Die SuS haben die Passion Jesu in den ersten Zügen verfolgt. Sie begleiten Jesus auf seinem Weg bis ans Kreuz und fühlen mit den Menschen mit, die Jesus nachgefolgt sind und große Hoffnung auf ihn gesetzt haben und ihm stest vertraut haben. Dass der Tod Jesu mehr ist als das Ende von allem, können sie erahnen.

UE 25+26: Ostersonntag: Jesus lebt - die Frauen am Grab - Gott bestätigt seine Botschaft – Freude und Hoffnung für uns Christen

Die SuS wissen oder erahnen, dass mit dem Tod Jesu am Kreuz nicht alles vorbei ist. Mit den Frauen am Grab erleben sie die Veränderung von Trauer zur Freude über die Auferstehung Jesu mit und stimmen ein in das Oster-Halleluja. Die Freude über die Auferstehung Jesu und die Botschaft, dass der Tod nicht das Letzte ist, kann sie in leidvollen Situationen des Abschiedes und der Trauer auffangen und trösten u nd ihnen Hoffnung schenken. Gottes Liebe ist stärker als der Tod.

C: Didaktische Analyse zur Unterrichtseinheit 14

1. Sachanalyse

1.1 Religiöse Entwicklung der Schülerinnen und Schüler in der 2. Jahrgangsstufe,

Stufen der Glaubensentwicklung nach James W. Fowler

- Stufe 0: Erster Glaube, Glaube als Urvertrauen: Grunderfahrung der Aufgehobenseins, des elementaren Gebens und Nehmens in den ersten Lebensmonaten
- Stufe 1: Intuitiv-projektiver Glaube, der stark von der Fantasie geprägt ist (ca. 2-6 Jahre )
- Stufe 2: Mythisch-wortgetreuer Glaube: Wirklichkeit wird von Fantasie unterschieden, Mythen werden wörtlich genommen, nicht als symbolische Sprache erkannt. Gott wird wie ein menschliches Wesen aufgefasst (Kindheit im Grundschulalter und frühe Jugend)
- Stufe 3 und folgende werden erst in der späteren Jugend und im Erwachsenenalter erreicht, daher hier nicht relevant

Stufen religiöser Urteilskraft nach Oser / Gmünder

- Stufe 1: Orientierung an absoluter Heteronomie (Deus ex machina), das Kind fühlt sich ausgeliefert. Gott ist unerreichbar und unbeeinflussbar
- Stufe 2: Orientierung an do ut des: Das Kind kann dieses Größere, das über ihm steht, durch intentionale Akte wie Opfer, Gebet, das Befolgen von Geboten usw. beeinflussen, mit ihm in der Weise eines Tauschverhältnisses gleichsam handeln
- Stufe 3: Orientierung an Selbstbestimmung: Der junge Mensch befreit sich aus der Abhängigkeit von diesem Ultimaten, ihm wird ein eigener, vom Menschen getrennter Bereich zuerkannt. Sein Leben wird aber dadurch nicht mehr direkt beeinfluss t

vgl hierzu: Hilger, G., Ritter, H.W. : Religionsdidaktik Grundschule, S. 100

1.2 Allgemeine Grundlegung zum Thema der Unterrichtsseinheit Lehrplanbezug

GK (Jesus Christus)

Die Schülerinnen und Schüler stellen wichtige Stationen des Lebensweges Jesu Christi von seiner Geburt, seine Hinwendung zu Menschen bis zu Tod und Auferstehung auf vielfältige Weise dar, um mit grundlegendem Wissen über das Wirken und die Bedeutung Jesu Christi eine eigene Beziehung zu ihm zu finden.

LB 6

Die Zuwendung Jesu zu den Menschen – die Botschaft vom Reich Gottes

Ausgewählte Kompetenzerwartung:

Die Schülerinnen und Schüler

- verbinden das Handeln Jesu mit seiner Botschaft vom Reich Gottes

( V, K)

Inhalt zur Kompetenzerwartung:

- Umgang Jesu mit den Menschen als Zeichen der befreienden Liebe Gottes, Begegnung Jesus mit Levi (Mk 2,13ff)

LB 7

Jesus, der Christus – Leben, Leiden, Tod und Auferstehung

Ausgewählte Kompetenzerwartung:

Die Schülerinnen und Schüler

- erklären anhand biblischer Erzählungen, weshalb das Wirken Jesu zu Zustimmung und Nachfolge, aber auch Ablehnung führte (V, K)

Inhalt zu der Kompetenzerwartung:

- unterschiedliche Reaktionen der Menschen auf das Handeln Jesu

Mögliche Querverbindungen zu anderen Fachbereichen bieten sich an zu:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

In den Unterrichtseinheiten „Jesus erzählt von Gott in Worten und durch Taten – Jesus wendet sich den Menschen zu und schenkt Hoffnung → Botschaft vom Reich Gottes“ werden Begegnungs- und Heilsgeschichten Jesu aus dem Neuen Testament besprochen. Kern dieser Geschichten ist die Botschaft Jesu, dass Gott jeden ohne Vorleistung annimmt. Die liebende Zusage Gottes gilt auch für uns heute.

Die Kinder haben in den Vorstunden Jesu Zuwendung zu den Menschen seiner Zeit an exemplarischen Erzählungen erfahren, können dadurch nacherleben, wie die Begegnung mit Jesus Menschen in die Entscheidung ruft und ihnen neue Perspektiven gibt (z. B. Die Fischer vom See Gennesaret), ihr Leben zum Guten verändert (z. B. die Heilung des Mannes mit der verdorrten Hand am Sabbat) und ihnen ein Gefühl des Angenommenseins vermittelt (z.B. die Segnung der Kinder). So werden den Schülern aber auch Möglichkeiten eröffnet, ihre eigenen Erfahrungen zu der nachempfundenen Situation in Beziehung zu setzen.

Bibelstelle Mk 2,13-17 Die Berufung des Levi und das Mahl mit den Zöllnern

Und er ging wieder hinaus an den See, und alles Volk kam zu ihm, und er lehrte sie. Und als er vorüberging, sah er Levi, den Sohn des Alphäus, am Zoll sitzen und sprach zu ihm: Folge mir nach! Und er stand auf und folgte ihm nach. Und es begab sich, dass er zu Tisch saß in seinem Hause, da setzten sich viele Zöllner und Sünder zu Tisch mit Jesus und seinen Jüngern; denn es waren viele, die ihm nachfolgten. Und als die Schriftgelehrten unter den Pharisäern sahen, dass er mit den Sündern und Zöllnern aß, sprachen sie zu seinen Jüngern: Ißt er mit den Zöllnern und Sündern?

Als das Jesus hörte, sprach er zu ihnen: Die Starken bedürfen keines Arztes, sondern die Kranken. Ich bin gekommen, die Sünder zu rufen und nicht die Gerechten.

[...]


[1] LehrplanPLUS Grundschule, S. 10

[2] Vgl. ebd. S.10f

[3] Ebd. S. 10

[4] Vgl. Ebd. S. 95f

[5] Vgl. ebd. S.92f

[6] Ebd. S.89

[7] Ebd.

[8] Vgl. Ebd. S.90

Ende der Leseprobe aus 32 Seiten

Details

Titel
Jesus begegnet dem Zöllner Levi. Was bedeutet die Botschaft Jesu für Daniel?
Veranstaltung
Seminar Referendariat Grundschule
Note
1
Autor
Jahr
2015
Seiten
32
Katalognummer
V301510
ISBN (eBook)
9783668013223
ISBN (Buch)
9783668013230
Dateigröße
1337 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Die Unterrrichstunde wurde mit 1 bewertet.
Schlagworte
jesus, zöllner, levi, botschaft, jesu
Arbeit zitieren
Karin Sieber (Autor), 2015, Jesus begegnet dem Zöllner Levi. Was bedeutet die Botschaft Jesu für Daniel?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/301510

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