Die Schüler erfahren, wie Jesus sich dem Zöllner Levi zuwendet und erfahren anhand der Identifikationsfigur Daniel, dass Jesus alle Menschen liebt und niemanden ausschließt.
Handlungsorientiert, mit Egli-Figuren, im Rollenspiel, in Standbildern und Bodenbildern nähern die Zweitklässler sich so Jesu Reich-Gottes-Botschaft an. Die Sachanalyse, die Auseinandersetzung mit dem Lebensweltbezug, die Begründung der didaktisch-methodischen Entscheidungen macht den Plan der Durchführung und die genaue Aufschlüsselung der Lernschritte für den Leser einsichtig.
Inhaltsverzeichnis
A: Katholischer Religionsunterricht an bayerischen Grundschulen
B: Sequenzplanung für die Lernphase 2
C: Didaktische Analyse zur Unterrichtseinheit 14
1. Sachanalyse
1.1 Religiöse Entwicklung
1.2 Allgemeine Grundlegung zum Thema der Unterrichtseinheit
1.3 Knappe Sachanalyse zum spezifischen Inhalt
1.4 Didaktische Erschließung
2. Hinweise zur religiösen Sozialisation der Schülerinnen und Schüler mit Anmerkungen zum Lern-, Arbeits- und Sozialverhalten
3. Stundenthema, Lernschritte mit prozessbezogenen Kompetenzen, Sitzplan und Unterrichtsverlaufsplan
3.1 Stundenthema, Stundenintention, Lernschritte mit prozessbezogenen Kompetenzen
3.2 Sitzplan
3.3 Plan der Durchführung
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, den Kindern der zweiten Jahrgangsstufe im Rahmen einer Unterrichtseinheit zu vermitteln, wie Jesus durch sein vorbehaltloses Handeln Menschen aus der Ausgrenzung holt und ihnen Gottes Liebe zuspricht, um den Schülern damit Sicherheit und Hoffnung für ihren eigenen Lebensweg zu vermitteln.
- Begegnung Jesu mit dem Zöllner Levi (Mk 2,13-17)
- Entwicklung eines Verständnisses für die frohmachende Botschaft vom Reich Gottes
- Reflexion eigener Erfahrungen von Ausgrenzung und Annahme
- Förderung der biblisch-theologischen Kompetenzen
- Theologisieren und Philosophieren über Gottesbeziehung und Gottesbilder
Auszug aus dem Buch
Bibelstelle Mk 2,13-17 Die Berufung des Levi und das Mahl mit den Zöllnern
Und er ging wieder hinaus an den See, und alles Volk kam zu ihm, und er lehrte sie. Und als er vorüberging, sah er Levi, den Sohn des Alphäus, am Zoll sitzen und sprach zu ihm: Folge mir nach! Und er stand auf und folgte ihm nach. Und es begab sich, dass er zu Tisch saß in seinem Hause, da setzten sich viele Zöllner und Sünder zu Tisch mit Jesus und seinen Jüngern; denn es waren viele, die ihm nachfolgten. Und als die Schriftgelehrten unter den Pharisäern sahen, dass er mit den Sündern und Zöllnern aß, sprachen sie zu seinen Jüngern: Ißt er mit den Zöllnern und Sündern?
Als das Jesus hörte, sprach er zu ihnen: Die Starken bedürfen keines Arztes, sondern die Kranken. Ich bin gekommen, die Sünder zu rufen und nicht die Gerechten.
Zusammenfassung der Kapitel
A: Katholischer Religionsunterricht an bayerischen Grundschulen: Das Kapitel erläutert den Beitrag des Fachs zur Stärkung der Basiskompetenzen und zur Vermittlung christlicher Werte sowie die Bedeutung biblischer Überlieferungen für die Orientierung der Kinder.
B: Sequenzplanung für die Lernphase 2: Hier wird der inhaltliche Rahmen der Unterrichtsreihe vom Thema „Land Israel“ bis zur Passions- und Ostergeschichte detailliert strukturiert und zeitlich eingeordnet.
C: Didaktische Analyse zur Unterrichtseinheit 14: Dieses zentrale Kapitel bietet die fachwissenschaftliche Sachanalyse zum Beruf des Zöllners, die didaktische Begründung der Unterrichtssequenz sowie die konkrete Planung der Lernschritte und Methoden.
Schlüsselwörter
Jesus, Zöllner Levi, Reich Gottes, Inklusion, Ausgrenzung, Nächstenliebe, biblische Erzählung, Religionsunterricht, Grundschule, Glaubensentwicklung, Gottesbild, Urteilsfähigkeit, Didaktik, Vergebung, Hoffnung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit widmet sich der didaktischen Planung einer Unterrichtseinheit zum Thema „Jesus trifft den Zöllner Levi“ für die zweite Klasse einer bayerischen Grundschule.
Was sind die zentralen Themenfelder der Einheit?
Im Zentrum stehen die Begegnung Jesu mit ausgegrenzten Menschen, die Bedeutung des Zöllnerberufs zur Zeit Jesu sowie die Vermittlung der Frohen Botschaft, dass Gott jeden Menschen annimmt.
Was ist das primäre Ziel der Unterrichtseinheit?
Die Schüler sollen erkennen, dass Jesu Handeln von Gottes bedingungsloser Liebe geprägt ist, um daraus Zuversicht für ihre eigene Lebenswelt und den Umgang mit Außenseitern zu gewinnen.
Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erschließung verwendet?
Es werden verschiedene ganzheitliche Methoden wie Bodenbilder, Standbilder, Rollenspiele und die „Platzdeckchenmethode“ genutzt, um den Kindern das Thema handlungsorientiert nahezubringen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil umfasst die detaillierte Sequenzplanung, die fachwissenschaftliche Sachanalyse der Perikope Mk 2,13-17 sowie die methodische Aufbereitung für die spezifische Lerngruppe.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die wichtigsten Begriffe sind Jesus, Zöllner, Reich Gottes, Inklusion, Ausgrenzung, Vergebung und Hoffnung.
Warum ist das Thema "Zöllner" für Zweitklässler besonders relevant?
Das Thema greift Erfahrungen von Ausgrenzung und das Gefühl, nicht dazuzugehören, auf, was für Kinder im Grundschulalter sehr lebensnah und emotional anschlussfähig ist.
Welche Bedeutung kommt der Identifikationsfigur "Daniel" zu?
Daniel fungiert als Identifikationsfigur für die Kinder, an dessen Sorgen und Ängsten – etwa ob Gott ihn nach Fehlverhalten noch mag – die biblische Botschaft der Annahme verdeutlicht wird.
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- Karin Sieber (Author), 2015, Jesus begegnet dem Zöllner Levi. Was bedeutet die Botschaft Jesu für Daniel?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/301510