Arbeitsauftrag: Bringt die einzelnen Begriffe/Personen auf den Karten in eine strukturierte Ordnung (Mind-Map). Findet Überschriften für Begriffe, die eurer Meinung nach zusammengehören. Falls euch noch weitere Begriffe zum Thema „Mittelalter“ einfallen, könnt ihr diese natürlich der Mind-Map hinzufügen.
Einigt euch in eurer Gruppe auf zwei Fragen, die euch interessieren und auf die ihr am Ende der Unterrichtseinheit „Mittelalter“ eine Antwort finden möchtet. Schreibt diese auf das vorliegende Papier auf.
Sortiert des Weiteren alle Begriffe aus, die ihr noch nicht kennt oder zuordnen könnt.
Inhaltsverzeichnis
2. Unterrichtsbesuch im Modul LLIG
Thema der Unterrichtsreihe: Stationenlernen: Lebenswege und Lebensräume im Mittelalter
Thema der Unterrichtsstunde: „Was wissen wir bereits über das Mittelalter, worüber möchten wir mehr erfahren?“ - Einstiegsstunde zum Thema Mittelalter- Vorwissen aktivieren und Erkenntnisinteressen der Schüler/innen herausfiltern
Einstieg (5‘)
Erarbeitungsphase (10‘)
Erarbeitungsphase 2 (15‘)
Präsentationsphase (10‘)
Reflexion (5‘)
Zielsetzung & Themen
Das primäre Ziel dieser Einstiegsstunde ist die Aktivierung des Vorwissens der Schülerinnen und Schüler zum Thema Mittelalter sowie die Identifikation ihrer individuellen Erkenntnisinteressen, um diese gezielt in das anschließende Stationenlernen einfließen zu lassen.
- Aktivierung von Vorkenntnissen durch spielerische Methoden
- Strukturierung von Themenfeldern mittels Mind-Maps
- Förderung der eigenständigen Fragestellung und Neugierentwicklung
- Koppelung der Interessen an das bevorstehende Stationenlernen
- Erfassung der Voreinstellungen und Mythen über das Mittelalter
Auszug aus dem Buch
Wer bin ich? – Mittelalter
Die Schüler/innen gehen zu zweit zusammen. Jede/r bekommt eine Begriffs-/Personenkarte mittels Kreppband an die Stirn geklebt und muss durch möglichst wenige Fragen erraten, welche/r Person/Begriff des Mittelalters auf seiner/ihrer Karte steht. Der Partner darf auf die Fragen nur mit Ja oder Nein antworten.
Wenn beide ihre/n Begriff/Person herausgefunden haben, gehen sie zur Haltestelle und warten dort auf einen neuen Partner. Neue Schülerpaare erhalten beim Lehrerperson einen neuen Begriff.
Durch das Spiel „Wer bin ich?“ soll das Vorwissen der Schüler/innen aktiviert werden. Darüber hinaus sollen die Schüler/innen angeregt werden, zielgerichtet Fragen zu stellen.
Zusammenfassung der Kapitel
Einstieg (5‘): Durch die Methode "Mythos oder Wahrheit" werden Voreinstellungen der Lernenden zum Mittelalter explizit gemacht und als Grundlage für die spätere Korrektur genutzt.
Erarbeitungsphase (10‘): In dieser Phase findet eine spielerische Aktivierung des Vorwissens statt, bei der Begriffe durch Partnerarbeit in einem "Wer bin ich?"-Format erschlossen werden.
Erarbeitungsphase 2 (15‘): Die Schülerinnen und Schüler strukturieren die ihnen bekannten Begriffe in Gruppenarbeit und formulieren eigene Forschungsfragen für die Unterrichtsreihe.
Präsentationsphase (10‘): Die Ergebnisse der Gruppen werden im Plenum ausgetauscht, wobei eine gemeinsame Ordnung erstellt und Fragen für das kommende Stationenlernen gesammelt werden.
Reflexion (5‘): Die Lernenden priorisieren durch Klebepunkte ihre Themeninteressen, welche anschließend als Wahlthemen in die weitere Stationsarbeit integriert werden.
Schlüsselwörter
Mittelalter, Stationenlernen, Vorwissen, Aktivierung, Unterrichtsplanung, Ständegesellschaft, Erkenntnisinteresse, Gruppenarbeit, Mind-Map, Didaktik, Lernende, Methodik, Recherche, Reflexion, Unterrichtseinstieg.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Dokument grundsätzlich?
Es handelt sich um einen detaillierten Verlaufsplan für einen zweiten Unterrichtsbesuch im Modul LLIG, der sich mit der methodischen Einführung in die Unterrichtsreihe "Mittelalter" befasst.
Welche zentralen Themenfelder stehen im Mittelpunkt?
Die zentralen Themenfelder sind die Lebenswege und Lebensräume im Mittelalter, die über verschiedene Begriffe und Rollenbilder (z.B. Papst, Bauer, Ritter) erarbeitet werden.
Was ist das primäre Ziel der Stunde?
Das primäre Ziel besteht darin, das vorhandene Vorwissen der Schülerinnen und Schüler zu aktivieren und ihre individuellen Interessen für die nachfolgende Unterrichtsreihe zu ermitteln.
Welche methodischen Ansätze werden verwendet?
Es kommen spielerische Methoden wie "Mythos oder Wahrheit" und das "Wer bin ich?"-Spiel zum Einsatz, ergänzt durch Gruppenarbeit zur Mind-Map-Erstellung und ein abschließendes Interessen-Ranking.
Was wird im Hauptteil der Unterrichtsstunde behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine Phase der Begriffsexploration durch spielerische Aktivitäten sowie eine anschließende strukturierende Gruppenarbeit, in der die Schüler eigene Fragestellungen zum Mittelalter entwickeln.
Welche Keywords charakterisieren die Arbeit?
Wesentliche Begriffe sind Mittelalter, Stationenlernen, Vorwissen, Erkenntnisinteresse und methodische Aktivierung.
Wie werden die Interessen der Schüler für die weitere Reihe genutzt?
Die Schüler wählen durch Klebepunkte die für sie spannendsten Fragestellungen aus; diese werden als Wahlthemen nach den Winterferien erneut aufgegriffen.
Welche Rolle spielt die Lehrkraft während des Prozesses?
Die Lehrkraft fungiert als Impulsgeberin, moderiert den Austausch im Plenum und stellt sicher, dass die Arbeitsaufträge zur Strukturierung der Begriffe zielgerichtet umgesetzt werden.
- Citar trabajo
- Hanna Heun (Autor), 2012, Was wissen wir bereits über das Mittelalter und worüber möchten wir mehr erfahren? (Klasse 7, Geschichte), Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/301581