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Product Placement - eine kritische Betrachtung

Title: Product Placement - eine kritische Betrachtung

Research Paper (undergraduate) , 2004 , 15 Pages , Grade: 1

Autor:in: Nils-Christian Apel (Author)

Communications - Public Relations, Advertising, Marketing, Social Media
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Werden Werbung und Unterhaltung in einem Atemzug genannt, ist die Reaktion des Konsumenten in den meisten Fällen sehr genau vorhersehbar – er wird die Symbiose ablehnen. Dies ist nicht weiter verwunderlich, gilt doch Werbung gemeinhin als Feind der Unterhaltung. Sei es die Werbeunterbrechung im Fernsehen, selbstverständlich immer an den spannendsten Stellen, Printwerbung, die Artikel scheinbar auseinanderreißt, oder Radiowerbung, die den unterbrechungsfreien Musikgenuß stört.

Tagtäglich und an fast allen Orten sind Menschen heute einer riesigen Flut an Werbereizen ausgesetzt, die sie nicht alle verarbeiten können. Die Konsequenz ist Reaktanz, die Ablehnung der Werbung.

Es stellt sich für werbetreibende Unternehmen demnach die Frage, wie sie ihre Zielgruppen möglichst effizient aber auch möglichst subluminal ansprechen kann. Der Konsument soll im optimalen Fall nicht merken, daß er Werbung ausgesetzt ist, jedoch trotzdem Produkte, Marken und Werbeaussagen aufnehmen. Als Allheilmittel wurde in den letzten Jahren das sogenannte Product Placement angepriesen, das die genannte Zielsetzung der Unternehmen äußerst erfolgversprechend in die Realität
umsetzen soll.

Diese Arbeit soll einen kritischen Blick auf das Product Placement in all seinen Ausführungen, den rechtlichen Beschränkungen, der Akzeptanz beim Konsumenten und letztlich den Vor- und Nachteilen werfen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitende Betrachtung

2 Product Placement

2.1 Definition Product Placement

2.2 Historischer Hintergrund des Product Placement

2.3 Rechtliche Aspekte des Product Placement

3 Arten des Product Placement

3.1 Brand Placement

3.2 Corporate Placement

3.3 Generic Placement

3.4 Idea Placement

4 Akzeptanz und Wirkung des Product Placement

5 Pro & Contra Product Placement

5.1 Argumente für den Einsatz von Product Placement

5.2 Argumente gegen den Einsatz von Product Placement

6 Finale Betrachtung

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht die Rolle des Product Placement als Werbeinstrument in Film- und Rundfunkproduktionen. Das Hauptziel besteht darin, eine kritische Analyse der Wirksamkeit und Akzeptanz dieser Marketingmaßnahme unter Berücksichtigung rechtlicher Rahmenbedingungen sowie der Vor- und Nachteile aus Unternehmens- und Konsumentensicht zu liefern.

  • Grundlagen und historische Entwicklung des Product Placement
  • Differenzierung der verschiedenen Arten wie Brand-, Corporate-, Generic- und Idea-Placement
  • Rechtliche Restriktionen und die Abgrenzung zur unzulässigen Schleichwerbung
  • Analyse der Konsumentenakzeptanz und psychologischer Wirkmechanismen
  • Pro- und Contra-Argumentation für den strategischen Einsatz in der Kommunikationspolitik

Auszug aus dem Buch

2.1 Definition Product Placement

Die Einordnung des Product Placement in den Marketing-Mix als Below-the-line-Maßnahme der Kommunikationspolitik ist verhältnismäßig einfach, wohingegen es sich jedoch als schwierig bis unmöglich erweist, eine genaue Definition von Product Placement zu finden. Selbst in der Fachliteratur hat sich keine allgemeingültige Beschreibung durchgesetzt. Einige Definitionen sind sehr eng gefaßt und beschreiben somit nur den Kern des Product Placement, während andere Erklärungen bewußt weit gefaßt sind, um alle Facetten abdecken zu können.

So wird Product Placement beispielsweise als "Ersatz eines No-Name Produktes in der Handlung eines Spielfilms oder einer TV-Serie durch einen Markenartikel" beschrieben. Noch weiter geht die Erklärung, daß Product Placement die "werbewirksame, zielgerichtete Integration von Produkten oder Dienstleistungen in den Handlungsablauf eines Kino-, Video- oder Fernsehprogramms" umfaßt. Die Interessen der Wirtschaft spiegelt jedoch wohl am besten die Definition dar, daß Product Placement die "Integration von Markenprodukten in die Handlung von Filmen gegen Geld, Promotion oder eine [...] andere Form der Gegenleistung" ist.

Zusammenfassend läßt sich demnach sagen, daß mit Hilfe des Product Placement Marken, Produkte, Dienstleistungen, etc. bewußt und gegen Entgelt in die filmische Handlung einbezogen werden, um so den Bekanntheitsgrad zu erhöhen und das Image zu stärken.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitende Betrachtung: Einführung in die Problematik der Werbeakzeptanz und die wachsende Bedeutung des Product Placement als Alternative zu klassischer Werbung.

2 Product Placement: Historische Einordnung des Begriffs, eine Definition im Marketing-Kontext sowie Erläuterung der rechtlichen Rahmenbedingungen.

3 Arten des Product Placement: Vorstellung verschiedener Ausprägungen wie Brand, Corporate, Generic und Idea Placement, um die Vielfalt der Integrationsmöglichkeiten aufzuzeigen.

4 Akzeptanz und Wirkung des Product Placement: Analyse der Konsumentenwahrnehmung und der psychologischen Effekte sowie eine kritische Betrachtung vorhandener Wirkungsstudien.

5 Pro & Contra Product Placement: Gegenüberstellung der strategischen Vorteile für werbetreibende Unternehmen gegenüber den Risiken und Nachteilen.

6 Finale Betrachtung: Synthese der Ergebnisse mit dem Fazit, dass ein maßvoller Einsatz entscheidend für den Erfolg der Maßnahme ist.

Schlüsselwörter

Product Placement, Marketing-Mix, Kommunikationspolitik, Schleichwerbung, Markenartikel, Konsumentenakzeptanz, Wirkungsforschung, Below-the-line-Werbung, Brand Placement, Corporate Placement, Generic Placement, Idea Placement, Cross Promotion, Werbewirkung, Reaktanz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert Product Placement als strategisches Marketinginstrument, das Produkte oder Marken subtil in Unterhaltungsmedien integriert.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die Definition, historische Hintergründe, die verschiedenen Arten des Placements, rechtliche Aspekte sowie die psychologische Akzeptanz bei Konsumenten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist eine kritische Bewertung der Wirksamkeit von Product Placement und die Untersuchung, ob dieses Instrument trotz rechtlicher und psychologischer Hürden effektiv eingesetzt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse und der Auswertung von Studien basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine terminologische Definition, die Einordnung in den rechtlichen Rahmen, die Abgrenzung von Placement-Arten und eine detaillierte Pro-Contra-Analyse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Product Placement, Markenkommunikation, Konsumentenakzeptanz, Schleichwerbung und Werbewirkung.

Warum ist die rechtliche Situation beim Product Placement so problematisch?

Die Problematik liegt in der Abgrenzung zwischen erlaubter redaktioneller Darstellung und verbotener Schleichwerbung, insbesondere im Hinblick auf Täuschung und Gegenleistung.

Inwiefern beeinflusst "Reaktanz" den Erfolg von Product Placement?

Wenn Zuschauer ein Placement als zu aufdringliche Werbung identifizieren, entsteht Reaktanz, was zu einer negativen Einstellung gegenüber der Marke oder dem Film führen kann.

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Details

Title
Product Placement - eine kritische Betrachtung
College
University of Cooperative Education Ravensburg
Grade
1
Author
Nils-Christian Apel (Author)
Publication Year
2004
Pages
15
Catalog Number
V30159
ISBN (eBook)
9783638314855
ISBN (Book)
9783638848343
Language
German
Tags
Product Placement Betrachtung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nils-Christian Apel (Author), 2004, Product Placement - eine kritische Betrachtung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/30159
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