Diese Rezension beschäftigt sich mit dem Buch „Kreativität gibt es nicht“ von Wolfgang A. Erhart. Ein provokanter Titel, der die Lesenden aufmerksam werden lässt und zum Hinsehen auffordert.
Im Untertitel „Wie Sie geniale Ideen erarbeiten“, wird die Neugierde der Lesenden geweckt.
Der Autor, Wolfgang A. Erharter ist Berater am Malik Management Zentrum in St. Gallen. Er hält seit 15 Jahren Vorträge und Coachings zu dem Thema Kreativität. Erharter lebt mit seiner Familie in Wien und kommt ursprünglich aus dem Arbeitsbereich der Musik.
Sein Buch trifft mit dem Inhalt den aktuellen Zeitgeist und bearbeitet ein Thema, das zunehmend zum Interesse für alle Berufszweige wird. Die Veröffentlichung ist 2012 als 1. Auflage als Imprint der Münchner Verlagsgruppe GmbH erschienen.
Inhaltsverzeichnis
1.Einleitung
2.Aufbau des Buches
3.Zusammenfassung des Inhalts
4.Der Autor Wolfgang A. Erharter
5.Einschätzung und Bewertung
6.Das Buch „Kreativität gibt es nicht“ in Bezug zur pädagogischen Praxis und weiterer Fachliteratur
7.Fazit
8.Literaturliste
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Hausarbeit setzt sich kritisch mit dem Buch „Kreativität gibt es nicht“ von Wolfgang A. Erharter auseinander und untersucht dessen Anwendbarkeit auf pädagogische Kontexte sowie die Führung von Teams in Kindertageseinrichtungen.
- Kritische Analyse des Kreativitätsbegriffs
- Die Bedeutung von Rahmenbedingungen und Strukturen für den Schaffensprozess
- Übertragbarkeit von Managementansätzen auf die pädagogische Praxis
- Die Rolle der intrinsischen Motivation und des „Flow“-Erlebens
- Vergleich mit weiterführender Fachliteratur zur Kreativität
Auszug aus dem Buch
3. Zusammenfassung des Inhalts
Der Autor, Wolfgang A. Erharter, geht in seinem Buch sehr genau auf den Begriff Kreativität ein. Im Vorwort spannt er die Lesende auf die Folter und versucht „Klarheit in den allgemeinen Kreativitäts-Wirrwarr“ (S. 8) zu bringen. Der Verfasser möchte die Interessierte auf den Weg des Schaffens bringen und Wege aufzeigen, „wie jeder sein Wissen produktiv machen“ (S. 8) und somit selbständig etwas erschaffen kann.
Im ersten Kapitel geht er auf den geschichtlichen Hintergrund des Begriffs Kreativität ein. Er beschreibt, dass alles im 20. Jahrhundert begann und Kreativität als Folge der intensiven Auseinandersetzung mit den Themen Intelligenz und Genialität hervor ging. Er bezieht sich hier auf das populärste wissenschaftliche Werk von Mihaly Csikszentmihalyi, 1997. Wie bereits erwähnt, untersuchte dieser Wissenschaftler das Phänomen der Kreativität und zählt zu den berühmtesten Vordenkern zu dieser Thematik. Csikszentmihalyi schrieb 1997 in seinem Werk „Kreativität, wie Sie das Unmögliche schaffen und Ihre Grenzen überwinden“, bereits sehr ausführlich über diese Themenstellung. Als bedeutsames Geschehnis zu dieser Thematik berichtet Erharter von dem sogenannten Sputnik-Schock, der 1957 die USA in Bangen versetzte. Diese historischen Hintergründe findet die Lesende in den verschiedensten Publikationen, die sich mit Kreativität beschäftigen, wieder.
Zusammenfassung der Kapitel
1.Einleitung: Die Einleitung führt in die Rezension ein, stellt den Autor Wolfgang A. Erharter vor und wirft grundlegende Fragen zur Bedeutung und dem Mythos von Kreativität auf.
2.Aufbau des Buches: Dieses Kapitel erläutert die Struktur und den Aufbau des rezensierten Werkes sowie dessen grundlegende methodische Herangehensweise.
3.Zusammenfassung des Inhalts: Hier werden die Kernthesen des Autors, insbesondere der geschichtliche Hintergrund und das Konzept der disziplinierten Arbeit im Schaffensprozess, dargestellt.
4.Der Autor Wolfgang A. Erharter: Ein Porträt des Autors, welches seinen beruflichen Hintergrund als Berater und seine musikalische Expertise mit seinem Schreibstil verknüpft.
5.Einschätzung und Bewertung: Eine kritische Würdigung des Buches, die Parallelen zu anderen Wissenschaftlern zieht und den Nutzwert der Lektüre analysiert.
6.Das Buch „Kreativität gibt es nicht“ in Bezug zur pädagogischen Praxis und weiterer Fachliteratur: Dieses Kapitel transferiert die Aussagen des Autors auf den pädagogischen Alltag in Kindertageseinrichtungen und vergleicht sie mit Erkenntnissen aus der Hirnforschung und Fachdidaktik.
7.Fazit: Eine abschließende Zusammenfassung der Rezension, die den Wert des Buches für ein breites Publikum und insbesondere für Führungskräfte hervorhebt.
8.Literaturliste: Eine Zusammenstellung der im Text verwendeten Quellen und weiterführender Weblinks.
Schlüsselwörter
Kreativität, Schaffensprozess, Pädagogische Praxis, Flow, Führung, Management, Motivation, disziplinierte Arbeit, Innovation, Kindertagesstätte, Eigenmotivation, Struktur, Hirnforschung, Problemlösung, Entfaltung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundlegend?
Die Arbeit ist eine Rezension des Buches „Kreativität gibt es nicht“ von Wolfgang A. Erharter und untersucht, wie dessen Thesen zur Kreativität und Arbeitsethik interpretiert werden können.
Welche zentralen Themenfelder behandelt die Rezension?
Die Themenfelder umfassen den kreativen Schaffensprozess, die Bedeutung von Arbeitsstrukturen, die Rolle der Führung sowie die Anwendung dieser Konzepte auf pädagogische Fachbereiche.
Was ist das primäre Ziel dieser Rezension?
Das Ziel ist es, den Nutzen des Buches für pädagogische Fachkräfte aufzuzeigen und zu prüfen, inwiefern die Aussagen des Autors zur Kreativität zur professionellen Entwicklung beitragen können.
Welche wissenschaftliche Methode liegt der Rezension zugrunde?
Es handelt sich um eine literarische Rezension, die den Buchinhalt systematisch zusammenfasst, kritisch bewertet und in einen fachwissenschaftlichen Kontext (u.a. durch Vergleich mit Csikszentmihalyi) stellt.
Was steht im Hauptteil der Arbeit im Fokus?
Der Hauptteil analysiert den Aufbau des Buches, die Kernkonzepte des Autors, dessen Management-Hintergrund sowie die praktische Übertragbarkeit der Erkenntnisse auf die Arbeit in Kindertageseinrichtungen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Kreativität, Schaffensprozess, Flow, pädagogische Praxis, Führung, Motivation und disziplinierte Arbeit.
Warum betont der Autor, dass Kreativität harte Arbeit ist?
Erharter möchte mit dem Mythos aufräumen, dass Kreativität ein bloßes Talent oder ein plötzlicher Geistesblitz sei; er postuliert, dass schöpferische Leistungen aus disziplinierter Arbeit und Erfahrung resultieren.
Wie lässt sich das Buch auf die Leitung von Kindertagesstätten übertragen?
Die Rezension zeigt, dass Führungskräfte in Kitas durch das Schaffen sicherer Rahmenbedingungen und klarer Strukturen ihre Mitarbeitenden bei schöpferischen Prozessen unterstützen können, statt Kreativität durch Fremdsteuerung zu behindern.
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- B.A. Tina Keller (Author), 2013, Wolfgang Erharters "Kreativität gibt es nicht". Eine Buchrezension, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/301729