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Inklusions- und Exklusionsmechanismen in Facebook-Gruppen

Empirische Untersuchung

Titre: Inklusions- und Exklusionsmechanismen in Facebook-Gruppen

Dossier / Travail , 2015 , 39 Pages , Note: 1,0

Autor:in: S. Beier (Auteur)

Sociologie - Médias, Art, Musique
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Résumé Extrait Résumé des informations

In der Literatur lassen sich bereits einige Werke zum Thema Inklusion und Exklusion in virtuellen Gruppen finden, zu nennen ist hier vor allem der Soziologe Udo Thiedeke, auf dessen Werke sich ein Großteil des theoretischen Hintergrunds der vorliegenden Arbeit beziehen wird. Seine Untersuchungen verweisen vor allem auf Chatrooms, Foren und Spieleumgebungen.

Im Zuge der Etablierung des Web 2.0 sind jedoch digitale Soziale Netzwerke (Social Network Sites) populär geworden und in das wissenschaftliche Blickfeld gerückt. Es besteht daher Forschungsbedarf zur – nicht nur – soziologischen Untersuchung von Facebook-Gruppen. Während das Internet eigentlich eine scheinbar unendliche Offenheit symbolisiert und einen Ausweg aus der sozialen Kontrolle in der „realen Welt“ verspricht, so bilden sich insbesondere auf Facebook und speziell in dessen Gruppen Instanzen, die für Inklusion und Exklusion sorgen. Die beiden Fragestellungen, die sich daran anschließen, lauten:

F1: Welche Besonderheiten in Bezug auf Inklusion und Exklusion lassen sich für Gruppen auf Facebook ausmachen?
F2: Inwiefern sind die Inklusions- und Exklusionsmechanismen in Facebook-Gruppen vergleichbar mit denen aus anderen virtuellen Gruppen?

Es erscheint sinnvoll, sich zunächst mit den Logiken virtueller Gruppen zu beschäftigen und sie mit realweltlichen Gruppen zu vergleichen, wobei ein besonderer Blick auf Inklusions- und Exklusionsleistungen der virtuellen Gruppe gelegt wird (vgl. Kap. 2). Auf diesem theoretischen Ideengerüst baut dann der empirische Teil der vorliegenden Arbeit auf, indem anfänglich explorativ der Forschungsraum erkundet wird, anschließend eine Sammlung, Bearbeitung und Ordnung von hauptsächlich qualitativen Daten erfolgt und diese letztlich im Hinblick auf die Theorie ausgewertet werden (vgl. Kap. 3). Eine Herausarbeitung der wichtigsten Erkenntnisse der empirischen Arbeit schärft schlussendlich den Blick zur prägnanten Beantwortung der Forschungsfragen (vgl. Kap. 4).

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung und Einordnung des Themas

1.1 Themenwahl und Einordnung in die Soziologie

1.2 Forschungsstand, Fragestellungen und Aufbau der Arbeit

2 Inklusion und Exklusion innerhalb virtueller Gruppen

2.1 Soziale Gruppen

2.2 Virtuelle Gruppen

2.3 Inklusion und Exklusion

3 Qualitative Erforschung von Bildertauschgruppen auf Facebook

3.1 Interviews mit Facebook-Freunden über die Funktionen von Facebook-Gruppen

3.2 Beobachtungen von Bildertauschgruppen mit (multi-)nationalen Schwerpunkten bei Facebook

3.3 Interview mit einem Gruppenadministrator bei Facebook

4 Zusammenfassung und Fazit: Inklusions- und Exklusionsmechanismen in Facebook-Gruppen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die sozialen Dynamiken innerhalb von Facebook-Gruppen, mit einem spezifischen Fokus auf Inklusions- und Exklusionsmechanismen. Ziel ist es, die besonderen regulatorischen Strukturen und sozialen Aushandlungsprozesse in digitalen Bildertauschgruppen zu analysieren und diese theoretisch mit dem Konzept der virtuellen Gruppe in Bezug zu setzen.

  • Soziologische Einordnung virtueller Gruppen und deren Funktionsweisen
  • Empirische Untersuchung von Inklusions- und Exklusionspraktiken auf Facebook
  • Rolle von Gruppenadministratoren bei der Aufrechterhaltung des "Gruppenfriedens"
  • Einfluss technischer Plattformgegebenheiten auf soziale Sanktionen
  • Vergleich der Identitätsbildung in Facebook-Gruppen mit anderen virtuellen Netzwerken

Auszug aus dem Buch

3.2 Beobachtungen von Bildertauschgruppen mit (multi-)nationalen Schwerpunkten bei Facebook

Da es bei qualitativer Forschung laut HINE (2009: 6) darum geht, ohne Vorüberlegungen und Vorannahmen in die zu studierende soziale Situation „einzutauchen“, um zu erleben, wie und nach welchen Gesetzen das Leben dort stattfindet, stellen sich Beobachtungen als optimale Methode für den Einstieg in die Forschungsumgebung dar. Angemerkt werden sollte, dass ein Teil der Beobachtungen bereits vor der Festlegung auf das Thema stattgefunden hat. Nach der Themenfestlegung sind die Beobachtungen gezielter verlaufen – zum Teil mithilfe der Suchfunktion (Suchwörter waren z. B.: löschen, gelöscht, entfernen, entfernt, Gruppe, Regeln) – und von der ursprünglichen Gruppe auf zwei weitere Gruppen ausgeweitet worden. Bald ist aufgefallen, dass die Beiträge in den Gruppen, die relevant für das Thema der vorliegenden Arbeit sind, nicht lange Bestand haben, denn als störend empfundene Posts werden binnen kurzer Zeit – meist gemeinsam mit den Verfassern – aus der Gruppe entfernt. Oft ist es daher nicht möglich gewesen, eine Unterhaltung über längere Zeit zu verfolgen. Trotz allem sind insgesamt einige hilfreiche Beiträge gefunden worden.

Ein Thema, welches zum Ausschluss aus der Gruppe führen kann und in den untersuchten Gruppen unterschiedlich streng geahndet wird, ist das Posten von Werbung, selbst wenn sie sich auf das Land bzw. die Region der Bildertauschgruppe bezieht (vgl. Abb. 5). Die große Bedeutung der Kommunikation wird deutlich, da es prinzipiell Ausnahmefälle von dieser werbefreien Regelung gibt, etwa wenn vorher eine Absprache mit einem Administrator stattgefunden hat (vgl. Abb. 4) oder wenn sich andere Mitglieder trotz Gegenwehr für die Rechtmäßigkeit der Werbung einsetzen (vgl. Abb. 6). Bei einem Regelverstoß ist zu beobachten – sofern die betreffenden Personen nicht sogleich der Gruppe verwiesen werden – dass einige Mitglieder sich direkt für ihren Fehler entschuldigen, um das Vertrauen innerhalb der Gruppe wiederherzustellen (vgl. Abb. 7).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung und Einordnung des Themas: Dieses Kapitel verortet das Forschungsthema innerhalb der Internetsoziologie und definiert die Zielsetzung der Arbeit sowie den Aufbau des empirischen Vorgehens.

2 Inklusion und Exklusion innerhalb virtueller Gruppen: Hier werden theoretische Grundlagen zu sozialen und virtuellen Gruppen erarbeitet, um die Mechanismen von Inklusion und Exklusion zu verstehen.

3 Qualitative Erforschung von Bildertauschgruppen auf Facebook: Der empirische Hauptteil präsentiert Ergebnisse aus Interviews und Beobachtungen in spezifischen Facebook-Bildertauschgruppen.

4 Zusammenfassung und Fazit: Inklusions- und Exklusionsmechanismen in Facebook-Gruppen: Das Fazit führt die empirischen Ergebnisse mit dem theoretischen Rahmen zusammen und beantwortet die forschungsleitenden Fragen.

Schlüsselwörter

Inklusion, Exklusion, Facebook-Gruppen, virtuelle Gruppen, Internetsoziologie, qualitative Forschung, Gruppendynamik, Bildertausch, Urheberrecht, Administrator, soziale Kontrolle, digitale Kommunikation, Gruppenidentität, Netiquette, soziale Netzwerke.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die soziologischen Mechanismen der Inklusion und Exklusion innerhalb von Facebook-Gruppen, insbesondere bei Bildertauschgruppen mit nationalem oder multinationalem Bezug.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die Entstehung von Gruppenregeln, die Sanktionierung von Regelverstößen, die Bedeutung von Administrator-Entscheidungen und die Identitätsbildung durch Gruppenmitgliedschaft.

Welche Forschungsfragen werden verfolgt?

Die Arbeit fragt nach den Besonderheiten von Inklusions- und Exklusionsmechanismen in Facebook-Gruppen sowie deren Vergleichbarkeit mit anderen virtuellen Gruppenformen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Es wird ein qualitativer Forschungsansatz gewählt, der auf Daten- und Methodentriangulation basiert, bestehend aus problemzentrierten Interviews, narrativen Interviews und teilnehmender Beobachtung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der explorativen Erkundung des Forschungsraums und der Auswertung der erhobenen qualitativen Daten in Bezug auf Themen wie Werbung, Urheberrecht und Off-Topic-Beiträge.

Welche Keywords charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind Inklusion, Exklusion, soziale Kontrolle, Facebook-Gruppen, Administrator-Rolle und virtuelle Identität.

Wie unterscheidet sich die Exklusion in Facebook-Gruppen von der in anonymen Foren?

Da Facebook-Profile meist eine reale Identität aufweisen, sind direkte soziale Sanktionen und eine klare Zurechenbarkeit von Verstößen möglich, was die Gruppenkohäsion stärkt.

Welche Rolle spielt der Administrator in den untersuchten Gruppen?

Der Administrator agiert als zentraler Regelwächter, der durch ein subjektives, aber auf objektivierbaren Kriterien basierendes Urteil über die Aufnahme oder den Ausschluss von Mitgliedern entscheidet.

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Résumé des informations

Titre
Inklusions- und Exklusionsmechanismen in Facebook-Gruppen
Sous-titre
Empirische Untersuchung
Université
Johannes Gutenberg University Mainz  (Institut für Soziologie)
Cours
Hauptseminar: Wie beforscht man das Internet? Zur Praxis qualitativer Internetsoziologie
Note
1,0
Auteur
S. Beier (Auteur)
Année de publication
2015
Pages
39
N° de catalogue
V301931
ISBN (ebook)
9783956876424
ISBN (Livre)
9783668005655
Langue
allemand
mots-clé
Facebook Facebook-Gruppen Gruppen Inklusion Exklusion Soziologie Mediensoziologie Medien Geographie Humangeographie Mediengeographie empirisch Empirie Internet virtuelle Gruppen Gruppensoziologie Bildertausch Urlaubsbilder Länder Udo Thiedeke qualitativ Interviews Beobachtungen Internetsoziologie Regeln Sanktionen Kommunikation Fotos Grenzen Identität
Sécurité des produits
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Citation du texte
S. Beier (Auteur), 2015, Inklusions- und Exklusionsmechanismen in Facebook-Gruppen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/301931
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