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Cybermobbing unter Schülern/innen. Ursachen, Folgen und Präventionsmöglichkeiten der Schulsozialarbeit

Título: Cybermobbing unter Schülern/innen. Ursachen, Folgen und Präventionsmöglichkeiten der Schulsozialarbeit

Tesis (Bachelor) , 2014 , 38 Páginas , Calificación: 2,7

Autor:in: Tatjana Müller (Autor)

Pedagogía - General
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„Vor zwei Wochen hat sich Amanda Todd nach jahrelangem Mobbing im Internet und in der Schule umgebracht. Ihr Video war der letzte Versuch, dem Netz Mitgefühl zu entlocken. Seit er gescheitert ist, hat der Clip auf Youtube Millionen Klicks generiert – und in Kanada eine Debatte über Cybermobbing ausgelöst.

Die Geschichte von Amanda Todd ist nicht die erste, die im Netz beginnt und dort endet. Studien belegen, dass in Deutschland jeder dritte Jugendliche schon einmal im Internet belästigt wurde. Jeder zehnte hat nach eigenen Angaben im Netz schon selbst gemobbt, jeder fünfte hält es für möglich, Täter zu werden“ (Kuntz 2012).

Dieser Ausschnitt vom 22. Oktober 2012 aus der Süddeutschen Zeitung spiegelt das immer stärker werdende Problem des Phänomens „Cybermobbing“ wider. Bei dem jungen Mädchen Amanda Todd aus Kanada fing es harmlos an, indem sie in der 7. Klasse anfing im Internet zu chatten, um neue Leute kennenzulernen. Ahnungslos über mögliche Konsequenzen schickte sie ein Foto ihres nackten Oberkörpers an einen fremden Mann. Dieser verbreitete das Foto im Netz, woraufhin es auch an Amandas damalige Schule gelangte. Ihre Mitschüler fingen an sie zu mobben, schlugen sie und filmten die Szenen. „Ich kann das Foto nie zurückholen. Es wird immer irgendwo da draußen sein“, steht auf einem der Zettel in Amandas Video. Sie wechselte mehrmals die Schule, doch dem Mobbing im Netz konnte sie nicht entkommen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Phänomen „Cybermobbing“ unter Schülern/innen

2.1 Das soziale Netzwerk – Begriffserklärung und Bedeutung

2.2 Was ist „Cybermobbing“? – Eine Annäherung

2.3 Formen von Cybermobbing

2.4 Wie häufig sind Schüler/innen von Cybermobbing betroffen?

2.5 Die Ursachen von Cybermobbing

2.6 Die Folgen von Cybermobbing – Opfer vs. Täter

3. Die Profession der Schulsozialarbeit

3.1 Begriffsbestimmung

3.2 Rechtliche Grundlagen der Schulsozialarbeit

3.3 Aufgaben der Schulsozialarbeit

4. Prävention der Schulsozialarbeit gegen Cybermobbing

4.1 Zum Begriff der „Prävention“

4.2 Gewaltprävention und Medienerziehung in der Schule

4.3 Was die Schulsozialarbeit präventiv gegen Cybermobbing tun kann

4.3.1 Prävention auf individueller Ebene

4.3.2 Prävention auf Klassenebene

4.3.3 Prävention auf Schulebene

4.3.4 Zur Wirksamkeit präventiver Maßnahmen

5. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Phänomen Cybermobbing als schulisches Gewaltphänomen und analysiert die Rolle der Schulsozialarbeit bei der Prävention. Ziel ist es, die Verbreitung, Ursachen und Folgen zu beleuchten sowie Strategien für eine gelingende Kooperation zwischen Schule und Jugendhilfe zu erarbeiten, um nachhaltige Verbesserungen im Schulalltag zu erreichen.

  • Cybermobbing in sozialen Netzwerken
  • Folgen für Opfer und Täter
  • Rechtliche Grundlagen der Schulsozialarbeit
  • Präventionsstrategien auf individueller, Klassen- und Schulebene
  • Kooperation zwischen Schule und Jugendhilfe

Auszug aus dem Buch

2.3 Formen von Cybermobbing

Die Formen von Cybermobbing sind vielfältig. Eine Form stellt die Belästigung (harassment) dar, worunter alle Handlungen von Individuen oder Gruppen fallen, die vom Opfer als beeinträchtigend oder schädigend wahrgenommen werden. Damit einbegriffen sind Verhaltensweisen wie Beleidigungen, Erpressungen, Beschimpfungen, Bedrohungen wie auch Hänseleien (vgl. Sitzer/ Marth 2014, S. 222). Als eine weitere Form gilt die sexuelle Belästigung (sexual harassment). Damit ist eine Form der Belästigung gemeint, die auf das Geschlecht der betroffenen Person abzielt. Dazu gehören „sexistische und geschlechtsbezogene entwürdigende bzw. beschämende Bemerkungen und Handlungen, unerwünschte Annäherung, Annäherungen in Verbindung mit Versprechen von Belohnungen und/oder Androhung von Repressalien“ (vgl. ebd.). Des Weiteren gibt es die Form der Rufschädigung (denigration). Dabei werden bewusst und gezielt verleumderische oder gemeine Informationen über eine Person mittels sozialer Netzwerke verbreitet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz des Themas Cybermobbing anhand des Fallbeispiels Amanda Todd ein und definiert die Forschungsfragen der Arbeit.

2. Das Phänomen „Cybermobbing“ unter Schülern/innen: Dieses Kapitel definiert den Begriff Cybermobbing, analysiert dessen verschiedene Ausprägungsformen und beleuchtet die Ursachen sowie die psychischen Folgen für die betroffenen Schülerinnen und Schüler.

3. Die Profession der Schulsozialarbeit: Hier wird das Berufsbild der Schulsozialarbeit durch verschiedene Definitionen und rechtliche Grundlagen im SGB VIII verankert sowie deren Aufgabenfelder erläutert.

4. Prävention der Schulsozialarbeit gegen Cybermobbing: Der Schwerpunkt der Arbeit untersucht präventive Ansätze auf den Ebenen der Individuen, Klassen und der Schule sowie die Bedeutung von Gewaltprävention und Medienerziehung.

5. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer engen Kooperation zwischen Schule und Jugendhilfe für eine gewaltfreie Schulkultur.

Schlüsselwörter

Cybermobbing, Schulsozialarbeit, Prävention, Gewaltprävention, Medienerziehung, Soziale Netzwerke, Schulalltag, Jugendhilfe, Schulkultur, Konfliktbewältigung, Medienkompetenz, Gruppenarbeit, Schüler, Jugendliche, Virtuelle Gewalt

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit Cybermobbing als schulisches Gewaltphänomen und untersucht die Möglichkeiten, wie Schulsozialarbeit präventiv und intervenierend darauf reagieren kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind das Phänomen Cybermobbing, die rechtlichen und fachlichen Grundlagen der Schulsozialarbeit sowie verschiedene Präventionsstrategien innerhalb des schulischen Systems.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es zu klären, wie die Kooperation von Schule und Jugendhilfe genutzt werden kann, um nachhaltige präventive Maßnahmen gegen Cybermobbing zu etablieren.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse sowie der Auswertung aktueller Studien zum Thema Cybermobbing basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine phänomenologische Beschreibung von Cybermobbing, die theoretische Verortung der Schulsozialarbeit und eine detaillierte Ausarbeitung präventiver Handlungsmöglichkeiten auf verschiedenen Ebenen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Cybermobbing, Schulsozialarbeit, Prävention, Medienkompetenz und Kooperation zwischen Schule und Jugendhilfe definiert.

Warum ist laut der Arbeit eine Kooperation zwischen Schule und Jugendhilfe so wichtig?

Die Arbeit argumentiert, dass Schulen bei der steigenden Anzahl an verhaltensauffälligen Schülern und den komplexen Herausforderungen der neuen Medien oft überfordert sind und die professionelle Unterstützung der Jugendhilfe benötigen.

Welche drei Handlungsebenen der Prävention werden vorgeschlagen?

Die Autorin unterscheidet zwischen der individuellen Ebene, der Klassenebene und der Schulebene als notwendige Ansatzpunkte für eine effektive Anti-Mobbing-Arbeit.

Final del extracto de 38 páginas  - subir

Detalles

Título
Cybermobbing unter Schülern/innen. Ursachen, Folgen und Präventionsmöglichkeiten der Schulsozialarbeit
Universidad
University of Trier
Calificación
2,7
Autor
Tatjana Müller (Autor)
Año de publicación
2014
Páginas
38
No. de catálogo
V302128
ISBN (Ebook)
9783668010352
ISBN (Libro)
9783668010369
Idioma
Alemán
Etiqueta
Cybermobbing Schule Prävention Schulsozialarbeit
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Tatjana Müller (Autor), 2014, Cybermobbing unter Schülern/innen. Ursachen, Folgen und Präventionsmöglichkeiten der Schulsozialarbeit, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/302128
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