Musikalische Erwachsenenbildung als Chance für die moderne Musikpädagogik


Bachelorarbeit, 2014
112 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Wer ist der erwachsene Schuler?
2.1. Zahlen und Fakten
2.2. Die Gitarre andenMusikschulen

3. DieMotivationzumlnstrumentalunterricht
3.1. Allgemeine Motive
3.2. Die Lerntypen

4. Die Besonderheiten im Musiklernen Erwachsener
4.1. Istes sinnvoll noch im Erwachsenenalter ein Instrument zu erlernen
4.2. Grundlagen der Neurologie bei Erwachsenen
4.3. DerEinflussder Lebensbiographie

5. Die Gestaltung des Unterrichts mit Erwachsenen
5.1. Der Lehrer und die erforderlichen Kompetenzen
5.2. Wie zeigt sich das konkret im Unterricht?

6. Kommunikation als Schlussel zum Erfolg
6.1. Die drei Ebenen der Kommunikation
6.1.1 Die verbale Ebene
6.1.2 Dienonverbale Ebene
6.1.3 Der musikalische Dialog

7. Methodenund Verfahren
7.1. Der personenzentrierte Ansatz
7.2. Unterrichtsmethodennachdempersonenzentrierten Ansatz

8. DasUbenuben

9. Korperliche Komponente des Instrumentallernens Erwachsener
9.1. Das Finden einer gesunden Haltung
9.2. Warm-Ups und Bewegungsubungen
9.3. Praktische Tips

10. Liste geeigneter Lehrwerke und Spielliteratur
10.1. Lehrwerke
10.2. Spielstucke/Zusammenstellungen

11. Verwandte Disziplinen und ihre Bedeutung fur die Musikpadagogik
11.1. Musikgeragogik und die Gitarre
11.2. Musiktherapie und die Gitarre

12. Welche Schlusse lassen sich daraus fur das Unterrichtsangebot ziehen?

13. Zusammenfassung undSchlusswort

Abbildungsverzeichnis

Diagramm Schulerzahl und Altersverteilung

Altersaufbau

Altersaufbau

Entwicklung der beliebtesten Instrumente

Lernkurve.

Kommunikationsmodell

Franklin-Methode - Kopf und Schultern

Franklin-Methode - Wirbelsaule

1. Einleitung

„Es ware schon, wenn Sie mir in ein bis zwei Wochen zeigen konnten, wie das so a geht mit dem Gitarrespielen.“

Diese Aussage eines Rentners beim ersten Telefonat mit mir war deutlich. Erganzend folgte namlich: „...man weiss ja nicht, wieviel Zeit man noch hat.“

Wahrend seines ersten Besuch bei mir realisierte er, dass das Gitarre spielen in ein bis zwei Wochen wohl doch nicht zu erlernen war. Seine Ungeduld und Eile waren aber auch fur mich eine Herausforderung: nach welcher Methode sollte der Unterricht ablaufen? Welches Lehrwerk ist geeignet? Welche Ziele hat er genau, und kann er sie uberhaupt erreichen? 1st Instrumentalunterricht bei ihm uberhaupt noch sinnvoll?

Dass das Unterrichten nach Methoden, wie es mit Kindern und Jugendlichen stattfindet, hier an seine Grenzen stosst, wurde mir sehr schnell klar.

Bei der Suche nach literarischer Hilfe, stellte ich fest, dass es zwar einige Bucher zum Thema ,,Musikalische Erwachsenenbildung“ gab, doch waren sie alle sehr allgemein gefasst. Spezielles zum Thema Gitarre fand ich immer nur vereinzelt und unubersichtlich auf viele Bucher verteilt. Was ich aber suchte war ein Werk, das mir - ganz praktisch - bei meinem Gitarrenunterricht behilflich war. Wie gehe ich mit den Besonderheiten erwachsener Schuler1 um? Wie gestalte ich den Unterricht?

Ebenso suchte ich eine Vorauswahl geeigneter Spielstucke und Schulen, praktische Tips speziell zum Thema Gitarre in der musikalischen Erwachsenenbildung usw., doch war ein zusammenhangendes, konkret helfendes Buch nicht zu finden.

Ziel meiner Arbeit ist daher, zuerst einmal die musikalische1

Erwachsenenbildung und ihre Bedeutung und gesellschaftliche Stellung darzulegen. Die hohe Lebenserwartung in den Industrielandern und der im Vergleich zur ersten Halfte des zwanzigsten Jahrhunderts steigende Anteil der Freizeit, fuhren zu Moglichkeiten, die es historisch gesehen so fur mittlere und altere Erwachsene noch nie gegeben hat.

So lag die durchschnittliche Lebenserwartung bis zu Beginn des zweiten Weltkriegs bei 59,86 Jahren bei den Mannern und 62,81 Jahren bei den Frauen. Mittlerweile erreichen Manner durchschnittlich ein Alter von 78,07, Frauen von 83,01 Jahren.2

Das heiBt also, dass heutzutage nach dem Ausscheiden aus dem Beruf noch ein ganz neuer Lebensabschnitt kommt, der sinnvoll gefullt werden mochte.

Ebenso war es mir wichtig, die Besonderheiten Erwachsener und ihre Art des Lernens im Vergleich zu Kindern aufzuzeigen und daraus Schlusse speziell fur den Gitarrenunterricht und entsprechende Musikschulangebote zu ziehen.

Kann das von manchen Musikpadagogen so „stiefmutterlich“ betrachtete breite Feld der musikalischen Erwachsenenbildung mit ihren fliessenden Ubergangen zu Musiktherapie und -geragogik vielleicht auch Chancen fur die Gegenwart und Zukunft der modernen Musikpadagogik bieten?

Bei meinen Recherchen wurde mir ausserdem klar, wie wichtig das Thema Musikpsychologie und Kommunikation fur die erfolgreiche Unterrichtsgestaltung mit Erwachsenen ist.

Praktische Tips zu Lehrwerken, Stuckauswahl und Korper- bzw. Bewegungsubungen sollen diese Arbeit erganzen.

2.Wer ist der erwachsene Schuler?

2.1. Zahlen und Fakten

Ab welchem Alter spricht man in der musikalischen Ausbildung an Musikschulen eigentlich vom „Erwachsenen“?

Zwar erreicht man die Volljahrigkeit in Deutschland mit 18, der Verband deutscher Musikschulen - kurz VdM - rechnet aber erst Menschen, die die allgemeinbildenden Schulen abgeschlossen haben und sich in Berufsausbildung, -tatigkeit oder Studium befinden dazu. Diese Gruppe der 19 bis 25-Jahrigen gilt heute fur die Musikschulen als erste „erwachsene“ Zielgruppe. Danach fasst man Erwachsene von 25 bis 60 Jahre, und schliefilich die uber 60-Jahrigen zusammen. Der VdM erhebt jedes Jahr eine Statistik, die die Anzahl samtlicher an (den VdM angeschlossenen) Musikschulen angemeldeten Schulern und das Altersverhaltnis angibt:3

Hier zeigt sich, dass der Anteil Erwachsener an der Gesamtschulerzahl bundesweit bei ca. 10 Prozent liegt und sich dort - nach Aussage des VdM - seit einigen Jahren stabilisiert hat. Einen leichten Zuwachs gibt es bei den uber 60-Jahrigen bzw. Senioren, die sich haufiger den Musikschulen zuwenden als fruher. Dies liegt zum einen an der Zunahme alterer Menschen an der Gesamtbevolkerung, und zum anderen ihrer Suche nach Sinn und Lebenshilfe im letzten Lebensabschnitt.

Dass der Anteil der alteren Menschen an der Gesamtbevolkerung zunimmt, zeigen die Zahlen der Bevolkerungsvorausrechnungen des statistischen Bundesamtes:4

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2 Altersaufbau 2010

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

3 Altersaufbau 2060

Bis 2060 wird die Bevolkerungszahl von heute 82 Millionen auf 65 bis 70 Millionen zuruckgehen, dabei werden 2060 fast so viele 80-Jahrige und Altere leben wie unter 20 -Jahrige. Und wo heutejeder Funfte 65 Jahre und alter ist, wird es 2060 schonjeder Dritte sein.

Fur die nahere Zukunft ist die Veranderung des Altersverhaltnisses in der5 Gruppe der Erwerbstatigen bedeutsam: Bis zum Jahre 2020 sind von den 20-64-Jahrigen ca. 40% zwischen 50 und 60 Jahre alt.

Interessant ist in diesem Zusammenhang die INFAS-Reprasentativerhebung des VdM.6

Von 2106 Personen ab 18 Jahren gaben 63% an, kein ernsthaftes Interesse an Musik zu haben. 12% haben ernsthaft Interesse an Musik, 11% spielen ein Instrument und 14% wurden gerne ein Instrument erlernen.7

Diese 14% waren bei der heutigen Bevolkerungszahl von 82 Millionen ca. 11 Millionen Menschen.

Bei der weiterhin sinkenden Anzahl der unter 20-Jahrigen (s.o. 12. koordinierte Bevolkerungsvorausrechnung des statistischen Bundesamtes), die ja den grofiten Anteil der jetzigen Musikschuler bildet, wird deutlich, dass hier ein nicht zu verachtendes Schulerpotenzial steckt.

Besonders hoch ist hier das Interesse der 25 bis 34-Jahrigen (28% dieser Gruppe wurde gerne ein Instrument spielen), die oft in ihrer Jugend ein Instrument erlernt, aber wegen Ausbildung, Schule und Beruf damit aufgehort haben. Sie waren in dem Sinne Wiedereinsteiger.

Das geringste Interesse zeigen die 50 bis 64-Jahrigen (7%) und die 65- Jahrigen und alteren (4%). Grunde liegen hier zwar zum einen in den in diesem Alter steigenden gesundheitlichen Problemen und Einschrankungen, aber oft auch an pessimistischen, defizitar aufgefassten und weit verbreiteten Altersstereotypen, frei nach dem Motto: ,,Was Hanschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr.“8

Erst langsam bringen neue Forschungen ein verandertes gesellschaftliches Bild, das den alternden Menschen nicht mehr nur in eine zuruckgezogenen, passiven Rolle drangt, sondern sein Leben weiterhin aktiv und fordernd gestalten lasst.9

Dass fur diese Gruppe eben spezielle Angebote und ein besonderes Verstandnis bzw. Padagogik erforderlich sind, liegt auf der Hand. Darauf werde ich spater noch naher eingehen.

Insgesamt sind nach Angabe des VdM ca. 1,3 Millionen Schuler an deutschen Musikschulen in den unterschiedlichsten Bereichen angemeldet:

Dazu gehoren die musikalische Fruherziehung, Ensemble- und Erganzungsfacher (z.B. Chor, Kammermusik, Bandprojekte, Theoriefacher usw.) und naturlich die Instrumental- und Vokalfacher (ca. 50% der Gesamtschulerzahl).10

2.2. Die Gitarre an den Musikschulen

Die Gitarre zahlt an deutschen Musikschulen neben dem Klavier zu den beliebtesten Instrumenten.

So fallen von den insgesamt ca. 756 000 Instrumental- und Vokalschulern etwa 110 000 auf die Gitarre. Mit steigender Tendenz:

„Musikalische Erwachsenenbildung als Chance fur die modeme Musikpadagogik“ von Jennifer Uhlein-Jansen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

4 Entwicklung der beiiebtesten Instrumente © VdM 11

Grund dafur durfte die grofie Bandbreite und musikalische Einsetzbarkeit der Gitarre sein. Da die Gitarre sehr vielseitig und in verschiedenenen Formen ( E-, Folk- und klassische Gitarre) Verwendung findet, ist sie fur unterschiedlichste Musikrichtungen wie z.B. Klassik, Rock, Jazz oder Folk bedeutsam.

Da also Untersuchungen zeigen, dass Klavier, Gitarre, Blockflote und Schlagzeug/Percussion zu den beliebtesten Fachern unter Erwachsenen gehoren,12 durfte der Anteil Erwachsener in diesen Fachern deutlich uber den durchschnittlichen zehn Prozent der Gesamtschulerzahl liegen und ist somit eine sehr bedeutsame Zielgruppe fur stadtische und private Musikschulen.

Interessant ist der Umstand, dass der Anteil der Frauen um ein Vielfaches hoher ist als der der Manner:

,,Die Verteilung des Merkmals Geschlecht kann als ausgesprochen schief bezeichnet werden, (...).“13 stellt Prof. Dr. Werner Kluppelholz in seinem Abschlussbericht eines Umfrageprojektes zur musikalischen Erwachsenenbildung fest. Fur den Bereich Gitarre liegt hier die Verteilung bei 81,2% Frauen zu nur 18,8% Manner (allgemein: 85,4% zu 14,6%).

Zu demselben Ergebnis kommt Riedel bei der Auswertung der Zahlen des Bundesverbands Deutscher Privatmusikschulen e. V. - kurz bdpm. Es sind ca. doppelt so viele Frauen wie Manner angemeldet.14

Dr. Stefan Schaub, der seit Jahren spezielle Seminare fur Erwachsene anbietet, benennt den Anteil der Frauen unter den Teilnehmern ,, (...) ungefahr bei zwei Dritteln, (...).“15

Grunde dafur durften berufliche, soziale und emanzipatorische sein:

Frauen ubernehmen auch heutzutage im Durchschnitt den grofiten Anteil der Kindererziehung, was bedeutet, dass sie sehr oft in Teilzeit- oder Minijob-arbeitsverhaltnissen stehen oder sogar ganz zu Hause bleiben. Im Gegensatz dazu arbeiten Manner haufiger in Vollzeit und ubernehmen haufiger (zeitraubende) Fuhrungspositionen. Werden die Kinder grofier oder ziehen aus, suchen viele Frauen nach einer neuen sinnvollen Betatigung, unabhangig davon, ob ein voller Wiedereinstieg in den Beruf erfolgt oder nicht.16

Zudem wurden auch bis Ende der sechziger Jahre Madchen und Frauen selten gefordert.17 SchlieBlich wurden sie ihre musikalischen Fahigkeiten spater nicht mehr gebrauchen, da sie in der Ehe der Funktion als Hausfrau und Mutter nachzugehen hatten.18

Auch derNationalsozialismus hat dazu beigetragen, Frauen auf diese Rollen zu beschranken und hatte damit Einfluss auf Kindheit und Jugend vieler Madchen noch bis in die 1970er Jahre hinein.19

Kluppelholz nennt das Beispiel einer 1926 geborenen Tochter eines Postbeamten, der ihr sowie seiner Ehefrau die Benutzung des im Hause befindlichen Klaviers verbot. Erst nach ihrer Pensionierung erfullte sie sich dann den Jugendtraum, Klavierunterricht zu nehmen.20

Dies bringt uns zum Thema Motivation. Weshalb entscheiden sich Erwachsene - egal welchen Alters - dafur, ein Instrument zu erlernen?

3. Die Motivation zum Instrumentalunterricht

3.1. Allgemeine Motive

Die unterschiedlichen Motivationen, die Erwachsene dazu bringen, sich ernsthaft mit einem Instrument zu beschaftigen, sind mehrfach untersucht worden.

Grundsatzlich kann man sagen, dass es sich um eine bewusste und lang uberlegte Entscheidung handelt. In der Psychologie spricht man von „intrinsischer“ Motivation, d.h. die Motivation kommt aus eigenem Antrieb. Vom Musizieren erhofft man sich eine Steigerung der Lebensqualitat und erstrebt eine gewisse Form der Selbstverwirklichung. Dies haben Kinder meist nicht so bewusst entschieden, die „extrinsische“ Motivation ist hier oft deutlicher vorhanden; d.h. ein bestimmtes Instrument soll erlernt werden, weil die Eltern es wunschen und fur sinnvoll halten.21 22

Fragt man nach Grunden fur die Aufnahme des Unterrichts, zeigen sich bei Erwachsenen Aussagen, die Spiekermann grob in drei Motivationsbereiche einteilt:21 22 23

- ,,Individuum“: Dazu gehoren der Wunsch nach Selbstausdruck und der damit verbundenen Starkung des Selbstbewusstseins, Ausgleich zum stressigen Berufsalltag und dem Finden sinnvoller Freizeitgestaltung. Viele suchen auch die Erfullung von Jugendtraumen und/oder Lebenshilfe.

- ,,Thema“: Der Erwerb musikalischer Fertigkeiten und die

Beherrschung eines Instrumentes an sich.

Dazu gehoren auch Wissenserwerb in Musiktheorie, -geschichte usw..

- ,,Zwischenmenschliche Kontakte“: Der Erwachsene ist auf der

Suche nach Gleichgesinnten und/oder will mit Kindern, Freunden und Familie gemeinsam musizieren.

Dies kann privat oder auch in der Musikschule stattfinden, z.B. in Orchestern, Kammermusik und Band. Letztere ist gerade fur E-Gitarristen geeignet, wahrend die klassische Gitarre sich sehr gut fur Liedbegleitung und der Duokonstellation mit anderen Instrumenten anbietet.24 25 26

In obengenannten Untersuchungen zeigt sich, dass aufiermusikalische Motive von zentraler Bedeutung sind und bei jedem beginnenden Lernenden eine Vielzahl von Motiven eine Rolle spielen.

Dabei kann man feststellen, dass im fruhen Erwachsenenalter (ca. 20-30 Jahre) der Wunsch nach neuen Erfahrungen, der Reiz an Entdeckungen vorherrschend ist. Durch Beruf oder Studium muss der junge Erwachsene sich Gedanken machen, welchen Stellenwert die Musik in seinem Leben hat oder einnehmen soll. Er hat genaue Zielvorstellungen, die immer wieder zwischen Lehrer und Schuler abgesprochen werden mussen und oft mit hohen eigenen Leistungsanspruchen einher gehen.24 25 26 27

Seltener geht es um berufliche Weiterbildung, wie z.B. bei ErzieherInnen, GrundschullehrerInnen oder Gemeindemitarbeitern in Kirchen und Seniorenkreisen.28

Menschen im mittleren Alter (ca. 30 - 55) treibt haufig das Gefuhl einer ,,letzten Chance“ an. Auch hier zeigen sich wieder weit verbreitete Altersstereotypen und die Sorge, sonst etwas verpasst zu haben.

Auch Lebenskrisen, wie Trennung/Scheidung, Midlife-Crisis oder Empty- Nest-Syndrom nach Auszug der Kinder sind oft Anlass, sich verstarkt der Musik zu widmen. Wahrend die Jungeren haufiger noch um des reinen Musizierens oder der Geselligkeit wegen Unterricht nehmen, ist bei der mittleren Gruppe die Suche nach Sinn und Lebenshilfe bedeutsamer.29 30

Altere (ab ca. 55) suchen ebenso eine sinnvolle Beschaftigung z.B. nach Renteneintritt. Vielfach wunschen sich diese Menschen einfach Mufie und Erholung in der Musik und damit eine Verbesserung der Lebensqualitat.31 32

Kluppelholz kommt bei einer Befragung von insgesamt 119 Erwachsenen im Alter von 18 bis 76 Jahren auf die Nachfrage,woher die Anregung zum Instrumentalspiel kam, zu folgendem Ergebnis:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Kontaktmotive sind also sehr wichtig, wobei die Befragten angaben, dass es nicht um reine Geselligkeit ginge, sondern eher darum, das Erlernte praktisch anzuwenden, also das gemeinsame Musizieren und Musik erleben mit anderen.33

3.2. Die Lerntypen

Entscheidend fur die spatere Unterrichtsgestaltung ist daher auch, zu welchem Lerntyp der jeweilige erwachsene Schuler gehort.34 Hier gibt es drei Gruppen:

1. Der (Neu-)Anfanger:

Dieser hat gar keine oder nur sehr rudimentare Erfahrungen mit dem Instrument.

Hier geht es um Grundsatzliches. Die Erwartungen, Wunsche und Hoffnungen, die an den Unterricht oder mit dem Instrumentalspiel verbunden sind, sind sehr hoch.

Als problematisch kann sich manchmal herausstellen, dass die Gitarre den Ruf hat, ein leicht zu erlernendes Instrument zu sein. Der VdM stellte in einer Befragung fest, dass die Ungeduld mit dem Fortschrittstempo bei Gitarrenschulern uberdurchschnittlich hoch war35 und fuhrt dies auf das Image der Gitarre zuruck. Dasselbe Ergebnis in dieser Kategorie zeigt namlich auch die Blockflote, die ebenso den Ruf eines „leichten“ Instruments hat.36

Bestatigt sehe ich dies auch aus eigener Erfahrung: Manche Erwachsene erwarten in wenigen Wochen oder Monaten komplexe Lieder spielen oder begleiten zu konnen und stellen dann erstaunt fest, dass dieser Prozess doch langer dauert als erwartet.

2. Die Fortsetzer:

Die Fortsetzer wollen ihre Spielfahigkeit verbessern. Oft erfolgt die Anmeldung zum Unterricht, nachdem uber einen gewissen Zeitraum (manchmal mehrjahrig) versucht wurde, sich das Instrumentalspiel selber beizubringen.

Bei der Gitarre kommt dies relativ haufig vor, da es auch zahlreiche Schulen gibt, die gezielt damit werben, besonders ,,schnell, einfach und ohne Noten“ das Spielen zu erlernen. Am Bekanntesten durfte Peter Burschs Gitarrenbuch Band 1 sein, das mit folgenden Worten beworben wird: „Dieses ist das popularste Gitarrenbuch ohne Noten! Du lernst das Gitarrenspiel mit viel SpaB, kinderleicht von Anfang an.“37

Die Ergebnisse sind fur die Lernenden aber oft unbefriedigend.

3. Die Umsteiger:

Umsteiger haben in ihrer Jugendzeit ein Instrument erlernt und dies bis in ihr Erwachsenenleben getan, suchenjetzt aberjetzt etwas Neues, entweder weil sie z.B. andere Moglichkeiten suchen, mit anderen zusammen zu musizieren oder ganz neue Klangerfahrungen machen wollen. Auch der Wunsch nach einem Stilwechsel kann gewunscht sein.

Alle Lerntypen suchen dabei die Freude am Spiel und sind sehr motiviert, wobei die Erfolgsaussichten bei Fortsetzern und Umsteigern am grofiten ist.

Sie haben bereits Erfahrung mit dem Prozess des Instrumentallernens und dadurch realistischere Erwartungen an den Unterricht. Die Frustrationstoleranz ist hier deutlich hoher.38

Jemand, der sich sein Leben lang neue Aufgaben gesucht hat und offen geblieben ist, wird schneller lernen als jemand, der lange Jahre oder Jahrzehnte nur seinem Alltagstrott nachgegangen ist. Hier profitiert also derjenige, der das Lernen an sich schon geubt hat.

(Neu-)Anfanger haben die schlechtesten Erfolgsaussichten.

Genauer erklart wird dieser Sachverhalt im nachsten Kapitel, denn hier stellt sichjetzt die Frage: Wie lernen Erwachsene denn?

4. Die Besonderheiten im Musiklernen Erwachsener

4.1. 1st es grundsatzlich sinnvoll, noch im Erwachsenenalter ein Instrument zu erlernen?

Diese etwas provokant gestellte Frage wurde lange Zeit noch mit „nein“ beantwortet. Deutlich wird dies schon im Titel des Aufsatzes Hans Mersmanns mit dem Titel ,,Musikalische Erwachsenenbildung als Problem“ (!) aus dem Jahre 1932.39

Nach der Adoleszenz galt der Mensch als abgeschlossen, weitere groBere Lernfahigkeiten wurden ihm abgesprochen.

Vor ca.1970 galt noch die Stufenpsychologie; man ging davon aus, dass in Kindheit und Jugend gelernt wurde. Die Entwicklungsphasen verlaufen stufenweise ansteigend bis das Erwachsenenalter erreicht wird. Der Erwachsene war somit eine „fertige Person“, die sich mit beginnendem Alter mit biologischen Abbauprozessen auseinanderzusetzen hatte.

Dies war teilweise naturlich auch dadurch bedingt, dass die Lebenserwartung in der ersten Halfte des 20. Jahrhunderts noch verhaltnismaBig gering war (siehe Einleitung).

Entwicklung galt demnach als unumkehrbare Abfolge von in sich abgeschlossenen Phasen.40

Deutlich zeigte sich diese fatalistische Denkweise z.B. auch in der Behandlung von Schlaganfallpatienten: Noch bis zu Beginn der 1980er Jahre wurden diese nur ungenugend rehabilitiert und der Pflege ubergeben. Heute weiB man, dass sowohl schwere Sprach- als auch Koordinationsstorungen durch gezieltes Training, wenn oft auch nicht ganz behoben, so doch deutlich gemindert werden konnen.41

Diese in der Neurologie sogenannte Plastizitat bedeutet also, dass das Gehirn in allen Lebensphasen und Bereichen der Sensomotorik und Psychomotorik anpassungs- und damit lernfahig ist.

Die fur das musikalische Lernen bedeutsame Handgreif-Koordination und Gesichtskoordination sind bis ins hohe Alter trainierbar, wenn auch die Geschwindigkeit des Lernens und die Funktion der Motorik mit steigendem Alter nachlasst.

Hans Thomae, Vertreter dieser sogenannten Lebensphasenpsychologie, stellt nach seinen Forschungen fest:

„Interindividuelle Variabilitat in Verhalten und Erleben ist fur jeden Abschnitt des menschlichen Lebens nachweisbar.“42

Es lasst sich also zusammenfassen, dass zwar mit steigendem Alter die motorischen Fahigkeiten und die Lerngeschwindigkeit nachlassen, im Prinzip aber die fur das Musizieren korperlichen und geistigen Funktionen bis ins Alter gegeben sind.

Hier geht man naturlich von einem „normalen“ Alterungsprozess aus. Schwere Erkrankungen, Behinderungen und/oder Lahmungen mussen im Einzelfall berucksichtigt werden und konnen dazu fuhren, dass das Spielen eines Instrumentes unmoglich wird.

Prinzipiell kann aber in jeder Lebensphase Instrumentalunterricht aufgenommen werden.43

Aufierdem kann das Spielen eines Instrumentes auch Abbauerscheinungen entgegentreten. So wurde eine meiner erwachsenen Schulerinnen (Anfang 50), mit beginnender Arthrose in beiden Handen, von ihrem Hausarzt sehr im weiteren Gitarrenspiel bestarkt, da dies die Beweglichkeit der Fingergelenke erhalte und trainiere.

4.2. Grundlagen der Neurologie bei Erwachsenen

Neurologisch betrachtet ist das Gehirn grob in zwei Halften unterteilt:

Die linke Hirnhalfte ist im Allgemeinen fur sachliche, analytische und sprachliche Verarbeitung verantwortlich. Sprache und Schrift, das Bewusste sind hier gespeichert. Dazu gehoren auch Notenschrift und Rhythmik.

Die rechte Hemisphere wird dagegen oft die nonverbale Hemisphere genannt, da hier Kreativitat und Fantasie, das Gefuhl verankert ist. Deshalb bezeichnet man sie als musische bzw. musikalische Hirnhalfte. Sie ist beim Musiklernen besonders wichtig.

So werden hier Melodien gespeichert und die Koordination der unterschiedlichen Gehirnareale veranlasst. Gemeint ist damit z.B. die Ohr- Hand-Koordination (Greifkorrektur nach Intonationskontrolle ) oder auch Motorikkontrolle von linker und rechter Hand beim Spielen einer Gitarre.

Die Verbindung der Hirnhalften in Bezug zur Musik kann nach einem Unfall, bei dem die linke Hirnhalfte geschadigt wurde, sehr deutlich werden:

Beim Horen von bekannten Melodien konnen Betroffene oft spontan anfangen zu singen, ohne dass sie den Inhalt des Liedes verstehen.44 Ein Impuls, das Anspielen einer bestimmten Melodie, reicht also aus, Sprache in Gang zu bringen, die bewusst von der linken Gehirnhalfte nicht mehr verarbeitet werden kann.

Erwachsene haben durch ihr Berufsleben oft eine dominante und geubte linke Hirnhalfte, wahrend die rechte eher untrainiert ist.45

Interpretation und emotionales Empfinden im musikalischen Ausdruck sind deshalb oft schwierig zu entwickeln, schlieBlich ist es in vielen kaufmannischen Berufen und Burotatigkeiten nicht unbedingt erwunscht, seine Emotionen nach auBen zu tragen.

Auch wenn der Instrumentalunterricht als Ausgleich zu gerade diesen Berufen aufgesucht wird, fallt es vielen schwer, sich hier zu offnen.

Beate Mitzscherlich spricht in diesem Zusammenhang von einem „(...) in den Zwangen von Berufs- und Familienleben vielleicht verschutteten Raum, der oft nur sehr langsam wieder zuganglich gemacht werden kann.“46

Dies konne z.B. geschehen durch Suche nach Assoziationsmoglichkeiten, die sich aus Gesprachen uber Lebenserfahrungen ergeben.47

Auch in den Handreichungen des VdM zum Erwachsenenunterricht an Musikschulen wird an den Lehrer appelliert, Emotionen und das Denken in Bildern und Analogien starker zu beachten und somit rechtshemispharische Anforderungen an das Gehirn zu verstarken.48 Gerhard Mantel beschreibt ein Beispiel, bei der sich die Spielweise einer Schulerin vollig veranderte, nachdem er sie aufgefordert hatte, das Stuck doch ihrer kleinen Tochter zu „erzahlen“.49 Die Kommunikation und das Lernen durch Bilder wird im Kapitel 6.3 noch ausfuhrlicher behandelt.

Bedeutung der Neurologie fur die Lerntvpen Neurologisch lasst sich daher sehr gut erklaren, warum Fortsetzer und Umsteiger beim Uben und Lernen eines Instrumentes am erfolgreichsten sind:

Das Hirn eines Neugeborenen besteht aus zahlreichen Nervenzellen, die mit Synapsen, den Verknupfungsstellen, untereinander verbunden sind, egal ob manche dieser Verbindungen gebraucht werden oder nicht. Die Reizleitung erfolgt chemisch.

Je nachdem, was fur Reize nun folgen, also welche Verknupfungen bestarkt werden, verasteln die Verbindungen nach dem dritten Lebensjahr aus und vermehren sich, wahrend andere verkummern.

Fur das Spielen eines Instrumentes bedeutet dies also, dass sowohl motorische als auch musische Bereiche des Hirns in der Kindheit verstarkt werden. Wird das Musizieren nach einigen Jahren aufgegeben, verkummern diese Verbindungen, bleiben aber im Prinzip erhalten und konnen bei spaterer Neubeanspruchung als Erwachsener wieder neu zusammenwachsen.

Nach der Pubertat ist das motorische Feinlernen insoweit abgeschlossen, als dass das Hirn nun keine freien zur Verfugung stehenden Synapsen und wachsenden Nervenzellen mehr hat. Ein Neuanfanger muss quasi mit dem vorhandenen „Material“ auskommen und das Musiklernen in bereits bestehenden Verbindungen speichern und verarbeiten.50

Dies bedeutet also - wie bereits oben erwahnt - dass auch Erwachsene durch die Plastizitat des Hirns noch viel Lernen konnen. Dabei konnen sie aber nicht mehr die Leistungen erreichen, die vonjemanden erbracht werden, der eine bestimmte Fertigkeit als Kind erlernt hat.

Spezielle Lernprobleme durch das Altern Problematischer mit zunehmenden Alter ist auch das Thema Interferenz, d.h. einander ahnliche Dinge und Informationen uberlagern sich und werden scheinbar vergessen. Dabei hat das Hirn sie aber nicht vergessen, sondern gar nicht erst gespeichert, da es vermeintlich etwas schon Bekanntes verarbeitet. Die Information wird bereits im Kurzzeitgedachtnis „aussortiert“.

Ein Beispiel: Gibt es in einem Musikstuck bestimmte Abschnitte und/oder Motive in leicht variierter Form, haben Erwachsene mehr Schwierigkeiten, diese auseinanderzuhalten, so dass es hier haufiger Fehler beim Musizieren gibt. Bestimmte Muster storen sich dann gegenseitig.51 52 53

Da mit ca. 30 Jahren der Abbau der Nervenzellen beginnt, kommt es zu einer allgemeinen Verlangsamung der Sensorik und Kognition.

Altere brauchen daher mehr Zeit und mehr Wiederholungen bis sie etwas wirklich gelernt haben und im Him abspeichern.52 53

Dass diese neuronale Entwicklung damit Einfluss auf die Motorik hat, liegt auf der Hand. So erfordert es auch hier mehr Zeit und Geduld, mangelnder Beweglichkeit und korperlichen Verschleifierscheinungen entgegenzuwirken, um z.B. eine bei der Gitarre notwendigen aufrechten Haltung oder Beweglichkeit der Fingerendgelenke zu erreichen.54

Die motorische Ungeubtheit und ein verfestigter Muskelapparat ist oft ein grofies Hindernis bei Neuanfangern.

Untersuchungen in der Sportphysiologie haben aber gezeigt, dass bei entsprechendem Training altere Menschen bessere Leistungen als untrainiertejunge erbringen konnen.55

Es gilt also hier, dass das individuelle biologische Alter entscheidender ist als das chronologische.56

Oft zeigen Erwachsene im Vergleich zu Kindern und Jugendlichen mehr FleiB, Ausdauer und Willen und konnen damit einiges kompensieren.57

Vorteile des erwachsenen Lernenden

Allerdings gibt es nicht nur Nachteile. Vorteile hat der erwachsene Lernende dann, wenn es um die analytischen Aspekte in der Musik geht, z.B. Tonleitern:

Ein Erwachsener, der das Alphabet kennt, lernt hier viel schneller als ein Erst- oder Zweitklassler.

Das gilt auch fur das Taktmafi. Sowohl Schreiben als auch Bruchrechnen ist fur einen Grundschuler noch nicht selbstverstandlich, wahrend ein Erwachsener hier an bereits Bekanntes und Erprobtes anknupfen kann.58

Manche konnen durch harmonische Analysen, historische oder theoretische Erklarungen motiviert werden, wenn ihr Interesse dadurch geweckt werden kann.59

Ein sehr gutes Beispiel dafur ist eine meiner Schulerinnen, 31 Jahre alt und Buchhalterin von Beruf. In erstaunlich kurzer Zeit von wenigen Wochen hatte sie den Akkordaufbau und die Stufentheorie verstanden und konnte Noten sehr gut im Schriftbild lesen und benennen, wahrend das Finden dieser Noten bzw. Tone auf der Gitarre ihr noch Schwierigkeiten bereitete. In der Praxis zeigt sich, dass dies bei Kindern meist umgekehrt ist: Diese konnen die Tone erkennen und spielen, aber oft nach Monaten noch nicht mit Namen bezeichnen.

Ein Kind lernt somit ganz neu, wahrend beim Erwachsenen fast immer ein Anschlusslernen vorliegt.60

Das bedeutet auch, dass bestimmte erlernte Fertigkeiten aus Beruf oder

[...]


1 Im Sinne einer besseren Lesbarkeit steht die mannliche Form in allen Kapiteln fur beide Geschlechter.

2 http://www.lebenserwartung.info/index-Dateien/ledeu.htm, Stand 09.12.13

3 http://www. musikschulen.de/musikschulen/ fakten/ schuelerzahl - altersverteilung/index.html,Stand 02.12.13

4 Statistisches Bundesamt www.destatis.de, Stand 02.12.13

5 Statistisches Bundesamt www.destatis.de, Stand 02.12.13

6 vgl. Wucher 1999, S.28

7 Vgl. ebd, S.31

8 Vgl. Kluppelholz in Wucher 1999, S.157

9 Vgl. Spiekermann 2009, S.58-59

10 http://www.musikschulen.de/musikschulen/fakten/schuelerzahlen-in-verschiedenen- faechern/index.html, Stand 06.01.14

11 http://www.musikschulen.de/musikschulen/fakten/die-beliebtesten- instrumente/index.html,Stand 02.12.13

12 Vgl. Kluppelholz/Kleinen 1989, S.137 , in Wucher 1999, S.149 und Riedel, Diplomarbeit 2008, S.46 Riedels Zahlen beziehen sich auf private Musikschulen und sind nicht reprasentativ, eine Tendenz ist aber eindeutig abzulesen: 15 Nennungen fur Gitarre, 14 fur Klavier, 8 fur Schlagzeug, alle anderen Instrumente unter 6 Nennungen.

13 Kluppelholz, in Wucher 1999, S.177 Wissenschaftliche Begleitung eines Projektes zur Untersuchung der Lernfahigkeit Erwachsener, 1990-1992

14 Riedel 2008, S.43 Beim VdM liegen keine genauen Zahlen vor.

15 Schaub, Stefan 1998, S.9

16 Niessen 1993, S.117 in Spiekermann 2009, S.44

17 Vgl Schulerinneninterviews Spiekermann 2009, S. 31-33 Schulerinneninterviews Kluppelholz / Teske in Wucher 1999, S. 194

18 Vgl. Busch 2008, S.29

19 http://www.politische-bildung-brandenburg.de/node/6928 Stand 06.01.14

20 Kluppelholz in Holtmeyer 1989, S.117

21 Mitzscherlich 2008, S.16

22 Kluppelholz in Holtmeyer 1989, S.115

23 Spiekermann 2009, S.39-40, vgl. nach Erich Beckers, Erwachsene lernen Musik, 2004

24 Vgl. Geck 1987, S.22

25 Vgl. Kontschakowsky 1993, S.9

26 Vgl. Wucher 1999, S. 83

27 Vgl. Schwarzenbach, Bryner - Kronjager 1993, S.143

28 Klockner in Holtmeyer 1989, S.108

29 Spiekermann 2009, S.55

30 Vgl. Schwarzenbach, Bryner - Kronjager 1993, S.144-145

31 Vgl. Schwarzenbach, Bryner - Kronjager 1993 S.145 - 146

32 Vgl. Spiekermann 2009, S.42

33 Spiekermann 2009, S.38, nach Kluppelholz 1989, S. 117

34 Vgl. Lissner 2003, S.5

35 Vgl. Wucher 1999, S.165

36 Ebda. S.162

37 http://www.amazon.de/Gitarrenbuch-CD-Audio-bekannten-Liedbeispielen- kinderleicht/dp/3802402081 Stand 06.01.14

38 Vgl. Drinck, in Wucher 1999, S.58

39 Mersmann, Musikalische Erwachsenenbildung als Problem, 1932

40 Spiekermann 2009,S.53

41 Kruse, in Wucher 1999, S.43

42 Spiekermann 2009, S.52, Zitat Martin/Kliegel 2005, S.50

43 Lissner 2003, S.6

44 Drinck, in Wucher 1999, S.59

45 Petrat 2007, S.76

46 Vgl. Mitzscherlich 2008, S.66

47 Ebda. 2008, S.66

48 Kontschakowskv 1993, S.5

49 Mantel 2008, S.141

50 Drinck, in Wucher 1999, S.58

51 Gellrich in Holtmeyer 1989, S.99

52 Vgl. Drinck, in Wucher 1999, S.57, S.60 und S.63

53 Vgl. Spiekermann 2009, S.63 und S.66

54 Vgl. Huppertz u.a. 2012, S.29

55 Vgl. Klockner in Holtmeyer 1989, S.108

56 Grimmer/Schroth 2004, S.23

57 Klockner in Holtmeyer 1989, S.108

58 Gellrich in Holtmeyer 1989, S.96

59 Grimmer/Schroth 2004, S.24

60 Spiekermann 2009, S.81, Zitat Siebert 2006, S.17

Ende der Leseprobe aus 112 Seiten

Details

Titel
Musikalische Erwachsenenbildung als Chance für die moderne Musikpädagogik
Hochschule
Hochschule für Musik Köln  (Hochschule für Musik und Tanz Köln)
Veranstaltung
Musikpädagogik
Note
1,0
Autor
Jahr
2014
Seiten
112
Katalognummer
V302292
ISBN (eBook)
9783956877025
ISBN (Buch)
9783668005808
Dateigröße
1002 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Der Schwerpunkt dieses Werkes liegt auf der Gitarre, zeigt aber auch auf andere Instrumente übertragbare Aspekte auf. 104 Seiten Text + Anhang (nicht nur) für Gitarristen
Schlagworte
Musikpädagogik, Musikwissenschaft, Musikpsychologie, Musikalische Erwachsenenbildung, Weiterbildung, Gitarre, Gitarrenunterricht, Gitarrenunterricht mit Erwachsenen, Gitarrenunterricht mit Senioren, Musikgeragogik, Spielliteratur für Erwachsene Gitarrenunterricht, Lehrwerke Gitarre für Erwachsene
Arbeit zitieren
Jennifer Uhlein-Jansen (Autor), 2014, Musikalische Erwachsenenbildung als Chance für die moderne Musikpädagogik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/302292

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