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Von der Erfahrung älterer Mitarbeiter profitieren. Was Unternehmer von ihnen lernen können

Titre: Von der Erfahrung älterer Mitarbeiter profitieren. Was Unternehmer von ihnen lernen können

Livre Spécialisé , 2015 , 191 Pages

Autor:in: Julia Förster (Auteur), Olaf Meschke (Auteur), Jessica Kühn (Auteur), Dominic Konrad (Auteur)

Gestion d'entreprise - Direction d'entreprise, Management, Organisation
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„Wer Erfahrung aussortiert, ist selbst schuld!“ Der erfolgreiche Unternehmer Otmar Fahrion bringt die Gefahr auf den Punkt, die eine Entlassung älterer Mitarbeiter mit sich bringt.

Der demographische Wandel verändert die Altersstrukturen in Unternehmen. Mitarbeiter werden immer älter, die Lebensarbeitszeit verlängert sich und die Zahl junger Berufseinsteiger nimmt ab. Deshalb ist es ein Gebot der Stunde, sich um die Beschäftigungsfähigkeit der altersdiversen Belegschaft zu kümmern.

Dieses Buch zeigt, welche Vor- und Nachteile mit der Beschäftigung älterer Menschen verbunden sind, welche Bedeutung das Erfahrungswissen dieser Kollegen hat und welche Auswirkungen die Rekrutierung älterer Mitarbeiter auf die Unternehmenskultur hat.

Aus dem Inhalt:
Körperliche und geistige Eigenschaften älterer Mitarbeiter
Vor- und Nachteile älterer Mitarbeiter
Einfluss älterer Frauen auf die Unternehmenskultur
Erfahrungswissen älterer Mitarbeiter
Chancen für altersheterogene Gruppe

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Olaf Meschke: Die Bedeutung des Erfahrungswissens älterer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter den Bedingungen des demografischen Wandels

Einführung

Demografie

„Ältere“ Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Können und Wollen älterer Mitarbeiter

Erfahrungswissen

Resümee

Julia Förster: Auswirkungen einer demographieorientierten Rekrutierung auf die Unternehmenskultur

Einleitung

Theoretische Grundlagen

Untersuchungsrahmen

Untersuchung

Ergebnisse

Jessica Kühn: Die Wirkungen des demografischen Wandels auf die Betriebe in Deutschland. Handlungsmöglichkeiten für Arbeitgeber und -nehmer

Einleitung

Demografie und demografische Prozesse in der Bundesrepublik

Die Wirkungen des demografischen Wandels auf Arbeitsmarkt und Beschäftigung

Maßnahmen für die demografieorientierte Eingliederung der älteren Arbeitnehmer in die Betriebe

Betriebliches Personalmanagement – Anpassung der Arbeitsgestaltung im Betrieb

Fazit

Dominic Konrad: Die Folgen der Bevölkerungsalterung für den Arbeitsmarkt in Deutschland

Zusammenfassung

Einleitung

Demographische Entwicklung in Deutschland

Die Herausforderungen am Arbeitsmarkt

Handlungsempfehlungen

Resümee

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Auswirkungen des demografischen Wandels auf den Arbeitsmarkt und die Bedeutung des Erfahrungswissens sowie der Potenziale älterer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Unternehmen. Im Fokus steht dabei die Frage, wie Personalpolitik und Unternehmenskultur angepasst werden können, um den Herausforderungen durch Fachkräftemangel und Bevölkerungsalterung strategisch und produktiv zu begegnen.

  • Demografischer Wandel und seine Auswirkungen auf Erwerbspersonenpotenziale
  • Potenziale und Qualifikationen älterer Arbeitnehmer in Unternehmen
  • Anpassung der Unternehmenskultur und Arbeitsgestaltung im demografischen Wandel
  • Strategien für ein altersgerechtes Personalmanagement und lebenslanges Lernen
  • Rolle des Wissenstransfers zwischen den Generationen im Betrieb

Auszug aus dem Buch

Erfahrungswissen

Beim erfahrungsabhängigen Wissen handelt es sich um sogenanntes implizites Wissen. Es ist nicht artikulierbar und „beeinflusst das Handeln mehr als angelerntes Faktenwissen“. „Die soziale Lerntheorie geht davon aus, dass individuelles Verhalten von Erfahrungen geprägt und von Vorbildern erlernt ist.“

Dabei muss man zwischen allgemeinem Erfahrungswissen und dem für unternehmerische Leistungserstellungsprozesse relevantem Erfahrungswissen unterscheiden, also Erfahrungen, welche im direkten oder indirekten Zusammenhang mit Arbeitsprozessen stehen. Beim Erfahrungswissen handelt es sich regelmäßig um nicht allgemeingültige und damit aufzeichenbare Informationen. Mitarbeiter von Unternehmen oder Organisationen verfügen über eine umfangreichere Berufs- und Lebenserfahrung und damit mehr Anknüpfungspunkte. „Erfahrung gründet auf wiederholtem Wahrnehmen zum Beispiel Erleben, Anschauen, Empfinden von Ereignissen, die sich vorwiegend in der Auseinandersetzung mit den Arbeitsaufgaben, aber auch mit anderen Lebenssituationen sowie mit sich selbst ergeben. Die Transformation der Wahrnehmungsinhalte erfolgt durch teilweise unbewusste Aufnahme, reflexive Verarbeitung, Interpretation und Verknüpfung mit bestehenden Konzepten. Dadurch entstehen im Gehirn veränderte Erlebensweisen und Handlungsvoraussetzungen kognitiver, emotionaler und motivationaler Natur. Diese wiederum bilden die Grundlage für neue Erfahrungen.“

Zusammenfassung der Kapitel

Einführung: Die Einleitung beleuchtet die Rolle des Wissens in einer Informationsgesellschaft und die Notwendigkeit, ältere Mitarbeiter als essenzielle Ressource zu betrachten.

Demografie: Dieses Kapitel definiert demografische Grundbegriffe und analysiert die demografische Entwicklung in Deutschland, insbesondere den Geburtenrückgang und die steigende Lebenserwartung.

„Ältere“ Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Hier werden Definitionen des Begriffs „älterer Arbeitnehmer“ diskutiert und die Leistungsfähigkeit älterer Arbeitskräfte in Bezug auf das Defizitmodell hinterfragt.

Können und Wollen älterer Mitarbeiter: Dieses Kapitel thematisiert die Qualifikationen, Motivationen und Barrieren älterer Mitarbeiter und zeigt deren Bedeutung für das Unternehmen auf.

Erfahrungswissen: Hier wird der Wert des impliziten Wissens älterer Beschäftigter als strategische Ressource zur Leistungserstellung analysiert.

Resümee: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung, dass die Nutzung des Potenzials älterer Mitarbeiter eine wirtschaftliche Notwendigkeit zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit darstellt.

Schlüsselwörter

Demografischer Wandel, Personalvermögen, Erfahrungswissen, Altersstruktur, Fachkräftemangel, Personalmanagement, lebenslanges Lernen, Unternehmenskultur, Generationenmanagement, Babyboomer, Leistungsfähigkeit, Motivation, Wissensmanagement, Altersbilder, Erwerbspersonenpotenzial.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen im Kontext des demografischen Wandels ihre Personalstrategien anpassen können, um von den Fähigkeiten und dem Erfahrungswissen älterer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu profitieren.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die Auswirkungen der Bevölkerungsalterung auf den Arbeitsmarkt, die Qualifikationen und Potenziale älterer Mitarbeiter sowie die Anpassung der Unternehmenskultur an eine diversere Belegschaft.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es zu belegen, dass die Beschäftigung und Förderung älterer Mitarbeiter eine betriebswirtschaftlich sinnvolle und notwendige Antwort auf den Fachkräftemangel darstellt.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und nutzt theoretische Konzepte wie das Personalvermögenskonzept, um die Bedeutung von Erfahrungswissen und Motivation zu systematisieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die demografische Entwicklung, die Definition des Alterns im Arbeitsleben, die verschiedenen Facetten des Erfahrungswissens und Strategien zum Abbau von Motivationsbarrieren bei älteren Beschäftigten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Demografischer Wandel, Personalvermögen, Erfahrungswissen, Altersstruktur, Fachkräftemangel, Personalmanagement und Unternehmenskultur sind die zentralen Begriffe.

Welche Rolle spielt der sogenannte „Generationenvertrag“ für Unternehmen?

Der Generationenvertrag wird in Bezug auf die betriebliche Personalplanung als Grundlage für Wissens- und Erfahrungstransfer zwischen verschiedenen Altersgruppen interpretiert, um Know-how im Unternehmen zu halten.

Wie unterscheidet sich die fluide von der kristallinen Intelligenz bei älteren Mitarbeitern?

Während die fluide Intelligenz bei älteren Menschen tendenziell abnimmt, bleibt die kristalline Intelligenz, die auf langjähriger Erfahrung und erlerntem Wissen basiert, stabil und gleicht kognitive Einbußen aus.

Warum ist eine „altersgerechte Arbeitsgestaltung“ wichtig?

Sie dient dazu, die Leistungsfähigkeit älterer Mitarbeiter langfristig zu erhalten, individuelle gesundheitliche Bedürfnisse zu berücksichtigen und das Ausscheiden wertvoller Fachkräfte zu verhindern.

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Résumé des informations

Titre
Von der Erfahrung älterer Mitarbeiter profitieren. Was Unternehmer von ihnen lernen können
Auteurs
Julia Förster (Auteur), Olaf Meschke (Auteur), Jessica Kühn (Auteur), Dominic Konrad (Auteur)
Année de publication
2015
Pages
191
N° de catalogue
V302459
ISBN (ebook)
9783956871788
ISBN (Livre)
9783956879128
Langue
allemand
mots-clé
erfahrung mitarbeiter unternehmer
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Julia Förster (Auteur), Olaf Meschke (Auteur), Jessica Kühn (Auteur), Dominic Konrad (Auteur), 2015, Von der Erfahrung älterer Mitarbeiter profitieren. Was Unternehmer von ihnen lernen können, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/302459
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