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Raumfahrt in modernen Filmen vor dem physikalischen Hintergrund

Titel: Raumfahrt in modernen Filmen vor dem physikalischen Hintergrund

Facharbeit (Schule) , 2014 , 34 Seiten , Note: 1,0 (15 Punkte)

Autor:in: Moritz Lehmann (Autor:in)

Ingenieurwissenschaften - Luft- und Raumfahrttechnik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Erde, unser Lebensraum, wurde nicht für die Ewigkeit geschaffen. Unsere Sonne dehnt sich mit zunehmendem Alter aus, sodass in 1,9 Milliarden Jahren die Durchschnittstemperatur auf der Erde auf insgesamt 100°C angestiegen ist.1 Die Menschheit wird zu diesem Zeitpunkt längst ausgestorben sein. Nicht durch die Sonne, sondern durch eine sehr wahrscheinlich noch vorher eingetretene Katastrophe, ein Meteoriteneinschlag, ein kurzfristiges Ausfallen des Erdmagnetfeldes bei dessen regelmäßiger Umpolung alle zehntausend Jahre oder der weltweite Nuklearkrieg. Durch Technologie und gute Manieren lässt sich unser Aussterben nur geringfügig hinauszögern. Trotzdem bleibt die von der Sonne gesetzte Deadline – im wörtlichen Sinne gemeint.
Es gibt für uns zwar kein größeres Problem, doch sind 1,9 Milliarden Jahre eine unvorstellbar lange Zeit, so viel Zeit, dass sich heutzutage kaum jemand darüber Gedanken macht. Und in etwa einer Milliarde Jahren haben wir immer noch genug Zeit, nur, dass wir dann schon mächtig ins Schwitzen kommen werden, da die Durchschnittstemperatur zu diesem Zeitpunkt schon auf kritische 30°C angestiegen ist.1 An den Polkappen kühle 10°C, am Äquator kuschelig warme 50°C im Schatten.
Es gibt nur eine einzige Lösung: Wir müssen irgendwann hier weg. Wir müssen einen anderen geeigneten Exoplaneten – so bezeichnet man Planeten anderer Sonnensysteme – finden, und noch viel wichtiger, wir müssen wissen, wie wir diesen erreichen können, möglichst ohne Jahrtausende auf einem Raumschiff verbringen zu müssen.
Im Laufe der letzten Jahre finden sich dieses und ähnliche Themen sowie mögliche Lösungsansätze vermehrt in Science-Fiction Filmen. Und darum soll es in dieser Arbeit gehen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Temporärer Lebensraum Erde

2 Raumfahrtmissionen zur Suche unseres Ursprungs in Filmen

2.1 „Europa Report“ – Jupitermond als Lebensraum

2.1.1 Analyse der interplanetaren Reise

2.1.2 Projektion auf heutige Technologien

2.1.3 Fazit

2.2 „Mission to Mars“ – Leben auf dem Nachbarplaneten?

2.2.1 Analyse der interplanetaren Reise

2.2.2 „Mission to Mars“ aus physikalischem Blickwinkel

2.2.3 Fazit

3 Lebensraum Weltall im Film – Science oder Fiction?

3.1 „Sunshine“ – Die erloschene Sonne anzünden

3.1.1 Der Hitzeschild – Extreme treffen aufeinander

3.1.2 Manövrieren einer Raumstation mit der Masse einer ganzen Stadt in den Erdorbit

3.1.3 Fazit

3.2 „Elysium“ – Künstliche Atmosphäre in einer Raumtation

3.2.1 Weiterentwicklung der Idee aus „2001: Odyssee im Weltraum“

3.2.2 Sinnvoll oder nur futuristische Vision?

3.2.3 Fazit

4 Interstellare Reisen in Filmen

4.1 „Pitch Black – Planet der Finsternis“ – Exotischer Exoplanet mit drei Sonnen

4.1.1 Bewohnbare Planeten außerhalb unseres Sonnensystems

4.1.2 Tag und Nacht – Nicht so einfach bei drei Sonnen

4.2 „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ – Interstellare Reise zu alternativem Lebensraum

4.2.1 Vergleich mit heutigen Antriebstechnologien

4.2.2 Antimaterie-Antrieb – Die perfekte Lösung

4.2.3 Fazit

5 Gesamtfazit und Ausblick auf den Kinostart von „Interstellar“

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht ausgewählte Science-Fiction-Filme auf ihre physikalische Korrektheit und analysiert, inwiefern die dort dargestellten Konzepte der Raumfahrt und interstellaren Reise mit unserem heutigen technologischen und wissenschaftlichen Verständnis vereinbar oder theoretisch plausibel sind.

  • Physikalische Analyse von Raumfahrtmissionen und interplanetaren Reisen
  • Wissenschaftliche Bewertung von Film-Designs wie Hitzeschilden und künstlichen Atmosphären
  • Untersuchung von Exoplaneten-Konstellationen und deren Stabilität
  • Kritische Beleuchtung von Antriebstechnologien inklusive theoretischer Ansätze

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Analyse der interplanetaren Reise

Eine Reise im Weltraum ist wesentlich komplexer als die Reise in den Urlaub. Man ist unterwegs im dreidimensionalen Raum, es gibt weder oben noch unten. Dazu kommt, dass sich sowohl Startpunkt als auch Zielpunkt stetig bewegen und man nie den direkten Weg nehmen kann. Man ist den Keplerschen Gesetzen unterworfen und demnach gezwungen, sich auf Parabel-, Hyperbel- oder Ellipsenbahnen zu bewegen. Außerdem gilt es, Treibstoff zu sparen, denn je mehr Treibstoff man benötigt, desto mehr Treibstoff braucht man, um den Treibstoff zu beschleunigen.

Um Treibstoff zu sparen, gibt es in der Raumfahrt einen Trick: das Slingshot- oder auch Swing-by-Manöver. Dabei nähert sich ein Raumschiff einem Himmelskörper an, um an diesem eine Hyperbel- oder Parabelbahn durchzuführen. Aufgrund der Eigenbewegung des Himmelskörpers um sein Zentralgestirn findet ein Impulsaustausch statt. Dabei wird das Raumschiff beschleunigt und der Himmelskörper gebremst (oder anders herum). Da der Himmelskörper im Vergleich zum Raumschiff sehr schwer ist, erfährt er keine messbare Geschwindigkeitsänderung. Auf diese Weise kann ein Raumschiff ohne Treibstoffaufwand Bewegungsenergie aufnehmen oder abgeben.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Temporärer Lebensraum Erde: Erläutert die langfristige Bedrohung der Erde durch die Sonne und die Notwendigkeit für die Menschheit, zukünftig andere bewohnbare Himmelskörper zu erschließen.

2 Raumfahrtmissionen zur Suche unseres Ursprungs in Filmen: Analysiert bemannte Missionen zu Jupitermonden und zum Mars unter Berücksichtigung physikalischer Aspekte der interplanetaren Reise.

3 Lebensraum Weltall im Film – Science oder Fiction?: Untersucht das Design und die technische Realisierbarkeit von großen Raumschiffen und Raumstationen in Science-Fiction-Filmen.

4 Interstellare Reisen in Filmen: Betrachtet die Herausforderungen interstellaren Reisens, die Exoplaneten-Astronomie sowie theoretische Antriebskonzepte.

5 Gesamtfazit und Ausblick auf den Kinostart von „Interstellar“: Fasst die physikalische Plausibilität der betrachteten Filmkonzepte zusammen und thematisiert das Potential neuer, theoretischer Ansätze.

Schlüsselwörter

Raumfahrt, Science-Fiction, Physik, Interplanetare Reise, Interstellare Reise, Exoplaneten, Slingshot-Manöver, Antimaterie, Gravitation, Hohmann-Transfer, Antriebstechnologien, Physik im Film, Astrophysik, Computersimulation, Lebensraum.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie realistisch moderne Science-Fiction-Filme Konzepte wie Raumfahrt, interstellare Reisen und physikalische Phänomene darstellen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zu den Schwerpunkten gehören interplanetare Flugbahnen, die Stabilität von Planetenbahnen in Mehrsternsystemen, das Design von Raumstationen sowie neuartige theoretische Antriebskonzepte.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist die wissenschaftliche Überprüfung der in Filmen gezeigten physikalischen Szenarien auf ihre Machbarkeit und logische Konsistenz.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Neben der physikalischen Herleitung und Berechnung von Flugbahnen und Energieaufwänden nutzt der Autor selbst programmierte Java-Simulationen, um Szenarien zu testen.

Welche Inhalte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert konkrete Filmbeispiele wie "Europa Report", "Mission to Mars", "Sunshine", "Elysium", "Pitch Black" und "Avatar" im Hinblick auf ihre physikalischen Details.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Raumfahrt, Exoplaneten, Antriebstheorie, physikalische Plausibilität und Science-Fiction sind die prägenden Begriffe.

Ist die Landung auf dem Jupitermond Europa, wie in „Europa Report“ dargestellt, physikalisch machbar?

Ja, der Autor kommt zu dem Schluss, dass die Landung selbst technisch machbar ist, wenngleich das Projekt aufgrund des immensen Budgets und des hohen Risikos unrentabel erscheint.

Wie bewertet der Autor die Idee des „Gravitationsantriebs“ mittels negativer Masse?

Es handelt sich um einen rein theoretischen Ansatz, der auf eigenen Computersimulationen basiert, bei dem ein Körper mit negativer Masse ein Raumschiff ohne Treibstoff beschleunigen könnte.

Ende der Leseprobe aus 34 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Raumfahrt in modernen Filmen vor dem physikalischen Hintergrund
Note
1,0 (15 Punkte)
Autor
Moritz Lehmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
34
Katalognummer
V302700
ISBN (eBook)
9783668031111
ISBN (Buch)
9783668031128
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Raumfahrt Physik Astrophysik Astronomie Film Europa Report Mission to Mars Sunshine Elysium Pitch Black Avatar Raumschiffe Orbitaltransfer Hitzemanagement Atmosphäre Raumstation interstellar Antriebe Gravitation Gravitationsantrieb Antimaterie n-Körper-Simulation
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Moritz Lehmann (Autor:in), 2014, Raumfahrt in modernen Filmen vor dem physikalischen Hintergrund, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/302700
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Leseprobe aus  34  Seiten
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