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Der Weg Finnlands in den Winterkrieg. Verlauf, Verhandlungen und Folgen

Título: Der Weg Finnlands in den Winterkrieg. Verlauf, Verhandlungen und Folgen

Trabajo Escrito , 2010 , 18 Páginas , Calificación: 1,6

Autor:in: Sandra Hessing (Autor)

Historia - General
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Der finnisch-sowjetische Winterkrieg stellte die Republik Finnland in den Monaten von November 1939 bis März 1940 auf eine harte Zerreißprobe. Finnland musste sich im Kampf gegenüber eine eindeutig militärisch überlegende Streitmacht behaupten, um seine Unabhängigkeit und Integrität vor der sowjetischen Großmacht zu bewahren. Trotz der Niederlage Finnlands im Winterkrieg, hat Finnland seine Unabhängigkeit verteidigen können.
Die Gründe liegen in der Unnachgiebigkeit der finnischen Truppen im Kampf gegen die Rote Armee, der sich auf finnischer Seite durch Ideenreichtum in der Kriegsführung auszeichnete. Gleichzeitig bekamen die finnischen Truppenverbände von der Bevölkerung starke moralische Unterstützung. Durch die Waffenbrüderschaft im Winterkrieg wurden die Folgen des Finnischen Bürgerkrieges 1918 überwunden und die finnische Bevölkerung trat geeint als Nation auf.
Der Waffenstillstandsvertrag, der im März 1940 von beiden Parteien ausgehandelt und unterzeichnet wurde, besiegelte den Frieden. Bis zum Fortsetzungskrieg sollten die Waffen der Vertragspartner schweigen.

Das Ziel der Untersuchung besteht darin, die Ursprünge des Winterkrieges zu benennen und Entwicklungslinien aufzuzeigen. Die Arbeit ist in sieben Kapitel gegliedert. Im 2. Kapitel wird der Weg Finnlands in den Winterkrieg beleuchtet. Hier werden wichtige politische Ereignisse zusammengefasst, die für den Ausbruch des Winterkrieges von Bedeutung waren. Das darauf folgende 3. Kapitel befasst sich mit dem Verlauf des Winterkrieges. Hierbei ist die Ausführung auf die wichtigsten Phasen des Krieges beschränkt.
Im 4. Kapitel wird der Frage nachgegangen, in welchem Maße die Alliierten und der Nachbar Schweden in den Krieg eingriffen und mit welchen Mitteln. Das 5. Kapitel behandelt den Verlauf der diplomatischen Verhandlungen, die zum Moskauer Friedensvertrag führten sowie die Bestimmungen des Waffenstillsandsvertrages. Anschließend werden im 6. Kapitel die Folgen des Winterkrieges für die beiden Vertragsparteien erläutert.
Die Arbeit schließt mit einer Schlussbemerkung ab, wobei der Inhalt der Arbeit in wenigen Worten wiedergegeben und ausgewertet wird.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Weg Finnlands in den Winterkrieg

2.1 Die politische Vorgeschichte des Winterkrieges

2.2 „Mainila- Zwischenfall“ – die Initialzündung

3. Der Verlauf des Winterkrieges

4. Internationale Interventionen

4.1 Die Rolle Großbritanniens, Frankreichs und Schwedens

4.2 Bewertung

5. Der Moskauer Friedensvertrag 1940 – Ein Diktat- und Interimfrieden

5.1 Die Verhandlungen zwischen Finnland und der UdSSR

5.2 Abrupter Friedensschluss

6. Die Folgen des finnisch-sowjetischen Winterkrieges – eine Tatsachenbeschreibung

6.1 Die Folgen für Finnland

6.2 Die Folgen für die UdSSR

7. Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser wissenschaftlichen Untersuchung besteht darin, die Ursprünge des finnisch-sowjetischen Winterkrieges (1939–1940) detailliert zu benennen, die entscheidenden Entwicklungslinien des Konflikts aufzuzeigen und die diplomatischen sowie militärischen Konsequenzen für die beteiligten Nationen zu analysieren.

  • Politische Hintergründe und die Rolle des Hitler-Stalin-Paktes
  • Die Eskalation durch den Mainila-Zwischenfall
  • Militärische Strategien der Roten Armee und der finnischen Verteidigung
  • Der Einfluss internationaler Akteure und Neutralitätspolitik
  • Die diplomatischen Hintergründe des Moskauer Friedensvertrages

Auszug aus dem Buch

2.2 „Mainila- Zwischenfall“ – die Initialzündung

Im kleinen Grenzdorf Mainila auf der russischen Seite der Grenze auf der Karelischen Landenge wurden am 26. November 1939 durch Artilleriefeuer vier sowjetische Männer getötet und neun verwundet. Die sowjetische Regierung machte Finnland den Vorwurf, die gezielten Kanonenschüsse seien von Finnen abgegeben wurden. Allerdings handelte es sich um einen von der sowjetischen Regierung inszenierten Zwischenfall, der Propagandazwecken nutzen sollte. Aus diesem Anlass leitete die UdSSR Schritte ein, die direkt zum finnisch- sowjetischen Winterkrieg führen sollten.

So übergab Moltow am 26. November dem Gesandten Finnlands Freiherr Yrjö- Koskinen eine Protestnote, die an die finnische Regierung adressiert war. Die UdSSR sah nun Petersburg und die anderen russischen Territorien vor künftigen Angriffen nicht mehr gesichert und forderte die finnische Regierung auf, ihre Verbände unverzüglich um 20 bis 25 km zurückzuziehen. Die finnische Regierung verordnete eine Untersuchung, die zu dem Ergebnis kam, dass tatsächlich Schüsse in Mainila abgefeuert wurden. Nach Angabe der finnischen Behörden, hätten nicht die finnischen Truppen mit dem Feuerhagel begonnen, sondern russische Truppen, die „Schießübungen mit Granatwerfern“ durchgeführt hätten. Bei den Übungen soll es folglich zu einer Explosion gekommen sein, die schließlich auf sowjetischer Seite einige Todesopfer forderte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung skizziert die schwierige Ausgangslage Finnlands zwischen November 1939 und März 1940 und definiert das Ziel der Arbeit, die Ursprünge und Entwicklungen des Winterkrieges aufzuarbeiten.

2. Der Weg Finnlands in den Winterkrieg: Dieses Kapitel beleuchtet die politischen Hintergründe, insbesondere den Einfluss des Hitler-Stalin-Paktes, sowie die gescheiterten Verhandlungen und den inszenierten Mainila-Zwischenfall.

3. Der Verlauf des Winterkrieges: Hier wird der militärische Beginn der sowjetischen Offensive am 30. November 1939 sowie die taktische Verteidigung durch finnische Truppen unter Mannerheim dargestellt.

4. Internationale Interventionen: Dieses Kapitel analysiert die Rolle von Schweden, Frankreich und Großbritannien sowie deren begrenzte Möglichkeiten und Auswirkungen auf das Kriegsgeschehen.

5. Der Moskauer Friedensvertrag 1940 – Ein Diktat- und Interimfrieden: Hier werden die diplomatischen Verhandlungen, die zur Beendigung des Krieges führten, und die harten Bedingungen des Moskauer Friedensvertrages detailliert behandelt.

6. Die Folgen des finnisch-sowjetischen Winterkrieges – eine Tatsachenbeschreibung: Das Kapitel beschreibt die humanitären, wirtschaftlichen und militärischen Konsequenzen für Finnland sowie die strategischen Auswirkungen auf die UdSSR.

7. Schlussbemerkung: Die Arbeit schließt mit einer Bewertung des Krieges als Freiheitskampf, bei dem Finnland trotz Gebietsverlusten seine staatliche Unabhängigkeit moralisch und politisch wahren konnte.

Schlüsselwörter

Winterkrieg, Finnland, UdSSR, Stalin, Mannerheim, Moskauer Friedensvertrag, Mainila-Zwischenfall, Karelische Landenge, Rote Armee, Neutralität, Geopolitik, Waffenstillstand, Militärgeschichte, Unabhängigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Verlauf und die Hintergründe des finnisch-sowjetischen Winterkrieges von 1939 bis 1940.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf der diplomatischen Vorgeschichte, der militärischen Auseinandersetzung, der internationalen Rolle neutraler oder verbündeter Mächte sowie den Folgen der Friedensverhandlungen.

Was ist das primäre Forschungsziel der Arbeit?

Ziel ist es, die Ursprünge des Krieges klar zu benennen und die Entwicklungslinien des Konflikts bis zum Friedensschluss nachzuzeichnen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit angewendet?

Es handelt sich um eine historische Tatsachenbeschreibung, die auf der Auswertung relevanter zeitgenössischer Quellen und historischer Fachliteratur basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit primär behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die politische Einleitung zum Krieg, den militärischen Verlauf, die internationale Einbindung sowie die Analyse der Friedensverhandlungen und deren Auswirkungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Winterkrieg, Finnland, UdSSR, Gebietsverlust, Mannerheim, Souveränität und Friedensvertrag.

Wie bewertet die Arbeit die Rolle des Mainila-Zwischenfalls?

Die Arbeit stuft den Vorfall eindeutig als eine von der sowjetischen Regierung inszenierte Provokation ein, die als Vorwand für den Angriff auf Finnland diente.

Warum konnte Finnland trotz der Niederlage seine Unabhängigkeit bewahren?

Der Text hebt die Unnachgiebigkeit der finnischen Truppen, die moralische Einigkeit der Nation und die effektive Verteidigung gegen die militärisch überlegene, aber taktisch unzureichende Rote Armee hervor.

Final del extracto de 18 páginas  - subir

Detalles

Título
Der Weg Finnlands in den Winterkrieg. Verlauf, Verhandlungen und Folgen
Calificación
1,6
Autor
Sandra Hessing (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
18
No. de catálogo
V302734
ISBN (Ebook)
9783668010239
ISBN (Libro)
9783668010246
Idioma
Alemán
Etiqueta
finnlands winterkrieg verlauf verhandlungen folgen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Sandra Hessing (Autor), 2010, Der Weg Finnlands in den Winterkrieg. Verlauf, Verhandlungen und Folgen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/302734
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