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Entstehungsfaktoren für Anorexia nervosa. Ist Prävention bei Magersucht möglich?

Title: Entstehungsfaktoren für Anorexia nervosa. Ist Prävention bei Magersucht möglich?

Term Paper , 2014 , 20 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Alessandra Böck (Author)

Health - Nutritional Science
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Essen nimmt im Alltag eines Menschen einen großen Stellenwert ein, es ist lebensnotwendig. Es ist jedoch auch geknüpft an soziale Interaktion. Zahlreiche TV-Sendungen und Kochbücher zelebrieren Essen geradezu und Restaurantbesuche und Essenseinladungen sind in unserer heutigen Gesellschaft nicht mehr wegzudenken.
Doch nicht jeder kann Essen mit Genuss und Freude gleichsetzen. Einige Menschen empfinden es als etwas Belastendes und weichen von einem normalen Essverhalten ab. Die Grenzen zwischen anormalen Essverhalten und einem gestörten Essverhalten sind dabei oft fließend.

In der Hausarbeit soll das Krankheitsbild der Anorexia nervosa, der Magersucht, beschrieben werden, einer ernst zu nehmenden Erkrankung, welche drastische Auswirkungen auf alle wichtigen Lebensbereiche haben kann. Neben der Beschreibung zur Definition, Diagnose und Symptomatik der Erkrankung wird das Hauptaugenmerk darauf gelegt, mögliche Einflussfaktoren aufzuzeigen. Die einzelnen Entstehungskriterien werden in individuelle, soziokulturelle sowie biologische Faktoren getrennt und abschließend in einem multifaktoriellen Erklärungsmodel beschrieben. In diesem Zusammenhang soll ausgearbeitet werden, inwieweit es möglich ist, dieser Erkrankung präventiv entgegen zu wirken.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretischer Hintergrund

2.1 Namensherkunft

2.2 Klassifikation und Definition

2.3 Diagnosekriterien

2.4 Epidemiologie

2.5 Symptomatik

3 Einflussfaktoren und Entstehungsbedingungen

3.1 Störungen der Körperwahrnehmung

3.2 Soziokulturelle Faktoren

3.2.1 Personengruppen

3.2.2 Das Schlankheitsideal der westlichen Gesellschaft

3.2.3 Soziale Schicht

3.2.4 Das weibliche Geschlecht

3.2.5 Essen im Kontext sozialer Beziehungen

3.3 Individuelle Faktoren

3.3.1 Emotionale Einflüsse

3.3.2 Persönliche Lebensereignisse

3.3.3 Pubertät

3.3.4 Familiäre Faktoren

3.3.5 Persönlichkeitsmerkmale

3.4 Biologische Faktoren

3.4.1 Hormonelle und körperliche Faktoren

3.4.2 Genetische Prädisposition

3.4.3 Molekulargenetik

4 Ätiologie – multikausales Erklärungsmodell

5 Zusammenfassung

6 Fazit - Ist Prävention bei Magersucht möglich?

7 Methodik

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das komplexe Krankheitsbild der Anorexia nervosa mit dem Ziel, die vielfältigen Einflussfaktoren und Entstehungsbedingungen zu identifizieren, um Möglichkeiten und Grenzen präventiver Maßnahmen zu erörtern.

  • Theoretische Grundlagen, Klassifikation und Diagnostik der Anorexia nervosa
  • Analyse soziokultureller Einflussfaktoren wie Schönheitsideale und soziale Rollen
  • Untersuchung individueller psychologischer und biologischer Ursachen
  • Erörterung familiärer Dynamiken bei der Krankheitsentstehung
  • Diskussion über präventive Handlungsansätze in der Gesellschaft und Erziehung

Auszug aus dem Buch

3.1 Störungen der Körperwahrnehmung

Es ist nachgewiesen, dass subjektiv empfundene Körperbildstörungen in engem Zusammenhang mit einem anormalen oder gestörten Essverhalten stehen (Rettenwander A. 2005, Seite 40). Ein negatives Körperbild ist ein zentrales Merkmal der Magersucht. Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper und insbesondere dem Körpergewicht kann Prädikator für die Entwicklung eines essgestörten Verhaltens sein (Vocks S. 2010, Seite 14). Das Körperbild setzt sich durch perzeptive, kognitive, affektive und behaviorale Komponenten zusammen (Vocks S. 2010, Seite 3).

Die perzeptive Komponente ist insofern beeinträchtigt, dass magersüchtige Personen ihre körpereigenen Dimensionen leicht überschätzen und diese nicht realistisch wahrnehmen. Die Entstehung eines verzerrten Körperbildes ist noch nicht gänzlich geklärt. Es wird jedoch angenommen, dass eine Überschätzung der eigenen Körpermaße nicht durch sensorische Defizite ausgelöst wird sondern eher als kognitives Phänomen gesehen wird, welches auf eine fehlerhafte Informationsverarbeitung zurückgeführt werden könnte (Meermann R. 2006, Seite 34). Die kognitive Komponente stellt die Gedanken und Einstellungen dar, die eine Person bezüglich ihres eigenen Körpers hat.

Die affektive Komponente ist hierzu eng verknüpft. Sie ist gekennzeichnet durch negative Gedanken und Emotionen wie Trauer, Wut, und Ekel hinsichtlich des eigenen Körpers. Um diese negativen Gefühle zu reduzieren, werden bestimmte Verhaltensweisen angenommen. Beispielsweise werden von magersüchtigen Patienten Orte gemieden, an denen es üblich ist, sich leicht bekleidet zu zeigen, wie Schwimmbäder. Das Annehmen bestimmter Verhaltensweisen beschreibt die behaviorale Komponente des Körperbildes (Vocks S., 2010 Seite 17). Die Ausprägungen der unterschiedlichen Komponenten einer Körperbildstörung können stark variieren. Sie können jedoch nicht unabhängig voneinander betrachtet werde, sondern stehen im ständigen Einfluss zueinander (Vocks S. 2010, Seite 19).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des gestörten Essverhaltens ein und umreißt die Zielsetzung der Arbeit, die Ursachen der Anorexia nervosa zu beleuchten.

2 Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel erläutert die Namensherkunft, Klassifikation, Definition sowie die klinischen Diagnosekriterien und epidemiologischen Daten der Anorexia nervosa.

3 Einflussfaktoren und Entstehungsbedingungen: Hier werden detailliert die verschiedenen körperlichen, sozialen und individuellen Risikofaktoren analysiert, die zur Entwicklung der Magersucht beitragen können.

4 Ätiologie – multikausales Erklärungsmodell: Es wird ein Gesamtmodell vorgestellt, das zeigt, wie verschiedene Faktoren als prädisponierend, auslösend oder aufrechterhaltend zusammenwirken.

5 Zusammenfassung: Dieses Kapitel bietet einen kompakten Überblick über die wesentlichen Inhalte und Ergebnisse der vorangegangenen Analyse zur Magersucht.

6 Fazit - Ist Prävention bei Magersucht möglich?: Das Fazit bewertet die Möglichkeiten einer Prävention unter Berücksichtigung der Komplexität und Unvorhersehbarkeit der Erkrankungsentstehung.

7 Methodik: Hier wird das methodische Vorgehen bei der Literaturrecherche und der inhaltlichen Erarbeitung der Hausarbeit beschrieben.

Schlüsselwörter

Anorexia nervosa, Magersucht, Essstörung, Einflussfaktoren, Körperwahrnehmung, Schlankheitsideal, Ernährungserziehung, Prävention, Pubertät, familiäre Faktoren, biologische Disposition, psychologische Aspekte, Multikausalität, Gesundheitsmanagement, Krankheitsbild

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Krankheitsbild der Anorexia nervosa und beleuchtet insbesondere die vielfältigen Ursachen und Einflussfaktoren, die zu dieser Erkrankung führen können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Definition und Symptomatik der Magersucht, die Analyse soziokultureller, individueller und biologischer Entstehungsbedingungen sowie die Möglichkeiten der Prävention.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel besteht darin, die verschiedenen Entstehungskriterien in einem multifaktoriellen Modell zusammenzuführen, um die Möglichkeiten präventiven Handelns zu prüfen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin nutzte eine systematische Literaturrecherche über das Onlineportal der Hochschulbibliothek, um aktuelle Informationen zu sammeln und strukturiert auszuwerten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert Störungen der Körperwahrnehmung, den Einfluss der westlichen Gesellschaft, familiäre Hintergründe, individuelle psychologische Einflüsse sowie biologische und genetische Aspekte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Anorexia nervosa, Magersucht, präventive Ansätze, Körperbildstörungen und multifaktorielle Entstehungsursachen charakterisieren.

Warum ist das Schlankheitsideal ein so zentraler Punkt?

Das Ideal ist ein präsenter soziokultureller Faktor, da es oft als unbewusste Orientierung für den eigenen Körper dient und insbesondere in der Pubertät ein hohes Risiko für die Entwicklung gestörten Essverhaltens birgt.

Warum ist eine Prävention bei Magersucht so schwierig?

Aufgrund der multifaktoriellen Genese, bei der viele prädisponierende Faktoren wie genetische Disposition oder familiäre Prägung nicht direkt beeinflussbar sind, ist eine gezielte Vorbeugung komplex.

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Details

Title
Entstehungsfaktoren für Anorexia nervosa. Ist Prävention bei Magersucht möglich?
College
University of Applied Sciences Fulda
Course
Ernährungserziehung und Beratung
Grade
1,0
Author
Alessandra Böck (Author)
Publication Year
2014
Pages
20
Catalog Number
V302765
ISBN (eBook)
9783668009943
ISBN (Book)
9783668009950
Language
German
Tags
Magersucht Anorexia Nervosa Psychologie Einflussfaktoren Erkrankung Psyche Essstörung Prävention Ernährungserziehung Ernährungswissenschaften
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Alessandra Böck (Author), 2014, Entstehungsfaktoren für Anorexia nervosa. Ist Prävention bei Magersucht möglich?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/302765
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