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Mathematik und Mathematiker im Film

Título: Mathematik und Mathematiker im Film

Proyecto/Trabajo fin de carrera , 2014 , 89 Páginas , Calificación: 1

Autor:in: Bernadette Sicheneder (Autor)

Matemática - Otros
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In Film und Fernsehen kommt die Mathematik häufig vor. Oft wird bereits in den Filmtiteln ein Bezug zur Mathematik hergestellt. Es stellt sich jedoch die Frage: Ist die Mathematik in den Filmen ausführlich und fachlich richtig dargestellt? Oder spekulieren die Filmemacher auf das Unwissen der Bevölkerung? Hoffen sie, die Zuschauer würden eine unkorrekte Darstellung der Mathematik nicht erkennen? Diese Fragen sind Thema der folgenden Arbeit.

Die Auswahl der Filme basiert auf einer persönlichen Entscheidung. „A Beautiful Mind“ und „Good Will Hunting“ sind zwei Spielfilme mit mathematischem Grundstock. Die Handlung in „A Beautiful Mind“ ist sehr umfangreich und deshalb ist es zunächst nicht leicht, die Mathematik in dem Film zu erkennen. Mit ausreichend Hintergrundwissen jedoch, treten die mathematischen Szenen in den Vordergrund. In „Good Will Hunting“ ist die Mathematik an vielen Stellen deutlich sichtbar. Doch stellt sich hier die Frage, ob dies „echte“ Mathematik ist. Dieser Frage nachzugehen, war schon lange ein Wunsch meinerseits.

Neben zahlreichen Spielfilmen gibt es auch Dokumentationen über Mathematik oder Mathematiker. Für den Zuschauer ist es hier deutlich einfacher, die mathematischen Probleme zu erkennen. „Die Musik der Primzahlen“ ist eine Dokumentationsreihe, welche sich dem Geheimnis der Primzahlen widmet. Die Primzahlen haben schon immer einen Reiz auf die Menschen und auch auf mich ausgeübt. Deshalb ist diese Dokumentation Teil der Arbeit.
Weiterhin fiel mein Blick auf eine Reihe von Kurzfilmen. Ist es möglich, einen komplizierten mathematischen Sachverhalt in einem Film mit einer Dauer von wenigen Minuten verständlich zu erklären? Wie wird die Mathematik hierbei dargestellt? Unter diesem Gesichtspunkt wird der Film „Möbius-Transformationen beleuchtet“ analysiert.

Nach allgemeinen Informationen bezüglich der Filme folgt zunächst einmal zu jedem der Werke eine Inhaltsangabe. Danach werden die mathematischen Sachverhalte dargestellt. Dabei gibt die Arbeit immer einen Einblick in das entsprechende Teilgebiet der Mathematik, bevor die in den Filmen präsentierte Mathematik genauer betrachtet wird. Dies ist wichtig, um den mathematischen Erläuterungen aus den Filmen folgen zu können.
Der Film „A Beautiful Mind“ hat einen autobiographischen Hintergrund. Deshalb finden sich in der Arbeit Angaben zu Person und Leben des Mathematikers John Nash.
Zum Abschluss greift die Arbeit den Gedanken einer möglichen Anwendung von Filmen mit

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Spielfilme mit und ohne biographischen Hintergrund

2.1 „A Beautiful Mind“

2.1.1 Inhalt

2.1.2 Mathematische Hintergründe

2.1.3 Das Leben des John Nash

2.1.4 John Nash und das Leben mit seiner Krankheit

2.1.5 Kritik am Film

2.2 „Good Will Hunting“

2.2.1. Inhalt

2.2.2. Mathematische Hintergründe

2.2.3 Kritik am Film

3. Dokumentation

3.1. „Die Musik der Primzahlen“

3.1.1. Inhalt

3.1.2. Mathematische Hintergründe

4. Kurzfilm

4.1 Möbius Transformationen beleuchtet

4.1.1 Die Mathematik der Möbiustransformation

4.1.2 Die Darstellung der Möbiustransformation im Film

5.Schluss

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, ob und wie Mathematik in verschiedenen Filmformaten – Spielfilmen, Dokumentationen und Kurzfilmen – fachlich korrekt und verständlich dargestellt wird, um das Interesse an mathematischen Sachverhalten zu wecken und potenzielle Anwendungsmöglichkeiten im Unterricht zu prüfen.

  • Analyse der mathematischen Genauigkeit in populären Spielfilmen (z. B. "A Beautiful Mind", "Good Will Hunting")
  • Untersuchung von Dokumentationsreihen über komplexe mathematische Themen (z. B. Primzahlen)
  • Evaluation von Kurzfilmen zur Veranschaulichung abstrakter geometrischer Konzepte (z. B. Möbius-Transformationen)
  • Beurteilung der Eignung dieser Medienformate als didaktische Hilfsmittel für den Mathematikunterricht

Auszug aus dem Buch

Die Spieltheorie – der Grundgedanke

Bei dem Begriff Nash-Gleichgewicht handelt es sich um einen essentiellen Begriff der Spieltheorie. Was ist überhaupt die Spieltheorie? Wie erklärt man ein Spiel?

1928 legte John von Neumann durch seine Arbeit „Zur Theorie der Gesellschaftsspiele“ den Grundstein für die Spieltheorie (vgl. [3], Einleitung). Die Spieltheorie ist keineswegs ein mathematisches Verfahren, durch welches die Ausgänge eines Zufallsexperimentes vorausgesagt werden können. Niemand kann, durch welche Rechnung auch immer, die individuelle Entscheidung eines Spielers während eines Spielverlaufes vorhersagen. Die Spieltheorie beschäftigt sich auf Grund dessen hauptsächlich mit dem Modellieren und dem Analysieren von Spielen. Wissenschaftler versuchen, durch Untersuchungen von Strategien und Entscheidungen eine Antwort auf die Frage, was eigentlich rationales Handeln bedeutet, zu finden (vgl. [15]). So kann die Spieltheorie allenfalls einen Ratschlag erteilen, wie sich ein Spieler im besten Fall verhalten sollte, um seine Ziele zu erreichen. Die Spieltheorie versucht also, strategische Interaktionen zwischen rationalen Spielern mathematisch zu modellieren (vgl. [8], S. 22).

In der Spieltheorie finden sich weniger Axiome und exakte Definitionen als in anderen Teilgebieten der Mathematik. Der Spieltheoretiker geht vielmehr folgendermaßen vor: Er modelliert eine bestimmte Situation und errichtet sich mehr und mehr eine Art „Spielgerüst“ um diesen Sachverhalt. Dabei handelt es sich nicht nur um Spiele im klassischen Sinne (vgl. [6], S.12). Jede Situation in z. B. der Wirtschaft oder der Politik lässt sich in eine Spielform übertragen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Motivation der Arbeit und die Fragestellung, ob Mathematik in Film und Fernsehen fachlich fundiert oder rein spekulativ dargestellt wird.

2. Spielfilme mit und ohne biographischen Hintergrund: Dieses Kapitel analysiert die Darstellung mathematischer Inhalte und deren Korrektheit in den Filmen "A Beautiful Mind" und "Good Will Hunting".

3. Dokumentation: Das Kapitel befasst sich mit der Vermittlung komplexer mathematischer Probleme, konkret der Riemannschen Vermutung, innerhalb der Dokumentationsreihe "Die Musik der Primzahlen".

4. Kurzfilm: Hier wird untersucht, wie es Kurzfilmen gelingt, komplexe Themen wie die Möbius-Transformation in sehr kurzer Zeit anschaulich und verständlich zu erklären.

5.Schluss: Der Schluss fasst die Ergebnisse zusammen und diskutiert das Potenzial der analysierten Filme für den Einsatz als didaktische Medien im Mathematikunterricht.

Schlüsselwörter

Mathematik, Spielfilm, Dokumentation, Kurzfilm, Nash-Gleichgewicht, Spieltheorie, Graphentheorie, Primzahlen, Riemannsche Hypothese, Möbius-Transformation, Schizophrenie, didaktische Anwendung, Mathematikunterricht, Modellierung, Wissensvermittlung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die mathematischen Inhalte in verschiedenen Medienformaten wie Spielfilmen, Dokumentationen und Kurzfilmen, um deren fachliche Korrektheit und didaktische Einsetzbarkeit zu bewerten.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der Spieltheorie (anhand von Spielfilmen), der Graphentheorie, der Verteilung von Primzahlen und der Funktionentheorie, insbesondere der Möbius-Transformation.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, herauszufinden, ob Filmemacher komplexe mathematische Konzepte fundiert darstellen oder nur auf oberflächliche Effekte setzen, und inwieweit diese Filme das Interesse von Schülern an der Mathematik fördern können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin führt eine Literaturrecherche durch, analysiert die im jeweiligen Film präsentierten mathematischen Sachverhalte und vergleicht diese mit wissenschaftlichen Fachgrundlagen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in Analysen zu Spielfilmen (Nash, Graphentheorie), einer Dokumentation (Primzahltheorie) sowie einem Kurzfilm (Möbius-Transformation), wobei jeweils erst ein inhaltlicher Überblick und dann die mathematischen Grundlagen erarbeitet werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Mathematik im Film, Nash-Gleichgewicht, Graphentheorie, Primzahlen, Riemannsche Hypothese und die didaktische Einsetzbarkeit mathematischer Filme im Unterricht.

Wie wird das "Gefangenendilemma" im Kontext von "A Beautiful Mind" verarbeitet?

Das Gefangenendilemma dient als anschauliches Beispiel, um das Nash-Gleichgewicht zu erklären, wobei die Arbeit kritisch hinterfragt, ob die im Film gezeigte Szenenlogik mathematisch vollumfänglich korrekt ist.

Welche Bedeutung haben "homeomorphically irreducible trees" in "Good Will Hunting"?

Diese Graphen bilden eine der mathematischen Aufgaben im Film, deren korrekte Lösung Will Hunting an der Tafel notiert, was seine mathematische Genialität für den Zuschauer sichtbar macht.

Final del extracto de 89 páginas  - subir

Detalles

Título
Mathematik und Mathematiker im Film
Universidad
University of Würzburg
Calificación
1
Autor
Bernadette Sicheneder (Autor)
Año de publicación
2014
Páginas
89
No. de catálogo
V302783
ISBN (Ebook)
9783668007536
ISBN (Libro)
9783668007543
Idioma
Alemán
Etiqueta
Mathematik Mathematiker Film Didaktik Unterricht Good will hunting a beautiful mind Die Musik der Priemzahlen Mathematik im Film; Mathematik in den Medien
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Bernadette Sicheneder (Autor), 2014, Mathematik und Mathematiker im Film, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/302783
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