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Operation Walküre. Militärischer Widerstand ab 1940

Title: Operation Walküre. Militärischer Widerstand ab 1940

Term Paper (Advanced seminar) , 2013 , 36 Pages , Grade: 2.0

Autor:in: Alexander Gaida (Author)

History - Basics
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Der 20. Juli 1944, das Stauffenberg-Attentat, Operation Walküre. Diese Begriffe stehen synonym für ein und dasselbe Ereignis, nämlich für den Versuch, Hitlers Herrschaft mithilfe des Militärs und eines ausgefeilten Putschplans zu beenden. Mit den Termini Militär und Putschplan wird sich diese Arbeit befassen, denn es werden die Geschehnisse rund um den 20. Juli näher beleuchtet, wobei ein besonderes Augenmerk auf drei Schwerpunkte gelegt wird. Zum einen geht es um die Planung des Staatsstreichplans und dessen umfassende Vorgeschichte, zum anderen um Militärzentren, die in diese Pläne involviert waren. Deshalb erhält die Arbeit den Namen „20. Juli 1944. Planungen des Militärs“.
Im Hinblick auf das Hauptaugenmerk sollen unter anderem folgende Fragestellungen beantwortet werden: Was ist unter Walküre zu verstehen? Weshalb tritt dieser Begriff immer wieder mit dem Staatsstreich 1944 auf? Was wurde geplant und wie sollte der Plan umgesetzt werden? Welche Probleme gab es zu bewältigen? Inwiefern war der Putsch vielversprechend? Warum erfolgte der Staatsstreich erst im Jahre 1944 so kurz vor Kriegsende? Warum scheiterte der Putsch? Auf diese zum Teil richtungsweisenden Fragen wird in der Arbeit eingegangen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. EINLEITUNG

II. EID UND GEHORSAM

III. FRÜHER MILITÄRISCHER WIDERSTAND

IV. MILITÄRISCHER WIDERSTAND ZWISCHEN AB 1940

KAPITEL I: ALLGEMEINES HEERESAMT UNTER OLBRICHT

KAPITEL II: WALKÜRE-BEFEHL

KAPITEL III: GRUNDBEFEHL

KAPITEL IV: FRIEDRICH FROMM UND DER MILITÄRISCHE WIDERSTAND

KAPITEL V: TRESCKOW UND DIE HEERESGRUPPE MITTE

KAPITEL VI: ATTENTATSVERSUCHE DES MILITÄRS 1943

KAPITEL VII: HINZUZIEHUNG STAUFFENBERGS

V. JULI 1944

KAPITEL I: DER 11. UND 15. JULI

KAPITEL II: PLANUNGEN FÜR DEN ERNSTFALL

KAPITEL III: 20. JULI

KAPITEL IV: GRÜNDE DES SCHEITERNS

VI. SCHLUSS

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die militärischen Planungen rund um das Attentat auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944, wobei der Fokus auf der strukturellen Organisation des Staatsstreichs und der Rolle des Ersatzheeres liegt. Ziel ist es, die Komplexität des „Walküre“-Plans sowie die Gründe für das letztendliche Scheitern der Verschwörung unter Berücksichtigung der politisch-militärischen Rahmenbedingungen zu analysieren.

  • Die Entwicklung und strategische Funktion des „Walküre-Befehls“.
  • Die Bedeutung des Führereids und der Versuch, diesen durch Grundbefehle zu umgehen.
  • Die zentralen Akteure des militärischen Widerstands wie Olbricht, Tresckow und Stauffenberg.
  • Die Analyse der gescheiterten Attentatsversuche von 1943 bis zum 20. Juli 1944.
  • Die kritischen Faktoren, die den Staatsstreich am 20. Juli zum Scheitern brachten.

Auszug aus dem Buch

Kapitel III: Grundbefehl

Nachdem Hitler das Einverständnis zur Abänderung des Walküre-Befehls gegeben hatte, war ein großer Schritt getan. Einige Probleme waren aber noch nicht beantwortet und gelöst worden. So musste diskutiert werden, wie der gesamte nationalsozialistische Macht- und Sicherheitsapparat ausschalten werden konnte. Kurz vor Kriegsbeginn 1939 gründeten die Nationalsozialisten das Reichssicherheitshauptamt (RSHA), eines der gefürchtetsten Ämter im Deutschen Reich. Das RSHA war in mehrere Abteilungen untergliedert. Die Geheime Staatspolizei (Gestapo) war die bekannteste Abteilung. Die kriminalpolizeiliche Behörde bekämpfte vor allem Regimegegner und fusionierte 1936 mit der Kriminalpolizei zur Sicherheitspolizei (Sipo). Weiter folgten Abteilungen wie der Sicherheitsdienst des Reichsführers-SS (SD), der als Geheimdienst der SS fungierte und genauso wie die Geheime Staatspolizei für zahlreiche Verbrechen verantwortlich war. Nicht direkt zum Sicherheitsapparat gehörte die Schutzstaffel SS, die mit der NSDAP den Machtapparat der Nationalsozialisten ausmachte. Dieser Macht- und Sicherheitsapparat stand also den Verschwörern in der Heimat entgegen.

Zusammenfassung der Kapitel

I. EINLEITUNG: Definiert das Thema der Arbeit als Analyse der militärischen Planungen für den Staatsstreich rund um den 20. Juli 1944.

II. EID UND GEHORSAM: Beleuchtet die Bindung der Wehrmacht durch den Führereid und die daraus resultierende Problematik für die Verschwörer.

III. FRÜHER MILITÄRISCHER WIDERSTAND: Beschreibt erste Ansätze von Protest und kritischem Hinterfragen durch hohe Generäle wie Beck und Fritsch.

IV. MILITÄRISCHER WIDERSTAND ZWISCHEN AB 1940: Detaillierte Darstellung der Akteure (Olbricht, Tresckow, Stauffenberg) und ihrer Versuche, Strukturen für einen Putsch aufzubauen.

V. JULI 1944: Dokumentiert die konkreten Attentatsversuche im Juli 1944 und die finale Durchführung am 20. Juli.

VI. SCHLUSS: Zieht ein Fazit über die Erfolgschancen und die ausschlaggebenden Faktoren für das Scheitern des Putsches.

Schlüsselwörter

20. Juli 1944, Stauffenberg-Attentat, Operation Walküre, Staatsstreich, Militärischer Widerstand, Wehrmacht, Führereid, Ersatzheer, Friedrich Olbricht, Henning von Tresckow, Nationalsozialismus, RSHA, Widerstandskämpfer, Putschplanung, NS-Regime

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die militärischen Planungen für einen Staatsstreich gegen die Herrschaft Hitlers, konzentriert sich dabei auf die operative Ebene der Verschwörung und die Rolle verschiedener militärischer Zentren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Geschichte des militärischen Widerstands, die strategische Manipulation des „Walküre-Befehls“, die Problematik des Soldateneids und die spezifischen Attentatspläne.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Aufbau der Putschpläne detailliert nachzuzeichnen und zu erläutern, warum diese trotz intensiver Vorbereitung am 20. Juli 1944 scheiterten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine historische Analyse, die auf der Auswertung primärer Quellen, Denkschriften und zeitgenössischer Fachliteratur basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Entwicklung der militärischen Verschwörung, dem Aufbau von Organisationsstrukturen im Ersatzheer und der Analyse der einzelnen Attentatsversuche.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie „Widerstand im Dritten Reich“, „Staatsstreichplanungen“, „Walküre“ und „Militärischer Gehorsam“ beschreiben.

Welche Rolle spielte der „Walküre-Befehl“ für die Verschwörer?

Der Befehl diente dazu, im Falle eines Putsches das Ersatzheer im Landesinneren zu mobilisieren, wobei die Verschwörer ihn bewusst so umformulierten, dass er für den Sturz des Regimes genutzt werden konnte.

Warum war die Platzierung der Aktentasche am 20. Juli so entscheidend?

Die Aktentasche wurde durch einen Mitbesprecher hinter einen massiven Tischfuß verschoben, was Hitler vor der direkten Wucht der Explosion schützte und ihm somit das Leben rettete.

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Details

Title
Operation Walküre. Militärischer Widerstand ab 1940
College
University of Duisburg-Essen  (Historisches Institut)
Course
Hauptseminar "Widerstand im Dritten Reich"
Grade
2.0
Author
Alexander Gaida (Author)
Publication Year
2013
Pages
36
Catalog Number
V302874
ISBN (eBook)
9783668014244
ISBN (Book)
9783668014251
Language
German
Tags
Hitler Drittes Reich Widerstand Operation Walküre Walküre Stauffenberg Tresckow Olbricht Fromm 20. Juli 1944 Hitler-Attentat militärischer Widerstand Zeit des Nationalsozialismus Putsch 1944
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Alexander Gaida (Author), 2013, Operation Walküre. Militärischer Widerstand ab 1940, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/302874
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