Semiologie des Alltags. Eine Analyse denotierter und konnotierter Botschaften in modernen Mythen


Bachelorarbeit, 2013
34 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Mythos bei Roland Barthes
2.1. Semiologische Grundlagen bei de Saussure
2.2. Der Mythosbegriff bei Roland Barthes

3. Moderne Mythen
3.1. Coca Cola: Marke und Werbung
3.2. Der Mythos der persönlichen Ökobilanz
3.3. Der Mythos der Mythendestruktion

4. Die Dilemmata des Mythologen als Aufklärer
4.1. Komplexität
4.2. Soziale Exklusion

5. Mythische Grundfiguren, praktische Konzeptualisierung und Nutzen der Mythologie

6. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

„Unsere Welt ist voller Zeichen!“ Unter diesem oder einem ähnlichen Motto stehen wahrscheinlich viele Einleitungstexte von Aufsätzen und Arbeiten, die sich in irgendeiner Form mit Semiologie, also der Wissenschaft von Zeichen, beschäftigen. Dabei wird meist darauf hingewiesen, dass wir in unserem Alltag ständig mit einer Unmenge von Zeichen konfrontiert werden und diese mehr oder weniger bewusst lesen und verstehen müssen, um uns halbwegs in dieser Welt zurechtzufinden. Das klassische Beispiel ist der Stadtbewohner, der beim Schritt vor seine Haustür sofort zahlreiche „Leseleistungen“ vollbringen muss, um nur lebend von A nach B zu kommen. Straßenschilder, die teils auf Icons, teils auf sprachlichen Zeichen basieren, regeln den Verkehr oder zeigen den Weg an. Das grüngelbe H verweist auf die gesuchte Bushaltestelle. Diese Allgegenwärtigkeit von Zeichen rechtfertigt dann verständlicherweise den Anspruch der Semiologie auf der Relevanzskala der Geisteswissenschaften einen der oberen Plätze einzunehmen. Eine weitere, sowohl semiologische als auch psychologische, Analyseebene sollte dem Ganzen aber hinzugefügt werden. Denn nicht erst wenn wir vor die Tür treten beginnt unser Kontakt mit Zeichen. Und auch nicht, wenn wir im Badezimmer anhand des blauen Punktes auf dem Wasserhahn dessen Stellung zur Ausgabe von kaltem Wasser erkennen, hat der Umgang mit Zeichen sein Maximum an Intimität erreicht. Unabhängig von der viel diskutierten Frage, ob unser Denken nicht auch nur in einer Sprache vollzogen werden kann, ist doch ein Großteil unserer Entscheidungen abhängig von unserem

Assoziationsvermögen. Und dieses verbindet eben zum Beispiel Zeichen mit Zeichen, Gefühle mit Gefühlen, Zeichen mit Gefühlen und umgekehrt. Wenn wir eine Handlung vollziehen oder durch diese in einen bestimmten psychischen oder physischen Zustand versetzt werden und dabei eine ausgeprägte Emotion empfinden, wird diese Handlung oder der Zustand zu einem Zeichen für das Gefühl. Das nächste Mal entscheiden wir uns eigentlich nicht mehr für die Handlung, sondern für das Gefühl. Diese einfache Verbindung von materieller Welt und geistigen Zuständen hat hier noch einen unschuldigen Charakter und ist empirisch fundiert. Problematisch wird es jedoch, wenn dieser Zusammenhang zwischen Tat und Gefühl nicht mehr aus der eigenen Erfahrung stammt, sondern zum Beispiel durch Sozialisation in unsere Köpfe gepflanzt wurde. Wenn wir der Illusion erliegen, dass ein bestimmtes Verhalten genau das richtige Mittel ist, um unser Ziel zu erreichen und unser Bedürfnis nach Glück zu befriedigen, sind wir im Nachhinein oft enttäuscht. Genaugenommen sind wir uns selten darüber im Unklaren, was wir wirklich wollen, sondern haben einfach noch nicht den richtigen Weg gefunden das zu erreichen. Das Gefühl als Ziel ist klar, aber wie kommt man dort hin?

Genau hier setzt unter anderem ein Mythos an, wie ihn Roland Barthes versteht. Ein solcher Mythos suggeriert zum Beispiel einen quasi zwingenden Zusammenhang zwischen einem Ding oder Verhalten und einem erstrebenswerten Gefühl. Erst mit zunehmender Lebenszeit, manchmal durch Versuch und Irrtum, manchmal durch logisches Schließen, kommen wir dahinter welche Paarungen von Handlung beziehungsweise Gegenstand und Gefühl in unserem Fall wirklich bestehen und welche nicht.

Auf das Beispiel des Stadtbewohners angewandt, der sich in seiner Umgebung orientieren will, bedeutet das aber auch, dass neben der Tätigkeit des einfachen Zeichenlesens, ständig auch parallel ein Mythenlesen abläuft. Farben können für Gefühle stehen, Autos einen gewissen Status anzeigen, Schuhe können auf eine bestimmte politische Einstellung verweisen und die Hintergrundmusik in einem Restaurant kann dessen gesellschaftliche Stellung verdeutlichen und die horrenden Preise legitimieren. Wir sehen, hören, spüren und konsumieren also Mythen bei unglaublich vielen Gelegenheiten.

Daher erscheint mir das, vielleicht nicht sehr viel originellere, aber trotzdem treffende Motto „Die Welt ist voller Mythen“ als passender Einstieg in diese Arbeit. Dennoch soll zum besseren Verständnis von Barthes Mythentheorie zunächst noch einmal auf allgemeine Grundlagen der Semiologie bei Ferdinand de Saussure eingegangen werden, bevor Barthes Mythosbegriff mit seinen zahlreichen Facetten thematisiert wird. Dazu werden sowohl ein Beispiel von Roland Barthes, als auch selbst gewählte erläuternd aufgeführt. Die daraus ersichtliche neue Perspektive auf heutige Mythen, die auch Barthes später erwähnt, führt letztlich thematisch zu den mehrdimensionalen Problemen eines modernen Mythologen.

2. Der Mythos bei Roland Barthes

2.1. Semiologische Grundlagen bei de Saussure

In Ferdinand de Saussures Werk „Grundfragen der allgemeinen Sprachwissenschaft“ geht es, wie der Name schon sagt, vornehmlich um das sprachliche Zeichensystem. Da dieses jedoch wahrscheinlich das Zeichensystem mit dem größten Verbreitungsgrad ist, lässt sich daran auf verständliche Weise das Funktionsprinzip von Zeichen im Allgemeinen und die zugehörige Wissenschaft der Semiologie oder Semiotik demonstrieren. Auch Barthes greift in „Mythen des Alltags“ dieses grundlegende Schema auf. Dieses beinhaltet die Annahme, dass etwas als etwas gilt. Bei einem Spezialfall der Semiologie, der Sprachwissenschaft, hat man es also mit dem sprachlichen Zeichen zu tun, das sich nach de Saussure aus dem psychischen Lautbildes des Wortes (Bezeichnendes) und der Vorstellung dessen, was man darunter versteht (Bezeichnetes) zusammensetzt. Hierbei ist zu beachten, dass es sich bei beiden Termen um psychische Phänomene handelt und es sich eben nicht so verhält, dass das geschriebene Wort im materiellen Sinn ein Ding bezeichnet oder dieses bedeutet. De Saussure betont das mehrfach, zum Beispiel mit den Worten: „ Das sprachliche Zeichen vereinigt in sich nicht einen Namen und eine Sache, sondern eine Vorstellung und ein Lautbild“1 und belegt den „psychischen Charakter unserer Lautbilder“2, indem er auf die Möglichkeit verweist, dass wir zum Beispiel „Ohne die Lippen oder Zunge zu bewegen […] uns im Geiste ein Gedicht vorsagen“3 können. Neben der Beliebigkeit des sprachlichen Zeichens hebt später Barthes besonders hervor, dass das eigentliche Zeichen erst aus der Korrelation von Bezeichnendem und Bezeichnetem entsteht und nicht, wie meist im allgemeinen Sprachgebrauch vorkommend, das Bezeichnende das Zeichen für das Bezeichnete ist.4 Folgendes Schema mag zwar der Komplexität des Zusammenhangs nicht gerecht werden, es hilft jedoch beim Verständnis, vor allem wenn es später durch die Ebene des Mythos ergänzt wird.

Sprache:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten5

Speziell in Bezug auf das sprachliche Zeichen geht de Saussure in weiteren Kapiteln auf die verschiedenen Eigenschaften des Zeichens ein und nennt zunächst zwei Grundsätze: „Beliebigkeit des Zeichens.“ und „der lineare Charakter des Zeichens.“ Vor allem ersterer scheint im Zusammenhang dieser Arbeit von Bedeutung zu sein. Die Beliebigkeit des Zeichens beziehungsweise die Tatsache, dass „Das Band, welches das Bezeichnete mit der Bezeichnung verknüpft“6 völlig beliebig ist, ist für de Saussure offensichtlich. Dabei will er mit dem Begriff der Beliebigkeit nicht zu verstehen geben, dass im Fall der Sprache die Wahl der Bezeichnung im Ermessen des Sprechers liegt, sondern, dass kein natürlicher Zusammenhang eine Bezeichnung mit dem Bezeichneten verbindet.7 Terminologisch unterscheidet er sich von der Späteren Zeichentheorie, unter anderem geprägt durch Charles S. Peirce. Diese unterteilt die Zeichenwelt, beziehungsweise die der Bezeichnungen in die drei Klassen, Icon, Index und Symbol, je nach dem wie und ob ein Zusammenhang zwischen Bezeichnendem und Bezeichnetem besteht. Beim Icon liegt eine gewisse Ähnlichkeit vor, wie zum Beispiel beim Strichmännchen. Ein Index verweist zum Beispiel durch einen natürlichen physikalischen Zusammenhang auf seine Ursache, wie aufsteigender Rauch meist auf ein Feuer hindeutet. Beim Symbol hingegen fehlt diese Verbindung ganz und es bleibt die konventionelle Setzung als Begründung des Zeichens. Somit würde das unmotivierte sprachliche Zeichen in diese letzte Klasse fallen. De Saussure verwendet den Begriff Symbol jedoch eher im Sinne des Icons und macht deutlich, dass Symbole niemals vollkommen beliebig sind. Demnach kritisiert er die Anwendung des Symbolbegriffs auf das sprachliche Zeichen, beziehungsweise auf die Bezeichnung. Die Beliebigkeit von Zeichen befreit den Anwender, wie bereits erwähnt, jedoch nicht von den Regeln die den Zeitpunkt bzw. die Situation der Anwendung bestimmen. Und diese beiden Eigenschaften der Beliebigkeit, bei gleichzeitiger Regelgebundenheit des Zeichens gelten aus der Sicht de Saussures nicht nur für die Sprache, sondern für „jedes in einer Gesellschaft rezipierte Ausdrucksmittel“8. Für ihn stellt somit das sprachliche Zeichen „das Ideal des semiologischen Verfahrens“9 und die Sprache das charakteristischste Ausdrucksystem dar. Der Sprachwissenschaft spricht er demnach die Funktion des Musterbeispiels der gesamten Semiologie zu. Diese Möglichkeit die Prinzipien des sprachlichen Zeichensystems zu verallgemeinern und auf andere Gebiete zu übertragen, spiegelt sich auch gleich im ersten Absatz des zweiten Teils von Barthes „Mythen des Alltags“ wieder, wenn er zu Beginn seiner theoretischen Überlegungen auf die Frage, was ein Mythos sei, antwortet: „Der Mythos ist eine Rede“10. Zwar lässt sich, wie im Folgenden deutlich wird, Mythos nicht mit Sprache gleichsetzen, aber das Grundschema lässt sich aus Barthes Perspektive durchaus wiedererkennen und beibehalten.

2.2. Der Mythosbegriff bei Roland Barthes

Gleich zu Beginn macht Barthes eben dies deutlich, wenn er ausführt, dass Sprache einerseits unter bestimmten Bedingungen zum Objekt des Mythos werden kann und dieser andererseits selbst, wie die Sprache, „ein System der Kommunikation, eine Botschaft“11 ist. Inhaltlich sieht er keine Grenzen für den Mythos, da die einzige Bedingung, die ein Objekt ergreifbar für den Mythos macht, die formale Möglichkeit dieses Objektes ist, zum Gegenstand eines Diskurses zu werden. Dabei lassen sich zwar verschiedene Träger der mythischen Rede unterscheiden, zum Beispiel je nach dem, ob sie verbaler oder visueller Natur sind. Diese Differenz bezieht sich jedoch nur auf die Materie derer sich der Mythos bedient und manifestiert sich unter anderem in der Eignung einer Darstellungsform für bestimmte Zwecke. So haben Bilder durch die Gleichzeitigkeit der Rezeption der verschiedenen Bildinhalte natürlich eine andere Wirkung als ein schriftlicher Ausdruck, auch wenn beide dieselbe Tatsache zum Inhalt haben. Barthes verwendet demnach eine „generalisierte Auffassung von Sprache“12 und hält fest: „ Unter Sprache, Diskurs, Rede usw. ist hier also von nun an jede bedeutungshaltige Einheit oder Synthese zu verstehen, sei sie verbaler oder visueller Art. Wir werden eine Photographie mit demselben Recht als Rede betrachten wie einen Zeitungsartikel.“13 Nach dieser ersten Einführung in sein Verständnis vom Mythosbegriff, konkretisiert Barthes dann diesen weiter und greift dabei auf das eingangs erwähnte Schema vom semiologischen System zurück. Auch der Mythos hat ein Signifikat und einen Signifikanten. Was ihn aber von einfachen semiologischen Systemen wie der Sprache oder der Fotografie unterscheidet, ist die Tatsache, dass „er auf einer semiologischen Kette aufbaut, die schon vor ihm existiert: Er ist ein sekundäres semiologisches System.14 Das heißt, dass der Mythos nur das fertige Zeichen des primären semiologischen Systems aufgreift und es zum einfachen Signifikanten eines weiteren semiologischen Systems macht. Dabei werden nun endgültig alle formalen Unterschiede der möglichen Zeichensysteme erster Ordnung eliminiert, da diese „auf die reine Bedeutungsfunktion beschränkt werden, sobald sie der Mythos erfasst“.15 Nun lässt sich das Schema der ersten semiologischen Kette erweitern beziehungsweise vervollständigen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten16

Wieder kann diese Darstellung den Anspruch auf eine angemessene Beschreibung des Phänomen Mythos nicht erfüllen und ist viel mehr eine Gedankenstütze, die die Analyse von komplexeren mythologischen Systemen und den Umgang mit der Terminologie erleichtert. Eine Vereinfachung von komplexen Zusammenhängen ist genau das, was auch der Mythos mit dem zugrundeliegenden Zeichensystem anstellt. Er reduziert eine Botschaft auf das bloße Zeichen, egal welche Inhalte dahinter stecken und egal mit welchen Mitteln die Botschaft erzeugt wird. Laut Barthes ist „ Das […] der Grund dafür, warum der Semiologe Schrift und Bild auf gleiche Weise behandeln darf: Er behält von beiden nur, dass sie Zeichen sind; mit der gleichen Bedeutungsfunktion versehen treten sie an die Schwelle des Mythos und beide bilden eine Objektsprache.“17 Den Begriff der Objektsprache grenzt Barthes zuvor von dem der Metasprache ab. Zur Objektsprache wird das primäre semiologische System, sobald es vom sekundären System aufgegriffen und auf sein Zeichen reduziert wird. Wie später in den Ausführungen von Barthes zur politischen Dimension des Mythos deutlich wird, ist dieses erste System in doppeltem Sinne Objektsprache. Erstens handelt es sich dabei um eine Sprache, die direkt von den Objekten handelt und zum Beispiel vom Holzfäller verwendet wird, der „über“ den Baum spricht. Die Anführungszeichen sind nötig, da der Holzfäller laut Barthes genau genommen nicht über den Baum, sondern „ den Baum18 spricht. Zweitens ist sie Objektsprache, da sie zum Objekt des sekundären Zeichensystems wird. Dieses bezeichnet Barthes als Metasprache, da darin kein direkter Bezug zu den Dingen besteht, sondern nur deren Namen behandelt werden. Des Weiteren schlägt er eine Erweiterung beziehungsweise Präzisierung der verwendeten Terminologie vor, je nach dem unter welcher Perspektive man die beiden „Sprachen“ betrachtet. Für die Objektsprache gilt in jedem Fall, dass sie aus einem Signifikanten und einem Signifikat bestehen. Wird das daraus entstehende Zeichen als abschließendes Glied der Objektsprache gesehen verwendet er den Ausdruck „Sinn“. Wenn es als Ausgangspunkt und somit als Signifikant im mythischen System dient nennt er es „Form“. Um doppelte Verwendungen zu vermeiden, werden das Signifikat der Metasprache zum „Begriff“ und das Gesamtzeichen auf dieser Ebene zur „Bedeutung“. Im Gegensatz zu den scheinbar zufällig ausgewählten Beispielen im ersten Teil des Buches, die manchmal nicht ganz mit seiner nun aufgestellten Theorie harmonieren, sind die Beispiele im theoretischen zweiten Teil sehr gut geeignet, um seine Ansichten zur Funktionslogik des Mythos zu verdeutlichen. Zunächst greift er auf einen einfachen lateinischen Satz zurück: „ quia ego nominor leo.19 Dieser bildet das primäre semiologische System, dessen Sinn „denn ich werde Löwe genannt“ aus der Korrelation der Lautbilder als Signifikanten und der dadurch hervorgerufenen Vorstellung als Signifikat entsteht. Jedoch lässt die Tatsache, dass der Satz in einem Lehrbuch zur lateinischen Grammatik steht und eindeutig an Schüler eines französischen Gymnasiums gerichtet ist, das sekundäre semiologische System entstehen.

[...]


1 Ferdinand de Saussure, Grundfragen der allgemeinen Sprachwissenschaft, 3. Auflage, hg. Charles Bally und Albert Schaye, Berlin/New York, Wlater de Gruyter 2001 S.77

2 de Saussure, S. 77

3 de Saussure, S. 77

4 „ Ich erinnere also daran, dass jede Semiologie eine Beziehung zwischen Termen postuliert, einem Signifikanten und einem Signifikat. Diese Beziehung setzt Objekte verschiedener Ordnung in Relation, und deshalb ist sie keine Gleichheit, sondern eine Äquivalenz. Es ist hier drauf zu achten, dass ich es im Gegensatz zur geläufigen Redeweise, die mir einfach nur sagt, dass der Signifikant das Signifikat ausdr ü ckt, im gesamten semiologischen System nicht mit zwei, sondern mit drei Termen zu tun habe; denn ich erfasse keineswegs einen Term nach dem anderen, sondern die Korrelation, die sie beide vereint. Es gibt also den Signifikanten, das Signifikat und das Zeichen, das die assoziative Gesamtheit der ersten beiden Terme ist.“ Roland Barthes, Mythen des Alltags, Berlin, Suhrkamp 2010, S. 256

5 Vgl. Mythen des Alltags, S. 259

6 de Saussure, S. 79

7 Vgl. de Saussure, S. 80

8 de Saussure, S. 80

9 de Saussure, S. 80

10 Mythen des Alltags, S. 251

11 Mythen des Alltags, S. 251

12 Mythen des Alltags, S. 253

13 Mythen des Alltags, S. 253

14 Mythen des Alltags, S. 258

15 Mythen des Alltags, S. 258

16 Mythen des Alltags, S. 259

17 Mythen des Alltags, S. 259

18 Mythen des Alltags, S. 299

19 Mythen des Alltags, S. 260

Ende der Leseprobe aus 34 Seiten

Details

Titel
Semiologie des Alltags. Eine Analyse denotierter und konnotierter Botschaften in modernen Mythen
Hochschule
Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg  (Philosophie)
Note
1,3
Autor
Jahr
2013
Seiten
34
Katalognummer
V302910
ISBN (eBook)
9783668016200
ISBN (Buch)
9783668016217
Dateigröße
693 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Zeichentheorie, Roland Barthes, Semiologie
Arbeit zitieren
Oliver Vonhausen (Autor), 2013, Semiologie des Alltags. Eine Analyse denotierter und konnotierter Botschaften in modernen Mythen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/302910

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