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Ist Kinderfernsehen wert(e)los? Wie kann ein medienpädagogisch sinnvolles Kinderfernsehen entwickelt werden?

Titel: Ist Kinderfernsehen wert(e)los?  Wie kann ein medienpädagogisch sinnvolles Kinderfernsehen entwickelt werden?

Hausarbeit , 2011 , 24 Seiten , Note: 1,5

Autor:in: Natalie Heck (Autor:in)

Pädagogik - Medienpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ob Käpt'n Blaubär, Löwenzahn oder Die Sendung mit der Maus, ob Sesamstraße oder der Tigerenten Club – sie alle haben sich längst in den Herzen der Kinder einen festen Platz erobert. Die
Welt der Animationen und des Zeichentricks ist natürlich nicht zu vergessen, die inzwischen zum festen Bestandteil einer heutigen Kindheit gehören. Tom und Jerry, Micky Maus oder Pumuckl – diese Sendungen stehen alle für detailfreudige Erzählungen und eine farbige, liebenswürdige Charakterisierung der jeweiligen Figuren, die aus dem Alltag der Kinder nicht mehr wegzudenken sind. Die öffentlich-rechtlichen sowie die privaten TV-Anbieter werben in Deutschland im Genre Kinderfernsehen mit einem breiten Angebot von Sendungen. Hierunter fallen zum Beispiel die Magazinsendungen oder Infosendungen und Dokumentationen für Kinder mit Die Sendung mit der Maus, Löwenzahn oder logo!, welche alle auf ihre sympathische Art und Weise versuchen um die Gunst der jüngsten Zuschauer zu werben.

Die Frage die sich nun stellt ist, wie ein altersgerechtes, wertvolles und vor allem medienpädagogisch sinnvolles Kinderfernsehen entwickelt werden kann? Welche Qualitätskriterien müsste dieses erfüllen und welche Werte sollen durch das Kinderfernsehen vermittelt werden. Hierbei stellt sich zudem die Frage, ob überhaupt Werte mittels Kindersendungen vermittelt werden? Oder ist Kinderfernsehen letztlich wert(e)los? Tritt sogar ein Werteverlust bei Kindern auf,
die Kindersendungen anschauen?

Diese Aspekte werden in dieser Arbeit betrachtet und im Folgenden genauer erörtert. Im Mittelpunkt steht dabei das Kinderwissensfernsehen für die Vorschul- bis Grundschulkinder.
Dieses Thema ermöglicht einen Querschnitt zwischen pädagogischen, psychologischen und gesellschaftlichen Erwägungen.

Die Hausarbeit ist in zwei große Teile gegliedert. Im ersten Teil wird im Allgemeinen die Geschichte des Kinderfernsehens erläutert und anschließend das vielfältige Programmangebot für
Kinder vorgestellt, welches eine hohe Wissensvermittlung verspricht. Im zweiten Teil dieser wissenschaftlichen Arbeit wird explizit auf die Frage eingegangen, ob Kinderfernsehen wertlos ist. Hierzu wurde versucht mit Hilfe eines Wertekatalogs die verschiedenen Kindersendungen zu analysieren. Des Weiteren steht dann die Frage im Mittelpunkt, welchen Werteverlust das Kinderfernsehen mit sich bringt. Abschließend folgt meine persönliche Stellungnahme, die in einem Fazit zusammengefasst ist.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Kinderfernsehen im Wandel der Zeit

2.1 Geschichte des Kinderfernsehens

2.2 Kinderprogramm im Überblick

2.2.1 Infosendungen und Dokumentationen für Kinder

2.2.2 Magazinsendungen

2.2.3 Spielshows und Ratesendung für Kinder

3 Analyse des Kinderfernsehens

3.1 Wertebegriff und Wertesysteme

3.2 Wertevermittlung des Kinderfernsehens

3.3 Werteverlust des Kinderfernsehens

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Rolle des Kinderfernsehens als Medium der Wertevermittlung und Wissensquelle. Ziel ist es zu erörtern, ob Kinderfernsehen wertlos ist, indem anhand eines Wertekatalogs verschiedene Sendungsformate analysiert werden, um den Einfluss auf die kindliche Entwicklung sowie potenzielle Risiken eines Werteverlusts kritisch zu hinterfragen.

  • Historische Entwicklung des Kinderfernsehens in Deutschland
  • Kategorisierung und Analyse verschiedener Sendeformate (Information, Magazin, Spielshow)
  • Wissenschaftliche Definition von Werten und Wertesystemen im kindlichen Kontext
  • Untersuchung der Wertevermittlung in ausgewählten Kindersendungen
  • Diskussion über Gefahren, Medienkompetenz und die elterliche Vorbildfunktion

Auszug aus dem Buch

3.1 Wertebegriff und Wertesysteme

„Kinder brauchen Werte.“ So auch der Titel von Robert Coles. Doch Werte in sich aufzunehmen und sie im alltäglichen Handeln zu leben, setzt eine gewisse Wertekompetenz voraus. Dass heißt, „die Fähigkeit Werte auszubilden und ihre Bedeutung im sozialen Kontext zu verstehen, sowohl in Bezug auf andere als auch in Bezug auf sich selbst.“44 Wie oben aufgeführt, ist das Fernsehen weiterhin das zentrale Medium für Kinder, auf welches sie am wenigsten verzichten könnten. Doch anscheinend suchen Kinder „im Fernsehen ethische Maßstäbe zur Gestaltung ihres Wertegefüges und Handelns“45 und „ältere Kinder entnehmen dem Fernsehen ethische Prinzipien zur Beurteilung der Welt und überprüfen ihre eigenen an den Informationen des Fernsehens.“46 Wenn wir davon ausgehen, dass Kinder Werte benötigen, nach diesen suchen und diese in der hiesigen Fernsehlandschaft sehr wahrscheinlich auch finden, wäre es doch aus medienwissenschaftlicher Sicht interessant zu wissen, welche Werte dies sind und wie sie den Kindern vermittelt werden.

Doch zunächst ist es sinnvoll den Wertebegriff an sich zu klären. Was ist ein Wert? Wenn wir der Frage auf den Grund gehen, erhalten wir folgende Definition des Wertebegriffs. Ein Wert ist „ein Maßstab der guten Gegenstände, Kriterium zur Auswahl der Objekte, die wir anstreben sollen, normativer Standard zur Beurteilung von Objekten (und) Kriterium für normativ gebilligte Gegenstände.“47

Aber was für Werte beziehungsweise welche Wertesysteme werden in den heutigen Kinderprogrammen überhaupt vermittelt? Dieser Frage geht erstmals die vorliegende Untersuchung „Kinderfernsehen und Wertekompetenz“ von Petra Grimm und Sandra Horstmeyer nach, in der die Werteprofile von aktuellen Kindersendungen, wie den Infosendungen und Dokumentationen für Kinder mit Löwenzahn und logo!, den Magazinsendungen Die Sendung mit der Maus und Sesamstraße und zuletzt die Spielshows und Ratesendungen mit 1,2 oder 3 und dem Tigerenten Club analysiert werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Bedeutung des Kinderfernsehens als Alltagsbestandteil und die pädagogische Relevanz der Untersuchung.

2 Kinderfernsehen im Wandel der Zeit: Überblick über die historische Entwicklung und die verschiedenen Formate wie Dokumentationen, Magazine und Spielshows.

3 Analyse des Kinderfernsehens: Eingehende Untersuchung der Wertevermittlung und potenzieller Risiken, wie etwa des Werteverlusts durch exzessiven Fernsehkonsum.

4 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Rolle des Fernsehens als wertvolles, aber kritisch zu betrachtendes Medium unter Berücksichtigung der elterlichen Verantwortung.

Schlüsselwörter

Kinderfernsehen, Wertevermittlung, Medienpädagogik, Wissensvermittlung, Wertesystem, Kinderkultur, Medienkompetenz, Werteverlust, Fernsehverhalten, Familienalltag, pädagogisches Konzept, Unterhaltungsfernsehen, Sozialverhalten, Medienwirkung, Kindheit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das deutsche Kinderfernsehen hinsichtlich seiner Funktion als Vermittler von Werten und Wissen sowie seinen Einfluss auf die Entwicklung von Kindern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Themenschwerpunkte sind die Historie des Kinderfernsehens, die Analyse verschiedener Sendeformate, die Definition von Werten und die kritische Betrachtung des Medienkonsums.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, zu analysieren, ob Kinderfernsehen „wertlos“ ist und welche Werte durch unterschiedliche Sendungen an Kinder vermittelt werden.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie die Anwendung eines spezifischen Wertekatalogs zur Untersuchung der Werteprofile ausgewählter Kindersendungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Betrachtung, eine detaillierte Analyse der Wertevermittlung in Formaten wie „Löwenzahn“ oder „Sesamstraße“ sowie eine Diskussion über Gefahren wie Werteverlust.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Kinderfernsehen, Wertevermittlung, Medienpädagogik und Medienkompetenz.

Wie unterscheidet sich die Vermittlung von Werten in „logo!“ im Vergleich zu „Löwenzahn“?

Während „Löwenzahn“ Wissen durch eine Identifikationsfigur und handlungsorientierte Ansätze vermittelt, bereitet „logo!“ komplexe Nachrichtenthemen sachlich und kindgerecht ohne große Ausschmückungen auf.

Welche Bedeutung kommt den Eltern beim Fernsehkonsum ihrer Kinder zu?

Eltern fungieren als entscheidende Vorbilder; sie sollten den Medienkonsum bewusst steuern, Sendungen auswählen und als Dialogpartner für die Verarbeitung des Gesehenen dienen.

Warum ist das „Nachspielen“ von Fernsehinhalten für Kinder wichtig?

Durch das Nachspielen reifen Kinder, erweitern ihr Wissen, bilden soziale Einstellungen aus und festigen die gelernten Verhaltensmuster, was sie zu aktiven Akteuren ihrer eigenen Entwicklung macht.

Wie bewertet die Autorin die Rolle des Fernsehens insgesamt?

Das Fernsehen wird als zweifellos wertvolles Medium eingestuft, das jedoch niemals einen wahren Freund ersetzen kann und lediglich einen Teilaspekt einer ausgewogenen Freizeitgestaltung darstellen sollte.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Ist Kinderfernsehen wert(e)los? Wie kann ein medienpädagogisch sinnvolles Kinderfernsehen entwickelt werden?
Hochschule
Pädagogische Hochschule Ludwigsburg
Note
1,5
Autor
Natalie Heck (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
24
Katalognummer
V302953
ISBN (eBook)
9783668016309
ISBN (Buch)
9783668016316
Sprache
Deutsch
Schlagworte
kinderfernsehen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Natalie Heck (Autor:in), 2011, Ist Kinderfernsehen wert(e)los? Wie kann ein medienpädagogisch sinnvolles Kinderfernsehen entwickelt werden?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/302953
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  24  Seiten
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