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Autonamen, damals und heute

Titre: Autonamen, damals und heute

Dossier / Travail , 2002 , 11 Pages , Note: Gut

Autor:in: Ralf Klossek (Auteur)

Philologie Allemande - Linguistique
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"Das Automobil ist im beginnenden 21. Jahrhundert weltweit Prestigeobjekt, Wirtschaftsfaktor und Verkehrsmittel zugleich." (Vgl. Bolden, 1999, Internetlink). Insbesondere die Namensgebung des Objekts Automobil ist entscheidend für den Verkauf und seine Attraktivität. Diese Hausarbeit soll einen kurzen und prägnanten Einblick in die Geschichte der Autonamen internationaler Hersteller von den 50er Jahren bis in die heutige Zeit geben. Ich werde dabei insbesondere die Unterschiede zwischen damals und heute, die Techniken der Namensfindung und die diesbezüglichen Probleme erläutern, und schließlich ein persönliches Fazit abgeben.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Autonamen

2.1 Autonamen früher, heute

2.2 Abkürzungen, Zahlen vs. Phantasienamen

2.2.1 Der VW "Käfer"

2.2.2 Vokale

2.2.3 Lebensgefühl

3. Wirtschafts-Esperanto

3.1 Das Manfred Gotta-Institut

3.2 Internationale Produktnamen

3.3 Herkunft Namensbeispiele

4. Fehlgriffe

5. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht den historischen Wandel in der Benennung von Automobilen und analysiert, wie sich die Strategien der Namensfindung unter dem Einfluss von Globalisierung und moderner Marketingpsychologie verändert haben. Ziel ist es, die Entwicklung von herstellerbezogenen Bezeichnungen hin zu emotionalisierten Kunstnamen, dem sogenannten „Wirtschafts-Esperanto“, nachzuzeichnen.

  • Historische Entwicklung der Autonamen von den 1950er Jahren bis zur Gegenwart.
  • Methodiken der Namensfindung durch professionelle Institute.
  • Bedeutung der Globalisierung für die internationale Verwendbarkeit von Produktnamen.
  • Analyse von semantischen Fehlgriffen bei der Vermarktung in verschiedenen Sprachräumen.

Auszug aus dem Buch

2.2 Abkürzungen, Zahlen vs. Phantasienamen

Früher fuhr man einen Renault oder einen Opel, einen Peugeot oder einen Audi. Die Autos hiessen nach ihren Herstellern. Über Zahlenfolgen wie 911 bei Porsche oder 320 bei BMW konnte und kann man auf z.b. Hubraum, und Preis-Leistung des Fahrzeugs schliessen. Verändert hat sich diese Art der "nüchternen" Betitelung durch clevere Marketingspezialisten, die meinten, dass Menschen, denen technische Daten nichts sagen, sich Namen besser merken würden als Zahlen (Vgl. Schärli, 2002, Internetlink.)

Diese Vorgehensweise nennt man "Emotionalisierung eines Produkts". Der berühmte Käfer, der VW-Werke war auch gerade durch seinen (inoffiziellen) liebevollen Kosenamen so erfolgreich. VW lernte daraus und nannte den modernen Käfer- Nachbau von Anfang an Beetle (engl. für: Käfer, Anm.d.Verf.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Bedeutung des Automobils als Prestigobjekt ein und skizziert das Ziel der Arbeit, die Geschichte der Autonamen und die Techniken der Namensfindung zu erläutern.

2. Autonamen: Dieses Kapitel beschreibt den historischen Wandel der Namensgebung, von romantischen oder prestigeorientierten Bezeichnungen bis hin zu modernen Kunstnamen.

3. Wirtschafts-Esperanto: Hier wird die professionelle Namensentwicklung durch Agenturen beleuchtet und das Konzept der globalen, sprachübergreifenden Produktbenennung erklärt.

4. Fehlgriffe: Dieses Kapitel thematisiert die Risiken bei der internationalen Namenswahl und führt prominente Beispiele für gescheiterte Vermarktungsstrategien auf.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die Globalisierung die Namensfindung vereinheitlicht und zu einer abstrakteren, emotionaleren Welt der Markennamen geführt hat.

Schlüsselwörter

Autonamen, Automobilindustrie, Namensfindung, Marketing, Emotionalisierung, Globalisierung, Wirtschafts-Esperanto, Kunstwörter, Markenstrategie, Manfred Gotta, Produktnamen, Zielmärkte, Konsumentenpsychologie, Werbebotschaft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit primär?

Die Hausarbeit befasst sich mit der linguistischen und marketingorientierten Geschichte der Namensgebung von Automobilen in Deutschland von den 1950er Jahren bis zur Gegenwart.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Zentrum stehen der Wandel der Namensmoden, die Rolle spezialisierter Namens-Agenturen sowie die Herausforderung, weltweit akzeptierte Produktnamen zu finden.

Was ist das Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Übergang von herstellerbasierten oder technischen Namen hin zu sogenannten „Wirtschafts-Esperanto“-Bezeichnungen zu dokumentieren und die damit verbundenen Probleme zu analysieren.

Welche Methode wird zur Namensfindung beschrieben?

Die Arbeit beschreibt das „Brainstorming“-Verfahren in professionellen Instituten, bei dem intuitiv neue Kunstwörter kreiert werden, die phonetisch eingängig sein sollen.

Was ist der Kerninhalt des Hauptteils?

Der Hauptteil analysiert, wie sich kulturelle Strömungen und das Streben nach emotionaler Bindung an das Produkt in konkreten Autonamen widerspiegeln.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Schlagworte sind Autonamen, Emotionalisierung, Wirtschafts-Esperanto, Globalisierung und Markenstrategie.

Warum scheitern manche Autonamen in bestimmten Ländern?

Wie das Beispiel des Lada Nova in Puerto Rico zeigt, können Namen in Fremdsprachen unbeabsichtigte oder negative Bedeutungen haben, was den Verkaufserfolg massiv beeinträchtigen kann.

Was genau versteht der Autor unter dem „Wirtschafts-Esperanto“?

Darunter ist eine Kunstsprache für Produktnamen zu verstehen, die weltweit verstanden werden soll und keine direkte, inhaltliche Übersetzung in den jeweiligen Landessprachen benötigt.

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Résumé des informations

Titre
Autonamen, damals und heute
Université
University of Hannover  (Seminar für deutsche Literatur und Sprache)
Cours
Einführung in die Linguistik I, Sose 2002
Note
Gut
Auteur
Ralf Klossek (Auteur)
Année de publication
2002
Pages
11
N° de catalogue
V30303
ISBN (ebook)
9783638315876
Langue
allemand
mots-clé
Autonamen Einführung Linguistik Sose
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Ralf Klossek (Auteur), 2002, Autonamen, damals und heute, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/30303
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Extrait de  11  pages
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