Auf der Grundlage der kontrastiven Linguistik konzentriert sich die vorliegende Proseminararbeit auf lexikalische Parallelen im Deutschen und Russischen. Im Rahmen dieser Arbeit werden einzelne (für DaF-/DaZ-Lernende möglichst relevante) Lexeme, die sich in den genannten Sprachen sehr stark ähneln, sowie deren Bedeutungen miteinander verglichen und in den unterschiedlichen Kategorien lexikalischer Parallelen, die im Folgenden zu erläutern sein werden, zugeordnet. Soweit dies im Rahmen dieser Proseminararbeit möglich ist bzw. wo dies besonders sinnvoll erscheint, soll auch auf nachvollzogen werden, wie diese lexikalischen Parallelen zustande kamen.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Einleitung
- 2 Lexikalische Parallelen
- 2.1 Vollständige lexikalische Parallelen
- 2.1.1 Prototypensemantik
- 2.1.2 Vollständige lexikalische Parallelen mit unterschiedlichen Prototypen
- 2.2 Partielle lexikalische Parallelen
- 2.3 Falsche lexikalische Parallelen
- 3 Zusammenfassung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Proseminararbeit untersucht lexikalische Parallelen im Deutschen und Russischen. Im Fokus steht der Vergleich von Lexeme, die sich in beiden Sprachen stark ähneln, sowie deren Bedeutungen in verschiedenen Kategorien lexikalischer Parallelen. Die Arbeit analysiert, wie diese Parallelen entstanden sind und welche Relevanz sie für den DaF-/DaZ-Unterricht haben.
- Untersuchung von lexikalischen Parallelen im Deutschen und Russischen
- Analyse von Gemeinsamkeiten und Unterschieden in der Bedeutung von Lexeme
- Klassifizierung der lexikalischen Parallelen in verschiedene Kategorien
- Bewertung der Relevanz für den DaF-/DaZ-Unterricht
- Analyse der Entstehung von lexikalischen Parallelen
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel stellt die kontrastive Linguistik und ihre Entwicklung vor. Das zweite Kapitel konzentriert sich auf lexikalische Parallelen, ihre unterschiedlichen Typen und ihre Relevanz für den Fremdsprachenunterricht. Das Kapitel erläutert die drei Kategorien lexikalischer Parallelen: vollständige, partielle und falsche lexikalische Parallelen. Anhand von Beispielen werden die jeweiligen Kategorien und ihre Besonderheiten im Detail beleuchtet.
Schlüsselwörter
Lexikalische Parallelen, kontrastive Linguistik, DaF-Unterricht, DaZ-Unterricht, deutsche Sprache, russische Sprache, Interferenzfehler, Prototypensemantik, Internationalismen.
Häufig gestellte Fragen
Was sind lexikalische Parallelen zwischen Deutsch und Russisch?
Lexikalische Parallelen sind Wörter (Lexeme) in beiden Sprachen, die sich in ihrer äußeren Form stark ähneln. Sie können in vollständige, partielle oder falsche Parallelen unterteilt werden.
Was versteht man unter "falschen lexikalischen Parallelen"?
Dies sind Wörter, die zwar ähnlich klingen oder geschrieben werden, aber völlig unterschiedliche Bedeutungen haben (oft als "falsche Freunde" bezeichnet), was häufig zu Interferenzfehlern beim Sprachenlernen führt.
Warum ist die Prototypensemantik in diesem Vergleich wichtig?
Die Prototypensemantik hilft zu erklären, warum Wörter trotz ähnlicher Grundbedeutung in verschiedenen Sprachen unterschiedliche "typische" Vorstellungen oder Nuancen hervorrufen können.
Welche Rolle spielen Internationalismen?
Internationalismen sind ein Hauptgrund für lexikalische Parallelen. Es handelt sich um Begriffe, die aus einer gemeinsamen Quellsprache (oft Latein oder Griechisch) in viele moderne Sprachen übernommen wurden.
Wie helfen diese Erkenntnisse im DaF/DaZ-Unterricht?
Durch das Verständnis dieser Parallelen können Lehrer gezielt auf potenzielle Fehlerquellen hinweisen und Lernenden helfen, ihren Wortschatz effizienter aufzubauen, indem sie Brücken zwischen den Sprachen schlagen.
- Quote paper
- Carmen Peresich (Author), 2015, Lexikalische Parallelen im Deutschen und Russischen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/303093