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Chancengleichheit durch die Personalpolitik

Title: Chancengleichheit durch die Personalpolitik

Bachelor Thesis , 2015 , 48 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Anna Mucha (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
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"Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin." (vgl. Grundgesetz Artikel 3 Abs.2)
Formal haben Frauen und Männer inzwischen weitestgehend die gleichen Rechte. Faktisch allerdings ist die Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern noch lange nicht in allen Lebensbereichen durchgesetzt. Ausdrücke wie „gleiche Teilhabe von Frauen und Männern an der Wirtschaft“ oder „gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit“ prägen in der öffentlichen Diskussion gegenwärtig das 21. Jahrhundert und haben einen großen Einfluss auf alle Bereiche des täglichen Lebens. Hinter derartigen Ausdrücken verbirgt sich grundsätzlich die Diskussion nach Chancengleichheit auf dem ...

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Chancengleichheit und Personalpolitik

2.1 Betriebliche Personalpolitik

2.2 Chancengleichheit und dessen Bedeutung im betrieblichen Kontext

3 Das Phänomen der geschlechtsspezifischen Segregation des deutschen Arbeitsmarktes

3.1 Horizontale Segregation des Arbeitsmarktes

3.2 Vertikale Segregation des Arbeitsmarktes

3.3 Erklärungsansätze

4 Aspekte der Chancenungleichheit

4.1 Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen

4.2 Teilzeitarbeit als Frauendomäne

4.3 Niedrige Männerquote in sozialen Dienstleistungen

5 Strategien zur Realisierung der Chancengleichheit

5.1 Gender Mainstreaming

5.1.1 Rechtliche Notwendigkeit des Gender Mainstreamings

5.1.2 Gender Mainstreaming als Aufgabe der Personalpolitik

5.1.3 Ökonomisches Potential des Gender Mainstreamings

5.2 Diversity Management

6 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Bachelorarbeit analysiert, in welcher Form sich Chancenungleichheit auf dem deutschen Arbeitsmarkt äußert und welchen Beitrag moderne Personalpolitik leisten kann, um diese Disparitäten, insbesondere mit Blick auf den sozialen Dienstleistungssektor, zu verringern.

  • Analyse geschlechtsspezifischer Segregationsformen (horizontal und vertikal)
  • Untersuchung von Entgeltdifferenzen und Teilzeitstrukturen
  • Evaluation des Gender Mainstreaming als personalpolitische Strategie
  • Betrachtung von Diversity Management als ergänzender Ansatz
  • Diskussion der ökonomischen Potenziale einer chancengerechten Personalpolitik

Auszug aus dem Buch

3.2 Vertikale Segregation des Arbeitsmarktes

Die vertikale Segregation hingegen beschäftigt sich mit der ungleichen Verteilung von Männern und Frauen auf verschiedene Berufspositionen, die beispielsweise durch die Unterrepräsentanz von Frauen in Führungspositionen zum Ausdruck kommt (vgl. Hördt 2007: 10). Auch hier gilt eine Berufsposition als segregiert, wenn der Anteil einer Geschlechtsgruppe unter 30 Prozent liegt (vgl. ebd.). An dieser Stelle sollte man aber genau darauf Acht geben, wie „Führungsposition“ in dem jeweiligen Unternehmen definiert ist. Abhängig von der Begriffsbestimmung fällt nämlich auch der Frauenanteil in dieser Hierarchiestufe aus (vgl. Hördt 2007: 13). Denn es gibt durchaus auch im mittleren Management Frauen, die eine Führungsaufgabe wahrnehmen (z.B. Pflegedienstleitung). Dennoch ist davon auszugehen, dass der Frauenanteil in höheren Führungspositionen sehr gering ausfällt (vgl. ebd.).

Bezeichnend für die vertikale geschlechtsspezifische Segregation des Arbeitsmarktes, wird in der Literatur oft das vieldiskutierte Phänomen der „gläsernen Decke“ behandelt. Hierbei handelt es sich um ein Phänomen, bei dem durchaus hochqualifizierte Frauen im unteren und mittleren Management tätig sind, ihnen jedoch der Weg in das Top-Management durch eine unsichtbare (gläserne) Decke versperrt wird (vgl. Henn 2012: 77).

Henn (2012) sieht diese Barrieren zum einen in stereotypischenen Verhaltenserwartungen gegenüber Frauen und zum anderen aber auch in „informellen Strukturen von Organisationen, Zugehörigkeiten, Netzwerken, informellen Riten und verdeckten Botschaften“ (S. 77). Eine detailliertere Betrachtung der wichtigsten Gründe befindet sich im nächsten Kapitel.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung definiert das Ziel der Arbeit, die bestehende Chancenungleichheit auf dem Arbeitsmarkt zu analysieren und Möglichkeiten der Personalpolitik zur Beseitigung dieser Disparitäten aufzuzeigen.

2 Chancengleichheit und Personalpolitik: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Begriffe der Personalpolitik sowie der Chancengleichheit und setzt diese in einen betrieblichen Kontext.

3 Das Phänomen der geschlechtsspezifischen Segregation des deutschen Arbeitsmarktes: Hier werden die horizontale und vertikale Segregation als grundlegende Formen der Arbeitsmarktspaltung untersucht und durch verschiedene Theorien begründet.

4 Aspekte der Chancenungleichheit: Das Kapitel behandelt zentrale Indikatoren der Ungleichheit, namentlich Entgeltdifferenzen, die Dominanz von Frauen in Teilzeitmodellen und die Unterrepräsentanz von Männern im sozialen Bereich.

5 Strategien zur Realisierung der Chancengleichheit: Hier werden Gender Mainstreaming und Diversity Management als strategische Instrumente vorgestellt, um durch gezielte Personalpolitik Chancengleichheit zu fördern und ökonomische Vorteile zu generieren.

6 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer dauerhaften Etablierung chancengerechter Arbeitsbedingungen.

Schlüsselwörter

Chancengleichheit, Personalpolitik, geschlechtsspezifische Segregation, Gender Mainstreaming, Diversity Management, Gender Pay Gap, Teilzeitarbeit, Arbeitsmarkt, soziale Dienstleistungen, gläserne Decke, Humankapitaltheorie, berufliche Diskriminierung, Personalentwicklung, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Führungsstile.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die bestehenden Disparitäten zwischen Männern und Frauen auf dem deutschen Arbeitsmarkt und erörtert, wie Unternehmen durch eine moderne, chancengerechte Personalpolitik diesen entgegenwirken können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Segregation des Arbeitsmarktes (horizontal/vertikal), Entgeltunterschiede, die hohe Teilzeitquote bei Frauen, der Männermangel in sozialen Berufen sowie die Konzepte Gender Mainstreaming und Diversity Management.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie sich Chancenungleichheit in der Praxis äußert und durch welche personalpolitischen Instrumente Unternehmen ein chancengerechteres Umfeld schaffen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer tiefgehenden Literaturanalyse bestehender Studien und theoretischer Konzepte zur Arbeitsmarktsegregation und Gleichstellungspolitik.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Formen der Segregation, die Ursachen für Einkommens- und Beschäftigungsunterschiede sowie spezifische Strategien (Gender Mainstreaming, Diversity Management) zur Umsetzung von Chancengleichheit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Chancengleichheit, Personalpolitik, Segregation, Gender Mainstreaming, Diversity Management, Gender Pay Gap und Teilzeitarbeit sind die prägenden Begriffe.

Warum ist das Thema insbesondere für den sozialen Dienstleistungssektor relevant?

Der Sektor gilt als klassische "Frauendomäne" mit hoher Teilzeitquote; eine gezielte Personalpolitik ist hier notwendig, um auch Männern den Zugang zu erleichtern und die Geschlechterhierarchie nicht weiter zu verstärken.

Was unterscheidet Gender Mainstreaming von Diversity Management in dieser Arbeit?

Gender Mainstreaming konzentriert sich explizit auf die Gleichstellung der Geschlechter, während Diversity Management einen breiteren Ansatz verfolgt, der auch Dimensionen wie Alter, Religion oder ethnische Herkunft einbezieht.

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Details

Title
Chancengleichheit durch die Personalpolitik
College
University of Vechta
Grade
1,5
Author
Anna Mucha (Author)
Publication Year
2015
Pages
48
Catalog Number
V303097
ISBN (eBook)
9783668012295
ISBN (Book)
9783668012301
Language
German
Tags
chancengleichheit personalpolitik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anna Mucha (Author), 2015, Chancengleichheit durch die Personalpolitik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/303097
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