Das Ziel der Arbeit ist es, die Möglichkeiten zur Optimierung der Beschaffungslogistik durch das Hilfsmittel der RFID-Technik aufzuzeigen und deren Vorteile herauszustellen. Neben den positiven Aspekten sollen ebenso die Einsatzhindernisse beschrieben werden, welche bei der Implementierung der Technologie beachtet werden müssen.
Der Aufbau dieser Ausarbeitung gliedert sich dabei in die Vorstellung des automatischen Identifizierungsverfahrens RFID und dessen allgemeine Einsatzmöglichkeiten. Im weiteren Verlauf werden das Fokusfeld der Beschaffungslogistik definiert sowie die Zielsetzung und daraus folgende Aufgaben herausgestellt. Um einen praxisnahen Einblick zu geben, werden die Einsatzhindernisse und Vorteile dieser Technik am Beispiel der Robert Bosch GmbH dargestellt.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Automatisches Identifizierungsverfahren in der Beschaffungslogistik
2.1 RFID - Funktionsweise und Einsatzmöglichkeiten
2.2 Fokusfeld Beschaffungslogistik
3. Best Practice am Beispiel Robert Bosch GmbH
3.1 Einsatzhindernisse von RFID-Systemen
3.2 Vorteile von RFID-Systemen
4. Entwicklungspotentiale der Auto-ID Technologie
5. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die Möglichkeiten der RFID-Technik zur Optimierung der Beschaffungslogistik aufzuzeigen und dabei sowohl die Vorteile als auch die Implementierungshindernisse systematisch darzustellen.
- Grundlagen der RFID-Technologie und deren Funktionsweise
- Analyse der Beschaffungslogistik als strategisches Fokusfeld
- Best Practice: Implementierung bei der Robert Bosch GmbH
- Herausforderungen und Erfolgsfaktoren bei der Einführung von RFID
- Zukunftsperspektiven der Auto-ID Technologie und Industrie 4.0
Auszug aus dem Buch
3.1 Einsatzhindernisse von RFID-Systemen
Nachdem die vorangegangen Seiten die Technik sowie die Ziele der Beschaffungslogistik ausführlich erläutert haben, wird in diesem Kapitel nun explizit auf die Hindernisse und Herausforderungen der Technik eingegangen. Herangezogen werden dafür Projekte aus dem Bosch Werk Homburg, welches in der Industrie als Vorreiter gilt. Diese werden ergänzt mit einer Studie bezüglich der Einsatzhindernisse der RFID-Technologie. Neben den in der Studie betrachteten Fakten, gibt es ebenso durch den Menschen geschaffene Gründe, die negativen Einfluss auf die Effektivität der Technologie haben können. Neben diesen Risiken sind zudem hohe Anschaffungskosten zu berücksichtigen, welche insbesondere die Hardware und die IT-Infrastruktur betreffen.
Im Hinblick auf die Zukunft ist jedoch mit einem fallenden Preisniveau der RFID-Hardware zu rechnen, da die RFID-Technologie zunehmend ein Massenprodukt darstellt. Im Jahre 2005 betrug die Marktgröße der RFID-Transponder 5,6 Milliarden US Dollar. Bis zum Jahr 2014 entwickelte sich die Marktgröße auf 9,7 Milliarden Dollar. Der prognostizierte Wert für 2020 liegt bei 21,9 Milliarden US Dollar (vgl. Statista 2014).
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Notwendigkeit effizienter Beschaffungsprozesse im globalen Wettbewerb ein und skizziert das Ziel der Arbeit sowie den methodischen Aufbau.
2. Automatisches Identifizierungsverfahren in der Beschaffungslogistik: Dieses Kapitel erläutert die Funktionsweise der RFID-Technologie sowie deren spezifische Bedeutung für die strategische Beschaffungslogistik.
3. Best Practice am Beispiel Robert Bosch GmbH: Anhand des Werks Homburg werden praktische Erfahrungen, Herausforderungen und erzielte Vorteile bei der Implementierung von RFID aufgezeigt.
4. Entwicklungspotentiale der Auto-ID Technologie: Hier wird der Blick auf zukünftige Trends, wie Industrie 4.0 und die weitergehende Automatisierung der Logistikketten, gerichtet.
5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, wie RFID als Schlüsseltechnologie zur Wettbewerbsfähigkeit und Effizienzsteigerung in einer vernetzten Supply Chain beiträgt.
Schlüsselwörter
RFID, Beschaffungslogistik, Robert Bosch GmbH, Supply Chain, Automatisierung, Transponder, Bestandsreduzierung, Prozessoptimierung, Industrie 4.0, Realtime Logistik, Lean Management, Tracking und Tracing, Logistikmanagement, Wettbewerbsfähigkeit, Lieferantenentwicklung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht, wie die RFID-Technologie als Hilfsmittel zur Optimierung logistischer Abläufe in der Beschaffungslogistik eingesetzt werden kann.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder sind die Funktionsweise von RFID, die Definition und Ziele der Beschaffungslogistik, die praktische Anwendung bei Bosch sowie zukünftige Entwicklungspotentiale.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, die Möglichkeiten zur Optimierung der Beschaffungslogistik mittels RFID aufzuzeigen, Vorteile hervorzuheben und Implementierungshindernisse zu identifizieren.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie einer praxisnahen Untersuchung und Auswertung von Projektdaten des Bosch-Werks Homburg.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in technische Grundlagen, die Rolle der RFID in der Beschaffungslogistik, eine Best-Practice-Analyse sowie die Darstellung von Entwicklungsperspektiven.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den wichtigsten Begriffen zählen RFID, Beschaffungslogistik, Supply Chain, Prozessoptimierung und Realtime Logistik.
Warum spielt die Robert Bosch GmbH eine zentrale Rolle?
Die Bosch GmbH dient als praxisorientiertes Fallbeispiel, da das Unternehmen mit dem Werk Homburg als industrieller Vorreiter in der RFID-Implementierung gilt.
Was ist das Haupthindernis bei der Einführung von RFID?
Laut der in der Arbeit zitierten Studie sind die aufwendige Integration in Geschäftsprozesse sowie die IT-Infrastruktur die größten Hürden.
Wie verändert RFID die Wertschöpfungsstruktur?
Die Technologie ermöglicht einen Wandel von einer funktionalen hin zu einer wissensbasierten Struktur, die in Richtung einer "Realtime Logistik" strebt.
Was bedeutet das "Tracking und Tracing" System bei Bosch?
Es beschreibt die Kopplung von logistischen Einheiten mit IT-Systemen wie SAP, um Warenströme in Echtzeit zu verfolgen und nachzuvollziehen.
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- Anonym (Autor), 2015, RFID. Möglichkeiten zur Optimierung der Beschaffungslogistik, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/303167