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Beurteilung der Konsequenzen der Entwicklung der europäischen Bankenaufsicht für deutsche Banken

Titel: Beurteilung der Konsequenzen der Entwicklung der europäischen Bankenaufsicht für deutsche Banken

Bachelorarbeit , 2013 , 29 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Lars Grothe (Autor:in)

BWL - Bank, Börse, Versicherung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Zu Beginn der Arbeit wird kurz auf den Basler Ausschuss für Bankenaufsicht eingegangen. Der Basler Ausschuss diskutiert nicht nur über Regulierungen von Kapital und Liquidität, sondern auch über die Intensität neuer Aufsichtsmethoden.
In dem Kapitel wird kurz die Zielsetzung des Basler Ausschuss für Bankenaufsicht erläutert und ein grober Überblick über die einzelnen Reformpakete Basel I-III gegeben, deren einzelnen Maßnahmen jedoch im weiteren Verlauf dieser Arbeit als nebensächlich zu betrachten sind, da das neue europäische Aufsichtssystem außerhalb der Maßnahmenpakete geschaffen worden ist.
Im dritten Kapitel ist die Systematik der Bankenaufsicht in Augenschein gefasst. Zunächst werden dabei die Funktionsweise und der Aufgabenbereich einer Bankenaufsicht betrachtet. Im Anschluss daran werden die nationale Bankenaufsicht in Deutschland, die European Banking Authority (EBA) in London und die neue europäische Bankenaufsicht vorgestellt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Basel I – III

3. Systematik der Bankenaufsicht

3.1. Begriff der Bankenaufsicht

3.1.1. Schutz des Bankensystems

3.1.2. Einlegerschutz

3.2. BaFin und die Deutsche Bundesbank

3.3. European Banking Authority (EBA)

3.4. Neue europäische Bankenaufsicht

4. Beurteilung der Konsequenzen einer europäischen Bankenaufsicht

4.1. Sichtweise deutscher Banken

4.1.1. Sparkassen und Genossenschaftsbanken

4.1.2. Private Banken

4.2. Ansiedlung bei der EZB

4.2.1. Interessenkonflikte zwischen Bankenaufsicht und Geldpolitik

4.2.2. Juristische Bedenken

5. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit beurteilt die Auswirkungen der geplanten europäischen Bankenaufsicht auf deutsche Kreditinstitute. Zentral ist dabei die Untersuchung, ob ein einheitlicher Aufsichtsmechanismus unter der Europäischen Zentralbank (EZB) angemessen ist und wie die verschiedenen Bankengruppen in Deutschland – von Sparkassen bis zu Privatbanken – auf diese regulatorische Neuausrichtung reagieren.

  • Systematik der bestehenden nationalen Bankenaufsicht (BaFin und Bundesbank)
  • Rolle und Aufgaben der European Banking Authority (EBA)
  • Positionierung und Befürchtungen deutscher Bankensektoren gegenüber der Bankenunion
  • Interessenkonflikte zwischen geldpolitischen Aufgaben der EZB und Bankenaufsicht
  • Juristische Prüfung der Kompetenzübertragung auf europäische Ebene

Auszug aus dem Buch

3.1.1. Schutz des Bankensystems

Kreditinstitute ermöglichen einen Ausgleich zwischen Anlage- und Finanzierungsbedarf und gewähren somit Kapital für neue Finanzinvestitionen. Dieses freigesetzte Kapital ist für eine volkswirtschaftliche Weiterentwicklung notwendig. Banken sind auf die Finanzanlagen der Einleger angewiesen. Bei einem fehlerhaften Handeln der Bank durch zum Beispiel riskante Geschäfte, besteht die Gefährdung der Stabilität der Bank bis hin zu einer Insolvenz. Durch eine Insolvenz und die Verstrickung der Banken untereinander kann es schnell zu einer Destabilisierung des gesamten Finanzsystems kommen. Die Hauptvoraussetzung für eine funktionierende Wirtschaft und eine wohlhabende Bevölkerung ist in Gefahr.

Die Kosten für die Wiederherstellung eines funktionierenden Finanzsystems sind von allen Beteiligten des Wirtschaftssystems und der Gesellschaft zu tragen. Dies führt zu Einbußen im volkswirtschaftlichen Wachstum und gefährdet die gesamte Wirtschaft bis hin zu einer ökonomischen Unsicherheit des Staates. Da sich eine Insolvenz nicht nur auf die Bankeinlagen auswirkt, sondern auch auf die gesamte Wirtschaft, ist ein risikoreiches Handeln der Banken durch Regulierungen und Beaufsichtigungen zu vermeiden. Es muss durch ein ordnungsgemäß geführtes Finanzsystem eine Finanzmarktstabilität vorliegen, um die Ziele des Wirtschaftsraumes zu verwirklichen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Motivation der EU-Kommission ein, durch eine Bankenunion Vertrauen in den Sektor zurückzugewinnen, und skizziert das methodische Vorgehen der Arbeit.

2. Basel I – III: Dieses Kapitel erläutert die historischen Reformpakete des Basler Ausschusses, deren Ziel die Etablierung internationaler Mindeststandards für Banken ist.

3. Systematik der Bankenaufsicht: Der Abschnitt analysiert die Funktionsweise der Aufsicht, stellt die Akteure BaFin, Bundesbank und EBA vor und beschreibt die geplante neue europäische Architektur.

4. Beurteilung der Konsequenzen einer europäischen Bankenaufsicht: Hier werden die unterschiedlichen Sichtweisen deutscher Bankengruppen, das Ansiedlungsproblem bei der EZB und die juristischen Implikationen der Übertragung von Aufsichtsbefugnissen kritisch bewertet.

5. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst zusammen, dass eine Ablehnung durch den Sparkassensektor und rechtliche sowie geldpolitische Bedenken gegen eine pauschale Ansiedlung der Aufsicht bei der EZB sprechen.

Schlüsselwörter

Bankenunion, Bankenaufsicht, EZB, BaFin, Deutsche Bundesbank, EBA, Basel III, Einlagensicherung, Systemrelevanz, Finanzmarktstabilität, Geldpolitik, Kreditinstitute, Bankengruppen, Finanzkrise, Bankenregulierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Einführung einer europäischen Bankenaufsicht und deren Auswirkungen sowie die Akzeptanz durch deutsche Kreditinstitute.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Felder umfassen die Systematik der Bankenaufsicht, die Rolle europäischer Behörden und die unterschiedlichen Interessen der deutschen Bankenlandschaft.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Beurteilung der Konsequenzen der europäischen Aufsicht und die Klärung, ob einheitliche Regeln für alle deutschen Banken sinnvoll sind.

Welche wissenschaftliche Methode wurde gewählt?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, in der aktuelle Gesetzgebungsvorschläge, Positionspapiere der Verbände und fachwissenschaftliche Publikationen ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die Systematik der Aufsicht, die Positionen von Sparkassen und Privatbanken sowie potenzielle Interessenkonflikte bei der EZB detailliert erörtert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Dokument?

Wichtige Begriffe sind Bankenunion, EZB, Finanzmarktstabilität, Einlagensicherung und die Abgrenzung zwischen nationaler und europäischer Aufsichtskompetenz.

Warum lehnen Sparkassen die europäische Bankenaufsicht ab?

Sie befürchten den Verlust ihrer regionalen Unabhängigkeit und vor allem die Mitverantwortung für ausländische Institute durch eine gemeinsame europäische Einlagensicherung.

Welchen Vorteil sehen Privatbanken in der neuen Aufsicht?

Privatbanken erhoffen sich eine stärkere Harmonisierung und bei Bedarf einen direkteren Zugang zu europäischen Rettungsmechanismen wie dem ESM.

Welcher Interessenkonflikt wird für die EZB prognostiziert?

Es wird befürchtet, dass die EZB bei ihren geldpolitischen Entscheidungen (z.B. Leitzins) Rücksicht auf die Stabilität der von ihr beaufsichtigten Banken nehmen könnte.

Sind die juristischen Bedenken zur Kompetenzübertragung haltbar?

Der Autor argumentiert, dass eine vollständige Abgabe der Kernkompetenzen von nationalen Behörden an die EZB juristisch unzulässig sein könnte, da die EU-Verträge hierfür keine ausreichende Basis bieten.

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Details

Titel
Beurteilung der Konsequenzen der Entwicklung der europäischen Bankenaufsicht für deutsche Banken
Hochschule
Universität Paderborn
Note
1,7
Autor
Lars Grothe (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
29
Katalognummer
V303323
ISBN (eBook)
9783668016545
ISBN (Buch)
9783668016552
Sprache
Deutsch
Schlagworte
beurteilung konsequenzen entwicklung bankenaufsicht banken
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lars Grothe (Autor:in), 2013, Beurteilung der Konsequenzen der Entwicklung der europäischen Bankenaufsicht für deutsche Banken, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/303323
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Leseprobe aus  29  Seiten
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