Ist "Schwarze Spiegel" von Arno Schmidt eine Robinsonade?


Hausarbeit (Hauptseminar), 2015
19 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition Robinsonade
2.1. Die Isolation
2.2. Die physischen und psychischen Überlebensbemühungen
2.3. Die Reise ins Innere der Robinsonfigur
2.4. Die Gefährten der Robinsonfigur 2.5. Die fiktionale Autobiografie

3. Schwarze Spiegel
3.1. Die Isolation
3.2. Die physischen und psychischen Überlebensbemühungen
3.3. Die Reise ins Innere der Robinsonfigur
3.4. Die Gefährten der Robinsonfigur
3.5. Die fiktionale Biografie

4. Fazit

5. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

„ Nichts ist so gelaufen wie es sollte. Es gab sechs Milliarden Menschen auf der Erde, als die Infektion ausbrach. Ich bin ein Überlebender in New York City. “ 1

Dies ist der Anfang des Films „ I am legend “, bei dem es um einen Mann geht, der einer von wenigen Überlebenden einer Katastrophe ist. Er muss versuchen sich an die neuen Gegebenheiten anzupassen und sich ein neues Leben aufzubauen. Diese unfreiwillige Isolation findet sich in diversen Formaten wie beispielsweise in Fernsehserien wie Lost oder The Walking Dead wieder. Ebenfalls in der Literatur ist dieses Motiv vertreten, wie im Von guten und bösen Nachbarn, oder in dem bekannten Roman Robinson Crusoe, der diese Gattung begründet hat.

Ähnlich geht es dem Protagonisten in Arno Schmidts Werk „Schwarze Spiegel“. Es handelt sich dabei um ein Endzeitszenario, bei welchem die Handlung am Ende des dritten Weltkrieges stattfindet. Der Text impliziert vor allem die Niederlassung eines Überlebenden, bis dieser im zweiten Teil auf eine weitere Hinterbliebene trifft. Es ist in zwei Kapitel aufgeteilt, die im Zeitraum zwischen 1960 und 1962 spielen. Daher ist eine gewisse Nähe zur Gattung der Robinsonade gegeben. Jedoch unterscheiden sich die Ansichten in der Forschung stark: Nicht nur als Robinsonade, sondern zum Beispiel auch als (negative) Utopie, Warnutopie, oder als Zukunftsroman wird Arno Schmidts Werk verstanden. Jedoch ist augenfällig, dass diverse Meinungen nicht auf derselben Grundlage beruhen, denn was ist generell eine Robinsonade?

Diese Arbeit soll die Frage beantworten, ob Schwarze Spiegel als Robinsonade charakterisiert werden kann und wie sich diese Einordnung begründen lässt.

Um die Einteilung in die Gattung zu vereinfachen, wird erst einmal eine Definition der Robinsonade gegeben. Anschließend wird Arno Schmidts Werk auf diese fünf Grundmuster untersucht, um am Ende auf ein Fazit zu kommen.

2. Definition Robinsonade

Laut dem Brockhaus Wahrig ist eine Robinsonade „ ein Abenteuerroman in der Art des „Robinson Crusoe“ von Daniel Defoe. Wenn es sich um ein abenteuerliches Unternehmen handelt, spricht man von einer Robinsonade.2 Fritz Brüggemann definiert die Robinsonade als eine Exilhaftigkeit des Aufenthalts, wobei Exil einen Ort bezeichnet, von welchem sich die Sehnsucht abwendet.3

Peter Zupancic beschreibt die Robinsonade wie folgt:

Man stellte fest, daß (sic) die Robinsonade aus der langen Tradition des Abenteuerromans einerseits und der voyage imaginaire andererseits entstanden war und sich seit Defoe als selbständige Gattung etablierte. Mit dem Abenteuerroman hat sich das Motiv des Sich - bewähren - mü ssens in der Gefahr gemein, mit dem realen oder fiktiven Reisebericht das Erfahren der Welt und die mögliche Konfrontation mit fremden Sitten und Völkern ( … ). “ 4

Mara Stuhlfauth arbeitete fünf Merkmale heraus, die kennzeichnend für eine Robinsonade sind, dabei ist es nicht von Relevanz, dass alle der genannten Kriterien in der Robinsonade vorhanden sind.5

2.1. Die Isolation

Erst einmal ist die Isolation essentiell für die Robinsonhandlung. Aufgrund einer Katastrophe und meist gegen den Willen des Protagonisten wird dieser aus seinem vertrauten kulturellen und sozialen Umfeld gerissen. Dabei kommt es zu einer Abschottung von seinen Mitmenschen. In „Robinson Crusoe“ war es ein Schiffsunglück, welches Robinson auf einer Insel stranden ließ. Erschafft sich der Protagonist eine neue Zivilisation oder geht jener an der Einsamkeit zu Grunde? Isolation bedeutet für Robinson gleichzeitig auch Zurückversetzen aus der Zivilisation in den Naturzustand der Insel. Aufgrund dessen muss Robinson passende Mittel ergreifen, um den von ihm bedauerten Mangelzustand zu kompensieren und somit die Nullpunktsituation mit der Intention zu Überleben zu bewältigen. Das Individuum muss anfangen bestimmte existentielle Grundwahrheiten mehr oder minder als „laws of nature“ außerhalb des komplizierten Netzwerks soziokultureller Verbindungen zu durchleben, in die es sonst in der zivilisierten Gesellschaft verwickelt ist.6

2.2. Die physischen und psychischen Überlebensbemühungen

Zunächst einmal haben die physischen Überlebensbestrebungen höchste Priorität, vor allem die Nahrungsbeschaffung ist besonders wichtig. Das isolierte Wesen sieht sich hier abrupt mit Problemen praktisch-technischer Art konfrontiert, die sich sonst fernab seines Kompetenzbereiches befinden.7 Das Kennzeichnende an der Robinsonade ist die Rettung des Protagonisten aus seiner Versorgungsnot ohne jegliche Vorkenntnisse oder Hilfsmittel durch sich selbst. Eine psychische Last für die Robinsonfigur stellt das Fehlen eines Gesprächspartners und das somit verbundene Ausbleiben der Konversationüber Ängste und Freude da. Das Auslösen von Zukunfts- bisweilen sogar Todesängsten wird durch das die Versorgungsnot wachsendes Überlebensrisiko verursacht.8 Neben der Zeit ist ebenfalls die Schrift als kulturelle Errungenschaft zu erwähnen, die der Hauptfigur ein Minimum an Zivilisation ermöglicht und die Grundlage für das Schreiben des Tagebuchs ist.

2.3. Die Reise ins Innere der Robinsonfigur

Trotz der Darstellung der inneren Vorgänge und Gedanken Robinsons bei Punkt 2, wird dieser Blickpunkt als eigener aufgelistet, da die Ansichten Robinsons zur unfreiwillig verlassenen Kultur sich erst durch Nachvollziehen seiner Gedanken enthüllen.9 Der Protagonist steht im Spannungsverhältnis, einerseits sich der Natur zu adaptieren und daher den Wegfall einiger kultureller Bequemlichkeiten zu akzeptieren, andererseits aber gewisse kulturelle Bedürfnisse zu erhalten, um seinem Selbstverständnis als Mensch gerecht zu werden. Interessant ist hierbei, wie die Isolation seine Einstellung verändert, was er in dieser Situation am meisten vermisst und wie er nun sein früheres Leben beurteilt. Auf der Insel findet Robinson Crusoe zum Glauben und stellt fest, dass er ohne diesen keine seelische Ausgewogenheit erlangen kann.10

2.4. Die Gefährten der Robinsonfigur

Der Protagonist in Daniel Defoes Roman fühlt sich als absoluter Herr der Insel ziemlich wohl, nachdem er die Isolation akzeptiert und sich ein System physischer und psychischer Existenzsicherung gestaltet hat.11 Die Entdeckung neuer Inselbewohner löst in Robinson neue Existenzängste aus. Andererseits erkennt er in der Präsenz von anderen Menschen die potentielle Gelegenheit Kontakte zu knüpfen. Robinson hat bald einen Gefährten, mit dem er eine natürliche Herr-Diener-Beziehung pflegt. Das trennende Moment dieser Beziehung wird durch die Begeisterung, einen Gesprächspartner zu haben sowie durch die natürliche Solidarität von Mensch zu Mensch reduziert, was Freitag nicht nur zum Diener sondern auch zum Freund klassifiziert.

2.5. Die fiktionale Autobiografie

Als Sonderfall der ausgedachten Reiseliteratur können oft Robinsonaden betrachtet werden. „ Robinson Crusoe“ ist als fiktive Autobiographie niedergeschrieben, dessen Struktur eine Rahmenhandlung beinhaltet. Diese ist gepaart mit Motiven der Reise und des Unglücks und dem Spannungsverhältnis Natur versus Kultur.12 Der Leser kann an der reflektierten Verwertung der Ereignisse durch die schriftliche Fixierung, beispielsweise mithilfe alter Tagebuchnotizen, partizipieren. Der Schreiber distanziert sich von den Ereignissen, indem zwischen dem Erlebten und der Niederschreiben Zeit vergeht. Das ergibt einerseits eine bewusste Selektion der Erinnerung, andererseits jene reflektierte Sichtweise. Das Ich durch „seine Identität betreffende erzählerische Entscheidungen“ gründet sich seine eigene Konstruktion.

3. Schwarze Spiegel

In den nachfolgenden Ausführungen wird anhand des Romans „Schwarze Spiegel“ von Arno Schmidt untersucht, ob die fünf thematischen Grundmuster gegeben sind, inwieweit diese umgestalten wurden und welche Folgen sich daraus für die Gattungszugehörigkeit ableiten lassen. Schließlich soll die Frage beantwortet, ob „ Schwarze Spiegel“ zur Gattung der Robinsonade gehört oder nicht.

3.1. Die Isolation

Die Erzählung beginnt mit einer genauen Datierung, den 1.5.1960, der im Bezug auf das Erscheinungsjahr des Buches in der nahen Zukunft spielt.13

(1.5.1960) Lichter? (ich hob mich auf den Pedalen) -: - Nirgends. (Also wie immer seit den fü nf Jahren). Aber: der lakonische Mond längs der zerbröckelten Straß e (von den Rändern her haben Gras und Quecken die Teerdecke aufgebrochen, so daß (sic) nur in der Mitte noch zwei Meter Fahrbahn bleiben (...) “ 14

So abrupt fängt die Darstellung damit an, dass das Ich selbst sein Auftreten und seine Beobachtungen einer gewöhnlichen Situation berichtet. Der Ich-Erzähler notiert, genauso wie Robinson Crusoe, seine Erfahrungen in der Tagebuchform zwischen dem imaginären Jahr 1960 bis Ende August 1962.15 Der Protagonist, der auch im weiteren Prozess der Geschichte ohne Namen bleibt, erforscht mit dem Fahrrad ein entvölkertes Gebiet. „ Seit fü nf Jahren hatte ich keinen Menschen mehr gesehen, und war nicht böse darüber. “ 16 Es ist eine Mitteilung eines Moments innerhalb einer ihm seit langem gewohnten Situation. Der Atomkrieg hat die Erde weitgehend verwüstet. „ Wie immer: die leeren Schalen der Häuser. Atombomben und Bakterien hatten ganze Arbeit geleistet. 17 Ein totaler und globaler Krieg hat die Renaturierung der Welt initiiert und die Menschheit bis auf verschwindende Reste ausgelöscht.18

„ Hinten leer; eine Skelettdame am Steuerrad ( also wie immer seit den fü nf Jahren! 19 Wie die Skelettdame am Steuer zeigt, hat diese Katastrophe plötzlich das Leben auf der Welt vernichtet.

Ebenso wie Robinson Crusoe, der als einziger Überlebender eines Schiffsbruchs auf einer abgelegenen Insel ein neues Leben aufbaut und dabei ein Optimum von Vernunft, Phantasie und Energie entsteht, findet auch Schmidts Protagonist nach rastlosen Umherziehen einen Zufluchtsort in der Lüneburger Heide. Zudem wird Schmidts Protagonist wie Robinson Crusoe der alleinige Herrscher seines Territoriums: „ (...) ich werde hier nämlich ein Haus bauen, und nehme somit das Ganze ( … ) in Besitz. “ 20

Seltsamerweise erfreut sich der zivilisationsmüde neue Robinson anscheinend, trotz unfreiwilliger Separierung zu seinen Mitmenschen, an seiner Isolation. „ Und diese leeren Orte noch schöner. “ 21, „ Das ist das Schönste im Leben: Nachttief und Mond, Waldsäume, ein stillglänzendes Gewässer fern in bescheidener Wieseneinsamkeit- so hockte ich lange und müß ig mit rechtsgeneigtem Kopf. “ 22 Er ist durchaus zufrieden darüber, dass er seit fünf Jahren keinen Menschen mehr lebendig sah und genießt nach dem Zusammenbruch des technischen Fortschrittsglaubens an der Gegenwelt unberührte Natur.23 „ (...) ach, es war doch gut, daß Alle weg waren: ich spuckte leberkäsig aus ( … ). “ 24 Diese Menschen-Missachtung hat schlussendlich unter Einbeziehung der eigenen Person seinen Höhepunkt erreicht: „ es ist doch gut, daß (sic) mit all dem aufgeräumt wurde! (Und wenn ich erst weg bin, wird der letzte Schandfleck verschwunden sein: das Experiment Mensch, das stinkige, hat aufgehört!) “ 25 Die Erzählinstanz ist der Ansicht, dass er durchaus gut alleine zurecht kommt: „ Wälder sind das Schönste! Und ich war erst Anfang Vierzig; wenn Alles gut ging (?) konnte ich noch langeüber die menschenleere Erde schweifen: ich brauchte Niemanden! “ 26 So etwas behauptet niemand, der wirklich nach einem ABC- Krieg ohne jede Ermunterung in die schwarzen Spiegel der Melancholie schaut, sondern das sagt einer, der die Möglichkeit einer Entvölkerung Europas durch die ABC- Waffen dafür nutzt, sich als einen zuletzt aller mitmenschlichen Störungen und Beeinträchtigungen ledigen Einzelgänger zu brüsten und auszukosten.27

[...]


1 Vgl.: http://wwws.warnerbros.de/iamlegend/ (letzter Zugriff am: 21.03.2015).

2 Robinsonade: Artikel in: Brockhaus Wahrig. Deutsches Wörterbuch. Band 5. Hg. von Gerhard Wahrig, Stuttgart 1983. S. 403.

3 Vgl.: Brüggemann, Fritz: Utopie und Robinsonade. Untersuchungen zu Schnabels Insel Felsenburg ( 1731- 1743). Weimar: Alexander Duncker Verlag 1914. S. 89- 101.

4 Vgl.: Zupancic, Peter: Die Robinsonade in der Jugendliteratur. Bochum: Fakultät für Philologie der Ruhr- Universität Bochum 1976. S. 14.

5 Stuhlfauth, Mara: Moderne Robinsonaden. Eine gattungstypologische Untersuchung am Beispiel von Marlen Haushofers Die Wand und Thomas Glavinics Die Arbeit der Nacht. Band 2. Würzburg: Ergon- Verlag GmbH 2011. S. 12.

6 Reckwitz, Erhard: Die Robinsonade. Themen und Formen einer literarischen Gattung. Amsterdam: Grüner 1976. S. 30.

7 Vgl.: Reckwitz, Erhard: Die Robinsonade. S. 33.

8 Vgl.: Stuhlfauth, Mara: Moderne Robinsonaden. S. 13.

9 Vgl. Ebd.: S. 15.

10 Vgl.: Brüggemann, Fritz: Utopie und Robinsonade. S. 94.

11 Vgl. Stuhlfauth, Mara: Moderne Robinsonaden: S. 16.

12 Vgl.: Vgl.: Stuhlfauth, Mara: Moderne Robinsonaden. S. 17.

13 Vgl.: Hinrichs, Boy: Utopisches Prosa als längeres Gedankenspiel. Untersuchungen zu Arno Schmidts Theorie der Modernen Literatur und ihrer Konkretisierung in „ Schwarze Spiegel“, „ Die Gelehrtenrepublik“ und „ Kaff auch Mare Crisium“. Tübingen: Max Niemeyer Verlag 1986. S. 197.

14 Vgl: Jahn, Oliver: Arno Schmidt. Schwarze Spiegel. Hamburg: Suhrkamp 1951. S. 22.

15 Vgl.: Blamberg, Günter; Wehdeking, Volker: Erzählliteratur der frühen Nachkriegszeit (1945-1952). München: Verlag C.H. Beck München 1990. S. 144.

16 Vgl. Reckwitz: Die Robinsonade. S. 12.

17 Vgl. Ebd.: S.10.

18 Vgl.: Hinrichs, Boy: Utopisches Prosa als längeres Gedankenspiel. S. 203.

19 Vgl: Jahn, Oliver: Arno Schmidt. Schwarze Spiegel. S. 9.

20 Vgl. Jahn, Oliver: Arno Schmidt. Schwarze Spiegel. S. 29.

21 Vgl. Ebd.: S. 16.

22 Vgl. Jahn, Oliver: Arno Schmidt. Schwarze Spiegel. S. 13.

23 Vgl. Ebd.: S. 145.

24 Vgl. Jahn, Oliver: Arno Schmidt. Schwarze Spiegel. S. 22.

25 Vgl. Ebd.: S. 43.

26 Vgl. Ebd.: S. 24.

27 Vgl.: Grimm, Günther E.; Faulstich, Werner; Kuon, Peter: Apokalypse. Weltuntergangsvisionen in der Literatur des 20. Jahrhunderts. Frankfurt am Main: Suhrkamp 1986. S 19.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten

Details

Titel
Ist "Schwarze Spiegel" von Arno Schmidt eine Robinsonade?
Hochschule
Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Note
1,7
Autor
Jahr
2015
Seiten
19
Katalognummer
V303336
ISBN (eBook)
9783668017405
ISBN (Buch)
9783668017412
Dateigröße
541 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
schwarze, spiegel, arno, schmidt, robinsonade
Arbeit zitieren
Stefanie Fritz (Autor), 2015, Ist "Schwarze Spiegel" von Arno Schmidt eine Robinsonade?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/303336

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