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Diagnose und Förderung orthographischer Kompetenzen anhand der Hamburger Schreibprobe

Title: Diagnose und Förderung orthographischer Kompetenzen anhand der Hamburger Schreibprobe

Seminar Paper , 2014 , 20 Pages

Autor:in: Tobias Wolf (Author)

German Studies - Linguistics
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Die Hauptaufgabe dieser Seminararbeit wird es nach den Ausführungen bezüglich der Problemfelder der deutschen Orthographie sein, zunächst die Bedeutung einer Diagnostik von Rechtschreibkompetenzen herauszustellen, um anschließend das Konzept der HSP inklusive der allgemeinen Konzeption, der verfolgten Ziele, der Durchführung, der Auswertung und der gebotenen Fördermaßnahmen grundlegend zu charakterisieren.
Anschließend wird die Konzeption der HSP kritisch analysiert, um die Frage zu beantworten, wie weit sämtliche möglichen Problemfelder der deutschen Orthographie durch dieses Verfahren abgedeckt bzw. abgefragt werden. In diesem Zusammenhang soll deutlich werden, was der Einsatz der HSP leisten kann und wo mögliche Nachteile liegen, besonders auch in Bezug auf den Einsatz in der schulischen Praxis.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen der deutschen Orthographie

2.1 Phonem-Graphem-Korrespondenz

2.2 Die Getrennt- und Zusammenschreibung

2.3 Die Groß- und Kleinschreibung

2.4 Die Interpunktion

2.5 Zusammenfassung der Problemfelder des Deutschen

3. Zur Relevanz von Diagnostik im Rechtschreibunterricht

4. Die Hamburger Schreibprobe

4.1 Durchführung und Auswertung der HSP

4.2 Förderung anhand der HSP

4.3 Kritische Einordnung der HSP

5. Fazit

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung der Rechtschreibdiagnostik im schulischen Kontext und analysiert die Hamburger Schreibprobe (HSP) als ein Instrument zur Erfassung und Förderung orthographischer Kompetenzen. Ziel ist es, die Eignung der HSP als diagnostische Grundlage für die individuelle Förderplanung zu bewerten.

  • Grundlegende Prinzipien der deutschen Orthographie
  • Herausforderungen beim Schriftspracherwerb
  • Diagnostische Verfahren im Rechtschreibunterricht
  • Methodik und Aufbau der Hamburger Schreibprobe (HSP)
  • Ansätze zur individuellen Förderung auf Basis der Testergebnisse

Auszug aus dem Buch

4. Die Hamburger Schreibprobe

Bei der Hamburger Schreibprobe handelt es sich, wie zuvor bereits erwähnt um ein standardisiertes Testverfahren zur Überprüfung der Rechtschreibkompetenzen von Schülerinnen und Schülern. Von Peter May entwickelt ermöglicht die HSP es Lehrkräften, „den Lernstand und die Lernentwicklung [ihrer] Schüler im Rechtschreiben zu erheben und zu dokumentieren[.]“ Da es von der Hamburger Schreibprobe verschiedene Versionen für die Jahrgangstufen 1-10 gibt, also HSP 1+, HSP 2, HSP 3, HSP 4-5 und HSP 5-10, wobei bei dieser letzten Version eine B- (Basisanforderungen) und eine EK-Version (Erweiterte Kompetenz) zu erwerben ist, lässt sich die HSP sowohl in der Grundschule, als auch in der gesamten Sekundarstufe I einsetzen. Für sämtliche dieser Altersklassen liegen entsprechende Vergleichswerte vor, anhand welcher sich die orthographischen Kompetenzen einzelner Schülerinnen und Schüler messen lassen.

Das Testverfahren der HSP besteht aus Einzelwörtern und Sätzen, zu welchen jeweils entsprechende Illustrationen abgedruckt sind, damit das Verständnis der Worte so gut wie möglich gesichert wird. Das Besondere an diesem Testverfahren ist, dass die richtig geschriebenen Wörter und Grapheme gezählt werden, somit werden nicht die Fehler gezählt, sondern die richtig geschriebenen Teile der Wörter bzw. Sätze. Hierbei „differenziert [die HSP] vor allem im unteren Leistungsbereich“, jedoch verfügt sie auch über „für fortgeschrittene Rechtschreiblerner genügend hohe Anforderungen“, was beispielsweise durch die HSP 5-10 EK (Erweiterte Kompetenz) gewährleistet wird, welche für Schülerinnen und Schüler mit „fortgeschrittener Rechtschreibsicherheit“ entwickelt wurde. Eines der Ziele der HSP ist es dabei, dass mit „vergleichsweise geringem Aufwand umfassende Informationen über die individuellen Lernstände der Schüler gewonnen werden.“ Hinzu kommt, dass die Schüler und Schülerinnen keinen Zeitdruck wie etwa bei einem Diktat o. Ä. haben, da das Testverfahren in dem jeweiligen individuellen Tempo durchgeführt werden kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung der Rechtschreibkompetenz im schulischen Alltag ein und stellt die Hamburger Schreibprobe als ein zentrales Instrument zur Diagnose und Förderung vor.

2. Grundlagen der deutschen Orthographie: Das Kapitel erläutert die wesentlichen Prinzipien der deutschen Rechtschreibung, wie die Phonem-Graphem-Korrespondenz, Getrennt- und Zusammenschreibung sowie Groß- und Kleinschreibung.

3. Zur Relevanz von Diagnostik im Rechtschreibunterricht: Hier wird die Notwendigkeit diagnostischer Verfahren diskutiert, um individuelle Lernstände zu erfassen und darauf aufbauend eine gezielte Förderung zu ermöglichen.

4. Die Hamburger Schreibprobe: Dieser Abschnitt beschreibt Aufbau, Durchführung, Auswertung sowie die strategische Einordnung der HSP und beleuchtet sowohl die methodischen Vorteile als auch kritische Aspekte.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die HSP eine verlässliche diagnostische Grundlage bietet, weist jedoch auch auf die Grenzen der praktischen Anwendbarkeit bei sehr spezifischen Lernproblemen hin.

Schlüsselwörter

Hamburger Schreibprobe, Rechtschreibdiagnostik, Orthographie, Rechtschreibstrategien, Förderkonzept, Phonem-Graphem-Korrespondenz, Kompetenzaufbau, Schriftspracherwerb, individuelle Förderung, Lernstandserhebung, Rechtschreibunterricht, pädagogische Diagnostik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit im Kern?

Die Arbeit befasst sich mit der Diagnose und Förderung orthographischer Kompetenzen bei Schülern und nutzt dabei die Hamburger Schreibprobe als zentrales Fallbeispiel für eine fundierte pädagogische Diagnostik.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den Schwerpunkten zählen die theoretischen Grundlagen der deutschen Rechtschreibung, die Rolle der Diagnostik im Unterricht sowie der Aufbau und die praktische Anwendung der Hamburger Schreibprobe.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Leistungsfähigkeit der Hamburger Schreibprobe als Instrument zur Identifizierung von Rechtschreibschwierigkeiten und zur Ableitung individueller Fördermaßnahmen kritisch zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der systematischen Analyse des Konzepts der Hamburger Schreibprobe auf Basis der aktuellen fachdidaktischen Forschung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit erläutert?

Im Hauptteil werden neben den orthographischen Prinzipien die konkreten Durchführungsschritte der HSP, die Auswertungslogik der Strategieprofile und Möglichkeiten der Anschlussförderung diskutiert.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Zentrale Begriffe sind Hamburger Schreibprobe, Rechtschreibstrategien, individuelle Förderung, Strategieprofil, orthographische Kompetenz und Diagnostik.

Wie unterstützt die HSP bei der Erstellung individueller Förderpläne?

Die HSP liefert durch die Auswertung der Strategieprofile konkrete Hinweise auf Stärken und Schwächen, die es der Lehrkraft ermöglichen, gezielt an den Bereichen zu arbeiten, die der Schüler noch nicht beherrscht.

Wo liegen die methodischen Grenzen der Hamburger Schreibprobe?

Laut der kritischen Einordnung bietet die HSP zwar eine gute Übersicht, jedoch werden die Strategien teils nur allgemein ausgewiesen, was eine sehr tiefgehende, qualitative Analyse bei spezifischen Problemen manchmal erschwert.

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Details

Title
Diagnose und Förderung orthographischer Kompetenzen anhand der Hamburger Schreibprobe
College
University of Paderborn
Author
Tobias Wolf (Author)
Publication Year
2014
Pages
20
Catalog Number
V303363
ISBN (eBook)
9783668017269
ISBN (Book)
9783668017276
Language
German
Tags
diagnose förderung kompetenzen hamburger schreibprobe
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tobias Wolf (Author), 2014, Diagnose und Förderung orthographischer Kompetenzen anhand der Hamburger Schreibprobe, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/303363
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