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Das CentrO als Beispiel für den Strukturwandel im Ruhrgebiet

Titre: Das CentrO als Beispiel für den Strukturwandel im Ruhrgebiet

Dossier / Travail , 2013 , 20 Pages

Autor:in: Patrizia Behlau (Auteur)

Sociologie - Système social et Structure sociale
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Die vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Thema des Strukturwandels im Ruhrgebiet, dargestellt am Beispiel des Strukturwandelprojektes CentrO Oberhausen. Dieses Beispiel zeigt sehr deutlich den Wandel von der Montanindustrie zur Dienstleistungsgesellschaft.
Somit soll die vorliegende Arbeit die Tertiärisierung beschreiben. Weiterhin sollen Leitfragen in den Ausführungen beantwortet werden: Wie kam es dazu, dass auf einer ehemaligen Zechenlandschaft ein riesiges Einkaufszentrum erbaut wurde? Durch wen ist das Projekt realisiert worden und wer profitiert davon?
Einführend soll Kapitel 2 allgemein den Strukturwandel im Ruhrgebiet beschreiben. Es sollen folgende Fragen geklärt werden: Was ist der Strukturwandel? Was löst ihn aus? Wie äußert er sich im Ruhrgebiet?
Weiterhin soll es konkret um den Strukturwandel in der Stadt Oberhausen gehen. Anschließend wird in Kapitel 3 ein großes Strukturwandelprojekt im Ruhrgebiet als Beispiel herangezogen: das CentrO in Oberhausen. Wieso ist durch den Strukturwandel das CentrO entstanden? Wer hatte etwas davon?

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Der Strukturwandel

2.1 Der Strukturwandel im Ruhrgebiet

2.2 Der Strukturwandel in Oberhausen – Vom Kohlestandort zum Einkaufsparadies

3 CentrO – Die Neue Mitte Oberhausen

4 Fazit: Analyse und Bewertung

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht den tiefgreifenden Strukturwandel im Ruhrgebiet, exemplarisch dargestellt am Projekt "Neue Mitte Oberhausen" und dem darin zentralen Einkaufszentrum CentrO. Ziel ist es, den historischen Wandel von der montanindustriellen Monokultur hin zur Dienstleistungsgesellschaft zu analysieren und kritisch zu hinterfragen, ob und inwieweit dieses Großprojekt die erhofften wirtschaftlichen und städtebaulichen Impulse für die Stadt Oberhausen liefern konnte.

  • Historische Entwicklung des Strukturwandels im Ruhrgebiet
  • Wandel der Wirtschaftsstrukturen und der Arbeitswelt
  • Entstehung und Realisierung des Großprojekts CentrO
  • Kritische Analyse des Projekts als Instrument der Stadtentwicklung
  • Bewertung der Auswirkungen auf die lokale Einzelhandelslandschaft

Auszug aus dem Buch

3 CentrO – Die Neue Mitte Oberhausen

Die Umstrukturierung infolge des Strukturwandels fand in der Stadt Oberhausen vor allem auf der ehemaligen industriellen Zechenlandschaft statt. Alte Industrieanlagen werden, anstelle, dass sie abgerissen werden, oft umgenutzt. Darauf entstehen beispielsweise Kulturstätten, Parkhäuser oder Wohnanlagen. Auf dieser Grundlage wurde die altindustrielle Brachfläche der Thyssen AG, der die geschlossenen Zechen usw. gehörten, umgenutzt und es entstand eines der nach wie vor meist besuchten Ziele des Ruhrgebiets: das CentrO in Oberhausen (vgl. Pennig/Hebold 2012).

Das CentrO, ein riesiges überdachtes Einkaufszentrum, ist das Herzstück der Neuen Mitte Oberhausen, eines der größten Stadtentwicklungsprojekte des Ruhrgebietes seit dem Bau des Opelwerkes in Bochum (vgl. CentrO Management GmbH n.b., 4). Darstellung 6 zeigt das ganze Areal der Neuen Mitte Oberhausen und man erkennt mittig die Lange schlauchförmige, kreuzförmige Passage des CentrO. Ab 1991 begannen die Aufräum- und Bauarbeiten. Auf den 72.300 km² entstanden über 200 Einzelhandelsgeschäfte, eine Gastronomiemeile (Promenade), Multiplexkinos eine Veranstaltungsarena (König-Pilsener Arena), ein Freizeitpark (CentrO Park), ein Multiplexkino (Cinestar), ein Musicaltheater (Metronomtheater), ein Großaquarium (Sealife). So können Freizeitaktivitäten mit dem Einkaufen verbunden werden. Aber auch ein Business Park und eine Sportanlage haben sich dort angesiedelt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema des Strukturwandels im Ruhrgebiet ein und definiert die zentrale Forschungsfrage anhand des Beispiels CentrO in Oberhausen.

2 Der Strukturwandel: Dieses Kapitel erläutert den theoretischen Hintergrund des Strukturwandels und seine spezifische Ausprägung im Ruhrgebiet sowie in der Stadt Oberhausen.

2.1 Der Strukturwandel im Ruhrgebiet: Hier wird der historische Prozess vom industriellen Ballungsraum zur Dienstleistungsregion detailliert nachgezeichnet.

2.2 Der Strukturwandel in Oberhausen – Vom Kohlestandort zum Einkaufsparadies: Dieser Abschnitt beschreibt den lokalen Wandel von der Montanindustrie hin zu einem Standort für Dienstleistungen und Freizeitangebote.

3 CentrO – Die Neue Mitte Oberhausen: Dieses Kapitel beschreibt die Realisierung und Struktur des Großprojekts Neue Mitte Oberhausen als Antwort auf den industriellen Niedergang.

4 Fazit: Analyse und Bewertung: Im Fazit wird eine kritische Bilanz gezogen und die städtebauliche Bedeutung sowie der Erfolg des Projekts reflektiert.

Schlüsselwörter

Strukturwandel, Ruhrgebiet, Oberhausen, CentrO, Montanindustrie, Dienstleistungsgesellschaft, Stadtentwicklung, Wirtschaft, Einzelhandel, Industrielle Brache, Tertiärisierung, Arbeitsmarkt, Großprojekt, Investitionen, Tourismus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem wirtschaftlichen und strukturellen Wandel im Ruhrgebiet, konkret am Beispiel des Strukturwandelprojekts "CentrO" in Oberhausen.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Autorin?

Die Schwerpunkte liegen auf der Historie der Montanindustrie, den Folgen des industriellen Niedergangs, der Konversion von Brachflächen und der Transformation zur Dienstleistungsgesellschaft.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu untersuchen, wie das CentrO entstanden ist, welche Akteure daran beteiligt waren und wie sich das Projekt auf die Stadt Oberhausen und den Arbeitsmarkt ausgewirkt hat.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine deskriptive und analysierende Methode, gestützt auf Fachliteratur, Datenberichte und städtebauliche Analysen, um den Wandel zu dokumentieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil wird zunächst der allgemeine Strukturwandel, dann der spezifische Wandel in Oberhausen und abschließend das konkrete Projekt "Neue Mitte" inklusive seiner Finanzierung und Infrastruktur detailliert beschrieben.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Wichtige Begriffe sind Strukturwandel, CentrO, Montanindustrie, Tertiärisierung, Stadtentwicklung und Beschäftigungsaufbau.

Warum wird das CentrO von der Autorin kritisch gesehen?

Die Autorin bezeichnet das CentrO städtebaulich als "Desaster", da die erhofften positiven Effekte für die gesamte Stadt nur teilweise eingetreten sind und die umliegenden Stadtteilzentren an Kaufkraft verloren haben.

Welche Rolle spielt die öffentliche Hand bei diesem Projekt?

Neben privaten Investoren wie der Stadium Group und P&O investierte die öffentliche Hand rund eine halbe Milliarde Euro in das Projekt, was laut Autorin kritisch hinterfragt werden kann.

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Résumé des informations

Titre
Das CentrO als Beispiel für den Strukturwandel im Ruhrgebiet
Université
Ruhr-University of Bochum
Auteur
Patrizia Behlau (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
20
N° de catalogue
V303364
ISBN (ebook)
9783668017382
ISBN (Livre)
9783668017399
Langue
allemand
mots-clé
centro beispiel strukturwandel ruhrgebiet
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Patrizia Behlau (Auteur), 2013, Das CentrO als Beispiel für den Strukturwandel im Ruhrgebiet, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/303364
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Extrait de  20  pages
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