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Medienwirkung. Auf welche Weise beeinflussen digitale Medien das Verhalten und die Konzentration von Kindern und Jugendlichen?

Titre: Medienwirkung. Auf welche Weise beeinflussen digitale Medien das Verhalten und die Konzentration von Kindern und Jugendlichen?

Travail de Projet (scientifique-pratique) , 2013 , 25 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Ali Koç (Auteur)

Sciences Sociales générales
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Résumé Extrait Résumé des informations

Mit der Entwicklung neuer Technologien gab es immer wieder einen neuen Sündenbock. So wurde Anfang des 20. Jahrhunderts das Kino verantwortlich gemacht, es habe einen schlechten Einfluss für die Jugendlichen. Darauf folgten der Fernseher, Videospiele und nun die Computerspiele. Es muss berücksichtigt werden, dass die Medien immer mehr an Bedeutung gewinnen und vom Alltag nicht mehr weg zu denken sind. Gerade unter diesen Umständen gibt es immer mehr Möglichkeiten über die Medien Gewalt darzustellen und auszuüben. Hierunter fallen zum einen verbale Gewalt in Form des „Cybermobbings“, aber auch körperliche Gewalt, die mit Hilfe der Medien verbreitet wird, wie beispielsweise das „Happy Slapping“. Beim Happy Slapping verprügeln Jugendliche andere Personen, filmen dies mithilfe einer Kamera und verbreiten es anschließend über Medien. Cybermobbing hingegen ist die Beleidigung, Bedrohung oder Belästigung von Personen über digitale Medien, wie beispielsweise über E-Mail oder Social Networks

Die Arbeit befasst sich nicht nur mit dem Zusammenhang zwischen Gewalt und Medien, sondern es wird auch die Frage gestellt: „Macht uns der Computer dumm?“ Somit wird ein zweiter wichtiger Punkt im Bezug auf die Medien angesprochen. Wie beeinflussen Medien das Lernverhalten von Jugendlichen? Beeinträchtigen Lernprogramme in Form von Computerspielen die Noten von Schülern?

Aber haben Medien denn wirklich nur einen negativen Einfluss auf die Jugendlichen? Es gibt viele Studien die dies belegen, jedoch gibt es auch Studien die genau das Gegenteil belegen. Medien stiften den Jugendlichen einen Nutzen. Sie helfen bei den Hausaufgaben und in der Entwicklung. So gibt es viele Lernsoftwares die das Lernen zu einem Erlebnis machen. Über die Frage welchen Nutzen die Medien für die Jugendlichen haben und ob es wirklich nur negative Auswirkungen gibt, soll die vorliegende Arbeit Aufschluss geben.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung in die Thematik

2 Begriffserklärung

2.1 Gewalt

2.2 Medien

2.3 Digitale Demenz

3 Fassen Sie die Hauptaussagen der beiden Diskutanten zusammen und gehen Sie dabei auch auf den „wissenschaftlichen Gehalt“ (Theorien, Studien) der behaupteten Medienwirkung ein.

3.1 Manfred Spitzer

3.2 Peter Vorderer

4 Vertiefen Sie die Thematik „Medien und Gewalt“. Skizzieren Sie die wichtigsten Theorien, die mögliche Wirkungen von medialen Gewaltdarstellungen zu erklären versuchen. Welche dieser Theorien hat für Sie den höchsten Kurs- /Erklärungswert?

4.1 Vorstellung wichtiger Theorien

4.2 Ergebnis- Theorie mit wichtigstem Erklärungswert

5 Wie würden Sie an einem Elternabend das Thema „digitale Demenz“ aufbereiten und welche Schlussfolgerungen / Empfehlungen würden Sie ratsuchenden Eltern geben.

5.1 Aufbereitung der digitalen Demenz

5.2 Empfehlungen an die Eltern

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen digitaler Medien auf Heranwachsende, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf dem Zusammenhang zwischen Medienkonsum und Gewaltbereitschaft sowie der sogenannten „digitalen Demenz“ liegt. Ziel ist es, durch die Analyse kontroverser wissenschaftlicher Positionen und die Gegenüberstellung verschiedener Theorien zur Medienwirkung ein fundiertes Verständnis für die Chancen und Risiken moderner Technologien im Jugendalter zu entwickeln und konkrete pädagogische Handlungsempfehlungen abzuleiten.

  • Analyse der Debatte um negative Auswirkungen digitaler Medien auf das Lernverhalten.
  • Gegenüberstellung der Positionen von Manfred Spitzer und Peter Vorderer.
  • Diskussion und Bewertung relevanter medienpsychologischer Theorien zur Gewaltwirkung.
  • Entwicklung eines Konzepts zur Aufklärung von Eltern über Risiken digitaler Medien.

Auszug aus dem Buch

4.1 Vorstellung wichtiger Theorien

Es gibt viele verschiedene Ansätze die Wirkung von medialer Gewalt darzustellen. Folgende Grafik gibt einen kurzen Überblick über die vorzustellenden Thesen und welchen Einfluss der Fernseher auf diese besitzt. Die Auswahl setzt sich aus den im Seminar kenngelernten Theorien, sowie vom Autor für wichtig empfundene Thesen, zusammen.

Die Katharsisthese

Voraussetzung für diese These ist die Existenz eines Aggressionstriebes der Menschen. Diese Triebe werden durch die Betrachtung medialer Gewaltdarstellungen gesenkt. Somit hat die Katharsistheorie eine reinigende Wirkung auf den Zuschauer und soll ihm beim abreagieren seiner angestauten Aggressionen helfen. Die These lässt sich bis auf Aristoteles zurückführen und wird auch heute noch in der Psychotherapie eingesetzt. Um diese Theorie vertreten zu können, geht man davon aus, dass der Aggressionstrieb anderen Gesetzen folgt, als andere Triebe, denn es wird z.B. niemand annehmen, dass ein hungriger weniger hungrig wird, wenn er Speisen betrachtet. Bei den Aggressionstrieben hingegen geht man davon aus, dass diese abgeschwächt werden, wenn man sich Gewalt z.B. im Fernsehen anschaut.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung in die Thematik: Dieses Kapitel führt in die gesellschaftliche Relevanz des Medienkonsums bei Kindern und Jugendlichen ein und erläutert die Zielsetzung der Arbeit sowie die methodische Vorgehensweise.

2 Begriffserklärung: Hier werden die zentralen Begriffe Gewalt, Medien und digitale Demenz definiert und für den Kontext der Arbeit eingegrenzt.

3 Fassen Sie die Hauptaussagen der beiden Diskutanten zusammen und gehen Sie dabei auch auf den „wissenschaftlichen Gehalt“ (Theorien, Studien) der behaupteten Medienwirkung ein.: Das Kapitel analysiert die gegensätzlichen Positionen von Manfred Spitzer und Peter Vorderer und beleuchtet die von ihnen angeführten Studien und Argumente zur Medienwirkung.

4 Vertiefen Sie die Thematik „Medien und Gewalt“. Skizzieren Sie die wichtigsten Theorien, die mögliche Wirkungen von medialen Gewaltdarstellungen zu erklären versuchen. Welche dieser Theorien hat für Sie den höchsten Kurs- /Erklärungswert?: Es erfolgt eine detaillierte Darstellung verschiedener medienpsychologischer Theorien zur Gewaltwirkung, gefolgt von einer persönlichen Bewertung des Autors hinsichtlich ihres Erklärungswerts.

5 Wie würden Sie an einem Elternabend das Thema „digitale Demenz“ aufbereiten und welche Schlussfolgerungen / Empfehlungen würden Sie ratsuchenden Eltern geben.: Dieses Kapitel dient als praxisorientierte Anleitung zur Gestaltung eines Elternabends und bietet konkrete Empfehlungen zur Regulierung des Medienkonsums im Familienalltag.

6 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und betont die Notwendigkeit einer individuellen Kontrolle des Medienkonsums bei Heranwachsenden.

Schlüsselwörter

Digitale Medien, Gewaltbereitschaft, Medienwirkung, Manfred Spitzer, Peter Vorderer, Digitale Demenz, Katharsisthese, Inhibitionsthese, Stimulationsthese, Habitualisierungsthese, Medienbildung, Jugendalter, Lernverhalten, Erziehung, Medienkonsum

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der Nutzung digitaler Medien auf Kinder und Jugendliche, insbesondere unter den Aspekten der Gewaltneigung und der kognitiven Entwicklung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind der Zusammenhang von Mediengewalt und Aggression, die Debatte um „digitale Demenz“ sowie die pädagogischen Möglichkeiten zur Begleitung des Medienkonsums.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, die wissenschaftliche Debatte zwischen Experten zur Medienwirkung kritisch aufzuarbeiten und praktische Empfehlungen für Eltern im Umgang mit den digitalen Medien ihrer Kinder abzuleiten.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse medienpsychologischer Theorien sowie der Auswertung eines Expertenstreitgesprächs zwischen Manfred Spitzer und Peter Vorderer.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Expertenpositionen, die theoretische Vertiefung von Wirkungsmodellen der Mediengewalt und die Konzeption eines Elternabends zum Thema digitale Demenz.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die zentralen Schlagworte sind digitale Medien, Mediengewalt, Medienwirkung, Erziehung, digitale Demenz und medienpsychologische Theorien.

Warum wird im Kapitel 3 Manfred Spitzer und Peter Vorderer gegenübergestellt?

Ihre gegensätzlichen Sichtweisen illustrieren beispielhaft die wissenschaftliche Kontroverse darüber, ob digitale Medien Bildungschancen bieten oder die geistige Entwicklung durch Suchtgefahr und Verflachung gefährden.

Welche praktische Anwendung bietet das Kapitel 5 für Eltern?

Es bietet einen konkreten Leitfaden für einen Elternabend, um Ängste abzubauen und Eltern effektive, maßvolle Strategien zur Kontrolle des Medienkonsums an die Hand zu geben.

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Résumé des informations

Titre
Medienwirkung. Auf welche Weise beeinflussen digitale Medien das Verhalten und die Konzentration von Kindern und Jugendlichen?
Université
University of Kaiserslautern  (Bildungswissenschaften)
Cours
Didaktik, Methoden, Kommunikation und Medien
Note
1,3
Auteur
Ali Koç (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
25
N° de catalogue
V303386
ISBN (ebook)
9783668020122
ISBN (Livre)
9783668020139
Langue
allemand
mots-clé
medienwirkung weise medien verhalten konzentration kindern jugendlichen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Ali Koç (Auteur), 2013, Medienwirkung. Auf welche Weise beeinflussen digitale Medien das Verhalten und die Konzentration von Kindern und Jugendlichen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/303386
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Extrait de  25  pages
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