Evgenij Baratynskij, der "Dichter des Gedankens". Ein Vergleich des Gedichtes "Herbst" mit Puschkins gleichnamigem Werk


Hausarbeit, 2010

13 Seiten


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung

2. E. Baratynskij und seine Entwicklung

3. Zwei „Herbste“

4. Fazit

5. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

In der vorliegenden Arbeit geht es um einen Dichter des XIX Jahrhunderts, der von Puškin neben Žukovskij und höher als Batjuškov[1] in der russischen Literatur der Romatik eingeordnet wurde. Es geht um den Dichter des Gedankens, Evgenij Baratynskij. Er hatte nicht viele Leser in seiner Zeit, denn er wurde von der Gesellschaft seiner Zeit nicht richtig verstanden. Er wurde damals nicht als einer der wichtigsten Dichter dieser Zeit betrachtet, obwohl seine Gedichte nicht schlechter als die von Puškin sind. Und das alles, weil er nicht den gleichen künstlerischen Werdegang beschritten hat, wie alle anderen?

Ich möchte in der Arbeit seine literarische Entwicklung und seine Werke genauer anschauen, Schritt für Schritt vom Anfang bis zum wichtigsten Werk, das Baratynskij verfasst hat.

In dem zweiten Kapitel werde ich sein Gedicht mit dem Gedicht Puškins vergleichen. Die Gedichte haben den gleichen Titel, wurden aber unabhängig und mit unterschiedlichen Philosophien der Autoren verfasst.

Am Ende der Arbeit sollte deutlich werden, dass Evgenij Baratynskij ein sehr origineller Dichter, mit einer eigenen Philosophie ist. Er ist derjenige, der mit der Tradition brach, keine Sammlungen, sondern ein Buch mit Gedichten zu schreiben.

2. E. Baratynskij und seine Entwicklung

Evgenij Baratynskij ist ein Zeitgenosse Puškins, wobei sein literarisches Geschick mit tiefer dramatischer Wirkung verwirklicht wurde[2]. Zu seiner Zeit wird nicht oft über ihn geschrieben, und in seinen Büchern nehmen meist seine jugendlichen Gedichte die erste Stelle ein, obwohl sie nicht die Tiefe und den Reichtum besitzen, so wie es seine späteren Werken im reiferen Alter tun[3]. Seine Werke und sein Nachlass wurden von jeder Epoche unterschiedlich wahrgenommen und führen immer noch zu unterschiedlichen Meinungen über seine literarische Tätigkeit[4]. Er ist ein Romantiker – als ob auch ein Realist; er erhebt den Symbolismus und er ist ein Vorgänger vom Naturalismus; er ist ein Singer der Ergebenheit, Verzweiflung, aber auch ein Ausrufer der seelischen Tapferkeit; er ist Vertreter des Weltschmerzes und Vorgänger des Existenzialismus – all das wird durch seine Werke präsentiert, wodurch er als „flimmernde“ Erscheinung und als großer Dichter der ewigen Uneinigkeit wahrgenommen wird[5].

Wie schon oben gesagt wurde, Baratynskij hat in Puškins Zeit gelebt, dadurch wusste er, wie schwer es für einen Dichter ist, sein eigenes „Gesicht“ und schöpferischen Weg zu finden. Er hat wirklich viel empfunden, nachgedacht und geahnt, bevor er sich selber gefunden hat und er eine glänzende poetische Individualität geworden ist[6]. Worte von Puškin beschreiben sein Weg am besten: „…никогда не тащился <он> по пятам свой век увлекающего гения, подбирая им оброненные колосья; он шел своей дорогой, один и независим“[7] (… Niemals hat er sich an die Fersen seines Jahrhunderts geheftet, die Zeit des hinreißenden Genies, und niemals hob er die von dem Genie verlorene Ähre auf; er ist seinen eigenen Weg gegangen, allein und unabhängig.).

Seine literarische Schaffenskraft hat nur ein Viertel des Jahrhunderts gedauert, aber in dieser Zeit hat Baratynskij bedeutende Ideen- und Kunstevolution betrieben[8]. Puškin und Baratynskij fangen gleichzeitig und in der gleichen stilistischen Richtung an[9], aber später verließ er „Puškins Stil“. Hierfür gibt es ein paar Gründe, einer davon ist, dass Puškin mit seiner Helligkeit und Energie seinen Kollegen verdeckt hat, ein weiterer, dass in Baratynskij ein anderes Potenzial steckte[10].

Er fing in den zwanziger Jahren des 19. Jahrhunderts seinen literarischen Weg an. In der Zeit war die Literatur und das gesamte gesellschaftliche Leben Russlands mit den Ideen der Dekabristen erhellt[11]. Er wurde aber nicht in die politischen Geheimnisse seiner Zeitgenossen eingeweiht, deswegen schrieb er mit Begeisterung und Belebtheit über die „Freiheit“[12]. Seine Lyrik besteht in dieser Zeit aus Meditation und niedergeschlagener Elegie, Anakreontik und freundlicher Epistel[13]. Seine ersten Werke passen nach Stilistik- und Gattungsnormen in die Normen des Karamzins[14]. Seine Freunde und Feiende haben Baratynskij vorgeworfen, dass er zu „klassisch“ und „französisch“ schreibt und dass er von der romantischen Bewegung der Literatur zurückblieb[15]. Er wurde als Dichter der Elegien bezeichnet[16]. Aber er hat seine traditionellen Elegien mit Karamzins Sprache von Anfang an, innerlich umstrukturiert. Sein intimes Lineal der Lyrik wurde die komplexe aufklärende philosophische Poesie in seiner Dichtung, z. B. „Истина“ („Die Wahrheit“). Die Gattungen verflechten und vermischen sich, verfließen ineinander[17].

Seine Elegie, in der neuen Form, ist seine Hauptgattung der romantischen Lyrik. Sie richtet sich an die Welt der Gefühle und Erlebnisse des „innerlichen Menschen“. Baratynskij ist der Dichter, der der Elegie ein „neues Leben“ gegeben hat. Er hat sie flexibel, offenherzig und tief gestaltet[18].

In den zwanziger Jahren schrieb er auch Liebesgedichte. In dieser Zeit wälzte er zusammen mit Puškin diese Gattung um. In den Gedichten geht es um die Trennung und Abkühlung, um den Zusammenbruch der Illusionen oder um die nutzlosen Versuche, die absterbenden Gefühle wieder zu beleben[19]. Seine Elegien werden analytisch. Sein lyrischer Held kann sich nicht der Illusionen hingeben, sich mit den versumpften Träumen zufrieden zu geben: „ Всё можно возратить – мечтанья невозвратны!“ („К Креницыну“)[20] (Alles kann man zurückerstatten – die Träume sind unwiederbringlich). Er schaute misstrauisch auf die Welt, ohne „süße“ Verträumtheit, in der Macht des kalten, analytischen Gedanken: „ Живых восторгов легкий рой/ Я заменю холодной думой“ („Подражение Лафату“)[21] (Lebendige Begeisterungen des leichten Schwarmes/ Ich ersetze durch den kalten Gedanken).

Das waren seine wundervollen poetischen Entdeckungen. Er selber stellte die drei Momente des Künstlers an die erste Stelle: мысль (der Gedanke), своеобразие (die Eigenheit) und простоту (die Einfachheit)[22]. Belinskij sagte über Baratynskij: „ Мысль – вот предмет его вдохновения“ [23] (Der Gedanke, das ist der Gegenstand seiner Inspiration).

Baratynskij fing schon in seinen ersten Werken an die Themen „der Mensch und das Schicksal“ und „ der Mensch und die Zeit“ zu bearbeiten, was später auch zu den Hautthemen seiner Dichtung wurde[24]. In Baratynskijs Gedicht wurde Gewohntes zu Auffallendem und Bedingtes zu Realem[25]. Seine erste Gedichtssammlung bereitete er schon im Jahr 1824 vor, diese wurde aber erst 1827 veröffentlicht. Der Versuch der Erschaffung seines eigenen romantischen Gedichts, unabhängig von Puškin, wurde von der Kritik und den Lesern nicht verstanden. Die Sammlung hatte Erfolg, aber trotzdem wurde sie als „verspätet“ bezeichnet[26].

In der zweiten Hälfte der zwanziger Jahre des XIX Jahrhunderts fand eine undeutliche Übergangsphase statt[27]. In dieser Zeit verlor er seine Ganzheit der Richtung, den freiheitsliebenden unausgesprochenen Sinn, der ihm in der Elegie so gut gelungen war[28]. Trotzdem schrieb er in dieser Zeit seine wichtigen Werke wie „Смерть“ („Der Tod“) und „Последняя смерть“ („Der letzte Tod“). Er versuchte sich auch in anderen Richtungen, schrieb Poemen („Бал“ („Der Ball“), „Наложница“ („Die Konkubine“), machte Erfahrungen in der Prosa und Dramaturgie[29]. Er schrieb über sich selber in einem Brief zu Putjata im Jahr 1826: „Из действующего сделался зрителем и, укрытый от ненастья в моем углу, иногда посматриваю, какова погода в свете“[30] (Aus einer handelnden [Person] ist ein Schauspieler geworden und, der vom Unwetter [Unglück] in meiner Ecke bedeckt ist, werfe ich ab und zu einen Blick, was für ein Wetter im Licht ist). Er hat noch kein neues großes Thema seiner Lyrik gefunden. Dies hat er erst nach mehreren Misserfolgen geschafft[31].

Nach dem Scheitern der Dekabristen fasste Baratynskij, im Unterschied zu Puškin, nur indirekt den konkreten Historismus, die Volkstümlichkeit, die Bilder des Realismus, die soziale Wirklichkeit und die Gestalt der einfachen Menschen an, meistens in Poemen[32]. Er ging seinen eigenen Weg, wollte niemanden nachahmen und versuchte seine individuelle Lyrik zu erschaffen. Besonders in diesen Jahren behauptete er, dass jeder Künstler seinen eigenen Weg und Individualität finden und folgen soll. Baratynskij thematisierte dieses in einem seiner Gedichte. Er schrieb: „Не подражай: своеобразен гений/ И собственным вели-чием велик“[33] (Äff nicht nur nach: Ein Genie muss Eigenes wollen/ Und ist nur in der eigenen Größe groß[34] ).

In den dreißiger Jahren kamen sich Evgenij Baratynskij und Ivan Kirieevskij näher. Kirieevskij beschäftigte sich mit Schillings Philosophie und war ein Mitglied in einer Gruppe, die sich damit auseinander setzte. Baratynskij und Kirieevskij waren zu unterschiedlich, sie gehörten zu verschiedenen Generationen[35]. Baratynskij verstand dies selber und schrieb zu seinem Freund: „Ты принадлежишь новому поколению, которое жаждет волнений, я – старому, которое молило бога от них избавить“[36] (Du gehörst zu der neuen Generation, die nach Aufregungen dürstet, und ich – zu der alten, die zu Gott beteten, uns davon zu befreien). Lidija Ginzburg definiert diese Beziehung so: „Для шеллингианцев противостояние поэта и общества – норма, для Баратынского – это духовная катастрофа“[37] (Für die Menschen, [die sich mit] Schillings Philosophie [beschäftigt haben], ist die Konfrontation des Dichters und der Gesellschaft eine Norm, für Baratynskij – eine seelische Katastrophe). Sein Hauptthema fand er nicht in der Kommunikation der Gruppe, sondern erst als er sich von dieser trennte[38]. Das Thema ist das tragische Selbstbewusstsein des Menschen, der isoliert und abgetrennt von allen gemeinen Werten ist[39]. Baratynskij schrieb über das Leben und den Tod, über die Einsamkeit und den Weggang in die Natur, über die Berufung des Dichters und die Inspiration. Das sind die „ewigen“ Themen, bei Baratynskij jetzt aber nicht wie bei den Klassikern, sondern anders, in seiner ganz individuellen Auslegung[40].

1835 erschien eine Sammlung von Gedichten, die nicht erfolgreich waren. Der Sinn dieser Sammlung wurde nicht von den Zeitgenossen verstanden und die Kritik nahm diese Sammlung negativ an[41]. In dieser Zeit trennte sich Baratynskij immer mehr von dem literarischen Kreis und schloss sich im Dorf „Muranovo“ ein. Es schien so, als ob er sich aus der Dichtung zurückgezogen hat[42]. Diese Zurückgezogenheit war für ihn eine Bedingung, für ein innerliches Treffen mit dem Künstler, der, wie er selber dachte, in der Gesellschaft verloren gegangen war[43].

In der Periode zwischen 1834/35 bis 1841 arbeitete er an dem Buch „Сумерки“ („Die Dämmerung“). Unerwartet für viele erschien dieses Buch 1842. „Die Dämmerung“ ist keine Sammlung von Gedichten, sondern ein Buch mit einem eigenen Thema, einer eigenen Intonation und Melodie[44]. Im Buch wurden 26 Gedichte veröffentlicht, die fast alle in seinen letzten Jahren geschrieben wurden. Der Aufbau dieses Buches war innovativ, wodurch sich dieses sofort von den anderen unterscheiden ließ. Die Gedichte charakterisierten einen bestimmten Abschnitt seines Lebens[45]. Am Beginn des Buches fing Baratynskij mit dem Abschnitt seiner Zurückgezogenheit an, der diesen vorläufigen Zeitraum abschließen sollte[46].

[...]


[1] Vgl. Ozerov. In: Baratynskij 1958, Stichotvorenija i poėmy, S. 5.

[2] Vgl. Tojbin. In: Baratynskij 1989, Polnoe sobranie stichotvorenij, S. 5.

[3] Vgl. Kožinov 1980, Stichi i poėzija, S. 45.

[4] Vgl. Tojbin. In: Baratynskij 1989, Polnoe sobranie stichotvorenij, S. 5.

[5] Ebd.

[6] Vgl. Ozerov. In: Baratynskij 1958, Stichotvorenija i poėmy, S. 7.

[7] Zit. n. Ozerov. In: Baratynskij 1958, Stichotvorenija i poėmy, S. 7.

[8] Vgl. Tojbin. In: Baratynskij 1989, Polnoe sobranie stichotvorenij, S. 5.

[9] Vgl. Kušner, 2000, Garmonii tainstvennaja vlast’…, S. 9.

[10] Ebd.

[11] Vgl. Ozerov. In: Baratynskij 1958, Stichotvorenija i poėmy, S. 10.

[12] Ebd.

[13] Vgl. Ginzburg 1964, O lirike, S. 70.

[14] Ebd.

[15] Ebd.

[16] Vgl. Ozerov. In: Baratynskij 1958, Stichotvorenija i poėmy, S. 11.

[17] Vgl. Tojbin. In: Baratynskij 1989, Polnoe sobranie stichotvorenij, S. 11.

[18] Ebd.

[19] Vgl. Ginzburg 1964, O lirike, S. 72.

[20] Vgl. Tojbin. In: Baratynskij 1989, Polnoe sobranie stichotvorenij, S. 12.

[21] Vgl. Tojbin. In: Baratynskij 1989, Polnoe sobranie stichotvorenij, S. 12.

[22] Vgl. Ginzburg 1964, O lirike, S. 71.

[23] Zit. n. Tojbin. In: Baratynskij 1989, Polnoe sobranie stichotvorenij, S. 10.

[24] Vgl. Tojbin. In: Baratynskij 1989, Polnoe sobranie stichotvorenij, S. 19.

[25] Vgl. Ginzburg 1964, O lirike, S. 74f.

[26] Vgl. Ginzburg 1964, O lirike, S. 75f.

[27] Vgl. Ginzburg 1964, O lirike, S. 75.

[28] Ebd.

[29] Vgl. Ozerov. In: Baratynskij 1958, Stichotvorenija i poėmy, S. 15.

[30] Zit. n. Ozerov. In: Baratynskij 1958, Stichotvorenija i poėmy, S. 15.

[31] Vgl. Ginzburg 1964, O lirike, S. 75.

[32] Vgl. Tojbin. In: Baratynskij 1989, Polnoe sobranie stichotvorenij, S. 26.

[33] Ebd.

[34] http://home.arcor.de/berick/illeguan/baratyn2.htm 29.08.10

[35] Vgl. Ginzburg 1964, O lirike, S. 76.

[36] Zit. n. Ginzburg 1964, O lirike, S. 76.

[37] Ginzburg 1964, O lirike, S. 77.

[38] Vgl. Ginzburg 1964, O lirike, S. 77f.

[39] Vgl. Ginzburg 1964, O lirike, S. 78.

[40] Ebd.

[41] Vgl. Derjugina 1987, O žizni poėta Evgenija Baratynskogo, S. 64.

[42] Vgl. Derjugina 1987, O žizni poėta Evgenija Baratynskogo, S. 66.

[43] Vgl. Al’mi 2000, O tvorčeskoj pozicii E. A. Baratynskogo konca dvacatych – pervoj poloviny tridcatych godov XIX veka, S. 115f.

[44] Vgl. Ozerov. In: Baratynskij 1958, Stichotvorenija i poėmy, S. 29f.

[45] Vgl. Derjugina 1987, O žizni poėta Evgenija Baratynskogo, S. 66.

[46] Vgl. Al’mi 2000, O tvorčeskoj pozicii E. A. Baratynskogo konca dvacatych – pervoj poloviny tridcatych godov XIX veka, S. 115f.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten

Details

Titel
Evgenij Baratynskij, der "Dichter des Gedankens". Ein Vergleich des Gedichtes "Herbst" mit Puschkins gleichnamigem Werk
Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Autor
Jahr
2010
Seiten
13
Katalognummer
V303557
ISBN (eBook)
9783668021235
ISBN (Buch)
9783668021242
Dateigröße
503 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Puškin’s "Herbst";, Baratynskij's "Herbst"
Arbeit zitieren
Viktoria Popsuy-Johannsen (Autor), 2010, Evgenij Baratynskij, der "Dichter des Gedankens". Ein Vergleich des Gedichtes "Herbst" mit Puschkins gleichnamigem Werk, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/303557

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Evgenij Baratynskij, der "Dichter des Gedankens". Ein Vergleich des Gedichtes "Herbst" mit Puschkins gleichnamigem Werk



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden