Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Pédagogie - Pédagogie pour écoles

Columbine High School 1999. Die Psyche der Täter

Titre: Columbine High School 1999. Die Psyche der Täter

Dossier / Travail de Séminaire , 2013 , 31 Pages , Note: 1.7

Autor:in: Alexander Gaida (Auteur)

Pédagogie - Pédagogie pour écoles
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Nach Amokläufen an Schulen hat die Presse schnell den Schuldigen gefunden. Oft wird wochenlang über die Abhängigkeit der Täter von Computerspielen berichtet, welche anscheinend der Auslöser für die Verbrechen sind. Allerdings ist das viel zu kurz gegriffen. Zwar kann darüber gestritten werden, inwieweit gewaltverherrlichende Spiele Einfluss auf die Psyche von jungen Tätern haben, allerdings liegen die Ursachen nicht dort, wo die Regenbogen-Presse sie vermutet.
So ist bei allen Tätern gleich, dass sie in der Schule zu den unbeliebten Schülern gehörten und aufgrund ihrer Verhaltensauffälligkeiten vermehrt Mobbing ausgesetzt waren. Dies scheint die Antriebsfeder für ein sich entwickelndes psychische Problem zu sein, welches sich durch die Außenseiterrolle in der Schule ständig verschärfen kann. Obwohl es jährlich hunderttausende Mobbingopfer zu geben scheint, sind nur die wenigsten dazu bereit, aufgrund dessen sich und andere Menschen zu verletzen.
Es scheint so zu sein, als ob einige Schüler das Mobbing und die Außenseiterrolle besonders schlecht verkraften können und somit zu potentiellen Amokläufern werden. Um dies zu verhindern, sind Lehrkräfte angehalten, für ein gutes Klassenklima zu sorgen, Mobbing unter Strafe zu stellen und auffallende Kinder und Jugendliche besonders zu betreuen. Die Eltern sollten zudem über die psychischen Auffälligkeiten informiert werden.

Die Arbeit befasst sich mit dem Amoklauf an der Columbine High School im Jahre 1999, als zwei Jugendliche mehrere Mitschülerinnen und Mitschüler erschossen. Untersucht wird, wer die beiden Jugendlichen waren, in welchem schulischen Umfeld sie lebten und was sie schlussendlich zu Amokläufern werden ließ.
Es wird deutlich, dass auch sie Außenseiter waren, dass auch sie psychisch auffällig waren und teilweise therapiert wurden. Da die Lehrkräfte aber Warnsignale nicht erkannten und auch nicht für ein ausgewogenes Schulklima sorgen konnten, wurde am 20. April 1999 die Zerstörungskraft deutlich, die von zwei psychisch labilen Jugendlichen ausging und den Tod von 12 Schülerinnen und Schüler sowie einem Lehrer zur Folge hatte.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. School Shooting - eine Definition

3. School Shooting an der Columbine High School im Jahre 1999

3.1 Allgemeines

3.2 Tathergang

4. Die Täter

4.1 Allgemeines

4.2 Eric Harris

4.3 Dylan Klebold

5. Prävention von School Shootings

5.1 Fall Columbine

5.2 Früherkennung

5.3 Welche Hinweise gab es, die auf die Katastrophe hindeuteten?

5.4 Grundsätzliche Vorbeugungsmaßnahmen

5.5 Schutzmaßnahmen im Falle eines Amoklaufs

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die psychischen Hintergründe der Täter des Amoklaufs an der Columbine High School und hinterfragt kritisch die mediale Darstellung von vermeintlichen Auslösern wie Mobbing oder Ego-Shootern. Ziel ist es, auf Basis einer psychologischen Analyse zu klären, welche Faktoren tatsächlich zum Tatentschluss führten, und daraus effektive Präventionsansätze für Schulen abzuleiten.

  • Psychologische Analyse der Täterpersönlichkeiten (Eric Harris und Dylan Klebold)
  • Kritische Auseinandersetzung mit populären Erklärungsmodellen (Medienberichterstattung, Computerspiele)
  • Aufarbeitung des Tathergangs im Fall Columbine
  • Strategien zur Früherkennung und Prävention von Schulattentaten
  • Empfehlungen für das Verhalten von Lehrkräften und Schülern im Ernstfall

Auszug aus dem Buch

4.2 Eric Harris

Eric Harris wurde am 9. April 1981 in Wichita, Kansas, geboren und war Sohn von Katherine und Wayne Harris, einem Air Force Piloten. Durch die Tätigkeit seines Vaters musste die Familie oft umziehen. Dies missfiel Eric, der sich wegen des Umzugs immer wieder neue Freundschaften aufbauen musste. Ansonsten ist von den Harris´ nicht viel bekannt. Sie führten bis zum 20. April ein intaktes Familienleben mit zwei Kindern, wobei das jüngste Kind Eric war. Familie Harris führte ein glückliches Leben, das Einkommen war hoch genug, die Familie zu ernähren und sich ein gutes Leben zu gönnen. Es gab keine häusliche Gewalt. Es gibt also zunächst keine Dinge, die darauf hindeuten, weshalb Eric ein Schulmassaker beginn.

Der Psychiater Peter Langman befasste sich ebenfalls mit Eric Harris, indem er seine Tagebucheinträge las und sich das Videomaterial anschaute und analysierte, welches Harris und Klebold zurückließen. Ihm fiel auf, dass Eric an schweren psychischen Problemen gelitten haben muss, die ihn zu einem psychopathischen Jugendlichen machten. Dabei versteht man unter einem Psychopathen eine Person, die „extrem narzisstisch“ ist. Narzisstische Menschen kennen nur sich selbst und fühlen sich anderen gegenüber überlegen, sie sind also egoistisch. Darüber hinaus sind narzisstische Personen nicht fähig, Empathie zu empfinden. Dies erklärt sich aus der Egozentrik, die narzisstische Personen besitzen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die oft voreilige Berichterstattung über Schul-Amokläufe, die Mobbing und Computerspiele als Hauptursachen benennt, und formuliert das Ziel der Arbeit, die tatsächlichen psychischen Beweggründe der Täter wissenschaftlich zu hinterfragen.

2. School Shooting - eine Definition: Dieses Kapitel definiert und differenziert Begriffe wie Amoklauf, School Shooting und Workplace Violence unter Einbeziehung kriminologischer Klassifizierungen.

3. School Shooting an der Columbine High School im Jahre 1999: Ein Überblick über die Ereignisse am 20. April 1999 sowie eine detaillierte Rekonstruktion des chronologischen Ablaufs der Tat.

4. Die Täter: Eine tiefgehende psychologische Analyse von Eric Harris und Dylan Klebold, die deren Persönlichkeitsstörungen sowie deren gegenseitige Beeinflussung untersucht.

5. Prävention von School Shootings: Hier werden Möglichkeiten zur Früherkennung sowie vorbeugende Maßnahmen und Verhaltensweisen für den Ernstfall erarbeitet, um zukünftige Schulattentate zu verhindern.

6. Fazit: Die Zusammenfassung der Ergebnisse unterstreicht, dass schwere psychische Dispositionen die eigentliche Ursache darstellen und einfache Erklärungsmodelle wie Medienkonsum oder Mobbing nicht ausreichen.

Schlüsselwörter

School Shooting, Columbine, Eric Harris, Dylan Klebold, Amoklauf, psychologische Analyse, Persönlichkeitsstörungen, Prävention, Früherkennung, Mobbing, Ego-Shooter, Gewaltprävention, Schulmassaker, Psychopathie, Narzissmus

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die psychischen Hintergründe der Columbine-Täter Eric Harris und Dylan Klebold und hinterfragt kritisch, ob populäre Annahmen über Auslöser von Schul-Amokläufen wissenschaftlich haltbar sind.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf der Persönlichkeitsanalyse der Täter, der Rekonstruktion des Tathergangs, der Kritik an medialen Stereotypen und der Erarbeitung präventiver Ansätze für das schulische Umfeld.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, auf Basis psychologischer Argumentation zu klären, warum es zu dieser spezifischen Katastrophe kam und wie Schulen durch gezielte Prävention und Früherkennung besser reagieren können.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse herangezogen?

Die Arbeit stützt sich primär auf eine psychologische Auswertung von Täterdokumenten (Tagebücher, Videos) sowie Fachliteratur, insbesondere die Arbeiten von Peter Langman.

Was behandelt der Hauptteil der Publikation?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Definition des Phänomens, eine detaillierte Fallstudie zu Columbine, die psychologische Profilierung beider Täter sowie eine Diskussion über Vorbeugungs- und Schutzmaßnahmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen School Shooting, Psychopathie, Persönlichkeitsstörungen, Prävention, Früherkennung und der Fall Columbine.

Welche Rolle spielten laut der Arbeit Videospiele und Mobbing für die Tat?

Die Autorin stellt fest, dass Videospiele und Mobbing als alleinige Ursachen der Regenbogen-Presse zu kurz greifen. Sie dienten eher als Mittel zur visuellen Auslebung von Fantasien oder wurden durch eine bereits gestörte Persönlichkeit intensiver wahrgenommen.

Warum war laut der Arbeit eine Früherkennung bei Dylan Klebold so schwierig?

Klebold zeigte seltener stark ausgeprägte Symptome und konnte seine psychische Störung zeitweise unterdrücken. Zudem war er sozial gut integriert, was Anzeichen für Außenstehende schwerer erkennbar machte.

Fin de l'extrait de 31 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Columbine High School 1999. Die Psyche der Täter
Université
University of Duisburg-Essen  (Fakultät für Bildungswissenschaften)
Cours
Verdacht auf Amok - School Shootings im Fokus der Pädagogik
Note
1.7
Auteur
Alexander Gaida (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
31
N° de catalogue
V303633
ISBN (ebook)
9783668020634
ISBN (Livre)
9783668020641
Langue
allemand
mots-clé
Columbine Columbine High School 1999 School Shooting Amoklauf an Schulen Eric Harris Dylan Klebold Littleton Colorado Brooks Brown Peter Langman Jasmin Seiwert Carsten Höfler Herbert Scheithauer Rebecca Bondü Jens Hoffmann Isabel Wondrak
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Alexander Gaida (Auteur), 2013, Columbine High School 1999. Die Psyche der Täter, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/303633
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  31  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint