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„Orientalischer Despotismus“. Montesquieu und die Verfestigung eines Stereotyps

Título: „Orientalischer Despotismus“.
Montesquieu und die Verfestigung eines Stereotyps

Trabajo Escrito , 2015 , 17 Páginas

Autor:in: Marc Konstanzer (Autor)

Historia de Europa - Edad Media, Edad Moderna
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Diese Proseminar-Arbeit diskutiert den Einfluss Montesquieus und seiner im Werk "Vom Geist der Gesetze" vorgelegten Staats- und Regierungslehre auf den europäischen Orientdiskurs unter besonderer Berücksichtigung deutscher Gelehrter.
Die Arbeit schließt an die Thesen Edward Saids an, die im Zuge seines 1978 veröffentlichten Werks "Orientalismus" in der Wissenschaft breit diskutiert wurden. Note: 1,0.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Michel Foucault als Inspirationsquelle für Edward Said

2. Montesquieus Regierungstypologie

3. Montesquieus Beitrag zur Entstehung des Orientalismus

3.1 Kontextanalyse

3.2 Analyse der Aussagen

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert den Einfluss der Regierungstypologie von Montesquieu und dessen Typus der orientalischen Despotie auf den europäischen Orientdiskurs im 19. und 20. Jahrhundert. Dabei wird untersucht, wie Montesquieus Konstruktion die spätere westliche Wahrnehmung und wissenschaftliche Beschreibung des Orients nachhaltig geprägt und als Instrument zur Rechtfertigung imperialer Herrschaft beigetragen hat.

  • Die Diskurstheorie von Michel Foucault als methodischer Rahmen.
  • Montesquieus Regierungstypologie: Monarchie, Republik und Despotie.
  • Die Konstruktion der „orientalischen Despotie“ durch Montesquieu.
  • Rezeption und Weiterführung des Konzepts bei Marx, Weber und Wittfogel.
  • Der Einfluss geografischer Determinismen auf die westliche Sichtweise des Ostens.

Auszug aus dem Buch

3. Montesquieus Beitrag zur Entstehung des Orientalismus

Um den Diskursbegriff Foucaults dauerhaft in theoretischer und empirischer Weise für die Geschichtswissenschaften nutzbar zu machen, hat Achim Landwehr in seiner im Jahr 2001 erstmals erschienenen Einführung Historische Diskursanalyse ein beispielhaftes Verfahren für die Analyse historischer Diskurse präsentiert, das die methodische Grundlage dieser Arbeit bilden soll. Da im Rahmen einer Proseminarsarbeit keine umfassende Analyse möglich ist, sollen lediglich zwei der von Landwehr genannten sechs Untersuchungsschritte durchgeführt werden: Die Kontextanalyse und die Analyse der Aussagen. Diese beiden Schritte sollten bereits, so die Hoffnung des Verfassers, einige Rückschlüsse auf den Beitrag Montesquieus zum orientalischen Diskurs ermöglichen.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Es wird die Entstehung des Postkolonialismus und die Bedeutung von Edward Saids Orientalismus-Kritik sowie die methodische Anlehnung an Michel Foucault dargelegt.

1. Michel Foucault als Inspirationsquelle für Edward Said: Dieses Kapitel beleuchtet Saids Übernahme des foucaultschen Diskursbegriffs und die methodische Grundlage zur Analyse der westlichen Orientwissenschaften.

2. Montesquieus Regierungstypologie: Hier wird Montesquieus System der drei Regierungsformen sowie dessen Verknüpfung der Despotie mit den Naturvariablen Klima und Topografie in Asien erläutert.

3. Montesquieus Beitrag zur Entstehung des Orientalismus: Dieses Kapitel analysiert mittels Kontextanalyse und Aussagenanalyse, wie Montesquieus Denken den späteren Orientalismus beeinflusste und bei Denkern wie Marx oder Weber fortlebte.

Fazit: Zusammenfassend wird festgestellt, dass Montesquieus typologische Konstruktion als zentrale Vorlage für das essentialistische Bild des Orients diente und die Vorstellung einer unveränderlichen orientalischen Despotie festigte.

Schlüsselwörter

Orientalismus, Montesquieu, Orientalische Despotie, Edward Said, Michel Foucault, Postkolonialismus, Diskursanalyse, Regierungstypologie, Hegemonie, Essenzialismus, Asiatischer Kontinent, Machtstrukturen, Politische Theorie, Wissenskorpus, Idealtypus

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung, wie Montesquieus theoretisches Konzept der „orientalischen Despotie“ den europäischen Orientdiskurs und die wissenschaftliche Sichtweise auf den Orient im 19. und 20. Jahrhundert maßgeblich mitgeprägt hat.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind die Diskurstheorie nach Foucault, die politische Typologie Montesquieus, die kritische Auseinandersetzung mit dem Orientalismus-Begriff nach Edward Said sowie die Rezeption dieser Konzepte durch bedeutende Gesellschaftstheoretiker.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die ideengeschichtliche Verbindung zwischen Montesquieus Verfassungslehre und der späteren Konstruktion des „Orients“ als unterlegenem, rückständigem Gegenbild zum „Okzident“ zu rekonstruieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt Ansätze der historischen Diskursanalyse nach Achim Landwehr, um Texte und Aussagen in ihrem jeweiligen historischen Kontext zu untersuchen und deren Wirkungskraft zu bewerten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die theoretischen Grundlagen des Diskursbegriffs, erläutert die spezifische Regierungstypologie Montesquieus und prüft, inwiefern diese Vorstellungen Eingang in die Werke von Marx, Weber und Wittfogel fanden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Orientalismus, Montesquieu, Diskursanalyse, Despotie, Postkolonialismus und Wissensproduktion.

Wie begründet Montesquieu das „Regierungsprinzip der Furcht“ in Asien?

Montesquieu führt dies primär auf klimatische und geografische Bedingungen zurück, welche die Bevölkerung in Asien physisch und geistig schwächen und somit einen despotischen Herrschaftsapparat als stabilisierenden Faktor erscheinen lassen.

Welche Rolle spielen Marx und Wittfogel im Kontext der Arbeit?

Sie dienen als prominente Beispiele für die Rezeption von Montesquieus Ideen, indem sie das Modell der asiatischen Produktionsweise bzw. der hydraulischen Despotie nutzten, um die sozio-ökonomische Andersartigkeit Asiens theoretisch zu begründen.

Final del extracto de 17 páginas  - subir

Detalles

Título
„Orientalischer Despotismus“. Montesquieu und die Verfestigung eines Stereotyps
Autor
Marc Konstanzer (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
17
No. de catálogo
V303672
ISBN (Ebook)
9783668038950
ISBN (Libro)
9783668038967
Idioma
Alemán
Etiqueta
Orientalismus Edward Said Montesquieu Europäer Despotismus Stereotyp Verfestigung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Marc Konstanzer (Autor), 2015, „Orientalischer Despotismus“. Montesquieu und die Verfestigung eines Stereotyps, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/303672
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