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Die Bedeutung der Eigenkapitalquote bei der Bonitätsbeurteilung

Título: Die Bedeutung der Eigenkapitalquote bei der Bonitätsbeurteilung

Trabajo , 2015 , 21 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Kateryna Furlet (Autor)

Economía de las empresas - Control de gestión
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Im Zuge der Globalisierung und der länderübergreifenden Tätigkeiten von Unternehmen gewinnen Bonitätsbeurteilungen immer mehr an die Bedeutung. Ein gutes Bonitätsrating öffnet Unternehmen die Tür zum nationalen und internationalen Kapitalmarkt, da es bei Geldgebern als wichtiges Kriterium für eine Investition gilt. Das von internationalen, marktführenden Ratingorganisationen bewertete Spektrum ist umfangreich und erlaubt dem Geldgeber einen schnellen Vergleich der Bonitätsrisiken unabhängig von Anlageform und Sitz des Emittenten.
Erhebliche, aus dem Wirtschaftswachstum resultierende liquide Mittel seitens der Anleger, stehen dem ansteigenden Finanzmittelbedarf von Unternehmen und staatlichen Institutionen gegenüber. Dies führt zu einem massiven Anstieg des Emissionsvolumens am Kapitalmarkt. Infolge der zunehmenden Verbriefung von Forderungen wird den Wertpapiermärkten eine immer höhere Bedeutung zuteil, was in einem gesteigerten Informationsbedarf bezüglich der Bonitätsrisiken dieser Wertpapiere resultiert.
Jedoch gilt es die statistisch eindeutig belegte Korrelation zwischen einem Rating und den Kapitalbeschaffungskosten an den Geld-, Kredit- und Kapitalmärkten zu beachten.
Ein hohes Ratingniveau bescheinigt dem Emittenten eine hohe Bonität. Ferner bekommt er bessere Geldbeschaffungskonditionen und verringert damit seine Kapitalkosten. Im Umkehrschluss gilt, je niedriger das Rating ist, desto höher die Zinsforderungen der Gläubiger, da die erwartete Risikoprämie steigt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

1.1 Problematik der wertorientierten Unternehmensführung

1.2 Gang der Untersuchung

2. Begriffserklärung und Abgrenzung der Eigenkapitalfinanzierung und der eigenkapitalähnlichen Formen der Fremdfinanzierung

2.1 Eigenkapital und Eigenkapitalquote

2.2 Mezzanine-Kapital

3. Auswirkung der Eigenkapitalquote auf die Bonitätsprüfung eines Unternehmens am Kapitalmarkt

3.1 Grundlage der Bonitätsprüfung

3.2 Eigenkapitalquote als die wichtigste Ratingkennzahl

3.3 Bonitätsprüfung als Mittel zur Reduzierung der Kapitalkosten im Finanzierungsprozess

4. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die zentrale Bedeutung der Eigenkapitalquote für die Bonitätsbeurteilung von Unternehmen am Kapitalmarkt. Ziel ist es zu analysieren, wie die Eigenkapitalausstattung die Kreditwürdigkeit beeinflusst und welche Rolle sie bei der Reduzierung von Kapitalkosten durch eine verbesserte Ratingeinstufung spielt.

  • Grundlagen der Unternehmensfinanzierung und Abgrenzung von Eigen- und Fremdkapital
  • Die Rolle von Mezzanine-Kapital als hybrides Finanzierungsinstrument
  • Funktionsweise der Bonitätsprüfung und Bedeutung externer Ratings
  • Einfluss der Eigenkapitalquote auf das Rating und die Kapitalstruktur
  • Strategien zur Optimierung der Eigenkapitalquote und Kapitalkostenreduzierung

Auszug aus dem Buch

3.2 Eigenkapitalquote als die wichtigste Ratingkennzahl

Ein externes Rating setzt sich aus zwei Teilen zusammen: der Einschätzung der qualitativen Faktoren, was man auch Bilanzrating nennt und der Einschätzung der qualitativen Erfolgsfaktoren, wie z.B. die Qualität des Managements. Beim Bilanzrating spielt die Eigenkapitalquote eine besonders wichtige Rolle und hat entscheidenden Einfluss auf die Bonitätsbewertung und Ratingeinstufung, da sie Rückschlüsse auf die Kapitalstruktur zulässt. Bei einer niedrigen Eigenkapitalquote besteht für ein Unternehmen sowohl das Problem, dass es Schwierigkeiten hat sich am Kapitalmarkt zu refinanzieren als auch dass die Position des Unternehmens im konjunkturellen Umfeld geschwächt wird.

Des Weiteren zeigt sich die Wichtigkeit der Eigenkapitalquote in Bezug auf den Verschuldungsgrad. Unter dem Verschuldungsgrad versteht man die Relation von Eigen- zu Fremdkapital, er spiegelt die Kapitalstruktur eines Unternehmens wider. Durch eine Kreditaufnahme steigt der Verschuldungsgrad und somit das Ausfallrisiko eines Unternehmens. Hierbei gilt, je höher der Verschuldungsgrad ist, umso mehr gerät ein Unternehmen in die Abhängigkeit von Gläubigern, andererseits kann aber der Gesamtkapitalkostensatz niedriger sein. Hierbei spricht man vom Leverage-Effekt, der die Hebelwirkung des Fremdkapitals auf die Eigenkapitalrentabilität beschreibt: durch den Einsatz von Fremdkapital (anstelle von Eigenkapital) kann die Eigenkapitalrendite für die Eigentümer gesteigert werden. Es gilt jedoch zu beachten, dass in Folge des steigenden Verschuldungsgrads und des damit ansteigenden Risikos sich die zu zahlenden

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Dieses Kapitel thematisiert die wachsende Bedeutung von Bonitätsbeurteilungen im Kontext der globalen Kapitalmärkte und definiert den Rahmen der Untersuchung.

2. Begriffserklärung und Abgrenzung der Eigenkapitalfinanzierung und der eigenkapitalähnlichen Formen der Fremdfinanzierung: Hier werden die theoretischen Grundlagen des Eigenkapitals erläutert sowie hybride Finanzierungsformen wie Mezzanine-Kapital hinsichtlich ihrer Eigenschaft als Risikopuffer differenziert.

3. Auswirkung der Eigenkapitalquote auf die Bonitätsprüfung eines Unternehmens am Kapitalmarkt: Das Kapitel analysiert den direkten Zusammenhang zwischen der Eigenkapitalquote, der Bonität und den resultierenden Kapitalkosten eines Unternehmens.

4. Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer Synthese der Ergebnisse, die unterstreicht, dass die Eigenkapitalquote eine zentrale Stellschraube für die Bonität und die finanzielle Stabilität eines Unternehmens darstellt.

Schlüsselwörter

Eigenkapitalquote, Bonitätsprüfung, Rating, Kapitalmarkt, Finanzierung, Mezzanine-Kapital, Insolvenzwahrscheinlichkeit, Kapitalkosten, Verschuldungsgrad, Leverage-Effekt, Bilanzanalyse, Risikopuffer, Fremdkapital, Unternehmensfinanzierung, Ratingagenturen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Relevanz der Eigenkapitalquote als wesentliche Kennzahl innerhalb der Bonitätsbeurteilung und deren Einfluss auf die Finanzierungsfähigkeit von Unternehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Kernpunkten zählen die Kapitalstruktur, das Rating von Unternehmen, hybride Finanzierungsinstrumente wie Mezzanine-Kapital sowie die Auswirkungen von Verschuldungsgraden auf das Ausfallrisiko.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen durch eine gezielte Verbesserung ihrer Eigenkapitalquote ihre Bonität steigern und somit ihre Kapitalkosten am Kapitalmarkt optimieren können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Analyse und Literaturarbeit, um die Zusammenhänge zwischen Kapitalstruktur, Rating und Finanzierungskosten wissenschaftlich herzuleiten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die begriffliche Abgrenzung von Eigen- und Fremdkapital sowie die detaillierte Untersuchung der Bonitätsprüfung und der Rolle der Eigenkapitalquote bei externen Ratings.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Bonitätsprüfung, Eigenkapitalquote, Rating, Kapitalstruktur, Mezzanine-Kapital und Kapitalkosten.

Warum ist Mezzanine-Kapital für die Eigenkapitalquote relevant?

Mezzanine-Kapital dient als hybrides Instrument, das es Unternehmen ermöglichen kann, die Eigenkapitalquote zu verbessern und damit das Rating zu optimieren, ohne das operative Geschäft rechtlich durch Anteilsverwässerung zu beeinflussen.

Wie unterscheidet sich das Bilanzrating vom externen Rating?

Das externe Rating durch Ratingagenturen bewertet qualitative und quantitative Faktoren eines Unternehmens, wobei das Bilanzrating als Teilbereich stark auf Kennzahlen wie die Eigenkapitalquote fokussiert, um die Kapitalstruktur einzuschätzen.

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Detalles

Título
Die Bedeutung der Eigenkapitalquote bei der Bonitätsbeurteilung
Universidad
Catholic University Eichstätt-Ingolstadt
Curso
Accounting & Controlling (Kapitalmarktorientierung)
Calificación
1,7
Autor
Kateryna Furlet (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
21
No. de catálogo
V303696
ISBN (Ebook)
9783668019560
ISBN (Libro)
9783668019577
Idioma
Alemán
Etiqueta
Bonitätsbeurteilung Bonitätsprüfung Eigenkapital Eigenkapitalquote Fremdkapital Rating Liquidität Risikoprämie Ratingniveau Bonität Kapitalmarktorientierung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Kateryna Furlet (Autor), 2015, Die Bedeutung der Eigenkapitalquote bei der Bonitätsbeurteilung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/303696
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