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Target Costing und Benchmarking. Instrumente der taktischen Planung

Título: Target Costing und Benchmarking. Instrumente der taktischen Planung

Trabajo de Seminario , 2015 , 28 Páginas

Autor:in: Anonym (Autor)

Economía de las empresas - Control de gestión
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Um heute marktadäquate Produkte zu entwickeln, bedienen viele Unternehmen sich des Instrumentariums des Target Costing (Zielkosten). Die zentrale Philosophie hinter diesem Konzept mündet in der Frage, was ein bestimmtes Merkmal eines Produktes kosten darf.
Neben dem Target Costing lässt sich noch das Instrument Benchmarking der taktischen Ebene zuordnen. Benchmarking bezeichnet das andauernde Messen eines Produkts oder einer Dienstleistung gegen den Marktführer oder den stärksten Mitbewerber. Ziel ist es, einen Vergleichsmaßstab zu erhalten, um so einen Ansatz zur Verbesserung zu finden.
Sowohl das Instrument Benchmarking als auch Target Costing versuchen, systematisch Wissen von Märkten in Unternehmen einzubinden.
Da Wissen zunehmend als Bestimmungsfaktor für die Existenz und Größe von Unternehmen angesehen wird ist es das Ziel dieser Arbeit, die Bedeutung sowie die Konzepte beider Instrumente genauer darzulegen. Dafür werden in dem ersten Abschnitt die Instrumente einer Planungsebene zugeordnet sowie die Bedeutung und das Zusammenwirken beider Instrumente aufgezeigt. Im Anschluss wird das Benchmarking-Konzept näher erläutert, unter anderem wird die Entwicklung eines selbstständigen Lern- und Veränderungsprozesses auf Grundlage von Benchmarking dargelegt. Im 4. Kapitel wird die Notwendigkeit für eine strategische Ausrichtung der Kostenrechnung aufgezeigt und das daraus resultierende Target Costing Konzept näher erläutert. Die Arbeit endet mit einem Fazit.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Relevanz von Target Costing und Benchmarking

2.1 Einordnung zu den Instrumenten der taktischen Planung und Kontrolle

2.2 Einbindung von Wissen über Märkte in das Unternehmen

2.3 Zusammenwirken von Benchmarking und Target Costing

3 Benchmarking

3.1 Definition und historische Entwicklung

3.2 Arten des Benchmarkings

3.2.1 Differenzierung nach Vergleichspartnern

3.2.2 Weitere Benchmarking-Arten

3.3 Ziel, Funktion und Erfolgsfaktoren

3.4 Der Benchmarking-Prozess

4 Target Costing

4.1 Einordnung in die strategieorientierte Kostenrechnung

4.2 Begriffsklärung, Definition und Funktion

4.3 Der Target Costing-Prozess

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die fundierte Darlegung der Bedeutung und der Konzepte von Target Costing und Benchmarking als Instrumente des Controllings, um zu verdeutlichen, wie diese Ansätze systematisch Marktinformationen und Wissen in die unternehmerischen Entscheidungsprozesse einbinden.

  • Methodische Einordnung von Target Costing und Benchmarking in die taktische Planungsebene.
  • Analyse der historischen Entwicklung und der verschiedenen Typologien des Benchmarkings.
  • Untersuchung der Zielkostenfindung und des Target Costing-Prozesses.
  • Darstellung des Zusammenwirkens beider Instrumente bei der Strategieumsetzung.
  • Diskussion von Erfolgsfaktoren für die Implementierung von Benchmarking-Projekten.

Auszug aus dem Buch

3.1 Definition und historische Entwicklung

Ursprünglich wurde Benchmarking in der Landvermessung angewandt, dort war ein Benchmark eine Höhenlinie, die als Bezugspunkt galt. Ähnlich ist die Funktion, die Benchmarking als Instrument im Controlling einnimmt, denn das Benchmarking liefert den Unternehmen Bezugspunkte, an denen sie sich orientieren bzw. mit denen sie sich vergleichen können.

„Robert C. Camp (Camp 1989), einer der Pioniere des Benchmarking, definierte Benchmarking als kontinuierlichen Prozess, um Produkte, Dienstleistungen und Arbeitsweisen an den stärksten Wettbewerbern oder an den Unternehmen zu messen, die als Industrie- und Branchenführer anerkannt sind.“ Dabei sollen eventuell vorhandene Leistungslücken sowie deren Ursache aufgedeckt und Maßnahmen zu deren Aufhebungen ergriffen werden.

Benchmarking wurde erstmals von Xerox einem US-amerikanischen Unternehmen eingesetzt. Cannon der Konkurrent des Kopiergeräteherstellers gelang es Geräte herzustellen, deren Verkaufspreis unterhalb der Herstellungskosten von vergleichbaren Xerox Kopiergeräten war. Aus dieser katastrophalen Situation heraus, wurde das „Leadership through Quality“ Programm definiert, wodurch enorme Qualitätsverbesserungen und Kostensenkungen angestrengt wurden. Im Zuge des Programms wurden Leistungsmerkmale und Funktionsumfang der Kopiergeräte mit denen des Konkurrenten verglichen. Auf der Grundlage dieses Vergleichs wurden neue Ziele definiert, die sich als sehr erfolgreich erwiesen, deshalb legte das Xerox-Management fest, dass zukünftig in allen Geschäftsbereichen dieses Vergleichsverfahren durchgeführt werden soll. Xerox entwickelte und etablierte Benchmarking zu einem Werkzeug um die Kosten zu senken, die Qualität zu erhöhen und sich von dem Überflüssigen zu trennen. Robert C. Camp, der an dem Benchmarking Prozess bei Xerox maßgeblich beteiligt war, schreibt 1989 das erste entscheidende Buch zu dem Thema Benchmarking. Der Durchbruch gelang zu Beginn der 90er Jahre durch die Aufnahme in den „Malcolm Baldrige National Quality Award“.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den durch Wettbewerbsdruck und kurze Produktlebenszyklen entstehenden Bedarf an Instrumenten wie Target Costing und Benchmarking zur strategischen Unternehmenssteuerung.

2 Relevanz von Target Costing und Benchmarking: Dieses Kapitel ordnet beide Instrumente der taktischen Planungsebene zu und zeigt auf, wie sie systematisch Markt- und Kundenwissen in das Unternehmen integrieren.

3 Benchmarking: Das Kapitel definiert den Benchmarking-Prozess, unterscheidet verschiedene Arten wie das Produkt-, Prozess- oder Strategie-Benchmarking und nennt kritische Erfolgsfaktoren für deren Anwendung.

4 Target Costing: Hier werden die Ursprünge und der Prozess des Target Costing, insbesondere die Methoden der Zielkostenfindung und Zielkostenspaltung, detailliert erläutert.

5 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Benchmarking und Target Costing wesentliche Instrumente zur marktadäquaten Produktgestaltung und zur erfolgreichen Umsetzung strategischer Unternehmensziele darstellen.

Schlüsselwörter

Controlling, Target Costing, Benchmarking, Kostenmanagement, Marktinformationen, Strategische Planung, Prozess-Benchmarking, Produktmerkmale, Wettbewerbsanalyse, Zielkosten, Wettbewerbsvorteil, Kostenstruktur, Unternehmenssteuerung, Marktadäquanz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Instrumente Target Costing und Benchmarking, ihre Bedeutung für das moderne Controlling und wie sie zur systematischen Integration von Markt- und Wettbewerbswissen in unternehmerische Prozesse beitragen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind die methodische Einordnung dieser Werkzeuge in die taktische Planung, die unterschiedlichen Formen des Benchmarkings sowie die verschiedenen Phasen der Zielkostenrechnung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel der Arbeit ist es, die Konzepte beider Instrumente sowie deren Zusammenwirken zu erläutern, um aufzuzeigen, wie sie Unternehmen in wettbewerbsintensiven Märkten bei der Strategieumsetzung unterstützen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, in der aktuelle Managementkonzepte und -instrumente aus der Fachliteratur zusammengeführt, strukturiert und bewertet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Benchmarkings (Definition, Arten, Prozess) und des Target Costing (Begriff, Einordnung, Prozessschritte wie Zielkostenfindung und -spaltung).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über die Begriffe Controlling, Target Costing, Benchmarking, Kostenmanagement und Marktstrategie definieren.

Welche Bedeutung hat die "80-20 Regel" im Kontext des Target Costing?

Die Arbeit nennt die 80-20 Regel als Bestätigung dafür, dass eine frühzeitige Kostenbeeinflussung in den frühen Phasen der Entwicklung entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg ist.

Warum wird Benchmarking oft als Grundlage für das Target Costing gesehen?

Benchmarking liefert essenzielle Marktinformationen und Daten über die Kostenstrukturen von Wettbewerbern, die als Referenzwerte für die Festlegung realistischer und wettbewerbsfähiger Zielkosten im Target Costing dienen.

Wie unterscheidet sich die "Out of Competitor"-Methode von anderen Ansätzen?

Bei der "Out of Competitor"-Methode werden die Zielkosten nicht intern oder rein marktgestützt, sondern explizit auf Basis der Kostenstruktur eines direkten Konkurrenten festgelegt, wobei Benchmarking zur Analyse dieser Strukturen herangezogen wird.

Was sind die wesentlichen Phasen des beschriebenen Benchmarking-Prozesses?

Der Prozess wird in fünf Phasen unterteilt: Zielsetzung, interne Analyse, Vergleichsphase, Maßnahmenentwicklung und die abschließende Umsetzung.

Final del extracto de 28 páginas  - subir

Detalles

Título
Target Costing und Benchmarking. Instrumente der taktischen Planung
Universidad
University of Kaiserslautern
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
28
No. de catálogo
V303896
ISBN (Ebook)
9783668024328
ISBN (Libro)
9783668024335
Idioma
Alemán
Etiqueta
Target Costing Benchmarking Taktische Planung und Kontrolle Controlling Instrumente
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2015, Target Costing und Benchmarking. Instrumente der taktischen Planung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/303896
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