In dieser Hausarbeit soll untersucht werden, welche Wortbildungsverfahren in der französischen Sprache verwendet werden, wie produktiv sie sind und welche semantische Funktion sie haben.
Zunächst wird im Allgemeinen die Morphologie beschrieben, um den Bereich der Wortbildung zu kontextualisieren. Denn so Geckeler: „Von den Produkten her gehört die Wortbildung zur Lexik, von den Verfahren her teilweise zur Morphologie. Weithin ist aber heute die von vielen vertretene Auffassung akzeptiert, dass die Wortbildung ein eigenständiger Bereich der Sprache neben Morphologie (als Formenlehre), Grammatik (als Funktionslehre der Morpheme, vorwiegend der Flexionsmorpheme) und Syntax (als Satzlehre) ist, die ihre Produkte der Lexik zur Verfügung stellt.“
So müssen auch die Nachbardisziplinen Grammatik und Syntax in diesem Zusammenhang kurz betrachtet werden, da diese eng miteinander verbunden und nicht autonom sind. Anschließend sollen die einzelnen Wortbildungsverfahren vorgestellt werden. Hierbei werden zuerst die Komposition und dann die verschiedenen Derivationsverfahren wie Präfigierung, Suffigierung und Parasynthese sowie die Wortkürzungen und die Konversion vorgestellt.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- I. Morphologie
- Inhalt
- II. Wortbildungsverfahren
- 1. Komposition
- 2. Präfigierung
- 3. Suffigierung
- 4. Parasynthese
- 5. Wortkürzungen
- 6. Konversion
- III. Wortneubildungen und Unterricht
- Résumé
- Literatur
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit analysiert die Wortbildungsverfahren im Französischen, ihre Produktivität und ihre semantische Funktion. Zunächst wird die Morphologie als Kontext für die Wortbildung beleuchtet. Anschließend werden die verschiedenen Wortbildungsverfahren, wie Komposition, Präfigierung, Suffigierung, Parasynthese, Wortkürzungen und Konversion, vorgestellt. Im dritten Teil werden die wichtigsten Wortbildungsprozesse zusammengefasst und ihre Verwendbarkeit im Unterricht diskutiert.
- Analyse der Wortbildungsverfahren im Französischen
- Untersuchung der Produktivität der verschiedenen Verfahren
- Beschreibung der semantischen Funktion der Verfahren
- Einordnung der Wortbildung in den Kontext der Morphologie
- Diskussion der Verwendbarkeit der Wortbildungsprozesse im Unterricht
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema der Hausarbeit ein und beschreibt die Zielsetzung und den Aufbau. Kapitel I widmet sich der Morphologie als grundlegendem Konzept der Wortbildung. Kapitel II stellt die verschiedenen Wortbildungsverfahren vor, darunter Komposition, Präfigierung, Suffigierung, Parasynthese, Wortkürzungen und Konversion. Kapitel III behandelt die Bedeutung der Wortbildungsprozesse für die Wortneuschöpfung und diskutiert ihre Verwendbarkeit im Unterricht.
Schlüsselwörter
Wortbildung, Morphologie, Französisch, Komposition, Präfigierung, Suffigierung, Parasynthese, Wortkürzungen, Konversion, Unterricht, Lexik, Grammatik, Syntax.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Morphologie und Wortbildung?
Die Morphologie befasst sich allgemein mit der Lehre der Wortformen, während die Wortbildung ein eigenständiger Bereich ist, der neue lexikalische Einheiten schafft.
Welche Wortbildungsverfahren gibt es im Französischen?
Zu den wichtigsten Verfahren zählen die Komposition (Zusammensetzung), Derivation (Präfigierung, Suffigierung), Parasynthese, Wortkürzung und Konversion.
Was versteht man unter "Parasynthese"?
Die Parasynthese ist ein Verfahren, bei dem gleichzeitig ein Präfix und ein Suffix an einen Stamm angehängt werden, um ein neues Wort zu bilden.
Wie wichtig ist die Wortbildung für den Französischunterricht?
Die Kenntnis von Wortbildungsregeln hilft Schülern, ihren Wortschatz systematisch zu erweitern und die Bedeutung unbekannter Wörter aus ihren Bestandteilen abzuleiten.
Was bedeutet "Konversion" in der Sprachwissenschaft?
Konversion bezeichnet den Wechsel der Wortart eines Wortes ohne Änderung seiner Form, zum Beispiel wenn ein Verb als Substantiv verwendet wird.
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- Christina Stracke (Author), 2014, Wortbildung im Französischen. Morphologie und Wortbildungsverfahren, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/304040